EHC Arosa VS EHC Basel
Erfolgreiches Arosa-Wochenende für den EHC Basel
Die Doppelrunde inklusive Übernachtung vor Ort, die der EHC Basel in Arosa absolvierte, war im Nachhinein ein guter Entscheid. Nach dem 7:0-Sieg am Samstag konnte auch die zweite Partie nur 21 Stunden später mit 6:4 gewonnen werden. Dabei machte sich Basel im Sonntagsspiel nach einem Vier-Tore-Vorsprung durch Strafen und Unkonzentriertheiten das Leben selbst schwer. Bis auf den Wechsel auf der Torhüterposition trat Basel bei Spiel Nummer Zwei in unveränderter Aufstellung an. Arosas Trainer Rolf Schrepfer entschied anders und stellte sein Team gründlich neu zusammen.
Basel von der ersten Sekunde an dominant
Im Gegensatz zum Vortag war Basel von der ersten Sekunde an bereit. 21 Torschüsse waren es zum Ende des Startabschnitts, davon allein fünf in den ersten zweieinhalb Minuten. Trotz dieser Überlegenheit hätte Arosa in der 11. Minute durch Krakauskas in Führung gehen können. Henauer war jedoch auf dem Posten. Nach diesem Schreckmoment waren die Gäste dem ersten Treffer wieder näher. Brügger, Schaub und Nater spürten ihn schon vor. Dann vollendete Kummer in der 13. Minute eine schöne Passkombination über Rossi und Barbei. Drei Minuten später wurde Barbei nach einem schönen Weitschuss Montandons gehalten, was das erste Überzahlspiel für Basel zur Folge hatte. Arosas Goalie Simeoni machte gegen Stukel und Aeschlimann eine gute Figur, musste dann aber den platzierten Schuss von Rexha passieren lassen. Basel powerte weiter. Liniger verpasste knapp. Nach einer angezeigten Strafe gegen Arosa spielte Basel mit sechs Feldspielern und ohne Henauer. Schaub stand vor dem gegnerischen Torhüter, versperrte dessen Sicht und konnte den Abpraller nach Schläpfers Schuss verwerten.
Sechs Strafen und Tore im Mitteldrittel
Zunächst schien es im Mittelabschnitt ähnlich weiterzugehen. Ein Crosscheck gegen Brügger sowie eine Teamstrafe ermöglichten es Basel, in doppelter Überzahl zu agieren. Dies wusste Schweri zu nutzen. Mit dem vermeintlich sicheren Vorsprung schlichen sich bei Basel jedoch Fehler ein. So kassierte Hamr für zwei verschiedene Vergehen je zwei Minuten. Eine dieser Möglichkeiten konnte Arosa durch Krakauskas zum 1:4 nutzen. Nachdem Rossi nach schönem Rexha Pass den alten Vorsprung wiederherstellen konnte, war es das Heimteam, das von einem Basler Fehlpass in der eigenen Zone profitieren und abermals verkürzen konnte. So ging es in diesem unterhaltsamen Spiel weiter. Strafe Arosa. Schweri lanciert Stukel, der den letzten Verteidiger überläuft und das sechste Basler Tor erzielt. Dann gab es eine Strafe gegen Guggenheim wegen übertriebener Härte. Eigentlich hätte jedoch ein Aroser wegen eines Fouls gegen Basels Verteidiger Sekunden zuvor bestraft werden müssen. Dieses Geschenk konnte Bedolla nutzen und damit seinem Team nochmals Hoffnung für das Schlussdrittel geben.
Basel bis zur Fünfminutenstrafe alles im Griff
Die zweite Pause tat den Baslern gut. Das Spielgeschehen konnte nun wieder hauptsächlich in das Angriffsdrittel verlagert werden. Nichts deutete auf eine spannende Schlussphase hin. Dann folgte die 24. Minute. Hamr leistete sich einen Check mit dem Knie gegen Bleiker, was eine Fünfminutenstrafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe zur Folge hatte. Die ersten zwei Minuten konnten überstanden werden, bis Nater Bleiker am Abschluss hindern muss. Den fälligen Penalty brachte Bedolla nicht an Henauer vorbei. Mit dem Basler Goalie und seinen kämpfenden Vorderleuten konnte die Unterzahl ohne Gegentor überstanden werden. Ein schönes Solo von Bukarts brachte dann sechs Minuten vor Ende doch noch einmal unnötig Spannung in die Partie. Trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es zum Schluss beim 6:4 Sieg für den EHC Basel.
Nach fünf Spielen innerhalb von acht Tagen mit vier Siegen haben die Spieler nun ein paar freie Tage verdient. Das nächste Mal im Einsatz steht der EHC am nächsten Freitag um 19:45 Uhr zu Hause in der St. Jakob Arena gegen den EHC Visp.
EHC Arosa - EHC Basel 4:6 (0:3 3:3,1:0)
Sport- und Kongresszentrum Arosa – 403 Zuschauende
Schiedsrichter: Thomas Urban, Yann Erard; Pascal Nater, Nicola de Paris
Strafen: 4 mal 2 Minuten plus 1 mal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Hamr, Check gegen das Knie) gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Arosa
Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Krakauskas (Arosa)
Bestplayer Spiel: Rexha (Basel); Meier (Arosa)
Torschüsse: Basel 35 Arosa 32 (21:9, 8:14, 6:9)
Tore: 13. Kummer (Barbei, Rossi) 0:1. 17. Rexha (Bircher, Aeschlimann) 0:2. 19. Schaub (Schläpfer, Rexha) 0:3. 24. Schweri (Kummer, Aeschlimann) 0:4. 27. Krakauskas (Guignard, Révész) 1:4. 29. Rossi (Rexha, Barbei) 1:5. 32. Guignard (Meier) 2:5. 35. Stukel (Schweri, Kummer) 2:6. 37. Révész (Bedolla, Rubin) 3:6. 54. Bukarts 4:6.
Bemerkungen: 26. Timeout Arosa. 46. Henauer hält Penalty von Bedolla. 48. Pfostenschuss Waidacher.
EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon, Landskroner; Stukel, Brügger, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Schläpfer, Schaub; Hamr, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Supinski, Schenk, Rhyn.
EHC Arosa: Simeoni (ET: Perrin); Lichtensteiger, Zanolari; Rubin, Salamin; Minder, Bukarts; Meier, Burri; Guignard, Schwitter; Krakauskas; Bedolla, Jabola Prada, Bleiker; Mariethoz, Haller, Révész; Schommer, Waidacher, Zehnder. HC: Rolf Schrepfer.
Weitere Spiele: Bellinzona - Chur 2:4. La Chaux-de-Fonds – GCK Lions 2:5. Olten - Visp 4:9. Sierre - Thurgau 7:3.
Rangliste: 1. Sierre (40 Spiele, 85 Punkte). 2. Thurgau 38/74. 3. La Chaux-de-Fonds 40/74. 4. Visp 40/74. 5. Chur 40/69. 6. Basel 40/68 7. Olten 40/64. 8. GCK Lions 40/56. 9. Winterthur 39/43. 10. Bellinzona 40/26. 11. Arosa 41/24.
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Interview
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Zuschauende
Torschüsse
(21:9, 8:14, 6:9)
Bestplayer
#16 Alban Rexha








