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Spiel 26: EHC Basel vs EHC Bülach

Bild:
Casper Thiriet
Autor:
Reto Büchler

Überlegener EHC Basel dank Powerplay-Tore mit Sieg nach Verlängerung

Nach dreimaligem Rückstand gewinnt ein überlegener, aber ineffizienter EHC Basel 4:3 nach Verlängerung. Schwarzenbach traf 40 Sekunden vor Schluss der Verlängerung im Powerplay. Den Unterschied machten schlussendlich die sogenannten «Special-Teams». Drei der vier Tore erzielte Basel in Überzahl, bei einem war eine Strafe angezeigt. Und in Unterzahl wehrte man sich erfolgreich gegen einen Gegentreffer.

Chancenauswertung verbesserungswürdig

Lange Zeit erinnerte das Spiel an die Partie vor einer Woche gegen Seewen. Basel zeigte schöne Passfolgen und kombinierte sich ein ums andere Mal vor das Bülacher Tor. Dort war man jedoch nicht konsequent genug, scheiterte am Torhüter oder hatte Abschlusspech. Es fehlte ab und zu aber auch an dem Präsenz vor dem Tor um allfällige Abpraller zu verwerten. Die Gäste zeigten aber auch eine sehr gute und disziplinierte defensive Leistung und vorne wurden aus wenigen Möglichkeiten drei Tore erzielt. Das Torschussverhältnis von 40 zu 18 Schüssen unterstreichen diesen Fakt. Fast zum «Matchwinner» wurde dabei Bülachs Torhüter Messerli, der mit seinen Paraden die Basler zur Verzweiflung brachte.

Powerplay top

Nach einem torlosen Startdrittel übersah Schiedsrichter Aegerter ein Foul an Cavalleri. Mit dem folgenden Angriff erzielt Ottiger entgegen des Spielverlaufs die Führung. Kurz darauf machte Basels Trainer Christian Weber dem Schiedsrichter seine Unzufriedenheit nochmals ausdrücklich klar. In der 31. Minute ging dessen Arm nach einem Foul an Smith erstmals gegen Bülach hoch. Sahli schnappte sich den Puck und glich aus. Kurz vor Drittelsende profitierte Ganz vor einem Basler Scheibenverlust. Der abermalige Ausgleich gelang Alihodzic nach einer tollen Passfolge kurz nach Beginn des Schlussabschnitts im Powerplay. Sehr unglücklich der abermalige Rückstand. Torhüter Guggisberg sah einen Moment den Puck nicht und bugsierte ihn selbst ins Tor. Basel musste zum dritten Mal einem Rückstand hinterherlaufen. Abermals gelang der Ausgleich im Überzahlspiel. Terzago stand richtig.

Bülach in Verlängerung näher am Siegestor

In den ersten dreieinhalb Minuten der Verlängerung war Bülach erstmals in dieser Partie näher an einem Tor. Dann hakt Bülachs Bestplayer Figi bei Alihodzic zu fest ein, was eine weitere Strafe zur Folge hatte. Christian Weber nahm sein Timeout, um den Spielern einerseits nochmals Erholungszeit zu geben und andererseits den letzten entscheidenden Spielzug vorzugeben. Dieser vollendete Schwarzenbach nach schöner Vorlage von Berger und Büsser.

Bereits am nächsten Dienstag folgt das nächste Heimspiel. Zu Gast in der St. Jakobs Arena wird der EHC Chur sein.

EHC Basel – EHC Bülach 4:3 (0:0, 1:2, 2:1,1:0)

St. Jakob Arena Basel – 950 Zuschauer (maximal bewilligt)

Schiedsrichter: Thomas Aegerter; Anina Egli, Jozef Martancik

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Basel. 3 mal 2 Minuten gegen Bülach.

Schüsse aufs Tor: Basel: 40 – Bülach 18 (10:3; 18:9, 11:4, 1:2)

Bestplayer Spiel: Basel: Terzago; Bülach: Messerli

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Bülach: Figi

Tore: 26. Ottiger {9} (Ganz {5}, Rubin {10)) 0:1. 32. Sahli {3} (Kiss {2}, Smith {1}) 1:1. 39. Schmid {2} (Figi {15} 1:2. 42. Alihodzic {8} (Rexha {20}, Berger {13} 2:2. 44. Ganz {4} (Diem {6}, Andersen {9}) 2:3. 56. Terzago {7} (Sablatnig {9}, Schwarzenbach {16}) 3:3. 65. Schwarzenbach {10} (Berger {14}, Büsser {11}) 4:3.

Bemerkungen: 64. Timeout Basel

EHC Basel: Guggisberg (ET: Haller); Wieszinski, Blaser; Steinmann; Smith, Bachofner; Büsser, Molina; Rüsi, Marbot; Lanz, Alihodzic, Terzago; Berger, Himelfarb, Cavalleri; Sablatnig, Rexha, Schwarzenbach; Sahli, Kiss, Schnellmann; Head Coach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Zubler, Steinmann, Cordiano, Nater, Studer,

EHC Bülach: Messerl (ET: Locher) ; Kälin, Jeitziner; Posch, Birchler; Rubin, Roth; Krämer; Andersen, Diem, Ganz; Figi, Ottiger, Halberstadt; Thöny, Füglister, Barts; Basic, Schmid. Head Coach: Ramon Schaufelberger.

Weitere Spiele: Lyss – Huttwil 1:2. Seewen – Arosa 5:0. Thun – Düdingen 2:3 n.P. Chur – Dübendorf 1:4.

Wegen der COVID-19-Pandemie wird die Rangliste der MSP nach Pkt/Spiel geführt.

Tabelle: 1. Basel 2.083. 2. Huttwil 1.913. 3. Seewen 1.885. 4. Dübendorf 1,840. 5. Thun 1.542. 6. Arosa 1.480. 7. Lyss 1,480. 8. Martigny 1,391. 9. Düdingen 1,375. 10 Bülach 1.231. 11. Chur 1,154. 12. Münsingen 0,609.

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