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Spiel 19: EHC Arosa vs EHC Basel

Bild:
Casper Thiriet
Autor:
Reto Büchler

Zweiundfünfzig Torschüsse reichen nicht. Basel verliert in Arosa 2:3.

(Bericht: Reto Büchler)

In Nachholspiel verliert der EHC Basel gegen den EHC Arosa auswärts mit 2:3. Bei den Basler Spielern fehlte es an diesem Abend sowohl in der Defensive wie auch Offensive an der nötigen Konsequenz. Vorne resultierten aus zweiundfünfzig Torschüssen nur zwei Treffer und hinten wurde aus vierzehn Torschüssen drei Treffer kassiert. Entsprechend heftig wurde Arosas Torhüter Kotry von seinen Kollegen nach Spielschluss gefeiert.

« Déja-vu » mit Arosas Torhüter

Wie beim Spiel in der St. Jakob-Arena vor rund einer Woche musste die Mannschaft von Christan Weber früh einem Rückstand hinterherrennen. Diezi konnte sich in der 2. Minute gekonnt gegen die Basler Defensive durchsetzen. Basel setzte sich in der Folge sehr oft im Drittel der Aroser fest, erlebte aber mit Arosas Torhüter Kotry ein «Déja-vu». Basel versuchte es mit Schüssen aus jeder Lage, fand jedoch seinen Meister in Arosas Schlussmann. Doch es brauchte auch Haller auf der anderen Seite, der bei den gefährlichen Konterangriffen der Aroser den zweiten Gegentreffer verhinderte. Augenscheinlich bei diesen Gelegenheiten war wie beim ersten Gegentreffer, dass nicht konsequent genug verteidigt, respektive dem Gegner zu viel Raum gewährt wurde.

Zu viele Strafen im Mitteldrittel

Bereits früh im Mitteldrittel hatte Arosa zweimal die Möglichkeit mit einem Powerplay den Vorsprung zu erhöhen. Prompt gelingt Schommer mit dem Ablauf der ersten Strafe gegen drei Basler Feldspieler das 2:0. Damit musste Basel nochmals zwei Minuten mit einem Mann weniger spielen. Trotzdem hätte der Anschlusstreffer fallen müssen, doch Kotry pariert den Abschluss von Lanz. Auch Terzago und Himelfarb ging es danach bei einer Basler Überzahlsituation gleich. Effizienter machte es Diezi mit seinem zweiten Treffer gegen abermals zu wenig konsequent verteidigende Basler. Wie aus heiterem Himmel bekam auch Basel die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu spielen, leider ohne Erfolg. Zum einen wurden entscheidende Anspiele verloren, zum anderen liess Arosas Torhüter die Basler mit seinen Paraden verzweifeln.

Basler Schlussspurt kommt zu spät

Mit ein Grund für Basels Niederlage war auch das Powerplay. Sechs Möglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Bei ausgeglichenem Spielerbestand lief besser, als Basel die Offensivbemühungen nochmals verstärkte. Es wurden Chance um Chance erarbeitet. Irgendwann war dann auch ein «Hexer» geschlagen. Schnellmann fand die Lücke zum 1:3. Basel kämpfte und drückte weiter. Arosa kam praktisch nicht mehr aus seinem Drittel hinaus. Fünf Minuten vor Schluss war es Berger, der ein schönes Solo mit dem 2:3 abschloss. Die Bündner wankten, aber fielen nicht. Trotz weiteren Möglichkeiten, zum Schluss auch noch mit einem sechsten Feldspieler für Torhüter Haller, gelang Basel der Ausgleich nicht mehr.

In einer Woche, Mittwoch, 15. Dezember um 20:15 Uhr, muss der EHC Basel auswärts gegen das Überraschungsteam Seewen antreten. Um wieder auf die Siegessstrasse zurückzukehren braucht es mehr Entschlossenheit – vor beiden Toren.

EHC Arosa – EHC Basel 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)

Sport- und Kongresszentrum Arosa – 410 Zuschauer

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg; Igor Lukac, Stefan Blatti

Strafen: 4 mal 2 Minuten plus 1 mal 10 Minuten (unsportliches Verhalten von Studer) gegen Basel. 5 mal 2 Minuten gegen Arosa.

Schüsse aufs Tor: Basel: 52 – Arosa: 14 (14:4, 15:7, 23:3)

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Arosa: Bandiera

Tore: 2. Diezi {6} (Arnicans {6}) 1:0. 35. Schommer {2} (Amstutz {8}, Bandiera {10} 2:0. 36. Diezi {7} 3:0. 46. Schnellmann {2} (Sahli {1}) 3:1. 56. Berger {4} 3:2.

Bemerkungen:  37. Timeout Basel

EHC Basel: Halloer (ET:Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Steinmann; Büsser, Molina; Bachofner; Lanz, Alihodzic, Marbot; Berger, Himelfarb, Terzago; Studer, Rexha, Sablatnig; Sahli, Kiss, Schnellmann. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Schwarzenbach, Nater, Cordiano, Smlth, Cavalleri.

EHC Arosa: Kotry (ET: Rensch) ; Cerevic, Schöni; Ben Salem, Kunz; Holstein, Salerno; Diezi, Amstutz, Arnicans; Schommer, Tschudi, Krayem; Scheuner,, Rattagi, Bandiera, Dietrich, Schmuckli, Misani; Headcoach: Rolf Schrepfer.

Tabelle: 1. Basel 19 Spiele/40 Punkte. 2. Huttwil 19/38. 3. Dübendorf 19/37. 4. Seewen 19/34 5. Arosa 18/31. 6. Martigny 18/27. 7. Lyss 19/27. 8. Thun 19/24. 9. Chur 19/23.  10. Düdingen 19/22. 11. Bülach 19/22. 12. Wiki-Münsingen 19/14.

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