Saison Abschluss-Party

Die Saisonabschlussparty findet am Freitag, 08. März 2024 im Zic Zac in Allschwil statt. Zusätzlich zum Rahmenprogramm wird es natürlich auch die Chance geben, sich mit den Spielern vom EHC Basel auszutauschen.

Wir freuen uns, euch nächste Woche nähere Informationen mitzuteilen - Save the Date!

Saisonabschluss Party
Fr, 8.3.2024
ZicZac Allschwil, Baslerstrasse 355, 4123 Allschwil
ab 18 Uhr


Euer EHC Basel

Playoff Viertelfinal Spiel 6

Saisonende für den EHC Basel nach hartem Kampf

Der EHC Basel verliert in Visp nach Verlängerung 4:5 und verliert die Playoff Viertelfinalserie mit 2:4 gegen die glücklicheren Walliser. Garry Nunn traf in der 70. Minute im Powerplay.

Fehlen von Supinski, Rouiller und Nater zu schwere Bürde

Eric Himelfarb musste in diesem sechsten Playoff-Viertelfinalspiel auf einige Spieler verzichten. Brett Supinski und Jens Nater fehlten verletzt. Zudem wurde Anthony Rouiller aufgrund eines Crosschecks gegen Riatsch im letzten Spiel vorsorglich für ein Spiel gesperrt sowie ein ordentliches Verfahren eröffnet. Für die drei Fehlenden standen Lucas Bachofner, Nicolas Yanick Warmbrodt sowie Jamie Schaub auf dem Matchblatt. Der junge Vincent Ryser führte die erste Sturmlinie an. Auf Visper Seite wechselte Heinz Ehlers erstmals eine Ausländerposition. Für Nilsson spielte Lindquist (ex Martigny) neben Nunn und Brüschweiler.

Spannend vom Anfang bis zum Schluss

Visp kam etwas besser in die Partie und in der dritten  Spielminute zu einer sehr guten Möglichkeit in Führung zu gehen. Danach behinderte Grossniklaus Liniger bei einem Basler Angriff, was Basel ermöglichte, Powerplay zu spielen. Die beste Chance hatte Stukel, der knapp im Slot die Basler Führung verpasste. In der Folge war das Geschehen auf dem Eis mehrheitlich ausgeglichen. In der Mitte des ersten Abschnitts passt Lindquist von rechts in die Mitte zu Nunn der die Scheibe platziert an Haller vorbei zum 1:0 einnetzt. Eine schöne Einzelaktion von Stukel war der Ausgangspunkt für den Basler Ausgleich. Er legt für Fuss ab, der Müller erwischt. Gegen Ende der ersten 20 Minuten kam Visp nochmals auf. Zunächst eine brenzlige Situation vor Haller, der diese jedoch grad selbst regelt. Kurze Zeit später war er aber nach einer unglücklichen Situation der  Basler Defensive geschlagen geben. Burgener war nach diversen Basler Abwehrversuchen der Letzte am Puck.

Wieder kein Wettkampfglück

Die Basler kamen mit Offensivdrang aus der ersten Pause. Fuss, Huber und auch Liniger kamen nicht mit ihren Abschlüssen an Müller vorbei. Dann trifft Bircher auch noch den Pfosten. Der Ausgleich lag in der Luft, musste aber erzwungen werden. Dies tat Stukel im Powerplay, nachdem Brüschweiler wegen Hohem Stock auf der Strafbank sass. In der 33. Minute wurde ein weiterer hoher Stock gegen das Gesicht von Küng von den Unparteiischen übersehen. Das Spiel läuft weiter mit bitterem Ausgang für Basel, da Eigenmanns Schuss ins Basler Tor geht. Trotzdem wird der Treffer durch die Schiedsrichter angeschaut. Aber nicht wegen des Hohen Stocks gegen Küng, sondern, ob der Schuss noch durch einen hohen Visper Stock abgelenkt wurde. Dies war leider nicht der Fall, so dass das Tor zählte. In der 39. Minute kann Haller die Scheibe nicht ganz festmachen, Mäder stand bereit und erhöhte auf 4:2. Basel reagierte prompt. Küng hatte gutes Zielwasser und trifft knapp am Innenpfosten vorbei zum 3:4.

Stukel schiesst Basel mit Shorthander in die Verlängerung

Visp zeigte im Schlussdrittel nicht mehr vieles in offensiver Hinsicht, konzentrierte sich auf das Verwalten des Vorsprungs und schnelle Gegenangriffe. Die Folge war viel Kampf um die Scheibe und wenige Chancen auf beiden Seiten. So ging die Zeit schneller runter, als die Basler es sich wünschten. Die Beste Möglichkeit hatte Sturny in der 54. Minute. Nach dieser Aktion wurde Brügger wegen angeblichem Crosschecks auf die Strafbank geschickt. Abermals eine zu harte Strafe gegen die Basler. In Unterzahl gelingt dann tatsächlich Stukel mit einem Break der Ausgleich. Nach einem Pass der Bande entlang, entwischt der Kanadier und erwischt Müller zwischen den Beinen hindurch zum verdienten und vielumjubelten 4:4. Basel überstand auch diese Strafe, muss sich  jedoch weiteren Angriffen der Walliser erwehren. Die letzte Aktion der regulären Spielzeit hatte jedoch Küng Sekunden vor Schluss.

Visp verdiente sich Siegtreffer in der Verlängerung

Die Walliser waren offensichtlich stark entschlossen, die Partie rasch möglichst für sich zu entscheiden. Bereits nach 30 Sekunden erste Schrecksekunde. Nunn zwingt Haller zu einer Parade. Kurze Zeit später geht Eggenbergers Geschoss knapp am Tor vorbei. Auch Kuonen scheiterte knapp. Dann die spielentscheidende Strafe gegen Higgins wegen Haken. Mit dem ersten und einzigen Visper Powerplaytor überhaupt in dieser Serie schiesst Nunn die Walliser ins Glück.

Fazit

Die Basler hatten insbesondere in den ersten drei Spielen nicht das Wettkampfglück, was es manchmal eben auch braucht, Gerade in diesen Partien machte Visps Torhüter Müller den Unterschied. Nur mit je einem Tor Unterschied gingen die vier Spiele verloren. 244 zu 145 lautete das Torschussverhältniss  zu Gunsten von Basel. Im Normalfall reicht dies. Den Ausfall wichtiger Schlüsselspieler im heutigen Spiel und nicht immer glückliche Schiedsrichterentscheide kamen hinzu. Kumuliert führte dies eben zur Halbfinalqualifikation von Visp. Was bleibt, ist eine sehr gute Saison mit dem zweiten Rang in der Qualifikationsrunde, dem Cupsieg und großartige Spiele, welche den Basler Anhang zu begeistern wussten. Das gibt ein gutes Gefühl auf die kommende Saison 2024/2025.

EHC Visp - EHC Basel 5:4 (2:1, 1:1, 1:2)
(Endstand Serie: 2:4)

Lonza Arena Visp  - 3243 Zuschauende

Schiedsrichter: Julien Staudenmann, Franco Castelli; François Micheli, Christophe Pitton Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Visp

Bestplayer Playoff: Stukel (Basel); Burgener (Visp)

Bestplayer Spiel: Fuss (Basel); Eigenmann (Visp)

Torschüsse: Visp 34, Basel 32 (12:8, 12:12, 5:10)
Torschüsse Verlängerung: Visp 5, Basel 2                                                                         

Tore: 10. Nunn (Lindquist) 1:0. 17. Fuss (Stukel) 1:1. 19. Burgener (Eigenmann) 2:1. 27. Stukel 2:2. 33. Eigenmann (Gähler) 3:2. 39. Mäder (Eigenmann) 4:2. 39. Küng 4:3. 55. Stukel (Aeschbach) 4:4. 70. Nunn (Eigenmann) 5:4.

Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Bircher. 37. Pfostenschuss Andy Ritz. 62 Pfostenschuss Eggenberger.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Füllemann, Zubler; Bircher, Bachofnen; Füllemann, Higgins, Aeschbach; Warmbrodt; Stukel, Ryser, Fuss; Liniger, Kummer, Küng; Sturny, Brügger, Huber; Hüsler, Rexha, Näf; Schaub. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Nater, Rouiller, Meile, Supinski, Sablatnig, Cavalleri.

EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Grossniklaus, Pinana; Eggenberger, Weisskopf; Fuchs, Werder; Brüschweiler, Lindquist, Nunn; Haussener, Canova, Wüest; Chiriaev, Mäder, Kuonen; Burgener, A. Ritz, Riatsch; Head Coach: Heinz Ehlers.

Weitere Spiele

Thurgau – Olten 0:3 (Endstand: 2:4). Sierre – GCK Lions 1:2 (Stand: 2:4). La Chaux-de-Fonds – Winterthur 4:2 Endstand.

Playoff Viertelfinal Spiel 5

Überzeugender EHC Basel gewinnt gegen den EHC Visp mit 6:2.

(Bericht: Reto Büchler)

Vor 3175 Zuschauenden gewinnt der EHC Basel gegen den EHC Visp hochverdient mit 6:2 und verkürzt damit die Playoff-Serie auf 2:3. Bei einer grossartigen Mannschaftsleistung ragten Torhüter Fabio Haller, Dario Kummer (2 Tore und 1 Assist) sowie Jakob Stukel (2 Assists), der vor dem Spiel als Topscorer der Qualifikationsrunde geehrt wurde, heraus.

Basel Präsent, wirblig und unberechenbar

Nach zwei, drei Minuten Anwärmzeit war im Startabschnitt nur eine Mannschaft spielbestimmend, der EHC Basel. Ryser, Rouiller schön freigespielt von Kummer und Supinski hätten nach einer ersten Druckphase bereits früh ihre Farben in Führung schiessen müssen. Jedes Mal war es Visps Torhüter Müller, der dies zu verhindern wusste. Erinnerungen wurden wach an die ersten Spiele der Serie, umso mehr als Stukel kurze Zeit später den Pfosten traf und Bircher knapp mit einem Buebetrickli scheiterte.  Basel zeigte sich sehr präsent vor dem Tor, unberechenbar in ihren Aktionen  und läuferisch top. Vorläufig gestoppt wurde Basel durch eine erste Zweiminutenstrafe und hatte dabei Glück, dass Nilsson bei einem von nur drei Schüssen auf das Basler Tor im ersten Drittel nur die Latte traf. Im Anschluss an die Strafe brachten die Basler das einzige Mal in diesem Spiel die Scheibe nicht aus dem Drittel, bis Haller dem mit einer wichtigen Parade ein Ende setzte. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts dann doch noch die Basler Führung. Huber bringt den Puck von der blauen Linie vor das Tor, wo Brügger zum 1:0 ablenkt. Zehn Sekunden vor der Sirene wehrte Müller gegen Fuss in Extremis ab und verhinderte den zweiten Gegentreffer.

Box- und Powerplay machen den Unterschied

Auch im Mittelabschnitt war Basel da, machte die Checks fertig und liess die Gäste überhaupt nie in Ruhe aufbauen. Trotzdem stand Haller seit längerem wieder während einem Visper-Powerplay im Fokus. Nachdem dieses überstanden war, stibitzte Stukel an der Mittellinie einem Walliser die Scheibe, zieht davon und passt auf den mitlaufenden Supinski, der zum 2:0 trifft. Der Torschütze erhält kurze Zeit später ein Stockende an die Schulter und muss in der Kabine bleiben. Sekunden danach fällt ein Visper Spieler gar leicht, wodurch Zubler auf die Strafbank geschickt wurde. Zuviel für Basels Coach, der dringenden Redebedarf mit dem Schiedsrichter hatte und sich kaum beruhigen konnte. Nach weiteren überstandenen zwei Minuten in Unterzahl schiesst Dähler Richtung Basler Tor, wo Chiriaev zum 1:2 ablenkt. Basel lässt sich von diesem Gegentreffer nicht beeindrucken und erspielte sich weitere Möglichkeiten durch Sturny oder durch Rexha, der den Pfosten traf. Dann darf auch Basel Powerplay spielen und trifft durch einen strammen Schuss von Kummer zum 3:1.  Zum Ende des Drittels waren dann die Stöcke im Fokus der Schiedsrichter. Nater und Rouiller wegen Hohen Stock sowie Brüschweiler (Cross-Check) mussten auf der Strafbank Platz nehmen. Stukel verpasste mit einem Break knapp den vierten Basler Treffer.

EHC Basel überzeugt auf der ganzen Linie

Nachdem Basel zu Beginn des Schlussdrittels abermals eine Unterzahlsituation überstanden hatte, war Müller auf der anderen Seite wieder beschäftigt. Huber, Kummer sowie Ryser, der Supinski als Center der ersten Linie ersetzte, erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten. Die Vorentscheidung für Basel in der 49. Minute war ebenfalls ein Powerplaytor, und was für eines. Stukel nimmt Anlauf, läuft durch die Visper Verteidigung. Sein Pass verwertet Kummer.  In der 56. Minute checkt Liniger hart, aber korrekt. Die Scheibe bleibt in Basler Besitz, wo Kummer zu Aeschbach spielt, der via Pfosten zum fünften Basler Tor trifft. Nach einem Abstauber Tor durch Chiriaev kurz danach kam nochmals ganz leise Hoffnung bei Visp auf. Basel lässt jedoch nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt setzt während der verdienten "Standing Ovation" des Basler Publikums Ueli Huber mit dem 6:2.

Das nächste Spiel findet wieder in Visp statt. Spielbeginn ist am Sonntag um 17:45 Uhr. Sollten die Basler abermals gewinnen, findet das siebte und entscheidende Spiel am nächsten Dienstag um 19:45 Uhr in der St. Jakob Arena statt.  

EHC Basel – EHC Visp 6:2 (1:0, 2:1, 3:1) (Stand: 2:3)

St. Jakob Arena  - 3175 Zuschauende

Schiedsrichter: Roland Gerber, Loîc Ruprecht; François Ruprecht

Strafen: 6 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Visp

Bestplayer Playoff: Stukel (Basel); Burgener (Visp)

Bestplayer Spiel: Kummer (Basel); Chiriaev (Visp)

Torschüsse: Basel 26, Visp 13 (11:3, 10:7, 5:3)   

Tore: 19. Brügger (Huber) 1:0. 29. Supinski (Stukel) 2:0. 32. Chiriaev (Gähler, Eigenmann) 2:1. 37. Kummer (Rouiller, Brügger) 3:1. 49. Kummer (Stukel) 4:1. 57. Aeschbach (Kummer) 5:1. 57. Chiriaev (Eigenmann, Gähler) 5:2. 60. Huber 6:2.

Bemerkungen: Topscorer Ehrung Jakob Stukel. 8. Pfostenschuss Stukel. 14. Pfostenschuss Nilsson. 30. Supinski verletzt ausgeschieden. 34. Pfostenschuss Rexha.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Zubler, Nater; Bircher, Rouiller; Füllemann, Aeschbach; Higgins; Stukel, Supinski, Fuss; Liniger, Kummer, Küng; Sturny, Brügger, Huber; Rexha, Ryser, Hüsler, Näf. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Bachofner, Meile, Warmbrodt, Schaub, Sablatnig, Cavalleri.

EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Grossniklaus, Pinana; Eggenberger, Weisskopf; Fuchs, Werder; Brüschweiler, Nilsson, Nunn; Haussener, Canova, Wüest; Chiriaev, Mäder, Kuonen; Burgener, A. Ritz, Riatsch; Head Coach: Heinz Ehlers.

Weitere Spiele

La Chaux-de-Fonds – Winterthur 3:2 n.V (Stand: 3:2). Olten – Thurgau 8:0 (Stand: 3:2). GCK Lions – Sierre 4:2 (Stand: 3:2)

Playoff Viertelfinal Spiel 4

Effizienz massiv verbessert. EHC Basel gewinnt in Visp mit 7.2

Nach sechs gespielten Minuten und zwei Gegentoren schien der EHC Basel praktisch ausgeschieden. Nach drei überstandenen Strafen und ebenso vielen Weitschusstoren kehrten die Basler die Partie zu ihren Gunsten. Entscheidend dabei war neben dem starken Boxplay (fast 14 Minuten ohne Gegentor) die Torschutzeffizienz. Hatte Basel in den ersten drei Spielen eine Torschussquote von knapp 6%, waren es in diesem Spiel fast 19%! Fabio Haller, der nach sechs Minuten Henauer ersetzte, feierte zudem einen persönlichen Shutout. Vorne trafen Aeschbach und Stukel je Zweimal.

Verrücktes Startdrittel

Basel war zu Beginn spielbestimmend, ohne sich jedoch grosse Chancen zu erarbeiten.

Nach sechs Minuten war Visp dann plötzlich mit 2:0 in Führung. Wie dies entstanden ist, war symptomatisch für die bisherige Playoff-Viertelfinal-Serie. Basel im Angriff. Sturny auf Rouiller, der direkt abschliessen will, den Puck jedoch nicht richtig trifft. Der fällige Konter verwertet Riatsch mit einem Alleingang zur Führung. Nur 30 Sekunden später wird Henauer in der kurzen Ecke aus spitzem Winkel von Burgener durch die wohl einzige vorhandene Lücke erwischt. Zwei Schüsse, zwei Tore. Effizienz pur! Obwohl Henauer keine klare Schuld trifft, wird er durch Haller ersetzt. Basel machte sich  in der Folge mit drei unnötigen Strafen das Leben weiter schwer. In diesen Unterzahlsituationen verteidigten die Basler jedoch vorzüglich, was wieder Optimismus versprühte. Nachdem wieder die vierte Sturmlinie von Visp durch Riatsch eine sehr gute Chance vergab, folgten drei praktisch identische  Weitschusstore innerhalb von 136 Sekunden. Sowohl bei den beiden Toren von Aeschbach wie auch von Nater gab ein Stürmer den entscheidenden Pass zurück zum Verteidiger.

Stukel macht es Aeschbach nach und trifft zweimal

Die Basler kommen mit einer anderen Körpersprache aus der Kabine. Eine erste Chance hatte Huber, der die Scheibe vor Müller nicht vorbeibrachte. Die Walliser schienen durchaus beeindruckt und waren mit Abwehraufgaben beschäftigt. In der 26. Minute wurde Huber vor dem gegnerischen Tor regelwidrig gestört, was eine Strafe zur Folge hatte. Nachdem das Anspiel im Angriffsdrittel gewonnen wurde, war es wieder Aeschbach, dessen guten Schuss Müller nur abwehren kann. Stukel steht am richtigen Ort und erzielt das 4:2. Danach umgekehrtes Bild. Visp orientierte sich mehr und mehr in Richtung Basler Tor, die Basler ihrerseits lauerten auf Umschaltmöglichkeiten. So eine führte zum fünften Treffer durch einen schönen Handgelenksschuss von Stukel nach schönem Pass von Nater. Weniger gut die Aktion des Verteidigers kurz danach, welche zu einem weiteren Unterzahlspiel wegen übertriebener Härte führte. Abermals verhinderte Haller und seine Vorderleute einen Gegentreffer. Wieder zurück lanciert Nater Sturny, der knapp scheiterte. Aufregung kurz vor Ende des Schlussdrittels. Harter Ellbogencheck von Weisskopf gegen Sturny, was «nur» zwei Strafminuten für den Visper, aber eine blutige Lippe für den Basler zur Folge hatte.

Vier Spieldauerdisziplinarstrafen zum Schluss

Basel zu Beginn des Schlussdrittels in Überzahl und mit einem Pfostenschuss von Rexha. In der Folge weitere Strafe gegen Basel, wieder überstanden. Kurz danach verliert Nunn an der Mittellinie die Scheibe an Supinski, der Müller mit einem nicht gerade unhaltbaren Handgelenkschuss überrascht. Nach Supinskis Treffer sitzt mit Huber wieder ein Basler auf der Strafbank. Es ist jedoch nicht Visp, welches das nächste Tor erzielt, sondern Hüsler auf Pass von Bircher in Unterzahl.  Danach schien die Luft bei beiden Seiten etwas draussen, bis eine Auseinandersetzung von Küng mit Pinana wieder etwas Leben auf dem Eis einhauchte. Auch dieses Powerplay brachte Visp kein Treffer, sodass Haller einen persönlichen Shutout feiern durfte. Acht Sekunden vor Schluss war noch Frustbewältigung angesagt, was aufgrund der Faust- und Ringkämpfe unter anderem vier Spieldauerdisziplinarstrafen zur Folge hatte. Im Ganzen wurde in dieser Partie dadurch Total 138 Strafminuten ausgesprochen.

Mit dem Sieg verkürzte Basel die Serie auf 1:3 und schöpft neue Hoffnung, diese Serie drehen zu können. Am nächsten Freitag um 19:45 Uhr folgt eine weitere Gelegenheit dazu mit Spiel Nummer fünf in der St. Jakob Arena.

EHC Visp – EHC Basel 2:7 (2:3, 0:2, 0:1) (Stand: 3:1)

Lonza Arena Visp  - 2973 Zuschauende

Schiedsrichter: Didier Massy, Christian Potocan; Sandro Baumgartner, Dominik Bichsel

Strafen: 11 mal 2 Minuten plus 2 mal 5 Minuten plus 2 mal Spieldauerdisziplinarstrafe (Huber, Faustkampf; Näf, Faustkampf)  gegen Basel; 8 mal 2 Minuten plus 2 mal 5 Minuten plus 2 mal Spieldauerdisziplinarstrafe (Werder, Faustkampf; Fuchs Faustkampf) gegen Visp

Bestplayer Playoff: Hüsler (Basel); Burgener (Visp)

Bestplayer Spiel: Aeschbach (Basel); Riatsch (Visp)

Torschüsse: Visp 25, Basel 37 (9:9, 10:16, 6:12) 

Tore: 6. Riatsch. 1:0. Burgener (Canova) 2:0. 18. Aeschbach (Kummer, Küng) 2:1. 19. Nater (Ryser) 2:2. 20. Aeschbach (Sturny) 2:3. Stukel (Aeschbach, Kummer) 2:4. 34. Stukel (Nater) 2:5. 42. Supinski 2:6. 46. Hüsler (Bircher) 2:7.

Bemerkungen: 41. Pfostenschuss Rexha 52. Lattenschuss Grossniklaus.

EHC Basel: Henauer (ab 6. Haller); Zubler, Nater; Bircher, Rouiller; Füllemann, Aeschbach; Bachofner; Stukel, Supinski, Fuss, Liniger, Kummer, Küng; Sturny, Brügger, Huber; Rexha, Ryser, Hüsler, Näf. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Higgins, Meile, Warmbrodt, Schaub, Sablatnig, Cavalleri.

EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Pinana, Grossniklaus; Eggenberger, Weisskopf; Fuchs, Werder; Brüschweiler, Nilsson, Nunn; Haussener, Canova, Wüest; Chiriaev, Mäder, Kuonen; Burgener, A. Ritz, Riatsch; Head Coach: Heinz Ehlers.

Weitere Spiele

Winterthur - La Chaux-de-Fonds 4:0 (Stand: 2:2). Thurgau - Olten 2:1 (Stand: 2:2). Sierre - GCK Lions 5:6 n.V. (Stand: 2:2)

Playoff Viertelfinal Spiel 3

«Dreck auf der Schaufel». Der EHC Basel verliert wieder knapp, dieses Mal mit 2:3

Das Wettkampfglück war auch im dritten Playoff-Viertelfinalspiel zwischen dem EHC Basel und dem EHC Visp auf der Walliser Seite. So verlieren die Basler auch das dritte Spiel mit einem Tor Unterschied mit 2:3.

Himelfarb mit einigen Umstellungen

Nach den ersten zwei unglücklichen Niederlagen in dieser Playoff-Viertelfinalpartie gegen den EHC Visp war Head Coach Eric Himelfarb gezwungen, neue Impulse zu setzten. Er tat dies einerseits mit einem Torhüterwechsel von Andri Henauer zu Fabio Haller und andererseits mit Umstellungen in den Linien. In der Verteidigung agierten wieder die gewohnten Pärchen und im Sturm spielte Noah Fuss auf den rechten Flügel mit dem Ausländerduo. Auch die restlichen Sturmlinien haben  in der Qualifikationsrunde gezeigt, dass sie in dieser Zusammensetzung erfolgreich sein können. Auf Visper Seite hatte Heinz Ehlers, bis auf eine Rochade in der Verteidigung, keine Gründe für eine Veränderung gesehen.

Basler Führung entgegen Spielverlauf

Wer in der Serie in Führung lag, war zu Beginn augenscheinlich. Während Visp frei aufspielte, war den Baslern doch eine leichte Nervosität anzumerken. Die Basler konnten ihre spielerischen und läuferischen Vorteile nicht ausspielen, rieben sich in vielen Zweikämpfen auf, welche die physisch stärkeren Oberwalliser ausnutzten. Mit Glück und Haller konnte aber ein früher Rückstand vermieden werden. In der 12. Minute können sich Fuss und Supinski einmal durchsetzen. Letzterer trifft wunderbar zum 1:0. Die Führung war entgegen den bisherigen Spielverlaufs, tat jedoch den Baslern gut. Von nun an war man mit dem Gegner mindestens auf Augenhöhe.

Statt 2:0 stand es 1:2

Auch im Mittelabschnitt taten sich die Basler schwer sich gegen die robusten Gegner durchzusetzen. So war es ein Kampfspiel um jede Scheibe. Haller verhinderte in der 24. Minute mit einem Big Save den Ausgleich. Auf der anderen Seite hatte insbesondere Küng mehrere gute Möglichkeiten, brachte jedoch die Scheibe nicht an Müller vorbei. Der Torhüter von Visp schien die Pucks magnetisch anzuziehen, zu zentral und zu hoch wurden sie abgegeben. Mehr Glück hatte Burgener. Nach einem Zweikampf um die Scheibe nach einem Anspiel kommt diese zum Torschützen, der verdeckt abzieht und trifft. Basel sofort bemüht den alten Vorsprung wieder herzustellen, verliert jedoch den Puck im Angriffsdrittel. Den schnellen Gegenstoss verwertete der freistehende Nunn nach schöner Vorarbeit von Nilsson und Brüschweiler. Das folgende Timeout brachte zunächst nicht die gewünschte Reaktion. Im Gegenteil. Vier Minuten Unterzahl mussten überstanden werden, was dem EHC gelang. So gingen die Basler nur mit einem Tor Rückstand in das Schlussdrittel.

Wieder Abschlusspech

In den letzten zwanzig Spielminuten zeigten die Basler wieder ihr Sonnengesicht. Es wurde mehr gelaufen und das Tempo mit schnelleren einfachen Pässen erhöht. Aeschbach und Nater hatten erste gute Möglichkeiten. In der 48. Minute dann der überfällige Ausgleich durch Hüsler, der die Scheibe ins Tor stocherte. Ehlers verlangte die Coach’s Challenge. Die Schiedsrichter sahen jedoch kein Vergehen, sodass der Treffer zählte. Die Basler verpassten im nachfolgenden Überzahlspiel mit Chancen von Stukel und Rexha in Führung zu gehen. Beide Male war Müller der Spielverderber. Dann kam auch noch Pech dazu, als bei einem weiteren Powerplay sowohl Rouiller wie auch Brügger nur die Torumrandung trafen. Es war frustrierend für die nun klar überlegenen Basler. Umso mehr, als das Beinstellen gegen Rouiller nicht geahndet wird und im Gegenzug der Siegtreffer von Visp fällt. Es scheint sich alles gegen die Basler zu verschwören. Auch eine weitere Coach’s Challenge, diesmal von Himelfarb, nützte nichts. In einer unübersichtlichen Situation mit Goalie Haller ohne Helm und am Boden bringt Haussener den Puck über die Linie.  Einen letzten guten Abschluss hatte noch Supinski, als Haller für einen sechsten Feldspieler Platz machte. Es wollte aber wieder nicht sein.

Damit steht es in der Serie 3:0 für Visp. Es hätte grad so gut umgekehrt sein können. So sind die Basler nun gezwungen am Dienstag zu gewinnen, um ein weiteres Heimspiel am kommenden Freitag zu erzwingen. Sonst ist die Saison beendet. Hoffentlich steht für einmal das Wettkampfglück auf Basler Seite.

EHC Basel – EHC Visp 2:3 (1:0, 0:2, 1:1) (Stand: 0:3)

St. Jakob Arena Basel - 2682 Zuschauende

Schiedsrichter: Peter Gäumann, Geoffrey Jordi; Fabrizio Bachelut, Lars Nater

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Visp

Bestplayer Playoff: Bircher (Basel); Burgener (Visp)

Bestplayer Spiel: Hüsler (Basel); Nunn (Visp)

Torschüsse: Basel 45 Visp 33 (11:10, 10:15, 24:8)

Tore: 12. Supinski (Fuss) 1:0. 29. Burgener (Riatsch, Ritz) 1:1. 30. Nunn (Brüschweiler, Nilsson) 1:2. 48. Hüsler (2:2.). 57. Haussener (Canova, Wüest) 3:2.

Bemerkungen: 30. Timeout Basel. 52. Pfostenschuss Rouiller und Lattenschuss Brügger. 60. Timeout Basel.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Zubler, Nater; Bircher, Rouiller; Füllemann, Aeschbach; Bachofner; Stukel, Supinski, Fuss, Sturny, Kummer, Küng; Ryser, Brügger, Schaub; Hüsler, Rexha, Huber; Liniger. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Higgins, Meile, Warmbrodt, Näf, Sablatnig, Cavalleri.

EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Grossniklaus, Pinana; Eggenberger, Fuchs;  Weisskopf, Werder; Brüschweiler, Nilsson, Nunn; Haussener, Canova, Wüest; Chiriaev, Mäder, Kuonen; Burgener, A. Ritz, Riatsch; Head Coach: Heinz Ehlers.

Weitere Spiele

La Chaux-de-Fonds - Winterthur 8:0 (Stand: 2:1). Olten – Thurgau 4:3 n.V (Stand: 2:1). GCK Lions - Sierre 2:4 (Stand: 1:2)

Playoff Viertelfinal Spiel 2

Der EHC Basel geht trotz 3:0 Führung mit 3:4 als Verlierer vom Eis

Ein zwei Drittel lang besserer EHC Basel gab einen Drei-Tore-Vorsprung aus der Hand. Wie bereits im ersten Spiel dieses Playoff-Viertelfinale war Visp bei ihren Abschlussversuchen die glücklichere Mannschaft. Schlüsselszene war das vierminütige torlose Powerplay von Basel Ende des Mitteldrittels. Mit den vorübergehenden Ausfällen von Stukel (beim Stand von 1:3) sowie Zubler (Stock ins Gesicht) fehlten zwei wichtige Spieler für das Special Team.

Himelfarb nahm gegenüber der unglücklichen Niederlage von Dienstag fast keine Änderungen vor. Einzig Jamie Schaub war aufgrund der Verletzung von Ueli Huber auf dem Matchblatt. Den Platz von Huber nahm in der 3. Linie Santiago Näf ein. Mehr Wechsel gab es auf Visper Seite, wo Heinz Ehlers zwar die Verteidigung unverändert liess, die Angriffsformationen aber neu durchmischte. Durch den Wechsel des Schweden Nilsson zu Nunn in die erste Formation war Visp offensiver ausgerichtet, als noch in Basel.

Basels Defensive lässt in der ersten Spielhälfte nicht viel zu

Die ersten Minuten waren ausgeglichen. Eine erste unübersichtliche Situation gab es nach etwa drei Minuten vor dem Walliser Tor. Basel insgesamt jedoch temporeicher und druckvoller unterwegs. So verwunderte es nicht unbedingt, dass in der siebten Minute Hüsler nur regelwidrig von einem möglichen Torschuss abgehalten werden konnte. Das folgende Powerplay sah gut aus, Möglichkeiten waren da, die Schüsse jedoch gingen jeweils knapp neben das Tor. Nur acht Sekunden nach Ende der Überzahlsituation passte Ryser auf den rechten Flügel zu Verteidiger Nater. Seine schöne Hereingabe verwertete Hüsler perfekt. Die grossen Möglichkeiten hatte Visp nicht. Die erste Parade von Henauer wurde in der 15. Minute nach dem Knaller von Andy Ritz notiert. Viel mehr liess die Defensive der Basler auch nicht zu. Laut wurde es in der Lonza Arena nur bei Umschaltmomenten. Kurz vor Ende des Startabschnitt tauchte Kummer plötzlich vor Müller auf, trifft den Puck aus der Luft jedoch nicht wie gewünscht.

Vorübergehende Ausfälle von Stukel und Zubler spielentscheidend

Das Mitteldrittel begann für Basel wunschgemäss. 22 Sekunden waren gespielt als Brett Supinski sein Bully gewann, auf Müller zuläuft und den Goalie zum 0:2 bezwingt. Nach einer Basler Druckphase können sich die Visper nicht auswechseln.lassen. Bircher ist es schlussendlich, der mit einem schönen Schlenzer den dritten Treffer erzielt. Nur eine halbe Minute später Schuss von Gähler. Gute Parade von Henauer. Die Scheibe fällt jedoch direkt zu Chiriaev, der den Anschluss wieder herstellt. Das Tor fiel wie aus heiterem Himmel. Danach muss Stukel zur Behandlung in die Kabine und kommt erst im Schlussdrittel wieder. Basel war trotzdem weiterhin spielbestimmend  und erarbeite sich Tormöglichkeiten. Bei einem Entlastungsangriff bring Pinana den Puck von der blauen Linie  einfach mal vor das Tor, wo Chiriaev steht und ihn unhaltbar für Henauer ablenkt. Angefeuert von den Zuschauern folgt eine erste Druckphase von Visp.  Jordan Gähler hält drauf und trifft tatsächlich mit einem Weitschuss zum Ausgleich. Eine zwei mal zwei Minutenstrafe gegen Werder wegen hohen Stocks ermöglicht Basel vier Minuten in Überzahl zu spielen. Dabei wurden zwar Tormöglichkeiten erspielt, im Großen und Ganzen verhinderte Visp mit grossem Kampf aber ein Gegentor. Somit musste der Schlussabschnitt entscheiden.

Topscorer Burgener mit dem «Winning Goal» kurz vor Schluss

Mit der gelungenen Aufholjagt im Rücken kam Visp mutig und aggressiver aus der Kabine.  Die Basler waren nun praktisch nur mit Defensivaufgaben beschäftigt. Henauer musste nach und nach sein Können beweisen. Nach dem rund siebenminütigen Angriffswirbel konnte Basel das Geschehen auf dem Eis wieder ausgeglichen gestalten.  Der Ausgang des temporeichen und spannenden Spiels war offen. Es war Visps Topscorer Burgener, der zwei Minuten vor Schluss mit einem schönen Handgelenkschuss zum Siegtreffer trifft. Das Herausnehmen von Henauer für einen sechsten Feldspieler nutzte nichts mehr. Die Scheibe wollte auch an diesem Abend nicht ins Tor des Gegners. Die Aussage eines Supporters von Visp nach dem Spiel, dass nicht die bessere Mannschaft 2:0 führt, spricht Bände. Noch ist aber nichts verloren. Es braucht vier Siege einer Mannschaft, um in den Halbfinal einzuziehen. Am Sonntag um 17:00 Uhr folgt in der St. Jakob Arena Spiel Nummer Drei. Der EHC Basel hofft dabei auf viel Unterstützung des Basler Anhangs in dieser wichtigen Partie. Die ideale Einstimmung auf die kommenden «drey scheenschte Dääg.»

EHC Visp – EHC Basel 4:3 (0:1, 3:2, 1:0) (Stand: 2:0)

Lonza Arena Visp - 3063 Zuschauende

Schiedsrichter: Roland Gerber, Loîc Ruprecht; Benjamin Francey, Gilles Wermeille

Stafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Nunn (Visp)

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); Chiriaev (Visp)

Torschüsse: Visp 24 Basel 32 (6:11, 8:13, 10:8)   

Tore: 9. Hüsler (Nater, Ryser) 0:1. 21. Supinski 0:2. 28. Bircher 0:3. 29. Chiriaev (Gähler) 1:3. 34. Chiriaev (Pinana, Mäder) 2:3. 36. Gähler (Riatsch) 3:3. 58. Burgener (Riatsch) 4:3.

Bemerkungen: 60. Timeout Basel.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Füllemann, Nater; Bircher, Rouiller; Zubler, Aeschbach; Bachofner; Stukel, Supinski, Ryser; Fuss, Kummer, Küng; Sturny, Brügger, Näf; Liniger, Rexha, Hüsler; Schaub. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Higgins, Meile, Warmbrodt, Huber, Sablatnig, Cavalleri.

EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Grossniklaus, Pinana; Fuchs, Weisskopf; Eggenberger, Werder; Brüschweiler, Nilsson, Nunn; Haussener, Canova, Wüest; Chiriaev, Mäder, Kuonen; Burgener, A. Ritz, Riatsch; Head Coach: Heinz Ehlers.

Weitere Spiele

Winterthur - La Chaux-de Fonds 4:2 (Stand: 1:1). Thurgau – Olten  3:2 (Stand : 1:1). Sierre – GCK Lions 6:3 (Stand: 1:1)

EHC Basel - EHC Visp - Spiel 1

Fehlendes Wettkampfglück. Basel verliert gegen Visp mit 1:2.

(Bericht: Reto Büchler)

Die erste Partie im Playoff-Viertelfinale im «Best-of-Seven»-Modus verliert der EHC Basel unglücklich mit 1:2. Matchwinner war Gästetorhüter Stefan Müller, der 39 Schüsse auf sein Tor abwehren konnte. Auf der anderen Seite reichten 16 Torschüsse von Visp, um die spielentscheidenden zwei Tore zu schiessen.

Sehr effizientes Visp

Der Start in diese Playoff-Serie war zunächst sehr taktisch geprägt. Basel versuchte mit wirbligem und schnellem Spiel das Bollwerk an der gegnerischen blauen Linie zu durchbrechen oder falls die Gäste die Räume in der Basler Verteidigungszone dicht machten, mit langen Pässen die neutrale Zone schnell zu überbrücken. Die Walliser ihrerseits lauerten nach Scheibengewinnen auf ihre Umschaltmomente. So entwickelte sich zunächst ein taktisch geprägtes Spiel, wobei Burgener mit der ersten Chance und einem Ablenker seine Mannschaft in Führung brachte. Sieben Minuten später erhöhte Haussener mit der praktisch zweiten Möglichkeit zum 0:2. Trotz spielerischer Überlegenheit gelang Basel im Startabschnitt kein Tor.

Zwanzig Schüsse, davon drei an die Torumrandung

Die Basler kamen entschlossen aus der Kabine. Die klarste Chance hatte aber in der 25. Minute Visp-Topscorer Nunn, der das leere Tor nicht traf. Praktisch im Gegenzug läuft Ryser auf der linken Seite hinter das Tor, spielt die Scheibe zu Bircher, der noch an Müller hängen bleibt. Stukel steht jedoch da und verwertet den Abpraller zum Anschlusstreffer. Was nachher passiert, war womöglich das Beste, was die Basler bisher in dieser Saison zeigten. Die Gäste kamen praktisch nicht mehr aus ihrem Drittel raus. Das aus zwanzig Torschüssen nur ein Tor resultierte war jedoch nicht nur dem starken Müller geschuldet, sondern auch dem Abschlusspech. So scheiterten Bachofner, Kummer und Supinski an der Torumrandung. Eine Chance nach dem anderen erkämpften sich die Basler durch viele Scheibengewinnen in der Spielhälfte von Visp. Teilweise standen alle Walliser Spieler vor ihrem Torhüter, was es schwierig machte, überhaupt eine Lücke zu finden. Statt mit zwei, drei Toren Vorsprung mussten die Basler somit versuchen, den Rückstand in den letzten zwanzig Minuten wettzumachen.

Kein Wettkampfglück

Die Pause tat den Gästen gut. Zumindest liessen sie sich nicht mehr so unter Druck setzen wie im Mittelabschnitt. Trotzdem hatten Brügger, Rouiller und Kummer ihre Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen. Der österreichische Internationale im Tor von Visp machte es den Baslern aber auch nicht einfach. So blieb er jeweils lange stehen, gab so den Angreifern keine klaren Optionen, was aufgrund seiner Grösse von 182cm auf 84kg ein probates Mittel ist. Spielunterbrüche war zudem Mangelware, was die verbleibende Zeit rasch herunterlaufen liess. Noah Fuss hatte in der 57. Minute noch die Chance im Eins gegen Eins gegen Müller, konnte ihn aber ebenfalls nicht bezwingen. Zwei kleinliche Strafen gegen Basel gegen Schluss der Partie, die auf und neben dem Eis  Unmut auslösten, verhinderten einen möglichen letzten Angriffswirbel der Basler.

Die gute Leistung, insbesondere im Mitteldrittel, wurde damit leider nicht belohnt. Der Auftritt macht aber Mut. Die Chance die Serie auszugleichen hat Basel am nächsten Freitag um 19:45 Uhr in der Lonza-Arena in Visp.

EHC Basel – EHC Visp 1:2 (0:2, 1:0, 0:0)

St. Jakob Arena, Basel - 2576 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Weber, Joshua Blasbalg; Baptiste Humair, Steve Wermeille

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Nunn (Visp)

Bestplayer Spiel: Kummer (Basel);  Müller (Visp)

Torschüsse: Basel 40 Visp 16 (10:8, 20:1, 10:7)  

Tore: 6. Burgener (Pinana, Riatsch) 0:1. 14. Haussener (Nilsson) 0:2. 26. Stukel (Bircher, Ryser) 1:2

Bemerkungen: 27. Pfostenschuss Bachofner, 27. Pfostenschuss Kummer, 28. Pfostenschuss Supinski

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Füllemann, Nater; Bircher, Rouiller; Zubler, Aeschbach; Bachofner;  Higgins, Rouiller;  Aeschbach, Bachofner; Stukel, Supinski, Ryser; Fuss, Kummer Küng; Sturny, Brügger, Huber; Liniger, Rexha, Hüsler; Näf. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Higgins, Meile, Warmbrodt, Schaub, Sablatnig, Cavalleri.

EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Grossniklaus, Pinana; Fuchs, Weisskopf; Eggenberger, Werder; Brüschweiler, Mäder, Nunn; Haussener, Nilsson, Wüest; Burgener, Conova, Riatsch; Chiriaev, A. Ritz, Kuonen. Head Coach: Heinz Ehlers.

Weitere Spiele

La Chaux-de Fonds – Winterthur 4:1. Olten – HC Thurgau 6:1. GCK Lions – Sierre 7:5.

Fancar nach Visp

Es geht in die heisse Phase der Saison. Die Fans des EHC Basel organisieren einen Fancar für die Auswärtsspiele gegen den EHC Visp, um für möglichst viel Support in der Lonza Arena zu sorgen.

Abfahrtszeiten am Freitag, 16.02 und Dienstag, 20.02

St. Jakobshalle jeweils um 14.30 Uhr

Preis pro Spiel: 30-40 Franken

Für diejenigen, die später mit dem Zug anreisen, gibt es ausserdem die Möglichkeit auch nur auf dem Rückweg mit dem Car zu fahren, da die letzte Zug-Verbindung von Visp nach Basel bereits um 22.27 Uhr geht.

Anmelden könnt ihr euch unter fans@ehcbasel.ch

Verlängerung Liniger & Nater

Der EHC Basel freut sich mitteilen zu dürfen, dass die Verträge mit den beiden Spielern Laurin Liniger und Jens Nater verlängert werden konnten. Mit dem Stürmer Laurin Liniger konnte eine Verlängerung für weitere zwei Jahre bis 2025/26 vereinbart werden. Mit dem Verteidiger Jens Nater konnte man für weitere drei Jahre bis 2026/27 verlängern.

Sportchef Kevin Schläpfer: «Laurin ist ein Powerstürmer, der die nötige Energie und Physis liefert. Jens ist ein zuverlässiger Verteidiger, der viel Stabilität in die Basler Abwehr bringt. Beide Spieler sind ambitioniert und neben dem Eis sehr bodenständig. Deshalb passen sie gut in unser Projekt und zum EHC Basel. Wir freuen uns, dass wir sowohl Laurin als auch Jens weiter in unseren Reihen haben dürfen.»

Verlängerung Eric Himelfarb

Der EHC Basel freut sich mitteilen zu dürfen, dass der Vertrag mit Headcoach Eric Himelfarb um zwei weitere Jahre bis 2025/26 verlängert werden konnte. Unter der Führung von Eric Himelfarb konnte der EHC Basel die reguläre Meisterschaft 2023/24 punktgleich mit dem Tabellenersten, auf dem zweiten Platz beenden und realisierte am 04. Februar 2024 den ersten Cupfinalsieg in der Vereinsgeschichte.

Sportchef Kevin Schläpfer: «Eric ist ein fleissiger und zielstrebiger, junger Coach. Er hat einen guten Draht zu den Spielern und leistet hervorragende Arbeit in der Spielvorbereitung. Mit seiner bescheidenen und ehrgeizigen Art passt Eric ausserdem bestens in unser Projekt und zum EHC Basel. Wir freuen uns, dass wir Eric für zwei weitere Jahre an unserer Bande haben dürfen».