VF Spiel 6 - EHC Basel vs EHC Visp

Chancen verpasst – Saisonende für den EHC Basel

Zum dritten Mal in Folge muss sich der EHC Basel in den Playoffs dem EHC Visp geschlagen geben. Im Best-of-Seven-Modus stand Basel unter Zugzwang. Nur ein Sieg hätte das Saisonende noch abwenden können. Entsprechend setzte Coach Himelfarb neue Impulse und stellte die zweite bis vierte Sturmlinie um – Änderungen, die das Team sichtbar annahm.

Starker Start, aber kein Ertrag

Basel bestimmte die Partie von Beginn weg, trat körperlich präsent auf und hielt das Tempo hoch. Die Gastgeber erspielten sich Chancen, schafften es aber nicht, diese in Tore umzumünzen. Positiver Nebeneffekt. Die Schiedsrichter liessen viel laufen und trugen so zu einem schnellen, unterhaltsamen Spiel bei.

Chancenplus und ein verpufftes Fünfminuten-Powerplay

Auch im Mittelabschnitt blieb das Bild unverändert. Bereits nach wenigen Sekunden kamen Supinski und Schweri zu guten Einschussmöglichkeiten, Visps Goalie Markkanen wurde immer wieder geprüft, stand jedoch sicher. Erst nach der 31. Minute hatte Visp eine stärkere Phase, nachdem Ryser auf die Reise geschickt wurde, aber an Henauer scheiterte. Kurz darauf dann die grosse Möglichkeit für Basel in Führung zu gehen. Ein Crosscheck von Forrer führte zu einer Fünfminuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Doch genau in dieser Überzahl fehlten dem EHC die letzte Präsenz und Konsequenz vor dem Tor. Markkanen zeigte weiterhin eine Top-Partie und hielt sein Team im Spiel – nach 40 Minuten stand es trotz Basler Chancenplus weiterhin 0:0.

Visp mit Wettkampfglück und Effizienz

Während Basel in den ersten 45 Minuten das Abschlussglück fehlte, waren die Gäste im letzten Drittel die effizientere – und auch glücklichere – Mannschaft. Heinen traf vor dem Basler Tor mit seinem Pass seinen Teamkollegen Schwenninger, von dessen Bein der Puck ins Tor abgelenkt wurde. Bereits im letzten Spiel traf Visp einmal mit diesem Körperteil. Basel versuchte zu reagieren und hatte sogar in Unterzahl eine Möglichkeit zum Ausgleich. Doch erneut schlug dann Visp zu. Eigenmann traf mit einem Schuss aus mittlerer Distanz, relativ freistehend. Hoffnung keimte nur 11 Sekunden später auf, als Stukel nach einem Alleingang via Rücken von Markkanen den Anschlusstreffer erzielte. Getragen vom Heimpublikum drückte Basel in der Schlussphase vehement auf den Ausgleich, war sehr nahe dran, doch das 2:2 fiel nicht mehr. Dieser Viertelfinal hätte eine «Belle» verdient gehabt, stattdessen endet die Saison für den EHC Basel bitter.

EHC Basel – EHC Visp 1:2 (0:0, 0:0, 1:2) - Endstand 2:4

St. Jakob Arena Basel - 2670 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Fritschi, Lars Arpagaus; Gilles Wermeille, Rico Dufner

Strafen: 2 mal zwei Minuten gegen Basel; 1 mal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Forrer wegen Cross-Check) gegen Visp

Bestplayer Playoff: Stukel (Basel); Lurati (Visp)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Markkanen (Visp)

Torschüsse: Basel 26 Visp 19 (10:6, 10:4, 6:9)

Tore: 46. Schwenninger (Heinen) 0:1. Eigenmann (Brüschweiler) 0:2. 53. Stukel 1:2.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Zubler, Aeschbach; Bircher, Aeschlimann; Häfliger; Schweri, Supinski, Stukel, Liniger, Kummer, Huber; Barbei, Schläpfer, Schaub; Schaub; Rexha, Brügger, Rossi; Révész. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Bachofner, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner, Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Ritz; Schwenninger, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecki; Ryser, Wüest, Zehnder; Jansen. HC: Luca Gianinazzi

Weiteres Spiel: Chur - La Chaux-de-Fonds 1:2 – Endstand 2:4.

Playoff-Halbfinale: Sierre – Olten und Visp – La Chaux-de Fonds

VF Spiel 5 - EHC Visp vs EHC Basel

EHC Basel belohnt sich nicht für gute Leistung – jetzt ab in die Arena!

Die Playoff-Viertelfinal-Serie zwischen dem EHC Basel und dem EHC Visp ist die erwartete enge Affiche, indem kleine Details entscheiden. Nachdem die ersten vier Partien von viel Taktik und hohe Disziplin geprägt waren, waren die Fesseln nun etwas gelöster. Basel zeigte über weite Strecken eine starke Leistung, verpasste es aber, sich zu belohnen. Unglückliche Aktionen vor Spielmitte kosteten einen möglichen Auswärtssieg, am Ende hiess es 6:3 für Visp.

Basel kann zwei Führungen nicht verteidigen

Die drei Tage Pause taten den Teams gut. Es entwickelte sich ein intensives, schnelles und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Basels erstes Powerplay nach 42 Sekunden blieb noch harmlos, das zweite – nach einem Beinstellen gegen Stukel – führte jedoch zur Führung: Eine schnelle Passfolge vollendete Brügger. Die Antwort der Walliser folgte postwendend. Nur eine Minute später verwertete Brodecki den Abpraller nach einem Weitschuss von Heinen zum 1:1. Chancen auf die erneute Basler Führung hatten danach Aeschbach und Révész, doch auch Visp blieb gefährlich.

 «Game Changer» zur Spielmitte

Basel überstand eine Unterzahl zu Beginn des Mitteldrittel dank Haller, der gegen Marchon zweimal entscheidend parierte. Und es kam noch besser: Kummer wurde vor Markkanen sträflich vergessen und verwertete den Pass von Schweri zur erneuten Führung. Dann aber die Wende. Ein ungenauer Pass auf Zubler landete via Bande bei Nilsson, der Haller zwischen Pfosten und Schoner erwischte. Visp nutzte in der Folge das Momentum und schlug in Überzahl zu. Lurati traf nach nur 16 Sekunden mit einem Weitschuss zur erstmaligen Führung. Das umstrittene 4:2 folgte sogleich. Fuss lenkte den Puck mit dem Fuss ab. Da keine offensichtliche Kickbewegung erkannt wurde, zählte der Treffer.  Nur eine Minute später nutzte Visp ein weiteres Powerplay, erneut traf Lurati. Basel reagierte mit einem Goalie Wechsel. Himelfarb brachte Henauer für Haller. In der 37. Minute kochte die Lonza Arena. Nach einem harten, aber ungeahndeten Check von Bircher blieb Marchon auf dem Eis liegen.

Basel versucht die Wende. Visp antwortet erneut sofort

Basel kam entschlossen aus der Kabine und wurde belohnt. Stukel setzte sich durch, Schläpfer verwertete zum Anschlusstreffer. Doch zum dritten Mal an diesem Abend folgte die Visper Antwort rund eine Minute später: Ein starker Konter, abgeschlossen von Lehmann, stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Basel gab sich nicht geschlagen, powerte weiter und kam zu Möglichkeiten. Auch wenn es am Ende nicht reichte, die Leistung macht Hoffnung. Denn es fehlte nicht viel, um als Sieger aus dem Wallis heimzukehren. Bereits am Sonntag um 17:00 Uhr folgt Spiel Nummer sechs in der St. Jakob-Arena. Dabei hofft der EHC Basel auf ein zahlreiches Publikum, das die nötigen Extraprozente Energie liefert, damit ein Entscheidungsspiel in Visp erzwungen werden kann.

EHC Visp – EHC Basel 6:3 (1:1, 4:1, 1:1) - Stand 3:2

Lonza Arena Visp - 3388 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Peter Gäumann; Sandro Baumgartner, Gian Muggli

Strafen: 5 mal zwei Minuten gegen Basel; 5 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Playoff: Supinski (Basel); Forrer (Visp)

Bestplayer Spiel: Schläpfer (Basel); Lurati (Visp)

Torschüsse: Basel 28 Visp 30 (7:9, 11:12, 10:9)

Tore: 9. Brügger (Schläpfer, Stukel) 0:1. 10. Brodecky (Heinen) 1:1. 22. Kummer (Schweri) 1:2. 24. Nilsson 2:2. 27. Lurati (Heinen) 3:2. 30. Fuss (Lovecchio) 4:2. Lurati (Brüschweiler, Heinen) 5:2. 41. Schläpfer (Stukel, Zubler) 5:3. 43. Lehmann (Heinen) 6:3.

Bemerkungen: 38. Marchon verletzt ausgeschieden.

EHC Basel: Haller (ET: ab 31. Henauer); Guggenheim, Nater; Zubler, Aeschbach; Bircher, Aeschlimann; Häfliger; Zubler; Schweri, Supinski, Stukel; Liniger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Rexha, Brügger, Huber; Révész; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Bachofner, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner,  Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecki; Ryser, Wüest, Ritz; Zehnder. HC: Luca Gianinazzi

Weitere Spiele: Thurgau - Olten 1:2 - Stand 1:4.  La Chaux-de-Fonds - Chur 6:3 - Stand 3:2. Sierre – GCK Lions 4:3 n.V. Stand 4:1.

VF Spiel 4 - EHC Basel vs EHC Visp

Basel erkämpft sich gegen Visp drittes Heimspiel

In einem intensiven Playoff-Viertelfinalspiel gewinnt der EHC Basel den EHC Visp mit 3:1. Damit gleichen die Basler die Serie wieder aus und erzwingen ein weiteres Heimspiel: Nach dem Auswärtsspiel am Freitag in Visp folgt am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr in der St. Jakob Arena Spiel Nummer Sechs.

Visp startet stärker – Basel übersteht die erste Druckphase

Obwohl Visp in der Qualifikation alle fünf Duelle gegen Basel verloren hatte (dreimal erst in der Overtime), treten die Walliser in den Playoffs erneut deutlich stabiler auf. Mit konsequentem Forechecking und viel Struktur liessen sie Basel auch diesmal lange kaum zur Entfaltung kommen. In der Startphase wirkten die Gäste abgeklärter und spielbestimmender. Basel fand erst ab etwa der zehnten Minute besser ins Spiel,  musste dann aber zweimal in Unterzahl bewähren. Insgesamt überstanden die Basler sechs Strafen ohne Gegentreffer, ein Schlüssel zum späteren Erfolg.

Supinski und Kummer sorgen im Mitteldrittel für die Führung

Nach der ersten Pause kam Basel mit spürbar mehr Zug aus der Kabine und setzte sich sofort im gegnerischen Drittel fest. Aeschbach brachte einen ersten Abschluss Richtung Tor, der zwar geblockt wurde – doch Supinski reagierte am schnellsten und drückte den Puck aus nächster Nähe zur 1:0-Führung über die Linie. Kurz darauf wurde Gianluca Barbei zur zentralen Figur. Ein Cross-Check von Brodecki in Richtung Kopf führte zu einer fünfminütigen Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Basel hatte damit eine lange Überzahl, zeitweise sogar in doppelter Überzahl – liess aber trotz guter Chancen die Möglichkeit ungenutzt. Erst nach einem weiteren Foul an Barbei schlug das Powerplay zu. Kummer vollendete nach einem herrlichen Zuspiel von Schläpfer zum 2:0.

Haller und Bircher halten dicht – und Bircher trifft auch vorne

Visp blieb trotz des Rückstands gefährlich und beschäftigte die Basler Defensive weiter. Torhüter Haller war dabei der sichere Rückhalt und parierte insgesamt 39 Schüsse. Und als er einmal geschlagen schien, rettete Bircher mit einem Big Save in höchster Not. Eigenmann sah sich womöglich bereits jubeln. Im Schlussdrittel wurde Bircher dann auch offensiv zum Faktor. In der 42. Minute traf er mit einem Weitschuss zum wichtigen 3:0. Doch Visp antwortete umgehend. Nur 38 Sekunden später verkürzte Gähler auf 3:1. Die Oberwalliser warfen danach nochmals alles nach vorne, gewannen viele 50/50-Zweikämpfe und hielten den Druck hoch. Basel konzentrierte sich in der Folge vor allem aufs Verteidigen und kam offensiv nur noch vereinzelt zu Entlastungsangriffen. Auch als Visp rund drei Minuten vor Schluss den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, wurde Haller nicht bezwungen. Auf der Gegenseite verpassten die Basler mehrfach die vorzeitige Entscheidung mit einem Schuss ins leere Tor. So bleibt es beim 3:1-Heimsieg und die ohnehin erwartete enge Serie geht am Freitag in Visp weiter. Am Ende könnte genau das den Ausschlag geben, was in solchen Duellen oft entscheidet: Disziplin und welches Team am meisten Energie mobilisieren kann.

EHC Basel – EHC Visp 3:1 (0:0, 2:0, 1:1) - Stand 2:2

St. Jakob Arena Basel - 1955 Zuschauende

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg, Timo Imbach; Gian Muggli, Stefan Hüsler-Krsmanovic

Strafen: 6 mal zwei Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten und 1 mal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Brodecki/Cross-Check) gegen Visp

Bestplayer Playoff: Supinski (Basel); Forrer (Visp)

Bestplayer Spiel: Bircher (Basel); Forrer (Visp)

Torschüsse: Basel 28 Visp 40 (7:12, 14:9, 7:19)

Tore: 21. Supinski (Aeschbach, Zubler) 1:0. 32. Kummer (Schläpfer, Brügger) 2:0. 42. Bircher (Liniger, Schläpfer) 3:0. 43. Gähler (Nilsson, Forrer) 3:1.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Zubler, Aeschbach; Bircher, Aeschlimann; Häfliger; Schweri, Supinski, Stukel, Liniger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Rexha, Brügger, Huber; Révész. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Bachofner, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner, Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecki; Ryser, Wüest, Ritz; Jansen, Zehnder. HC: Luca Gianinazzi

Weitere Spiele: Olten - Thurgau 2:1 - Stand 3:1. Chur - La Chaux-de-Fonds 7:2 – Stand 2:2. GCK Lions - Sierre 6:3 – 1:3.

VF Spiel 3 - EHC Visp vs EHC Basel

Starkes EHC Visp schlägt den EHC Basel mit 3:0

Der EHC Basel konnte die starke Leistung vom vergangenen Freitag nicht bestätigen und verlor das dritte Spiel der Serie auswärts beim EHC Visp verdient mit 0:3. Die Walliser waren über weite Strecken klar überlegen, störten früh und liessen die Basler offensiv kaum zur Entfaltung kommen. Bei Basel ersetzte Nater in der Defensive Häfliger. Auf Visper Seite gab Brodecki sein erstes Spiel und ersetzte Olson. Visp musste zudem auf Forrer und Meile verzichten und brachte deshalb nur sechs Verteidiger aufs Matchblatt.

Visp dominiert und sorgt für klare Pausenführung

Die Gastgeber legten mit viel Tempo los, setzten Basel früh unter Druck und kontrollierten das Geschehen. Der Lohn folgte mit dem 1:0. Forrer traf mit einem Ablenker nach einem Abschluss von Steiner von der blauen Linie. Kurz darauf verhinderte Bachofner mit einer Torhüter-Parade gegen Brüschweiler das 0:2. Basel kam erst nach rund acht Minuten durch Liniger zum ersten Torabschluss auf das Visper Tor. Insgesamt blieb es im Startdrittel bei wenigen Offensivaktionen der Gäste. Visp blieb dagegen ständig gefährlich, oft mit einem Stürmer direkt vor Henauer, und erhöhte 50 Sekunden vor der ersten Sirene auf 2:0. Nilsson gewann das Bully, via Brodecki kam die Scheibe zu Forrer, der direkt abzog und traf. Danach wurde es noch einmal hektisch. Kummer kam unmittelbar vor Markkanen zum Abschluss, die Scheibe schien hinter der Linie, doch der Schiedsrichter entschied auf dem Eis auf „kein Tor“ und kündigte eine Überprüfung beim nächsten Unterbruch an. Nach dem Videostudium blieb der Entscheid bestehen. Eine knappe Millimeterentscheidung, bitter für Basel.

Basel findet auch im Mitteldrittel keinen Zugriff

Vor dem zweiten Drittel suchte Supinski angesichts der Entscheidung 18 Minuten zuvor, nochmals das Gespräch mit den Unparteiischen. Sportlich brachte das Basel aber nicht zurück in die Spur. Visp hatte weiterhin alles im Griff, war näher am nächsten Treffer als Basel am ersten. Henauer hielt sein Team mit zahlreichen Paraden im Spiel (18 von 19 Schüssen im zweiten Abschnitt), war beim 3:0 aber machtlos. Lurati traf nach einem unglücklichen Scheibenverlust von Aeschlimann hinter dem eigenen Tor, als dieser statt zum Verteidigerkollegen zu Marchon spielte. Kurz danach verhinderte Guggenheim mit einem wichtigen Einsatz gegen Fuss gerade noch einen möglichen vierten Gegentreffer.

Mehr Energie im Schlussdrittel – aber keine Wende

Im letzten Abschnitt zeigte Basel mehr Energie und versuchte nochmals Druck aufzubauen. Klare Chancen blieben jedoch Mangelware, weil Visp defensiv sehr kompakt stand und seinen Torhüter gut abschirmte. Auch das Timeout achteinhalb Minuten vor Schluss und die teilweise Herausnahme Henauers für einen sechsten Feldspieler änderten nichts mehr am Resultat. Für Spiel Vier am kommenden Dienstag, 19:45 Uhr in der St. Jakob Arena muss Basel wieder an die Intensität des ersten Heimspiels anknüpfen und Visp konsequent zu Fehlern zwingen. Sonst wird es gegen die stabilen Oberwalliser schwierig, die Viertelfinalserie noch zu drehen.

EHC Visp – EHC Basel 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) - Stand 2:1

Lonza Arena Visp - 3547 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Fritschi, Michael Weber; Christophe Pitton, Pascal Nater

Strafen: 0 mal zwei Minuten gegen Basel; 1 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); Heinen (Visp)

Bestplayer Spiel: Henauer (Basel); Forrer (Visp)

Torschüsse: Basel 18 Visp 37 (5:12, 7:19, 6:6)

Tore: 4. Forrer (Steiner, Brodecki) 1:0. 20. Forrer (Brodecki, Nilsson) 2:0. 38. Lurati (Marchon) 3:0.

Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Eigenmann. 52. Timeout Basel

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Zubler; Schweri, Supinski, Stukel; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Révész; Huber. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Häfliger, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner,  Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecky; Ryser, Wüest, Ritz; Jansen, Zehnder. HC: Luca Gianinazzi

Weitere Spiele: Thurgau - Olten 4:3 n.V - Stand 1:2.  La Chaux-de-Fonds - Chur 2:4 – Stand 2:1. Sierre – GCK Lions 5:1 – 3:0.

VF Spiel 2 - EHC Basel vs EHC Visp

Basel gleicht Playoff-Serie gegen Visp mit 4:1-Sieg aus

Dank starker Defensivarbeit und beeindruckender Effizienz in der Offensive gewinnt der EHC Basel Spiel zwei der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen den EHC Visp mit 4:1 und stellt nach der knappen Startniederlage nach Verlängerung in der Serie wieder auf 1:1. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am Sonntag um 17:45 Uhr folgt Partie drei im Wallis, ehe am Dienstag um 19:45 Uhr Spiel vier in der St. Jakob Arena ausgetragen wird.

Blitzstart und wichtiges Tor vor der ersten Pause

Headcoach Eric Himelfarb konnte neben Ueli Huber auch wieder auf den im ersten Spiel schmerzlich vermissten Jakob Stukel zählen. Dafür fehlte Jens Nater wegen einer nachträglich ausgesprochenen Spielsperre. Basel erwischte einen Start nach Mass. Nach nur acht Sekunden im Powerplay kurvte Stukel ungehindert vors Tor, der Abschluss landete via Schoner von Markkanen bei Ritz, der die Scheibe unglücklich ins eigene Tor ablenkte. In der Folge hatte Basel durch Rossi zwei Chancen, den Vorsprung auszubauen. Auch das zweite Überzahlspiel war vielversprechend. Visps Goalie blieb aber zunächst Sieger. Der Ausgleich der Gäste fiel dann etwas glücklich. Barbei rutschte im Angriffsdrittel weg, Visp schaltete schnell um und Marchand vollendete einen sehenswerten Konter zum 1:1. In einer Phase, in der Visp Oberwasser hatte, verhinderte Henauer mit wichtigen Paraden den Rückstand. Umso wertvoller war der Basler Treffer kurz vor der ersten Pause: Zubler brachte die Scheibe vors Tor, wo Kummer goldrichtig stand und zum 2:1 ablenkte.

Unterzahl als Statement und Effizienz

Ein entscheidender Faktor des Abends war Basels aktives und aggressives Unterzahlspiel: Visp kam kaum zu klaren Abschlüssen, Henauer und seine Vorderleute räumten konsequent auf. Die Zahlen unterstreichen die defensive Stabilität. 28 Paraden von Henauer und am Ende dreimal so viele Blocks wie der Gegner bildeten die Basis des Erfolgs. Offensiv blieb Basel effizient und nutzte Visper Fehler aus. Nach einem Scheibengewinn an der Bande reagierte Supinski blitzschnell und schickte Stukel auf die Reise. Dieser liess Markkanen keine Chance und erhöhte auf 3:1. Nur vier Minuten später folgte bereits das 4:1. Schweri antizipierte stark, lief in einen Pass von Visps Captain Eigenmann und verwertete abgeklärt.

Reifes Schlussdrittel und geschlossene Teamleistung

Mit drei Toren Vorsprung ins Schlussdrittel zu gehen, kann gefährlich sein. Basel blieb jedoch fokussiert und kontrollierte die Partie über weite Strecken. Erst in den Schlussminuten wurde es noch einmal hektisch, als Visp bei einer Strafe gegen Supinski rund fünf Minuten vor Schluss alles riskierte und den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm. Basel verteidigte aber konsequent und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Dass Basels erste zwei Sturmlinien an den Toren beteiligt waren, war wichtig. Ebenso entscheidend war aber die Arbeit der übrigen Linien, die mit viel Laufarbeit, Checks und defensiver Disziplin den Grundstein für diesen Erfolg legten. Am Ende wurde eine starke, geschlossene Mannschaftsleistung mit dem verdienten 4:1 Sieg belohnt.

EHC Basel – EHC Visp 4:1 (2:1, 2:0, 0:0) - Stand 1:1

St. Jakob Arena Basel - 2193 Zuschauende

Schiedsrichter: Peter Gäumann, André Meyer; Marcel Allenspach, Igor Lukac

Strafen: 6 mal zwei Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Playoff: Supinski (Basel); Heinen (Visp)

Bestplayer Spiel: Schweri (Basel); Marchon (Visp)

Torschüsse: Basel 17 Visp 29 (8:9, 5:8, 4:12)

Tore: 4. Stukel (Brügger, Supinski) 1:0. 14. Marchon (Lurati) 1:1. 19. Kummer (Zubler, Aeschbach) 2:1. 33. Stukel (Supinski) 3:1. 37. Schweri 4:1.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Aeschlimann; Aeschbach, Zubler; Bircher, Bachofner; Häfliger; Schweri, Supinski, Stukel, Barbei, Kummer, Rossi; Brügger, Schläpfer, Schaub; Révész, Rexha, Liniger; Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Nater, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, M. Forrer; Gerber, Gähler; Steiner, Heinen; Meile; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Olsen; Ryser, Wüest, Ritz; Zehnder. HC: Luca Gianinazzi

Weitere Spiele: Olten - Thurgau 5:3 - Stand 2:0.  Chur - La Chaux-de-Fonds 1:3 – Stand 0:2. GCK Lions - Sierre 1:4 – Stand 0:2.

VF Spiel 1 - EHC Visp vs EHC Basel

Basel verliert erstes Playoff-Spiel in Visp nach Verlängerung

Der EHC Basel ist mit einer Niederlage in die Playoff-Viertelfinalserie gegen den EHC Visp gestartet. Nachdem die Basler in der Qualifikation alle fünf Duelle für sich entschieden hatten (dreimal nach Verlängerung), setzte es nun auswärts im ersten Playoff-Spiel die erste Pleite – und dies in der Overtime. Ohne den verletzten Topscorer Jakob Stukel fehlte Basel vorne die letzte Durchschlagskraft: Lediglich 14 Torschüsse fanden den Weg auf Visp-Goalie Markkanen, der so insgesamt einen eher ruhigen Abend einziehen konnte.

Vorsichtiger Start, Visp mit mehr Zug zum Tor

Beide Teams eröffneten die Partie diszipliniert und mit Fokus auf Fehlervermeidung. Lange gab es keine Strafen, erst mit der Zeit wurden die Zweikämpfe härter und es kam zu ersten kleinen Rudelbildungen. Offensiv wirkte Visp im ersten Drittel etwas zwingender, wirklich gefährlich wurde es aber nur selten. Die beste Visper Möglichkeit hatte Lehmann in der 13. Minute aus guter Position. Auf Basler Seite sorgte Bachofner nach zehn Minuten mit einer starken Einzelleistung für die gefährlichste Szene.

Visper Blitzstart – Basel antwortet im Powerplay

Ein denkbar ungünstiger Beginn für Basel im zweiten Abschnitt. Mit dem ersten Angriff trafen die Walliser nach nur 13 Sekunden zur 1:0-Führung, wobei Haller in der kurzen Ecke eine kleine Lücke offenliess. Zur Spielmitte folgte die erste Strafe gegen Basel, Visps Brüschweiler sass zunächst ebenfalls, durfte nach Video-Review aber wieder von der Strafbank. Kurz darauf erhielt Basel sein erstes Powerplay und nutzte dieses eiskalt zum Ausgleich. Supinski dirigierte mit viel Geduld, über Kummer und Visp Verteidiger Marco Forrer fand der Puck den Weg zum 1:1 ins Tor. Nach dem Treffer hatte Basel eine gute Phase mit mehreren Offensivaktionen, bevor Visp wieder mehr Kontrolle übernahm. In dieser Druckphase hatte Basel Glück, als Gerber nur die Latte traf.

Entscheidung fällt in der Overtime

Eine späte Strafe gegen Barbei bedeutete Unterzahl zum Start des dritten Drittels, doch Basel überstand diese kritische Phase trotz guter Visper Möglichkeiten – inklusive eines Bircher-Blocks in extremis. Danach bot sich Olsen eine Topchance, und in der Folge kam Basel offensiv besser zur Geltung: Liniger, Rexha und Guggenheim kamen zu guten Abschlüssen. Gleichzeitig musste Haller aufmerksam bleiben, als Schwenninger alleine vor ihm auftauchte. Da beide Teams in der Schlussphase keine unnötigen Risiken mehr eingingen, ging die Partie zum vierten Mal in dieser Saison in die Verlängerung.

Dort (fünf gegen fünf bis zum nächsten Treffer) war Visp von Beginn weg die aktivere Mannschaft. Basel agierte aber insgesamt zu abwartend. In der 8. Minute der Overtime brachte schliesslich ein Blueliner von Heinen die Entscheidung: Der Schuss von der blauen Linie fand den Weg ins Tor zum 2:1. Der Visper Jubel wurde noch durch eine Coaches Challenge der Basler unterbrochen, doch nach längerer Videoanalyse bestätigten die Schiedsrichter den Entscheid auf dem Eis – das Tor zählte.

Ausblick

Der EHC Basel hat bereits am kommenden Freitag die Chance, die Serie zuhause auszugleichen. Spielbeginn in der St. Jakob Arena ist um 19:45 Uhr.

EHC Visp – EHC Basel 2:1 n.V (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)  - Stand 1:0

Lonza Arena Visp - 3186 Zuschauende

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg, Timo Imbach; Nicola de Paris, Quentin Guélat

Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 1 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); S. Forrer (Visp)

Bestplayer Spiel: Schaub (Basel); Wüest (Visp)

Torschüsse: Basel 14 Visp 35 (3:10, 5:13, 6:8, 0:4)

Tore: 21. Nilsson (S. Forrer) 1:0. 33. Kummer (Supinski, Schweri) 1:1. 68. Heinen (Ryser) 2:1.

Bemerkungen: 40. Lattenschuss Gerber

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Häfliger, Zubler; Schweri, Supinski, Schaub; Liniger, Schläpfer, Brügger; Barbei, Kummer, Rossi; Hamr, Rexha, Révész; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Stukel, Huber, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, M. Forrer; Gerber, Gähler; Steiner, Heinen; Lovecchio; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Olsen; Ryser, Wüest, Ritz; Zehnder. HC: Luca Gianinazzi

Weitere Spiele: Thurgau - Olten 3:6 - Stand 0:1.  La Chaux-de-Fonds - Chur 5:2 – Stand 1:0. Sierre – GCK Lions 6:3 – 1:0.

EHC Basel VS HC Sierre

Basel verlangt Quali-Sieger Sierre alles ab, verliert dennoch unglücklich nach Verlängerung

Im letzten Spiel der Qualifikationsrunde der Sky Swiss League, welches grosse Spannung versprach, traf der EHC Basel auf den Tabellenführer HC Sierre. Denn fünf Teams lagen vor dem Spiel innerhalb von drei Punkten. Knapp eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit lag Basel mit 4:3 in Führung und auf dem zweiten Platz. Dann traf Montandon mit einem Weitschuss zum Ausgleich und Bougro in der Verlängerung zum Sieg für die Walliser. Damit beendet Basel die Qualifikationsrunde auf dem sechsten Platz und trifft im Playoff-Viertelfinal als Revanche für den letztjährigen verlorenen Final auf den EHC Visp. Das erste Heimspiel wird am nächsten Freitag um 19:45 Uhr in der St. Jakob Arena beginnen.

Basel stört Sierres Offensivmaschine

2960 Zuschauende in der St. Jakob Arena sahen eine attraktive Partie, in der Basel in allen Bereichen parat war. Die Gäste, welche die mit Abstand meisten Tore und Torschüsse der Liga zu verzeichnen haben, wurden in ihrem Wirken effektiv gestört, sodass schlussendlich bis zum Schluss «nur» 27 Schüsse in Richtung Henauer flogen. Offensiv gefiel der EHC ebenso: rasche Umschaltmomente und schöne Spielzüge wussten zu gefallen. Zugute kam Basel auch die frühe Führung durch Stukel im Powerplay. Fatton konnte zuvor den Weitschuss von Supinski nicht weit genug abwehren. Erst nach und nach fanden die Gäste über den Kampf zu ihrem Spiel – doch Basel hielt dagegen.

Wildes Mitteldrittel: Traumkombinationen, Video-Reviews und ein Eigentor

Der EHC machte zu Beginn des Mitteldrittels dort weiter, wo er im Startabschnitt aufgehört hatte. Guggenheims Geschoss ging knapp darüber. Dann erläuft sich Schweri den Puck, spielt zurück zu Stukel, der direkt weiterleitet zu Supinski. Ein schön herausgespieltes 2:0. Basel versuchte das Momentum zu nutzen und war nun nahe am dritten Treffer – der dann dem Jubel von Liniger zur Folge auch fiel. Die Überprüfung auf Video bestätigte den Entscheid auf dem Eis jedoch: «No Goal». Fatton konnte die Scheibe gerade noch auf der Torlinie behändigen. Wie aus dem Nichts fiel im Anschluss das 1:2 durch Albis mit einem Weitschuss; Henauer konnte den Schuss nicht kommen sehen. Ein unerlaubter Körperangriff von Barbei sorgte danach für eine gut gefüllte Strafbank – er selbst musste für sieben Minuten raus. Und diese hatten es in sich: Zuerst verpasste Brügger einen möglichen Shorthander, danach wurde es hektisch vor Henauer, das Spiel lief jedoch weiter. Bei der nächsten Unterbrechung folgte der nächste Video-Review. Nach minutenlangem Diskutieren der Schiedsrichter lautete der Entscheid: «Goal». Guggenheim kratzte die Scheibe eine Millisekunde zu spät von der Torlinie – 2:2. Basel liess sich vom Ausgleich jedoch nicht beirren und stellte die Führung knapp zwei Minuten später in Unterzahl wieder her. Liniger und Kummer profitierten von einem Wechselfehler des HCS und einem Eigentor. Es ging weiter hin und her. Henauer konnte sich mehrfach mit tollen Paraden auszeichnen – wie auch sein Gegenüber.

Basel fehlte nur eine Minute für Platz Zwei

Gerade bei den zwei Basler Powerplays Ende zweites und Anfang drittes Drittel hielt Sierres Rückhalt Fatton sein Team mit starken Paraden bei den Möglichkeiten von Stukel und Kummer im Spiel. Basel schien die Partie im Griff zu haben und die Führung über die Zeit bringen zu können. Dann entwischt der Liga-Topscorer Asselin, den man bis dahin gut im Griff hatte, bei einem schnellen Gegenangriff doch einmal und erzielt kaltblütig den Ausgleich. Doch nur 15 Sekunden später kann Stukel im Liegen den Vorsprung wieder herstellen. Die Walliser riskierten nun alles und drückten auf den Ausgleich. Bougro verpasste dabei das leere Tor ebenso wie Liniger, als sein Schuss auf das verwaiste Sierre-Tor gerade noch geblockt werden konnte. Weiter ohne Torhüter und dafür mit einem sechsten Feldspieler gelang den Gästen durch den Weitschuss von Montandon dann 56 Sekunden vor Schluss doch noch der Ausgleich.

Happy End für Sierre

Auch in der Verlängerung wollte die Scheibe nicht für Basel laufen, das sich den Sieg verdient hätte. Basel erhielt durch Supinski die erste Chance, als er allein vor Fatton auftauchte. Dann traf Asselin für Sierre die Latte. Besser machte es schliesslich Bougro mit dem Siegtreffer. Basel konnte damit seine Aufholjagt nach einem schwierigen Saisonstart mit vielen Verletzten nicht krönen. Die Form stimmt jedoch, was Hoffnung auf die Playoffs macht. Denn jetzt fängt alles wieder bei Null an.

EHC Basel – HC Sierre 4:5 n.V. (1:0, 2:2, 1:2, 0:1)

St. Jakob Arena Basel - 2960 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Fritschi, Daniel Schüpbach; Christoph Pitton, Pascal Nater

Strafen: 4 mal zwei Minuten plus 1 mal 5 Minuten (Barbei, Unerlaubter Körperangriff) gegen Basel; 5 mal zwei Minuten gegen Sierre

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Sierre)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Albis (Sierre)

Torschüsse: Basel 24 Sierre 27 (9:7, 8:13, 6:5, 1:2)

Tore: 2. Stukel (Supinski, Brügger) 1:0. 21. Supinski (Stukel, Schweri) 2:0. 24. Albis (Berthoud) 2:1. 29. Cjunskis 2:2. 30. Kummer (Liniger) 3:2. 56. Asselin (Halbgewachs) 3:3. 57. Stukel (Schweri, Supinski) 4:3. 60. Montandon (Asselin) 4:4. 62. Bougro 5:4.

Bemerkungen: Spiel 20 Minuten später angefangen (Sierre im Stau). 61. Lattenschuss Asselin.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Zubler, Aeschbach; Bircher, Bachofner, Aeschlimann; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Brügger, Schläpfer, Schaub; Liniger, Rexha, Hamr; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Häfliger, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Huber, Moser, Schenk, Serkins.

HC Sierre: Fatton (ET: Giovannini); Maurer, Völlmin; Albis, Montandon; Mazzola, Berthoud; Higgins; Halbewachs, Asselin, Mansueto; Patry, Kast, Bougro; Vouillamoz, Cjunskis, Riat; Veckaktins, Privet, Lee; Prevate. HC: Chris McSorley.

Weitere Spiele: Bellinzona – Thurgau 2:0. Chur - Olten 5:1. Visp – GCK Lions 4:3 n.V. Winterthur – La Chaux-de-Fonds. 0:4.

Rangliste: 1. Sierre (50 Spiele, 108 Punkte). 2. Thurgau 50/93. 3. Visp 50/93 4. La Chaux-de-Fonds 50/92. 5, Chur 50/91.  6. Basel 50/91. 7. Olten 50/75. 8. GCK Lions 50/71. 9. Winterthur 50/52. 10. Bellinzona 50/34. 11. Arosa 50/25.

GCK Lions VS EHC Basel

EHC Basel siegt bei den GCK Lions 4:1 und springt auf Rang drei

Der EHC Basel gewinnt das letzte Auswärtsspiel der Qualifikationsrunde bei den GCK Lions mit 4:1 und macht damit den Sprung auf Platz drei perfekt. In einer lange umkämpften Partie war Torhüter Henauer mit mehreren wichtigen Paraden der Rückhalt, während Schweri mit zwei Treffern den Unterschied ausmachte. Am Samstag um 18:00 Uhr empfängt Basel zum Abschluss der Qualifikation den klaren Tabellenführer HC Sierre im Heimspiel, ehe die Playoffs starten.

Abermals Frühe Führung

Ohne die Verletzten Landskroner, Huber, Nater und Brügger brauchte Basel zu Beginn kurz, um in die Partie zu finden. Die Lions hatten anfangs mehr Scheibenbesitz, zwingend wurden sie aber nicht. Effizienter war der EHC. In der 5. Minute lancierte Schweri den Angriff selbst, bekam die Scheibe via Stukel zurück und erwischte GCK-Goalie Metzger mit dem Abschluss zwischen den Beinen zur 1:0-Führung. In der Folge übernahm Basel mehr und mehr das Spieldiktat. Hamr vergab eine Topchance auf das 2:0, und auch im anschliessenden Powerplay fehlte Schläpfer nur wenig. Schweri und Supinski sorgten weiter für Gefahr, während die Lions erst gegen Ende des Startdrittels wieder längere Zeit im Basler Drittel Druck aufbauen konnten. Doch Henauer liess sich gegen Meier und Haag nicht bezwingen.

Schweri und Henauer halten Lions auf Distanz

Kaum war das zweite Drittel angepfiffen, schlug Basel erneut zu: Ein Passversuch von Morson entlang der blauen Linie wurde von Schweri abgefangen, der Metzger im Eins-gegen-eins erneut zwischen den Beinen erwischte. Die GCK Lions kamen aber praktisch aus dem Nichts zum Anschlusstreffer: Rötheli mit einem Schuss von der blauen Linie, welcher Cunti unhaltbar für Henauer zum 1:2 ablenkte. Danach waren die Lions klar spielbestimmend und hatten durch Rüedi, Haag und Cunti mehrere Möglichkeiten auf den Ausgleich, doch Henauer vernagelte sein Tor und hielt Basel in Führung.

Stukel mit dem „Buebetrickli“ und Rexha macht den Deckel drauf

Im Schlussdrittel drohte Basel die Partie zu sehr verwalten zu wollen – die Lions bekamen phasenweise zu viel Raum. Erst in der 49. Minute kam Basel durch Schaub wieder zu einer nennenswerten Gelegenheit. Ein hoher Stock brachte danach ein Basler Powerplay, das zwar ohne Treffer blieb, dafür folgte kurz darauf die spielentscheidende Szene. Stukel setzte zu einer starken Einzelleistung an und bezwang Metzger mit einem frechen „Buebetrickli“ zum 3:1. Drei Minuten vor Schluss sorgte ein ungeahndeter Frustcheck von Meier gegen Schaub an der Bande für Aufregung. Guggenheim gefiel dies nicht und musste wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Die Lions riskierten nun alles, nahmen Metzger raus und spielten in doppelter Überzahl. Ohne Erfolg. Stattdessen befreite Rexha die Scheibe via Bande, von wo sie ins verwaiste Tor zum 4:1-Endstand kullerte.

GCK Lions – EHC Basel 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)

Kunsteisbahn Küsnacht, Küsnacht ZH - 190 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, André Meyer; Pascal Nater, Gian Muggli

Strafen: 1 mal zwei Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen GCK

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Kärki (GCK)

Bestplayer Spiel: Schweri (Basel); Cunti (GCK)

Torschüsse: Basel 22 GCK 29 (8:10, 5:6, 9:13)

Tore: 5. Schweri (Stukel) 0:1. 22. Schweri 0:2. 25. Cunti (Rötheli, Greuter) 1:2. 56. Stukel (Rexha) 1:3. 59. Rexha (Liniger) 1:4.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Aeschlimann; Zubler, Aeschbach;  Bircher, Bachofner; Häfliger; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Hamr, Rexha, Serkins; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Nater, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Brügger, Huber, Moser, Schenk,

GCK Lions: Metzger (ET: Grüter); Niedermann, Pinana; Voegeli, Morson; Sejejs, Rötheli; Schmucki; Rüedi, Kärki, Haag; Greuter, Cunti, Spring; Olsson, Meier, Marthaler; Holzer, Neuenschwander, Berner; Peter. HC: Peter Andersson.

Weitere Spiele: Arosa – Thurgau 1:2. Visp - Chur 3:2. La Chaux-de-Fonds – Sierre 3:7. Winterthur - Bellinzona 2:2.

Rangliste: 1. Sierre (48 Spiele, 103 Punkte). 2. Thurgau 48/93. 3 Basel 49/90. 4. Visp 48/89. 5. Chaux-de-Fonds 48/88. 6. Chur 48/85. 7. Olten 48/72. 8. GCK Lions 48/67. 9. Winterthur 48/51. 10. Bellinzona 48/31. 11. Arosa 49/25.

HC Thurgau VS EHC Basel

Der EHC Basel verpasst den Sieg durch späte Gegentore

Der EHC Basel muss sich auswärts beim Tabellenzweiten HC Thurgau mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben – obwohl fünf Minuten vor Schluss noch eine scheinbar sichere 4:2-Führung auf der Anzeigetafel stand. Drei Gegentore in Unterzahl und unnötige Fehler kosteten die Basler am Ende den möglichen Vollerfolg. Thurgaus Topskorer Ljunggren entschied die Partie mit zwei Toren und einem Assist, auf Basler Seite glänzte Barbei mit zwei Treffern.

Blitzstart und spielbestimmendes erstes Drittel

Basel erwischt einen Traumstart: Gleich mit dem ersten Angriff nach gewonnenem Anspiel durch Kummer fällt nach nur 15 Sekunden das 1:0. Aeschlimann bringt die Scheibe scharf vor das Tor, wo Barbei entscheidend ablenkt. Kurz darauf bietet sich Basel im ersten Powerplay nach einem Foul an Stukel die Chance nachzulegen – ohne Erfolg. Auch das erste Powerplay der Thurgauer bleibt ungenutzt, wobei Basel in Unterzahl durch Schaub und Kummer sogar zu gefährlichen Abschlüssen kommt.

Dann zeigt sich Thurgau effizient: Mit der ersten echten Gelegenheit gelingt in Überzahl durch Ignatavicius der 1:1-Ausgleich. Basel bleibt dennoch tonangebend, doch Croce im HCT-Tor verhindert mehrfach den erneuten Rückstand.

Hin und Her im Mitteldrittel

Nach der Pause nutzt Thurgau früh einen Basler Fehler. Truog bringt die Gastgeber prompt mit 2:1 in Führung. Mit dem Vorsprung im Rücken wird Thurgau stabiler, das Spiel ausgeglichener – besonders die erste Linie sorgt immer wieder für Offensivdruck. In der 32. Minute hat Ljunggren Pech mit einem Pfostenschuss. Basel bleibt dran und nutzt in der 33. Minute ihrerseits ein Powerplay konsequent. Barbei erzielt mit seinem zweiten Treffer des Abends den 2:2-Ausgleich. Danach erhöht Basel den Druck und erzielt noch vor Drittelsende das 3:2. Nach einem Defensivfehler der Thurgauer antizipiert Kummer stark, zieht mit Rossi allein auf Croce los und legt quer – Rossi verwertet. Bitter, eine Sekunde vor der zweiten Pause kassiert Basel eine Strafe und startet den Schlussabschnitt in Unterzahl.

Zum Ende der Partie zu passiv

Das Thurgauer Powerplay übersteht Basel dank Haller unbeschadet. In der Folge bleibt die Partie zunächst ausgeglichen. Dann fällt das 4:2 für Basel. Aeschbach trifft, wobei Croce den Schuss wegen der Sichtbehinderung durch Rossi zu spät sieht. Anstatt die Führung souverän zu verwalten, wird Basel in der Schlussphase zu passiv und lädt Thurgau zurück ins Spiel ein. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss hilft eine Basler Strafe den Gastgebern entscheidend. Haller verpasst beim Klärungsversuch die Scheibe, Ljunggren trifft ins beinahe leere Tor – mit etwas Glück zwischen den Beinen von „Ersatzgoalie“ Bircher hindurch – zum 3:4. Und es kommt noch schlimmer: Nur 24 Sekunden später wird der nächste Basler Fehler eiskalt bestraft. Binias fängt einen Pass von Schaub auf Aeschbach ab, spielt zurück auf Truog. Thurgau sucht nun vehement den Siegtreffer. Basel rettet sich gerade noch in die Verlängerung.

Wechselfehler besiegelt die Niederlage

In den ersten 105 Sekunden der Verlängerung war Basel in Scheibenbesitz und kommen zu Abschlüssen durch Stukel und Supinski. Dann folgt ein unnötiger Wechselfehler. Thurgau darf im 4-gegen-3 agieren und Ljunggren entscheidet die Partie mit dem 5:4.

Ausblick

Im zweitletzten Spiel der regulären Saison tritt der EHC Basel am Dienstag auswärts in Küsnacht bei den GCK Lions an. Zum Abschluss folgt am Samstag um 18.00 Uhr das Heimspiel gegen Leader Sierre.

HC Thurgau – EHC Basel 5:4 n.V. (0:1, 1:2, 2:1, 1:0)

Sportanlage Güttingersreuti, Weinfelden - 1978 Zuschauende

Schiedsrichter: Joris Müller, André Meyer; Rico Dufner, Igor Lukac.

Strafen: 6 mal zwei Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen Thurgau

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Ljunggren (Thurgau)

Bestplayer Spiel: Barbei (Basel); Ljunggren (Thurgau)

Torschüsse: Basel 28 Thurgau 36 (8:7, 12:7, 6:21, 2:1)

Tore: 1. Barbei (Aeschlimann, Rossi) 0:1. 8. Ignatavicius (Ljunggren, Backman) 1:1. 23. Truog 2:1. 35. Barbei (Rossi, Rexha) 2:2. 38. Rossi (Kummer, Aeschlimann) 2:3. 48. Aeschbach (Kummer) 2:4. 55. Ljunggren (Truog, Ignatavicius) 3:4. 56. Truog (Binias, Murer) 4:4. 63. Ljunggren (Ignatavicius, Backman) 5:4.

Bemerkungen: 32. Pfostenschuss Ljunggren. 43. Brügger verletzt ausgeschieden. 62. Timeout Thurgau.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Aeschlimann; Zubler, Aeschbach;  Bircher, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Hamr, Rexha, Liniger; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Nater, Landskroner, Häfliger, Rhyn, Füllemann, Serkins, Huber, Moser, Schenk,

HC Thurgau: Croce (Huet); Schneller, Kühni; Murer, Lindemann; Villa, Marchand; Hächler; Ignatavicius, Ljunggren, Backman; Binias, Truog, Lekic; Derungs, Rundqvist, Etter; Hollenstein, Hobi, Münger; Hedlund. HC: Anders Olsson.

Weitere Spiele: Chur – GCK Lions 4:2. Bellinzona - Arosa 5:0. Visp - Winterthur 4:1. Sierre - Olten 3:1.

Rangliste: 1. Sierre (47 Spiele, 100 Punkte). 2. Thurgau 47/90. 3 Chaux-de-Fonds 47/88. 4. Basel 48/87. 5. Visp 47/86. 6. Chur 47/85. 7. Olten 48/72. 8. GCK Lions 47/67. 9. Winterthur 47/50. 10. Bellinzona 47/30. 11. Arosa 48/25.

EHC Winterthur VS EHC Basel

Nach dem 3:1 Sieg in Winterthur ist der EHC Basel erstmals unter den ersten Vier

Mit dem neunten Sieg aus den letzten zehn Spielen liegt der EHC Basel erstmals in dieser Saison auf dem vierten Platz. Das würde für die am Fastnachtsdienstag beginnenden Playoffs Heimrecht bedeuten.

Die Basler starteten mit viel Selbstvertrauen in die Partie und bestimmten das Spielgeschehen. Da das Toreschießen bei ausgeglichener Spieleranzahl nicht funktionierte, musste das Powerplay hinhalten, das immer besser klappt. Beim ersten Tor wurde Barbei von Schweri nach einer tollen Kombination wunderbar angespielt, sodass er den Puck nur noch einschieben musste. Beim 1:2 durch den Weitschuss von Aeschbach verdeckten Barbei und Rossi dem Winterthurer Torhüter die Sicht, sodass dieser chancenlos war.

In den fünfzehn Minuten dazwischen gab es jedoch die eine oder andere Szene, die zu Diskussionen Anlass gab. So gab es eine längere Unterbrechung, da hinter dem einen Tor die Lücke zwischen Eis und Bande zu hoch war. Auch schien die grosse Bandentür keinen Check standzuhalten, wie Bircher den Schiedsrichtern vorführte. Die Eismeister konnten das Problem jedoch zeitnah lösen. Danach traf Supinski den Pfosten und Schweri scheiterte allein vor Brodecky. Zu Beginn des Mitteldrittels kassierte Basel dann bereits das fünfte Gegentor bei Überzahl in dieser Saison. Haller ging dabei zu leichtsinnig mit dem Puck um. Diese kam via Bande zu Molin, der Madsen sah, welcher den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte. Kurze Zeit später gab es eine ähnliche Situation. Diesmal hatte Haller Glück, dass sein Fehlpass nicht zu einem zweiten Gegentor führte.

Es ging kurios weiter. So gelang Supinski in letzter Sekunde im Mittelabschnitt nach einem Pass von Stukel zwischen den Beinen von Brodecky hindurch der dritte Treffer für Basel. Anschliessend schaltete Basel in den Verwaltungsmodus, sodass Haller seinen Fauxpas mehr als einmal wieder wettmachen konnte. Drei Minuten vor Schluss kam wieder Spannung auf, als Winterthur in Überzahl zu sechst gegen vier Basler agieren konnte, ohne jedoch gegen das gute Boxplay der Gäste Kapital schlagen zu können.

Bereits am Sonntag geht es für die Basler noch etwas weiter in den Osten. Um 16:00 Uhr treffen sie auswärts in Weinfelden auf den HC Thurgau, der aktuell mit nur noch zwei Punkten Vorsprung auf dem zweiten Rang liegt.

EHC Winterthur – EHC Winterthur 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)

Eishalle Deutweg Winterthur - 521 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Weber, Steven Widmer; Igor Lukac, Quentin Guélat.

Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Winterthur

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Molin (Winterthur)

Bestplayer Spiel: Barbei (Basel); Madsen (Winterthur)

Torschüsse: Basel 35 Winterthur 20 (13:5, 13:7, 9:8)

Tore: 12. Barbei (Schweri, Aeschbach) 0:1.  22. Madsen (Molin) 1:1. 27. Aeschbach (Rexha, Schweri) 1:2. 40. Supinski (Stukel) 1:3.

Bemerkungen: 15. Pfostenschuss Supinski. 59. Timeout Winterthur.

EHC Basel: Haller (ET: Keienburg); Guggenheim, Nater; Aeschlimann, Aeschbach;  Bircher, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Hamr; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Zubler, Landskroner, Häfliger, Rhyn, Füllemann, Serkins, Huber, Moser, Schenk,

EHC Winterthur: Brodecky (Stettler); Steiner, Ugazzi; Mauchle, Warmbrodt; Deussen, Landolt; Ortenszky; Madsen, Molin, Döpfner; Antenen, Ogi, Staiger; Gull, Furrer, Blaser; Marti, Vicek, Studer. HC: Markus Studer.

Weitere Spiele: Arosa - Sierre 1:8. Olten – Bellinzona 9:2. Thurgau - Visp 3:2. La Chaux-de-Fonds - Chur 2:7.

Rangliste: 1. Sierre (46 Spiele, 97 Punkte). 2. Thurgau 46/88. 3 Chaux-de-Fonds 47/88. 4. Basel 47/86. 5. Visp 46/83. 6. Chur 46/82. 7. Olten 47/72. 8. GCK Lions 46/67. 9. Winterthur 46/50. 10. Bellinzona 46/27. 11. Arosa 47/25.