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Spiel 20: EHC Seewen vs EHC Basel

Bild:
Casper Thiriet
Autor:
Reto Büchler

Der EHC Basel baut Führung mit Sieg in Seewen aus

Der EHC Basel gewann sein Auswärtsspiel den EHC Seewen mit 1:4. Bei drei von vier Toren war Alban Rexha beteiligt. Da die drei weiteren unmittelbaren Verfolger in der Tabelle ihre Partien verloren, baute Basel den Vorsprung auf mindestens fünf Punkte aus. Vor der Weihnachtspause folgen nun zwei Heimspiele. Am Samstag um 19:30 Uhr gegen Düdingen und nächsten Dienstag um 20:15 Uhr gegen Chur.

Seewen mit verdienter Führung

Basel startete entschlossen in die Partie und konnte sich in den ersten Minuten mehrheitlich im Drittel der Gastgeber festsetzen. Sablatnig zweimal und Kiss hatten in dieser frühen Phase des Spiels die ersten guten Möglichkeiten. Nachdem Seewen diese Druckphase überstanden hatte, kamen sie immer besser ins Spiel. Mit ihrem schnellen Umschaltspiel mit genauen Pässen in die Schnittstelle konnten sie des Öfteren Nadelstiche setzen. Der sehr sicher wirkende Haller verhinderte zweimal gegen einen auf ihn alleine zulaufenden Schwyzer ein Gegentor. Das Spiel blieb mit wenigen Unterbrüchen sehr flüssig. Schiedsrichter Arpagaus liess viel laufen bis er das Beinstellen von Blaser in der 15. Minute ahndete. Dieses erste Powerplay des Spiels wurde prompt durch Bestplayer Zurkirchen in ein Tor umgewandelt. Diese Führung nach zwanzig gespielten Minuten war jedoch nicht gestohlen, sondern verdient. Seewen konnte sich die besseren Chancen erarbeiteten.

Präsenter und druckvoller

Nachdem Basel zu Beginn des Mitteldrittels eine Unterzahl Situation überstanden hatte, zeigte man sich nun viel präsenter und übte auf das gegnerische Tor und Torhüter viel mehr Druck aus als zuvor. Es folgten Grosschancen im Halbminutentakt mit teilweise kuriosen Szenen vor Seewens Torhüter Schön. Einmal segelte Alihodzic durch den gegnerischen Torraum, der Puck jedoch nicht ins Tor. Kurz darauf trifft Lanz den Puck nicht richtig. Das Tor wäre leer gestanden. Gleiches Abschlusspech hatten Blaser, Sablatnig, Zubler oder Terzago. Es dauerte schlussendlich bis zur 34. Minute als Studer nach einem Pass von Blaser mit dem ersten Saisontor seine Mannschaft endlich erlöste.  Kurz darauf ein wunderbare Passtaffete, welche ein weiteres Tor verdient hätte. Himelfarb’s Abschluss ging knapp daneben. Kurz vor der Pausensirene kam Berger an die Scheibe. Dieser kurvte im gegnerischen Drittel so lange herum bis er die Lücke zur 2:1 fand. Ein wunderbarer Treffer.

Kampf um jede Scheibe

Mit dem knappen Vorsprung ging es somit gegen das Überraschungsteam Seewen in den Schlussabschnitt, das weiter Spannung garantierte. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich soweit, in dem sehr gut defensiv gearbeitet und um jede Scheibe gekämpft wurde. Torchancen blieben entsprechend Mangelware. In der 49. Minute für einmal Basel mit einem Konter. Sahli wird von Rexha auf der linken Seite lanciert, der passt in die Mitte zu Schnellmann, der prompt zum 1:3 trifft. Die Zentralschweizer gaben sich jedoch nicht geschlagen und versuchten nach einem Timeout vier Minuten vor Schluss mit einem 6. Feldspieler für den Torhüter nochmals heranzukommen. Fast wäre dies geglückt. Haller gelang jedoch ein «Big-Save», in dem er mit seinem Stock den Puck in Extremis vom Lattenkreuz fischte. Sekunden danach kassierten die Seewener eine Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Aus. 11 Sekunden später trifft Alihodzic im Powerplay zur endgültigen Entscheidung.

EHC Seewen – EHC Basel 1:4 (1:0, 0:2, 0:2)

Kunsteisbahn Zingel, Seewen SZ – 410 Zuschauer

Schiedsrichter: Lars Arpagaus; Sven Grübel, Stefan Blatti

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel. 2 mal 2 Minuten gegen Seewen.

Schüsse aufs Tor: Basel: 20 – Seewen: 24 (3:11, 10:6, 7:7)

Bestplayer Spiel: Basel: Rexha; Seewen: Arnold  

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Seewen: Zurkirchen

Tore: 16. Zurkirchen {7} (S. Schnüriger {5}) 1:0. 34. Studer {1} (Blaser {4}, Rexha {15}) 1:1. 40. Berger {5} (Himelfarb {15}, Terzago {6} 1:2. 49. Schnellmann {3} (Sahli {2}, Rexha {16}) 1:3. 59.Alihodzic {7} (Rexha {17}, Molina {4)}1:4.

Bemerkungen: 56. Timeout Seewen

EHC Basel: Haller (ET:Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Nater;  Büsser, Molina; Steinmann; Lanz, Alihodzic, Bachofner; Berger, Himelfarb, Terzago; Studer, Rexha, Sablatnig; Sahli, Kiss, Schnellmann. Marbot. Head Coach: Christian Weber; AC: Olivier Schäublin. Abwesend: Schwarzenbach, Cordiano, Smlth, Cavalleri, Plavsic

EHC Seewen: Schön (ET: Kobler) ; Egger, S. Schnüriger; Reichmuth, Christen; Büeler, Michel; Devaja; D. Schnüriger, Arnold, Zurkirchen; Fries, Bettinaglio, Wellinger; Gisler, Schleiss; Büeler; Noll, Waser, Schryber. Head Coach: Albert Malgin.

Weitere Spiele: Düdingen – Wiki 3:1. Martigny – Lyss 1:2 n.V. Huttwil – Thun 2:4. Dübendorf – Bülach 1:3. Chur – Arosa 2:1.

Tabelle: 1. Basel 20 Spiele/ 43 Punkte. 2. Huttwil 20/38. 3. Dübendorf 20/37. 4. Seewen 20/34 5. Arosa 19/31. 6. Lyss 20/29. 7. Martigny 19/28. 8. Thun 20/27. 9. Chur 2026.  10. Düdingen 20/25. 11. Bülach 20/25. 12. Wiki-Münsingen 20/14.

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