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EHC Olten vs EHC Basel

2:4
(0:2, 1:1, 1:1)
Bild:
Reto Büchler
Autor:
Reto Büchler

Der EHC Basel gewinnt in Olten und übernimmt wieder die Tabellenspitze

(Bericht und Foto: Reto Büchler)

Bei einem überzeugenden Auftritt gewinnt der EHC Basel auswärts gegen den EHC Olten hochverdient mit 2:4. Bei ausgeglichenem Spielerbestand war Basel die stärkere Mannschaft. Leider sorgten abermals Strafen, welche zu Gegentoren führten, für unnötige Spannung. Nach zwei Spielen Auszeit, war Brett Supinski wieder dabei. Bei Olten stand der neue Headcoach Gary Sheenan, der letzte Woche Lars Leuenberger abgelöst hatte, an der Bande. Auf dem Eis ersetzte der neue Ausländer Odeen Tufto den verletzten Eric Faille.

Vorbildliches Forechecking

Die Spielidee von Basel war bereits in den ersten Sekunden zu sehen. Mutig sein und Olten bereits früh in ihrer Angriffsauslösung stören. Meistens mit zwei Mann ging es in das  Forechecking, was zu einigen Scheibengewinnen führte, da die Solothurner zu wenig schnell die Angriffe auslösten Eine erste Duftmarke setzte Bircher in der 5. Minute nach einem schönen Doppelpass. Der gute Basler Auftritt wird belohnt.  Stukel nutzt den regen Betrieb vor dem Oltener Tor und wischt die Scheibe, nachdem diese  durch die Beine von Rötheli hindurchflutschte, über die Linie zum 0:1. Kurz danach ein erstes Powerplay für Basel. Die schnellen Kombinationen führten dazu, dass Brügger schlussendlich zum 0:2 ins leere Tor zielen kann. Auch danach war Basel läuferisch besser, hatte durch Rouiller oder Hüsler gute Möglichkeiten das Score zu erhöhen. Gegen Ende des Drittels kamen die Solothurner  auch zu ihren Möglichkeiten, wobei der Abschluss von Beauchemin am nächsten an einem Torerfolg war.

Basel mit Chancen das Spiel frühzeitig zu entscheiden

Die Basler knüpften nach der ersten Pause an die Leistung des ersten Drittels an. Stukel und Supinski hätten früh das dritte Tor erzielen müssen. Torhüter Rötheli mit Glück und Können verhinderte dies. Die Verteidigung von Olten hatte weiterhin Probleme, wenn die Basler Stürmer sie aggressiv unter Druck setzten. Sturny, Küng und Zubler konnten ausserdem noch allein auf das Oltner Tor losziehen. Ohne Ihren Torhüter wäre die Partie bereits für Basel vorentschieden gewesen. Nur einmal musste Rötheli sich im Mittelabschnitt geschlagen geben. Nach einer Basler Druckphase mit teils 100%igen Möglichkeiten durch Ryser, Stukel oder Supinski bleibt die Scheibe im Angriffsdrittel. Bachofners Schuss von der blauen Linie wurde durch Huber unhaltbar zum dritten Tor abgelenkt. Olten sah seine Chance hauptsächlich im Powerplay. Eine Erste liessen es ungenutzt. Die Zweite sorgte für den Anschlusstreffer. Beauchemin stand 17 Sekunden vor der Sirene richtig. Damit bewies Olten Ihre Stärke Im Überzahlspiel, denn weniger als jedes Vierte davon ist erfolgreich.

Unnötige Strafen werden fast bestraft

Entsprechend wichtig wäre es gewesen im Schlussdrittel keine weiteren Strafen zu nehmen. Wunschdenken. Zunächst arbeitete Basel aber an einem weiteren Tor. Zubler versuchte in der 44. Minute Rötheli im kurzen Eck zu erwischen, traf aber nur den Pfosten.  Kurz danach Überzahl für Basel. Küng treibt den Puck nach vorne und bereitete seinen Treffer praktisch selber vor, da die Oltner Verteidiger die Scheibe nicht wegbrachten. Ein harter unnötiger Check an der blauen Linie von Bircher gegen das Knie von Weber brachte aufgrund der anschliessenden Fünfminuten plus Spieldauerstrafe Olten wieder ins Spiel. Da danach eine weitere Zweiminutenstrafe gegen Zubler folgte, musste Basel sogar in doppelter Unterzahl agieren. Henauer und seine Vorderleute verteidigen das Gehäuse vorbildlich, mussten dann aber 30 Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe das Gegentor zum 2:4 durch Sterchi hinnehmen. Basel zeigte sich nach dem Gegentor unbeeindruckt bis das vierte Beinstellen in dieser Partie, dieses Mal gegen Brügger geahndet wurde. Basel überstand die Strafe. Somit war 75 Sekunden vor Schluss die Zeit für Headcoach Sheenan gekommen, seinen Torhüter raus eine Minute vor Ende sein Timeout zu nehmen. Dies nutzte jedoch nichts mehr. Basel gewinnt hochverdient und übernimmt dank der Niederlage von La Chaux-de-Fonds in Sierre wieder die Tabellenführung.

EHC Olten - EHC Basel 2:4 (0:2, 1:1, 1:1)

Eisbahn Kleinholz, Olten – 2516 Zuschauende

Schiedsrichter: Marc Wiegand, Roland Gerber; François Micheli, Fabrizio Bachelut

Strafen 4 mal 2 Minuten plus 1 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Bircher, Check gegen das Knie) gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Olten

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Beauchemin (Olten)

Bestplayer Spiel: Brügger (Basel); Sterchi (Olten)

Torschüsse: Olten 24 Basel 34 (8:16, 7:9, 9:9)     

Tore: 9. Stukel {29} (Supinski {32}, Ryser {11}) 0:1. 11. Brügger {6} (Fuss {8}, Rouiller {24}) 0:2. 30. Huber {1} (Bachofner {3}, Brügger {8}) 0:3. 20. Beauchemin {27} (Ganz {10}, Wyss {11}) 1:3. 45. Küng {13} 1:4. 50. Sterchi {13} (Tufto {3}, Ganz {11}) 2:4.

Bemerkungen: 10. Pfostenschuss Beauchemin. 44. Pfostenschuss Zubler. 54. Pfostenschuss Hüsler. 60. Timeout Olten.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Zubler, Nater, Bircher, Rouiller; Higgins, Aeschbach ; Bachofner; Stukel, Supinski, Ryser; Fuss, Kummer Küng; Sturny, Brügger, Huber; Liniger, Rexha, Hüsler. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Schaub, Meile, Warmbrodt, Füllemann, Sablatnig, Näf, Naber, Balzer.

EHC Olten: Rötheli (ET: Nyffeler); Wyss, Hächler; Schmuckli, Ganz; Elsener, Moser; Gehrken; Beauchemin, Tufto, Spiller; Sterchi, Weder, Knellwolf; De Nisco, Jabola Prada, Weber; Melnalksnis, Ness, Rehak. HC: Gary Sheenan. Olten ohne: Dal Pian, Faille, Cadonau, Burger, Antonietti, Oejdemark, Horansky.

Tabelle und weitere Spiele

Martigny – GCK Lions 3:0. Sierre – La Chaux-de-Fonds 3:2 n.V. Thurgau – Visp 0:2.

1. Basel 39/83. 2. La Chaux-de-Fonds 39/81. 3. Olten 39/70. 4. GCK Lions 39/68. 5. Thurgau 39/56. 6. Sierre 39/53. 7. Martigny 39/53. 8. Winterthur 38/51. 9. Visp 39/50.10. Bellinzona 39/18.

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Interview

Zuschauerzahl

0

Torschüsse

24:34
(8:16, 7:9, 9:9)
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