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Halbfinal Spiel 3: EHC Basel vs HCV Martigny

Bild:
Christoph Perren
Autor:
Reto Büchler

Dem EHC Basel fehlt noch ein Sieg zum Aufstieg

Der EHC Basel gewinnt ein spannendes, nervenaufreibendes Spiel gegen den HCV Martigny mit 2:1. Matchwinner war neben Torhüter Haller Verteidiger Patrick Zubler, der beide Basler Treffer schoss. Die Basler verpassten es im Mittelabschnitt für klare Verhältnisse zu sorgen und hatten zum Schluss noch das Glück der Tüchtigen, um nicht noch in die Verlängerung gehen zu müssen. Mit diesem Sieg geht Basel in der Halbfinal-Serie 2:1 in Führung und kann mit einem Sieg am Donnerstag in Martigny den Aufstieg in die Swiss League sicherstellen.

Abermals starke Torhüterleistungen

Auch im dritten Aufeinandertreffen dieser zwei Aufstiegsaspiranten geht es äusserst knapp und spannend zu und her. Auch weil Basel viele Anspiele gewann, waren sie mehr im Scheibenbesitz als die Walliser und machten auch den stilsichereren Eindruck. Die Gäste konzentrierten sich auf schnelle Gegenangriffe, welche das ein oder andere Mal Haller zum Eingreifen zwang. So in der dritten Minute als er seinen linken Schoner rechtzeitig ausfuhr oder in der 17. Minute als er eine Glanzparade zeigte. Basel kam ebenfalls zu vielen Szenen vor dem gegnerischen Tor, zielten aber oft knapp daneben oder fanden in Shiyanof ihren Meister.

Basler Doppelschlag im Mitteldrittel

Im Mitteldrittel schaltete Basel nochmals einen Gang höher und war nun sehr dominant. Dies wurde belohnt. Nachdem schon Himelfarb bei angezeigter Strafe gegen Martigny eine gute Möglichkeit hatte, erzielte Zubler im nachfolgenden Powerplay mit einem abgelenkten Schuss die verdiente Basler Führung. Basel setzte sofort nach. Nater sah zunächst seinen großartigen Abschluss gehalten, bis abermals Zubler mit der Scheibe hinter dem Tor hindurchläuft und nach innen passte. Dort wird der Puck durch den Schlittschuh eines Wallisers ins eigene Tor abgelenkt. Basel war auch danach klar überlegen, verpasste jedoch die Vorentscheidung. Martigny fand bis kurz vor Drittelsende praktisch nicht statt, bis sie durch eine unnötige Basler Strafe zu einem Überzahlsituation kommt und diese durch Roberts 4,9 Sekunden vor der Sirene zum Anschlusstreffer nutzt.

Matchuhr fast spielentscheidend

Dieser Anschlusstreffer zeigte Wirkung. Basel nun zu zögerlich, was Martigny entgegenkam. In der 42. Minute verhinderte Haller mit einer Glanztat den Ausgleich. Erst in der 49. Minute brachte eine Strafe gegen die Gäste die nötige Entlastung. Kuriose Szene dann fünf Minuten später, als plötzlich die Matchuhr 41 Sekunden lang nicht mehr lief. Bei der nächsten Unterbrechung wurde 11 Sekunden zu Ungunsten von Basel korrigiert. Dann wurde kurz vor Schluss auch noch eine harte Strafe gegen Doppeltorschütze Zubler ausgesprochen Martigny drückte, trifft durch Stemer nur die Latte. Basel kämpfte. Alleine Molina bugsierte die Scheibe dreimal aus dem eigenen Drittel. Als Martigny den Torhüter für einen sechsten Feldspieler rausnimmt, folgten nochmals hektische letzte Sekunden. Allein in den letzten 11 Sekunden hatten die Gäste drei sehr gute Ausgleichschancen…

Bereits am Donnerstag folgt Spiel Nummer Vier um 20:00 Uhr in Martigny.

EHC Basel – HCV Martigny 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)

St. Jakob Arena Basel – 1523 Zuschauende

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg; Sven Grübel; Stefan Krsmanovic

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Basel. 3 mal 2 Minuten gegen Martigny.

Schüsse aufs Tor: Basel: 32 – Martigny 21 (7:9, 15:5, 10:7)

Bestplayer Saison: Basel: Schwarzenbach; Martigny: Seydoux

Bestplayer Spiel: Basel: Zubler; Martigny: Roberts

Tore:  25. Zubler {1} (Terzago {1}, Schwarzenbach {1}) 1:0. 26. Zubler {2} (Schwarzenbach {2}) 2:0. 40. Roberts {1} (Gailland {1}, Stemer {1}) 2:1.

Bemerkungen: 58.Latteschuss Stemer

EHC Basel: Haller (ET: Guggisberg); Blaser, Bachofner; Zubler, Nater; Büsser, Molina; Smith;  Schwarzenbach, Rexha, Terzago;, Alihodzic, Himelfarb, Cavalleri; Lanz, Berger, Sablatnig; Sahli, Kiss, Schnellmann; Révész. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic.

HCV: Martigny: Shiyanov (ET: Fèvre) ; Kohler, Chesaux; Vermeille, Boukamel; Currit, Stemer; Duplan; Gailland, Mémeteau, Seydoux; Markun, Martinez, Mojonnier; Moret, Roberts, Valenza; Sammali, Merola, Delessert. Head Coach: Daniele Marghitola.

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