VF Spiel 3 - EHC Visp vs EHC Basel

Starkes EHC Visp schlägt den EHC Basel mit 3:0

Der EHC Basel konnte die starke Leistung vom vergangenen Freitag nicht bestätigen und verlor das dritte Spiel der Serie auswärts beim EHC Visp verdient mit 0:3. Die Walliser waren über weite Strecken klar überlegen, störten früh und liessen die Basler offensiv kaum zur Entfaltung kommen. Bei Basel ersetzte Nater in der Defensive Häfliger. Auf Visper Seite gab Brodecki sein erstes Spiel und ersetzte Olson. Visp musste zudem auf Forrer und Meile verzichten und brachte deshalb nur sechs Verteidiger aufs Matchblatt.

Visp dominiert und sorgt für klare Pausenführung

Die Gastgeber legten mit viel Tempo los, setzten Basel früh unter Druck und kontrollierten das Geschehen. Der Lohn folgte mit dem 1:0. Forrer traf mit einem Ablenker nach einem Abschluss von Steiner von der blauen Linie. Kurz darauf verhinderte Bachofner mit einer Torhüter-Parade gegen Brüschweiler das 0:2. Basel kam erst nach rund acht Minuten durch Liniger zum ersten Torabschluss auf das Visper Tor. Insgesamt blieb es im Startdrittel bei wenigen Offensivaktionen der Gäste. Visp blieb dagegen ständig gefährlich, oft mit einem Stürmer direkt vor Henauer, und erhöhte 50 Sekunden vor der ersten Sirene auf 2:0. Nilsson gewann das Bully, via Brodecki kam die Scheibe zu Forrer, der direkt abzog und traf. Danach wurde es noch einmal hektisch. Kummer kam unmittelbar vor Markkanen zum Abschluss, die Scheibe schien hinter der Linie, doch der Schiedsrichter entschied auf dem Eis auf „kein Tor“ und kündigte eine Überprüfung beim nächsten Unterbruch an. Nach dem Videostudium blieb der Entscheid bestehen. Eine knappe Millimeterentscheidung, bitter für Basel.

Basel findet auch im Mitteldrittel keinen Zugriff

Vor dem zweiten Drittel suchte Supinski angesichts der Entscheidung 18 Minuten zuvor, nochmals das Gespräch mit den Unparteiischen. Sportlich brachte das Basel aber nicht zurück in die Spur. Visp hatte weiterhin alles im Griff, war näher am nächsten Treffer als Basel am ersten. Henauer hielt sein Team mit zahlreichen Paraden im Spiel (18 von 19 Schüssen im zweiten Abschnitt), war beim 3:0 aber machtlos. Lurati traf nach einem unglücklichen Scheibenverlust von Aeschlimann hinter dem eigenen Tor, als dieser statt zum Verteidigerkollegen zu Marchon spielte. Kurz danach verhinderte Guggenheim mit einem wichtigen Einsatz gegen Fuss gerade noch einen möglichen vierten Gegentreffer.

Mehr Energie im Schlussdrittel – aber keine Wende

Im letzten Abschnitt zeigte Basel mehr Energie und versuchte nochmals Druck aufzubauen. Klare Chancen blieben jedoch Mangelware, weil Visp defensiv sehr kompakt stand und seinen Torhüter gut abschirmte. Auch das Timeout achteinhalb Minuten vor Schluss und die teilweise Herausnahme Henauers für einen sechsten Feldspieler änderten nichts mehr am Resultat. Für Spiel Vier am kommenden Dienstag, 19:45 Uhr in der St. Jakob Arena muss Basel wieder an die Intensität des ersten Heimspiels anknüpfen und Visp konsequent zu Fehlern zwingen. Sonst wird es gegen die stabilen Oberwalliser schwierig, die Viertelfinalserie noch zu drehen.

EHC Visp – EHC Basel 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) - Stand 2:1

Lonza Arena Visp - 3547 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Fritschi, Michael Weber; Christophe Pitton, Pascal Nater

Strafen: 0 mal zwei Minuten gegen Basel; 1 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); Heinen (Visp)

Bestplayer Spiel: Henauer (Basel); Forrer (Visp)

Torschüsse: Basel 18 Visp 37 (5:12, 7:19, 6:6)

Tore: 4. Forrer (Steiner, Brodecki) 1:0. 20. Forrer (Brodecki, Nilsson) 2:0. 38. Lurati (Marchon) 3:0.

Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Eigenmann. 52. Timeout Basel

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Zubler; Schweri, Supinski, Stukel; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Révész; Huber. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Häfliger, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner,  Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecky; Ryser, Wüest, Ritz; Jansen, Zehnder. HC: Luca Gianinazzi

Weitere Spiele: Thurgau - Olten 4:3 n.V - Stand 1:2.  La Chaux-de-Fonds - Chur 2:4 – Stand 2:1. Sierre – GCK Lions 5:1 – 3:0.

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