GCK Lions VS EHC Basel
EHC Basel siegt bei den GCK Lions 4:1 und springt auf Rang drei
Der EHC Basel gewinnt das letzte Auswärtsspiel der Qualifikationsrunde bei den GCK Lions mit 4:1 und macht damit den Sprung auf Platz drei perfekt. In einer lange umkämpften Partie war Torhüter Henauer mit mehreren wichtigen Paraden der Rückhalt, während Schweri mit zwei Treffern den Unterschied ausmachte. Am Samstag um 18:00 Uhr empfängt Basel zum Abschluss der Qualifikation den klaren Tabellenführer HC Sierre im Heimspiel, ehe die Playoffs starten.
Abermals Frühe Führung
Ohne die Verletzten Landskroner, Huber, Nater und Brügger brauchte Basel zu Beginn kurz, um in die Partie zu finden. Die Lions hatten anfangs mehr Scheibenbesitz, zwingend wurden sie aber nicht. Effizienter war der EHC. In der 5. Minute lancierte Schweri den Angriff selbst, bekam die Scheibe via Stukel zurück und erwischte GCK-Goalie Metzger mit dem Abschluss zwischen den Beinen zur 1:0-Führung. In der Folge übernahm Basel mehr und mehr das Spieldiktat. Hamr vergab eine Topchance auf das 2:0, und auch im anschliessenden Powerplay fehlte Schläpfer nur wenig. Schweri und Supinski sorgten weiter für Gefahr, während die Lions erst gegen Ende des Startdrittels wieder längere Zeit im Basler Drittel Druck aufbauen konnten. Doch Henauer liess sich gegen Meier und Haag nicht bezwingen.
Schweri und Henauer halten Lions auf Distanz
Kaum war das zweite Drittel angepfiffen, schlug Basel erneut zu: Ein Passversuch von Morson entlang der blauen Linie wurde von Schweri abgefangen, der Metzger im Eins-gegen-eins erneut zwischen den Beinen erwischte. Die GCK Lions kamen aber praktisch aus dem Nichts zum Anschlusstreffer: Rötheli mit einem Schuss von der blauen Linie, welcher Cunti unhaltbar für Henauer zum 1:2 ablenkte. Danach waren die Lions klar spielbestimmend und hatten durch Rüedi, Haag und Cunti mehrere Möglichkeiten auf den Ausgleich, doch Henauer vernagelte sein Tor und hielt Basel in Führung.
Stukel mit dem „Buebetrickli“ und Rexha macht den Deckel drauf
Im Schlussdrittel drohte Basel die Partie zu sehr verwalten zu wollen – die Lions bekamen phasenweise zu viel Raum. Erst in der 49. Minute kam Basel durch Schaub wieder zu einer nennenswerten Gelegenheit. Ein hoher Stock brachte danach ein Basler Powerplay, das zwar ohne Treffer blieb, dafür folgte kurz darauf die spielentscheidende Szene. Stukel setzte zu einer starken Einzelleistung an und bezwang Metzger mit einem frechen „Buebetrickli“ zum 3:1. Drei Minuten vor Schluss sorgte ein ungeahndeter Frustcheck von Meier gegen Schaub an der Bande für Aufregung. Guggenheim gefiel dies nicht und musste wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Die Lions riskierten nun alles, nahmen Metzger raus und spielten in doppelter Überzahl. Ohne Erfolg. Stattdessen befreite Rexha die Scheibe via Bande, von wo sie ins verwaiste Tor zum 4:1-Endstand kullerte.
GCK Lions – EHC Basel 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)
Kunsteisbahn Küsnacht, Küsnacht ZH - 190 Zuschauende
Schiedsrichter: Franco Castelli, André Meyer; Pascal Nater, Gian Muggli
Strafen: 1 mal zwei Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen GCK
Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Kärki (GCK)
Bestplayer Spiel: Schweri (Basel); Cunti (GCK)
Torschüsse: Basel 22 GCK 29 (8:10, 5:6, 9:13)
Tore: 5. Schweri (Stukel) 0:1. 22. Schweri 0:2. 25. Cunti (Rötheli, Greuter) 1:2. 56. Stukel (Rexha) 1:3. 59. Rexha (Liniger) 1:4.
Bemerkungen: Keine
EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Aeschlimann; Zubler, Aeschbach; Bircher, Bachofner; Häfliger; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Hamr, Rexha, Serkins; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Nater, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Brügger, Huber, Moser, Schenk,
GCK Lions: Metzger (ET: Grüter); Niedermann, Pinana; Voegeli, Morson; Sejejs, Rötheli; Schmucki; Rüedi, Kärki, Haag; Greuter, Cunti, Spring; Olsson, Meier, Marthaler; Holzer, Neuenschwander, Berner; Peter. HC: Peter Andersson.
Weitere Spiele: Arosa – Thurgau 1:2. Visp - Chur 3:2. La Chaux-de-Fonds – Sierre 3:7. Winterthur - Bellinzona 2:2.
Rangliste: 1. Sierre (48 Spiele, 103 Punkte). 2. Thurgau 48/93. 3 Basel 49/90. 4. Visp 48/89. 5. Chaux-de-Fonds 48/88. 6. Chur 48/85. 7. Olten 48/72. 8. GCK Lions 48/67. 9. Winterthur 48/51. 10. Bellinzona 48/31. 11. Arosa 49/25.
Highlight-Video
Interview
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Zuschauende
Torschüsse
(8:10, 5:6, 9:13)
Bestplayer
#89 Kay Schweri








