MySports League: EHC Brandis - EHC Basel/KLH

Jan
20
2018
Saison
EHC Brandis
5:6 n.V.
(1:5 2:0 2:0)
EHC Basel/KLH

EHC Basel mit 5. Sieg in Folge auf Playoff-Kurs


Dank einem starken Startdrittel und abermals Effizienz in der Verlängerung gewinnt der EHC Basel sein fünftes Spiel in Folge mit 5:6.  Damian Guggisberg mit mehreren guten Paraden sowie Dimitri Malgin mit zwei Toren und einem Assist waren zwei der Erfolgsgaranten an diesem Abend. Damit steht der EHC Basel erstmals seit dem 2. Dezember wieder auf einem Platz, der zur Playoff-Teilnahme berechtigt.

Die Schussstatistik mit 24:44 Schüssen wiederspiegelt das Gezeigte auf dem Eis. In den 64 gespielten Minuten war Basel nämlich nur rund 17 Minuten die bessere Mannschaft. Diese reichten jedoch schlussendlich für zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Basel mit Gurtner für den länger verletzten Schnellmann sowie Guggisberg für Osterwalder im Tor startete schlecht in die Partie und musste bereits in der 5. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Rund eine Minute später gelang Malgin in Unterzahl mit der ersten Basler Möglichkeit der Ausgleich. Dieses Tor brachten die Berner total aus dem Konzept und die Gäste in einen Rausch. Was der EHC Basel nun zeigte, war erste Sahne. Tolle Angriffe, gutes Powerplay und  läuferisch und kämpferisch eine Klasse besser als die Emmentaler. Spreyermann, Tuffet, Malgin und Maurer erhöhten bis zur 18. Minute auf 5:1. Da nützte auch der Torhüterwechsel von Brandis in der 9. Minute nicht viel. Der Vorsprung hätte noch viel grösser ausfallen können, so überlegen war Basel in dieser Phase.

Wie bereits im letzten Spiel in Chur änderte das Geschehen auf dem Eis ab dem Mitteldrittel beziehungsweise mit dem Pfostenschuss von Tuffet in der 22. Minute. Mit dem Gegenangriff gelang  Blaser das 2:5. Damit wurde nun endgültig zur Aufholjagt geblasen. Im Powerplay verkürzte Buri auf 3:5. Basel kam im Mitteldrittel kaum noch zu Chancen. Bereits in der neutralen Zone war meistens Schluss. Die Mannschaft konnte sich bei Damian Guggisberg bedanken, dass nicht bereits schon nach zwei Dritteln der Vorsprung preisgegeben wurde.

Im Schlussdrittel das gleiche Bild. Basel war zu passiv und verlor viele Zweikämpfe. Zudem musste Dimitri Malgin in der 42. Minute wegen einem Bandencheck unter die Dusche. In Unzerzahl kassierte Basel dann prompt den Anschlusstreffer durch das zweite Tor von Marco Blaser. Der umjubelte Ausgleich gelang Patrick Meyer in der 50. Minute. Erst jetzt kam Basel wieder etwas besser ins Spiel und konnte die Partie zumindest etwas ausgeglichener gestalten. Eine letzte Strafe gegen Isler kurz vor Schluss überstand Basel, sodass die Verlängerung entscheiden musste. In dieser war Basel wieder die etwas bessere Mannschaft. Obwohl Damon Puntus  in der 64. Minute nach seinem Nachsetzen jubelte, war wohl der Puck bereits nach Sandro Brüggers Einsatz bereits hinter der Linie. Er wurde jedenfalls als Torschütze angegeben.

Überraschend war heute der Einsatz von Damian Guggisberg, welcher von Coach Albert Malgin seinem Namensvetter Damian vorgezogen wurde: «Letzen Dienstag habe ich erfahren, dass ich spiele», so Guggisberg . Das Spiel sah er wie folgt:» Wir gingen mit voller Energie ins 1. Drittel und haben den Gegner dominiert. Brandis ist dann mit grossem Willen zurückgekommen. Bei uns war der Fokus nicht mehr bei 100%. Bei dieser ausgeglichenen Liga muss man aber immer Vollgas geben.» Dies ist nun nicht das erste Mal, dass Basel einen solchen Vorsprung preis gibt, was auch Guggisberg festhielt. «Es ist schwierig nach einem 5:1 nach dem 1. Drittel den Fokus hochzuhalten. Insbesondere, wenn man so klar dominiert Bei uns fehlt einfach noch die Konzentration über 60 Minuten. Da müssen wir daran arbeiten». Seine gute Leistung beurteilt er wie folgt: « Zufrieden kann man nie sein , wenn man 5 Tore bekommt. Wichtig war jedoch, wieder einmal gespielt zu haben. Drei Punkte wären mir aber lieber gewesen.»

Bereits am nächsten Dienstag darf der EHC Basel wieder einmal in der heimischen St. Jakob Arena spielen. Gast wird um 20:15 Uhr der EHC Bülach sein. Für Damian Guggisberg ist ein Sieg ein Muss. «Wir sind sehr Heimstark. Wenn wir unsere Stärken ausspielen, schnell und hart spielen, werden wir siegen.»

EHC Brandis - EHC Basel 5:6 n.V. (1:5, 2:0, 2:0, 0:1)
Sportbetriebe Brünnli AG – 218 Zuschauer 
Tore: 5. M. Meyer(Tschanz, Steiner) 1:0. 6. Malgin (Maurer, Brügger) 1:1. 8. Spreyermann (Vogt) 1:2. 9. Tuffet (Malgin, Puntus) 1:3. 17. Malgin (Brügger) 1:4. 18. Maurer (Jeyabalan, Spreyermann) 1:5. 23. Blaser 2:5. 27. Buri (Hain, Blaser) 3:5. 43. Blaser (Seematter, Buri) 4:5. 51. P. Meyer (Scheidegger) 5:5. 64. Brügger 5:6.  
Strafen: 8 mal 2 Minuten plus 1 mal 5 plus Spieldauerdisziplinarstrasse (Malgin). gegen Basel; 
6 mal 2 Minuten gegen Brandis.
Schiedsrichter: Stefan Schober; Martin Zimmermann, Micha Wittwer
Bestplayer Saison: Vogt (BS); Scheidegger (BR)
Torschussverhältnis: 24 (BS) 44 (BR)  (14:134:172:12, 4:2)
Bemerkungen: 22. Pfostenschuss Tuffet. 

EHC Basel: Guggisberg (ET: Osterwalder); Maurer, Guerra, Gusset, Ast; Hagen, Gurtner;  Isler, Kohler; Gfeller, Vogt, Puntus; Malgin, Brügger, Tuffet;  Jeybalan, Cola, Spreyermann; Guantario, Giacinti, Tkachenko. Headcoach: Albert Malgin. Ass.-Coach Michael Eppler.
Absenzen:  Schnellmann, Cederbaum, Lehner, Trüssel, Ustsimenka  (verletzt), Fluri ( St.-Imier), Ustsimenka  (Pikes Oberthurgau),  Rohrbach (Ticino Rockets),  Gass, Voegelin (überzählig).

EHC Brandis: Gasser (ab 9. Witschi); Scheidegger, Schaad; Seematter, Gasser; Mosimann, Tschanz, Oberli, Schütz; Nägeli, Lüthi, P. Meyer; Buri, Hain, M. Meyer; Steiner, Schütz, Blaser; Schlapbach, Liechti. Headcoach: Andreas Beutler.

Rangliste: 1. Sion 29 Spiele/58 Punkte. 2. Dübendorf 29/52. 3. Wiki-Münsingen 29/51. 4. Brandis 29/48. 5.Bülach 29/48. 6. Star Forward 28/44. 7. Thun 29/44. 8. Basel 28/40. 9. Seewen 29/40. 10. Düdingen.29/40.  11. Chur 29/36. 12. Neuchâtel 29/18. 

Rang Team Spiele Tore Punkte
1 HC Sion-Nendaz 4 Vallées 28 115:73 55
2 EHC Wiki-Münsingen 28 102:95 51
3 EHC Dübendorf 28 90:72 50
4 EHC Brandis 29 98:88 48
5 EHC Bülach 28 85:82 45
6 EHC Thun 28 94:93 43
7 Star Forward 27 80:70 41
8 EHC Seewen 28 96:112 40
9 EHC Basel/KLH 28 95:102 40
10 HC Düdingen Bulls 28 86:97 37
11 EHC Chur Capricorns 28 95:85 36
12 HC Université Neuchâtel 28 66:133 18