Pre-Season Programm

Bevor der EHC Basel Mitte September wieder in die neue Swiss League Meisterschaft startet, werden dieses Jahr insgesamt neun Testspiele absolviert. Zum diesjährigen Testspielprogramm gehören wieder Begegnungen mit Teams aus den schweizer Ligen, sowie internationale Clubs aus Deutschland und der Slowakei. Insbesondere freut es uns, den Wölfe-Cup in Freiburg als Titelverteidiger antreten zu können!

Der Spielplan zur diesjährigen Pre-Season:

SC Langenthal
9. August - 20.15 Uhr
Schoren, Langenthal

EHC Chur
13. August - 19.45 Uhr
TDS, Chur

SCL Tigers
16. August - 20.00 Uhr
St. Jakob-Arena

SC Bern
20. August - 19.45 Uhr
St. Jakob-Arena

HC Ajoie
23. August - 19.00 Uhr
Raiffeisen Arena, Pruntrut

HC Sierre
27. August - 19.45 Uhr
St. Jakob-Arena

Wölfe-Cup
31. August - 1. September
Turnier in Freiburg i. B.

Samstag, 31. August
Spiel 1 - EHC Basel vs HK Nitra
Spiel 2 - EHC Freiburg vs Schwenninger Wild Wings

Sonntag, 01. September
Spiel 3 – Verlierer Spiel 1 vs Verlierer Spiel 2
Spiel 4 – Gewinner Spiel 1 vs Gewinner Spiel 2

EHC Olten
5. September - 19.45 Uhr
Kleinholz, Olten

Torhüter-Duo bleibt bestehen

Wir dürfen mit Freude verkünden, dass das letztjährige Torhüterduo - bestehend aus unserem Fabio Haller sowie dem SCB-Torhüter Andri Henauer (B-Lizenz) - in dieser Formation bestehen bleibt.

Fabio Haller kam zum ersten Mal in der Saison 2018/2019 per B-Lizenz vom EHC Winterthur zu uns und ist seit jeher ein fester Bestandteil des Kaders. Er unterschreibt für ein weiteres Jahr beim EHC Basel und wird somit seine siebte Saison mit uns verbringen.

Andri Henauer hat uns mittels B-Lizenz seit der Saison 22/23 unterstützt und holt bei uns Spielpraxis. Auch er wird wieder hauptsächlich mittels B-Lizenz bei uns eingesetzt.

Sportchef Kevin Schläpfer meint dazu: «Wir sind froh, dass wir mit diesen beiden Torhütern weiterfahren können. Es ist ein gutes Tandem mit spielerisch und menschlich guten Qualitäten, auch untereinander kommen die beiden gut miteinander aus, was sehr wichtig ist.»

Pressekontakt:

Kevin Schläpfer
k.schlaepfer@ehcbasel.ch

Raphael Widmer neu im Verwaltungsrat der EHC Basel Nachwuchs AG

Die EHC Basel Nachwuchs AG freut sich mitteilen zu dürfen, dass Raphael Widmer neu im Verwaltungsrat mitarbeitet. Raphael Widmer hat zwei erwachsenen Söhne, welche beide die gesamten Stationen im Eishockey-Nachwuchs durchlaufen haben. Seine Tochter war als Elite-Eiskunstläuferin aktiv.  Raphael verfügt somit "aus erster Hand" über eine reichhaltige praktische Erfahrung im Nachwuchsbereich. Er hat dabei diverse andere Nachwuchsorganisationen näher kennengelernt. Beruflich ist Raphael Widmer als Group CFO in der Konzernleitung der Stadler Rail AG. Wir sind sehr glücklich, dass Raphael Widmer bereit ist, seine reichhaltige private Eishockey-Erfahrung und seine hohe berufliche Kompetenz in unsere Nachwuchsorganisation einzubringen.

Daniel Riner, VR Präsident EHC Basel Nachwuchs AG

Auch der EHC setzt auf Pantex

Mit dem Sicherheitsauftrag für den EHC Basel landet Pantex einen weiteren Volltreffer in der Sportbranche. «Wir sind stolz darauf, diesen erfolgreichen Eishockeyclub als Partner zu unterstützen», erklärt Pantex-CEO Nino Hafner. «Zusammen mit unserem Engagement für den FCB schliesst sich damit für uns ein Kreis.»

Der erste Einsatz findet bereits Ende April mit zwei Länderspielen der A-Nati statt. Darauf folgen Testspiele und die neue Saison ab Herbst 2024. Für die erfolgreiche Durchführung der Eishockey-Events steht Pantex in direktem Austausch mit dem Sicherheitschef der Eishalle.

Persönliche Herzensangelegenheit

«Für mich persönlich ist dieser Auftrag eine Herzensangelegenheit, da mein Vater beim EHC spielte», so Hafner weiter. «Ich selbst stand schon als kleiner Knirps auf dem Eis und ging oft auf die Margarethen zu den Spielen des EHC.» Deshalb waren auch die Vertragsverhandlungen mit dem EHC-Geschäftsführer Olivier Schäublin für den Unternehmer etwas Besonderes: «Ich habe ihn bereits als Spieler bei Lausanne oder Basel erlebt und durfte nun mit ihm einen Vertrag aushandeln.»

Auch der EHC-CEO freut sich über die Zusammenarbeit mit Pantex. «Dank dieser Partnerschaft können wir die Stadionsicherheit weiter optimieren. Das ist unerlässlich. Auch im Hinblick auf die sportlichen Ziele der kommenden Jahre», betont Schäublin und ergänzt: «Selbstverständlich profitieren wir mit Pantex als Sicherheitspartner auch von einem reichen Erfahrungsschatz und versprechen uns mittelfristig Synergien mit dem FCB.»

Grosse Ziele und gemeinsame Projekte

Was den EHC und Pantex verbindet: Beide Unternehmen haben grosse Ziele und sind bereit, die nötigen Hürden dafür zu nehmen. Nino Hafner verrät: «Es gibt es ein paar gemeinsame Projekte, auf die man gespannt sein kann. Aber jetzt freuen wir uns erstmal auf die anstehenden Spiele und eine ausverkaufte Halle – in sicherem Ambiente.»

Länderspiele & Volunteers

Am 19. und 20. April wird die Schweizer Nationalmannschaft in der St. Jakob-Arena zwei Länderspiele gegen Frankreich austragen. Die Spiele werden am Freitag um 19.45 Uhr und am Samstag um 17.30 Uhr angespielt, so werden die klassischen Anspielzeiten in der St. Jakob-Arena beibehalten und können so auf einen hoffentlichen grossen Aufmarsch freuen!

Als Mitveranstalter benötigt der EHC für diese beiden Länderspiele eine wesentlich größere Anzahl an Helfern als beim regulären Swiss League Betrieb. Daher sind wir auf der Suche nach vielen motivierten Helfern, die uns bei der Organisation unterstützen möchten. Konkret geht es um den Stadiondienst. Sprich: Sicherheitsdienst bei der Eingangskontrolle, der Betreuung der VIP-Gäste, der Zugangskontrolle innerhalb der Arena, der Einweisung der Parkplätze und vielem mehr!

Bist Du zuverlässig, über 18 Jahre alt und möchtest uns bei einem oder beiden Länderspielen helfen? Dann freuen wir uns über deine Kontaktaufnahme über das untenstehende Kontaktformular.

Kontaktformular

    Deine Verfügbarkeiten (19. April: 19.45 Uhr, 20. April: 17.30 Uhr)

    Sonst noch etwas?

    Ich bin über 18 Jahre alt



    Spendenbetrag vom Fasnachts Game

    Heute durfte der EHC Basel der Stiftung für krebskranke Kinder einen Scheck über CHF 16’680.30 überreichen. Der Betrag ist rund um das Benefiz-Spiel "Fasnachts Game" vom 2. Februar gegen den HC Thurgau zustande gekommen. Dort haben EHC Basel Fans - sowie auch Fans vom HC Thurgau - mittels Becherspenden, Privatspenden, dem Kauf von Leckereien am Kuchenstand oder auch durch die Versteigerung der am Spiel getragenen Trikots ihren Beitrag geleistet. Dafür sind die Stiftung für krebskranke Kinder dankbar und wir stolz, dass die Community rund um den EHC Basel solch einen starken Betrag zusammengebracht hat.

    Bei der Scheckübergabe waren vom EHC Basel Topscorer Jakob Stukel und Coach Eric Himelfarb dabei, sowie von der EHC Basel Geschäftsstelle Olivier Schäublin und Andrea Schärer. Der Scheck wurde durch den Geschäftsführer Prof. Markus Tolnay sowie Julia Lehmann von der Stiftung für krebskranke Kinder entgegengenommen.

    Saison Abschluss-Party

    Die Saisonabschlussparty findet am Freitag, den 08. März 2024, im Zic Zac in Allschwil statt. Zusätzlich zum Rahmenprogramm wird es natürlich auch die Möglichkeit geben, sich mit den Spielern des EHC Basel auszutauschen.

    Eine Reservierung im ZicZac ist nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen (direkt via ZicZac), insbesondere wenn mit mehreren Personen zu Abend gegessen werden soll. Das Fest ist öffentlich, und alle sind herzlich eingeladen, auch einfach im Bar-Betrieb dazuzustossen.

    Das Programm für den Abend sieht wie folgt aus:

    Zusätzlich wird der EHC Basel Fanshop mit einem reduzierten Angebot vor Ort sein.

    Saisonabschluss Party
    Fr, 8.3.2024
    ZicZac Allschwil, Baslerstrasse 355, 4123 Allschwil
    ab 18 Uhr

    Euer EHC Basel

    Playoff Viertelfinal Spiel 6

    Saisonende für den EHC Basel nach hartem Kampf

    Der EHC Basel verliert in Visp nach Verlängerung 4:5 und verliert die Playoff Viertelfinalserie mit 2:4 gegen die glücklicheren Walliser. Garry Nunn traf in der 70. Minute im Powerplay.

    Fehlen von Supinski, Rouiller und Nater zu schwere Bürde

    Eric Himelfarb musste in diesem sechsten Playoff-Viertelfinalspiel auf einige Spieler verzichten. Brett Supinski und Jens Nater fehlten verletzt. Zudem wurde Anthony Rouiller aufgrund eines Crosschecks gegen Riatsch im letzten Spiel vorsorglich für ein Spiel gesperrt sowie ein ordentliches Verfahren eröffnet. Für die drei Fehlenden standen Lucas Bachofner, Nicolas Yanick Warmbrodt sowie Jamie Schaub auf dem Matchblatt. Der junge Vincent Ryser führte die erste Sturmlinie an. Auf Visper Seite wechselte Heinz Ehlers erstmals eine Ausländerposition. Für Nilsson spielte Lindquist (ex Martigny) neben Nunn und Brüschweiler.

    Spannend vom Anfang bis zum Schluss

    Visp kam etwas besser in die Partie und in der dritten  Spielminute zu einer sehr guten Möglichkeit in Führung zu gehen. Danach behinderte Grossniklaus Liniger bei einem Basler Angriff, was Basel ermöglichte, Powerplay zu spielen. Die beste Chance hatte Stukel, der knapp im Slot die Basler Führung verpasste. In der Folge war das Geschehen auf dem Eis mehrheitlich ausgeglichen. In der Mitte des ersten Abschnitts passt Lindquist von rechts in die Mitte zu Nunn der die Scheibe platziert an Haller vorbei zum 1:0 einnetzt. Eine schöne Einzelaktion von Stukel war der Ausgangspunkt für den Basler Ausgleich. Er legt für Fuss ab, der Müller erwischt. Gegen Ende der ersten 20 Minuten kam Visp nochmals auf. Zunächst eine brenzlige Situation vor Haller, der diese jedoch grad selbst regelt. Kurze Zeit später war er aber nach einer unglücklichen Situation der  Basler Defensive geschlagen geben. Burgener war nach diversen Basler Abwehrversuchen der Letzte am Puck.

    Wieder kein Wettkampfglück

    Die Basler kamen mit Offensivdrang aus der ersten Pause. Fuss, Huber und auch Liniger kamen nicht mit ihren Abschlüssen an Müller vorbei. Dann trifft Bircher auch noch den Pfosten. Der Ausgleich lag in der Luft, musste aber erzwungen werden. Dies tat Stukel im Powerplay, nachdem Brüschweiler wegen Hohem Stock auf der Strafbank sass. In der 33. Minute wurde ein weiterer hoher Stock gegen das Gesicht von Küng von den Unparteiischen übersehen. Das Spiel läuft weiter mit bitterem Ausgang für Basel, da Eigenmanns Schuss ins Basler Tor geht. Trotzdem wird der Treffer durch die Schiedsrichter angeschaut. Aber nicht wegen des Hohen Stocks gegen Küng, sondern, ob der Schuss noch durch einen hohen Visper Stock abgelenkt wurde. Dies war leider nicht der Fall, so dass das Tor zählte. In der 39. Minute kann Haller die Scheibe nicht ganz festmachen, Mäder stand bereit und erhöhte auf 4:2. Basel reagierte prompt. Küng hatte gutes Zielwasser und trifft knapp am Innenpfosten vorbei zum 3:4.

    Stukel schiesst Basel mit Shorthander in die Verlängerung

    Visp zeigte im Schlussdrittel nicht mehr vieles in offensiver Hinsicht, konzentrierte sich auf das Verwalten des Vorsprungs und schnelle Gegenangriffe. Die Folge war viel Kampf um die Scheibe und wenige Chancen auf beiden Seiten. So ging die Zeit schneller runter, als die Basler es sich wünschten. Die Beste Möglichkeit hatte Sturny in der 54. Minute. Nach dieser Aktion wurde Brügger wegen angeblichem Crosschecks auf die Strafbank geschickt. Abermals eine zu harte Strafe gegen die Basler. In Unterzahl gelingt dann tatsächlich Stukel mit einem Break der Ausgleich. Nach einem Pass der Bande entlang, entwischt der Kanadier und erwischt Müller zwischen den Beinen hindurch zum verdienten und vielumjubelten 4:4. Basel überstand auch diese Strafe, muss sich  jedoch weiteren Angriffen der Walliser erwehren. Die letzte Aktion der regulären Spielzeit hatte jedoch Küng Sekunden vor Schluss.

    Visp verdiente sich Siegtreffer in der Verlängerung

    Die Walliser waren offensichtlich stark entschlossen, die Partie rasch möglichst für sich zu entscheiden. Bereits nach 30 Sekunden erste Schrecksekunde. Nunn zwingt Haller zu einer Parade. Kurze Zeit später geht Eggenbergers Geschoss knapp am Tor vorbei. Auch Kuonen scheiterte knapp. Dann die spielentscheidende Strafe gegen Higgins wegen Haken. Mit dem ersten und einzigen Visper Powerplaytor überhaupt in dieser Serie schiesst Nunn die Walliser ins Glück.

    Fazit

    Die Basler hatten insbesondere in den ersten drei Spielen nicht das Wettkampfglück, was es manchmal eben auch braucht, Gerade in diesen Partien machte Visps Torhüter Müller den Unterschied. Nur mit je einem Tor Unterschied gingen die vier Spiele verloren. 244 zu 145 lautete das Torschussverhältniss  zu Gunsten von Basel. Im Normalfall reicht dies. Den Ausfall wichtiger Schlüsselspieler im heutigen Spiel und nicht immer glückliche Schiedsrichterentscheide kamen hinzu. Kumuliert führte dies eben zur Halbfinalqualifikation von Visp. Was bleibt, ist eine sehr gute Saison mit dem zweiten Rang in der Qualifikationsrunde, dem Cupsieg und großartige Spiele, welche den Basler Anhang zu begeistern wussten. Das gibt ein gutes Gefühl auf die kommende Saison 2024/2025.

    EHC Visp - EHC Basel 5:4 (2:1, 1:1, 1:2)
    (Endstand Serie: 2:4)

    Lonza Arena Visp  - 3243 Zuschauende

    Schiedsrichter: Julien Staudenmann, Franco Castelli; François Micheli, Christophe Pitton Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Visp

    Bestplayer Playoff: Stukel (Basel); Burgener (Visp)

    Bestplayer Spiel: Fuss (Basel); Eigenmann (Visp)

    Torschüsse: Visp 34, Basel 32 (12:8, 12:12, 5:10)
    Torschüsse Verlängerung: Visp 5, Basel 2                                                                         

    Tore: 10. Nunn (Lindquist) 1:0. 17. Fuss (Stukel) 1:1. 19. Burgener (Eigenmann) 2:1. 27. Stukel 2:2. 33. Eigenmann (Gähler) 3:2. 39. Mäder (Eigenmann) 4:2. 39. Küng 4:3. 55. Stukel (Aeschbach) 4:4. 70. Nunn (Eigenmann) 5:4.

    Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Bircher. 37. Pfostenschuss Andy Ritz. 62 Pfostenschuss Eggenberger.

    EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Füllemann, Zubler; Bircher, Bachofnen; Füllemann, Higgins, Aeschbach; Warmbrodt; Stukel, Ryser, Fuss; Liniger, Kummer, Küng; Sturny, Brügger, Huber; Hüsler, Rexha, Näf; Schaub. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Nater, Rouiller, Meile, Supinski, Sablatnig, Cavalleri.

    EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Grossniklaus, Pinana; Eggenberger, Weisskopf; Fuchs, Werder; Brüschweiler, Lindquist, Nunn; Haussener, Canova, Wüest; Chiriaev, Mäder, Kuonen; Burgener, A. Ritz, Riatsch; Head Coach: Heinz Ehlers.

    Weitere Spiele

    Thurgau – Olten 0:3 (Endstand: 2:4). Sierre – GCK Lions 1:2 (Stand: 2:4). La Chaux-de-Fonds – Winterthur 4:2 Endstand.

    Playoff Viertelfinal Spiel 5

    Überzeugender EHC Basel gewinnt gegen den EHC Visp mit 6:2.

    (Bericht: Reto Büchler)

    Vor 3175 Zuschauenden gewinnt der EHC Basel gegen den EHC Visp hochverdient mit 6:2 und verkürzt damit die Playoff-Serie auf 2:3. Bei einer grossartigen Mannschaftsleistung ragten Torhüter Fabio Haller, Dario Kummer (2 Tore und 1 Assist) sowie Jakob Stukel (2 Assists), der vor dem Spiel als Topscorer der Qualifikationsrunde geehrt wurde, heraus.

    Basel Präsent, wirblig und unberechenbar

    Nach zwei, drei Minuten Anwärmzeit war im Startabschnitt nur eine Mannschaft spielbestimmend, der EHC Basel. Ryser, Rouiller schön freigespielt von Kummer und Supinski hätten nach einer ersten Druckphase bereits früh ihre Farben in Führung schiessen müssen. Jedes Mal war es Visps Torhüter Müller, der dies zu verhindern wusste. Erinnerungen wurden wach an die ersten Spiele der Serie, umso mehr als Stukel kurze Zeit später den Pfosten traf und Bircher knapp mit einem Buebetrickli scheiterte.  Basel zeigte sich sehr präsent vor dem Tor, unberechenbar in ihren Aktionen  und läuferisch top. Vorläufig gestoppt wurde Basel durch eine erste Zweiminutenstrafe und hatte dabei Glück, dass Nilsson bei einem von nur drei Schüssen auf das Basler Tor im ersten Drittel nur die Latte traf. Im Anschluss an die Strafe brachten die Basler das einzige Mal in diesem Spiel die Scheibe nicht aus dem Drittel, bis Haller dem mit einer wichtigen Parade ein Ende setzte. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts dann doch noch die Basler Führung. Huber bringt den Puck von der blauen Linie vor das Tor, wo Brügger zum 1:0 ablenkt. Zehn Sekunden vor der Sirene wehrte Müller gegen Fuss in Extremis ab und verhinderte den zweiten Gegentreffer.

    Box- und Powerplay machen den Unterschied

    Auch im Mittelabschnitt war Basel da, machte die Checks fertig und liess die Gäste überhaupt nie in Ruhe aufbauen. Trotzdem stand Haller seit längerem wieder während einem Visper-Powerplay im Fokus. Nachdem dieses überstanden war, stibitzte Stukel an der Mittellinie einem Walliser die Scheibe, zieht davon und passt auf den mitlaufenden Supinski, der zum 2:0 trifft. Der Torschütze erhält kurze Zeit später ein Stockende an die Schulter und muss in der Kabine bleiben. Sekunden danach fällt ein Visper Spieler gar leicht, wodurch Zubler auf die Strafbank geschickt wurde. Zuviel für Basels Coach, der dringenden Redebedarf mit dem Schiedsrichter hatte und sich kaum beruhigen konnte. Nach weiteren überstandenen zwei Minuten in Unterzahl schiesst Dähler Richtung Basler Tor, wo Chiriaev zum 1:2 ablenkt. Basel lässt sich von diesem Gegentreffer nicht beeindrucken und erspielte sich weitere Möglichkeiten durch Sturny oder durch Rexha, der den Pfosten traf. Dann darf auch Basel Powerplay spielen und trifft durch einen strammen Schuss von Kummer zum 3:1.  Zum Ende des Drittels waren dann die Stöcke im Fokus der Schiedsrichter. Nater und Rouiller wegen Hohen Stock sowie Brüschweiler (Cross-Check) mussten auf der Strafbank Platz nehmen. Stukel verpasste mit einem Break knapp den vierten Basler Treffer.

    EHC Basel überzeugt auf der ganzen Linie

    Nachdem Basel zu Beginn des Schlussdrittels abermals eine Unterzahlsituation überstanden hatte, war Müller auf der anderen Seite wieder beschäftigt. Huber, Kummer sowie Ryser, der Supinski als Center der ersten Linie ersetzte, erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten. Die Vorentscheidung für Basel in der 49. Minute war ebenfalls ein Powerplaytor, und was für eines. Stukel nimmt Anlauf, läuft durch die Visper Verteidigung. Sein Pass verwertet Kummer.  In der 56. Minute checkt Liniger hart, aber korrekt. Die Scheibe bleibt in Basler Besitz, wo Kummer zu Aeschbach spielt, der via Pfosten zum fünften Basler Tor trifft. Nach einem Abstauber Tor durch Chiriaev kurz danach kam nochmals ganz leise Hoffnung bei Visp auf. Basel lässt jedoch nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt setzt während der verdienten "Standing Ovation" des Basler Publikums Ueli Huber mit dem 6:2.

    Das nächste Spiel findet wieder in Visp statt. Spielbeginn ist am Sonntag um 17:45 Uhr. Sollten die Basler abermals gewinnen, findet das siebte und entscheidende Spiel am nächsten Dienstag um 19:45 Uhr in der St. Jakob Arena statt.  

    EHC Basel – EHC Visp 6:2 (1:0, 2:1, 3:1) (Stand: 2:3)

    St. Jakob Arena  - 3175 Zuschauende

    Schiedsrichter: Roland Gerber, Loîc Ruprecht; François Ruprecht

    Strafen: 6 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Visp

    Bestplayer Playoff: Stukel (Basel); Burgener (Visp)

    Bestplayer Spiel: Kummer (Basel); Chiriaev (Visp)

    Torschüsse: Basel 26, Visp 13 (11:3, 10:7, 5:3)   

    Tore: 19. Brügger (Huber) 1:0. 29. Supinski (Stukel) 2:0. 32. Chiriaev (Gähler, Eigenmann) 2:1. 37. Kummer (Rouiller, Brügger) 3:1. 49. Kummer (Stukel) 4:1. 57. Aeschbach (Kummer) 5:1. 57. Chiriaev (Eigenmann, Gähler) 5:2. 60. Huber 6:2.

    Bemerkungen: Topscorer Ehrung Jakob Stukel. 8. Pfostenschuss Stukel. 14. Pfostenschuss Nilsson. 30. Supinski verletzt ausgeschieden. 34. Pfostenschuss Rexha.

    EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Zubler, Nater; Bircher, Rouiller; Füllemann, Aeschbach; Higgins; Stukel, Supinski, Fuss; Liniger, Kummer, Küng; Sturny, Brügger, Huber; Rexha, Ryser, Hüsler, Näf. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Bachofner, Meile, Warmbrodt, Schaub, Sablatnig, Cavalleri.

    EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Grossniklaus, Pinana; Eggenberger, Weisskopf; Fuchs, Werder; Brüschweiler, Nilsson, Nunn; Haussener, Canova, Wüest; Chiriaev, Mäder, Kuonen; Burgener, A. Ritz, Riatsch; Head Coach: Heinz Ehlers.

    Weitere Spiele

    La Chaux-de-Fonds – Winterthur 3:2 n.V (Stand: 3:2). Olten – Thurgau 8:0 (Stand: 3:2). GCK Lions – Sierre 4:2 (Stand: 3:2)

    Playoff Viertelfinal Spiel 4

    Effizienz massiv verbessert. EHC Basel gewinnt in Visp mit 7.2

    Nach sechs gespielten Minuten und zwei Gegentoren schien der EHC Basel praktisch ausgeschieden. Nach drei überstandenen Strafen und ebenso vielen Weitschusstoren kehrten die Basler die Partie zu ihren Gunsten. Entscheidend dabei war neben dem starken Boxplay (fast 14 Minuten ohne Gegentor) die Torschutzeffizienz. Hatte Basel in den ersten drei Spielen eine Torschussquote von knapp 6%, waren es in diesem Spiel fast 19%! Fabio Haller, der nach sechs Minuten Henauer ersetzte, feierte zudem einen persönlichen Shutout. Vorne trafen Aeschbach und Stukel je Zweimal.

    Verrücktes Startdrittel

    Basel war zu Beginn spielbestimmend, ohne sich jedoch grosse Chancen zu erarbeiten.

    Nach sechs Minuten war Visp dann plötzlich mit 2:0 in Führung. Wie dies entstanden ist, war symptomatisch für die bisherige Playoff-Viertelfinal-Serie. Basel im Angriff. Sturny auf Rouiller, der direkt abschliessen will, den Puck jedoch nicht richtig trifft. Der fällige Konter verwertet Riatsch mit einem Alleingang zur Führung. Nur 30 Sekunden später wird Henauer in der kurzen Ecke aus spitzem Winkel von Burgener durch die wohl einzige vorhandene Lücke erwischt. Zwei Schüsse, zwei Tore. Effizienz pur! Obwohl Henauer keine klare Schuld trifft, wird er durch Haller ersetzt. Basel machte sich  in der Folge mit drei unnötigen Strafen das Leben weiter schwer. In diesen Unterzahlsituationen verteidigten die Basler jedoch vorzüglich, was wieder Optimismus versprühte. Nachdem wieder die vierte Sturmlinie von Visp durch Riatsch eine sehr gute Chance vergab, folgten drei praktisch identische  Weitschusstore innerhalb von 136 Sekunden. Sowohl bei den beiden Toren von Aeschbach wie auch von Nater gab ein Stürmer den entscheidenden Pass zurück zum Verteidiger.

    Stukel macht es Aeschbach nach und trifft zweimal

    Die Basler kommen mit einer anderen Körpersprache aus der Kabine. Eine erste Chance hatte Huber, der die Scheibe vor Müller nicht vorbeibrachte. Die Walliser schienen durchaus beeindruckt und waren mit Abwehraufgaben beschäftigt. In der 26. Minute wurde Huber vor dem gegnerischen Tor regelwidrig gestört, was eine Strafe zur Folge hatte. Nachdem das Anspiel im Angriffsdrittel gewonnen wurde, war es wieder Aeschbach, dessen guten Schuss Müller nur abwehren kann. Stukel steht am richtigen Ort und erzielt das 4:2. Danach umgekehrtes Bild. Visp orientierte sich mehr und mehr in Richtung Basler Tor, die Basler ihrerseits lauerten auf Umschaltmöglichkeiten. So eine führte zum fünften Treffer durch einen schönen Handgelenksschuss von Stukel nach schönem Pass von Nater. Weniger gut die Aktion des Verteidigers kurz danach, welche zu einem weiteren Unterzahlspiel wegen übertriebener Härte führte. Abermals verhinderte Haller und seine Vorderleute einen Gegentreffer. Wieder zurück lanciert Nater Sturny, der knapp scheiterte. Aufregung kurz vor Ende des Schlussdrittels. Harter Ellbogencheck von Weisskopf gegen Sturny, was «nur» zwei Strafminuten für den Visper, aber eine blutige Lippe für den Basler zur Folge hatte.

    Vier Spieldauerdisziplinarstrafen zum Schluss

    Basel zu Beginn des Schlussdrittels in Überzahl und mit einem Pfostenschuss von Rexha. In der Folge weitere Strafe gegen Basel, wieder überstanden. Kurz danach verliert Nunn an der Mittellinie die Scheibe an Supinski, der Müller mit einem nicht gerade unhaltbaren Handgelenkschuss überrascht. Nach Supinskis Treffer sitzt mit Huber wieder ein Basler auf der Strafbank. Es ist jedoch nicht Visp, welches das nächste Tor erzielt, sondern Hüsler auf Pass von Bircher in Unterzahl.  Danach schien die Luft bei beiden Seiten etwas draussen, bis eine Auseinandersetzung von Küng mit Pinana wieder etwas Leben auf dem Eis einhauchte. Auch dieses Powerplay brachte Visp kein Treffer, sodass Haller einen persönlichen Shutout feiern durfte. Acht Sekunden vor Schluss war noch Frustbewältigung angesagt, was aufgrund der Faust- und Ringkämpfe unter anderem vier Spieldauerdisziplinarstrafen zur Folge hatte. Im Ganzen wurde in dieser Partie dadurch Total 138 Strafminuten ausgesprochen.

    Mit dem Sieg verkürzte Basel die Serie auf 1:3 und schöpft neue Hoffnung, diese Serie drehen zu können. Am nächsten Freitag um 19:45 Uhr folgt eine weitere Gelegenheit dazu mit Spiel Nummer fünf in der St. Jakob Arena.

    EHC Visp – EHC Basel 2:7 (2:3, 0:2, 0:1) (Stand: 3:1)

    Lonza Arena Visp  - 2973 Zuschauende

    Schiedsrichter: Didier Massy, Christian Potocan; Sandro Baumgartner, Dominik Bichsel

    Strafen: 11 mal 2 Minuten plus 2 mal 5 Minuten plus 2 mal Spieldauerdisziplinarstrafe (Huber, Faustkampf; Näf, Faustkampf)  gegen Basel; 8 mal 2 Minuten plus 2 mal 5 Minuten plus 2 mal Spieldauerdisziplinarstrafe (Werder, Faustkampf; Fuchs Faustkampf) gegen Visp

    Bestplayer Playoff: Hüsler (Basel); Burgener (Visp)

    Bestplayer Spiel: Aeschbach (Basel); Riatsch (Visp)

    Torschüsse: Visp 25, Basel 37 (9:9, 10:16, 6:12) 

    Tore: 6. Riatsch. 1:0. Burgener (Canova) 2:0. 18. Aeschbach (Kummer, Küng) 2:1. 19. Nater (Ryser) 2:2. 20. Aeschbach (Sturny) 2:3. Stukel (Aeschbach, Kummer) 2:4. 34. Stukel (Nater) 2:5. 42. Supinski 2:6. 46. Hüsler (Bircher) 2:7.

    Bemerkungen: 41. Pfostenschuss Rexha 52. Lattenschuss Grossniklaus.

    EHC Basel: Henauer (ab 6. Haller); Zubler, Nater; Bircher, Rouiller; Füllemann, Aeschbach; Bachofner; Stukel, Supinski, Fuss, Liniger, Kummer, Küng; Sturny, Brügger, Huber; Rexha, Ryser, Hüsler, Näf. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Higgins, Meile, Warmbrodt, Schaub, Sablatnig, Cavalleri.

    EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Pinana, Grossniklaus; Eggenberger, Weisskopf; Fuchs, Werder; Brüschweiler, Nilsson, Nunn; Haussener, Canova, Wüest; Chiriaev, Mäder, Kuonen; Burgener, A. Ritz, Riatsch; Head Coach: Heinz Ehlers.

    Weitere Spiele

    Winterthur - La Chaux-de-Fonds 4:0 (Stand: 2:2). Thurgau - Olten 2:1 (Stand: 2:2). Sierre - GCK Lions 5:6 n.V. (Stand: 2:2)