EHC Basel vs HC Ajoie (Testspiel)

Achtungserfolg für den EHC Basel: 2:3 n. V. gegen den HC Ajoie

Der EHC Basel zeigte im einzigen Testspiel gegen einen Gegner aus der National League eine gute Leistung, musste sich dem HC Ajoie am Ende aber unglücklich mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Den entscheidenden Treffer erzielte Robin 19 Sekunden vor Ablauf der Overtime.

Ajoie trat mit drei ausländischen Verstärkungsspielern an und damit nur mit der Hälfte des in der National League erlaubten Kontingents. Basel musste weiterhin auf die verletzten Bircher, Huber, Schläpfer, Kummer und Zürcher verzichten.

Im Gegensatz zur Partie zwei Tage zuvor gegen Olten waren die Basler von Beginn an bereit. Sie liessen die Jurassier kaum ins Spiel kommen, blockten viele Schüsse und hatten einen guten Zugriff auf den Gegner. Bereits in der 6. Minute hätte Basel in Führung gehen können, doch Hamr scheiterte nach einem schönen Angriff an Patenaude. Kurz darauf zeigte der EHC im Powerplay eine starke Sequenz. Liniger jubelte zunächst verfrüht, doch Basel blieb in Scheibenbesitz. Über Liniger und Fuss kam die Scheibe zu Aeschlimann, der mit einem sehenswerten Schuss das 1:0 erzielte. Kurz vor der ersten Pause kassierten die Basler ihre erste Strafe, überstanden die Unterzahl aber souverän. Das starke Boxplay ermöglichte sogar einen Konter, den Fuss nur knapp nicht verwerten konnte.

Auch zu Beginn des Mitteldrittels war Basel noch in Unterzahl, doch Haller hielt seinen Kasten weiterhin sauber. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Erst nach Spielmitte kam Ajoie zu einer ersten grösseren Druckphase, die Basel unbeschadet überstand. In der 39. Minute fiel dann dennoch der Ausgleich: Während eines Basler Powerplays liefen die Gastgeber in einen Konter, den Fey zum 1:1 nutzte. Der Fehler war allerdings schnell korrigiert. Noch in derselben Überzahl traf Schaub zunächst nur den Pfosten, ehe Fuss wenig später mit einem präzisen Schuss ins Lattenkreuz die erneute Führung zum 2:1 herstellte.

Nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn im Schlussdrittel bot sich Serkins die grosse Chance auf das 3:1. Die Scheibe sprang von der Bande zurück vors Tor, doch Patenaude reagierte stark und verhinderte den dritten Gegentreffer mit dem Schoner. Kurz darauf kam Ajoie im Powerplay zum 2:2, als Yonas Berthoud eine schöne Kombination erfolgreich abschloss. In der Folge erhielten die Basler bis zum Ende der regulären Spielzeit noch drei weitere Überzahlmöglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen. So musste die Verlängerung entscheiden. Dort hatte Fuss die Entscheidung für Basel auf dem Stock, schoss jedoch knapp am Tor vorbei. In einer offenen Overtime mit Chancen auf beiden Seiten war es schliesslich Robin, der 19 Sekunden vor dem Penaltyschiessen den Siegtreffer für Ajoie erzielte.

Trotz der Niederlage durfte der EHC Basel mit seinem Auftritt gegen einen National-League-Vertreter zufrieden sein. Das letzte Vorbereitungsspiel findet am kommenden Donnerstag um 19.30 Uhr in La Chaux-de-Fonds statt. Zum Saisonstart reisen die Basler dann eine Woche später nach Bellinzona.

EHC Basel – HC Ajoie 2:3 n.V (1:0; 1:1, 0:1, 0:1)

St. Jakob Arena, Basel – 624 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Weber, Pascal Hungerbühler; Igor Lukac, Marcel Allenspach

Strafen 3 mal 2 Minuten gegen Basel; 7 mal 2 Minuten gegen Ajoie

Torschüsse: Basel 28 Ajoie 31 (9:13, 11:11, 7:6, 1:3)

Tore: 9. Aeschlimann (Fuss, Liniger) 1:0. 39. Fey (Robin) 1:1. 39. Fuss (Aeschlimann, Schaub) 2:1. 44. Y. Berthoud (Carr, Devos) 2:2. 65. Robin (Kellenberger) 2:3.

Bemerkungen:  39. Pfostenschuss Schaub.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guignard, Bachofner; Nater, Aeschlimann; Landskroner, Bisig, Flütsch, Stukel, Supinski; Serkins; Barbei, Fuss, Hamr; Liniger, Brügger, Schaub; Révész, Blaser, Montandon; Slehofer; HC Eric Himelfarb; AC Patrice Lefebvre. Basel ohne: Bircher, Huber, Schläpfer, Kummer; Zürcher.

HC Ajoie: Patenaude (ET: Wolf); Fey, Honka; Y. Berthoud, Kellenberger ; Pllet, M. Berthoud; Christe, Martin; Gerber, Smirnovs, Turkulainen; Cormier, Devos, Sopa; Bottini, Car, Robin; Ferrari, Cavalleri, Tarchini. HC: Ville Peltonen.

EHC Basel vs EHC Olten (Testspiel)

Missglückter Start verhindert besseres Resultat für den EHC Basel

Im Testspiel gegen den EHC Olten verschlief der EHC Basel die Startphase komplett und verlor mit 1:3. Zudem verhinderten zu viele Strafen und ein starker gegnerischer Torhüter ein besseres Resultat.

Der EHC Olten erwischte den deutlich besseren Start in die Partie als der EHC Basel, der auf mehrere angeschlagene Spieler verzichten musste. Die Gäste traten zu Beginn dominant auf und lagen nach neun Minuten nach drei Treffern innerhalb von nur drei Minuten mit 3:0 in Führung. Riatsch und Braillard verwerteten jeweils einen Querpass aus nächster Distanz, während Haag mit einem für Henauer verdeckten Schuss traf. Den ersten Torschuss des EHC Basel notierte der Statistiker erst in der 7. Spielminute. Der dritte Gegentreffer wirkte jedoch wie ein Weckruf. Die Basler konnten sich nun besser im gegnerischen Drittel festsetzen, was prompt die erste Strafe gegen Olten zur Folge hatte. Fuss, Supinski und Guignard verpassten den Anschlusstreffer zunächst noch. Brodecky im Tor der Oltner zeigte anschliessend gegen Bisig eine Glanzparade, ehe er bei der zweiten Basler Powerplay-Möglichkeit nach einem Schuss von Guignard von der blauen Linie hinter sich greifen musste. Die Chance auf einen weiteren Treffer vergab Fuss in Unterzahl bei einem Eins-gegen-eins gegen den Oltner Goalie.

Drei Strafen in den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels gaben den Oltnern die Möglichkeit, das Skore weiter zu erhöhen. Henauer und seine Vorderleute verhinderten jedoch mit grossem Einsatz und auch etwas Wettkampfglück einen weiteren Gegentreffer – etwa beim Pfostenschuss von Janett. Zwar liess Olten die Scheibe in Überzahl gut laufen, doch die Gäste blieben anfällig für Konter. So liess sich Brodecky auch von Brügger und Liniger nicht bezwingen. Basel war nun deutlich bissiger unterwegs, was Bisig mit einem guten Abschluss in der 33. Minute unterstrich. In der Folge kamen auch Barbei, Flutsch und Brügger zu weiteren Möglichkeiten, was einen weiteren Treffer durchaus verdient hätte.

Die Aufholjagd wurde im Schlussdrittel durch weitere Strafen zusätzlich erschwert, denn bei ausgeglichener Spielerzahl war Basel nun mindestens ebenbürtig. Für eine kuriose Szene sorgte die 52. Minute, als Fuss vor dem Oltner Torhüter vorbeifuhr und dieser zu Boden ging. Die Folge war eine Zweiminutenstrafe wegen Schwalbe. Basel versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, scheiterte aber immer wieder an Brodecky. Eine letzte Möglichkeit bot sich rund drei Minuten vor Schluss, als Henauer nach dem Timeout einem sechsten Feldspieler Platz machte. Die Hoffnung auf den Anschlusstreffer währte jedoch nur kurz, weil erneut ein Basler auf die Strafbank musste. So blieben das zweite und dritte Drittel torlos – entscheidend war letztlich die verschlafene Anfangsphase.

Bereits am kommenden Donnerstag trifft der EHC Basel auf den National-League-Club HC Ajoie. Spielbeginn in der St. Jakob Arena ist um 19.15 Uhr.

EHC Basel – EHC Olten 1:3 (1:3; 0:0, 0:0)

St. Jakob Arena, Basel – 603 Zuschauende

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg, Andre Meyer; Sandro Baumgartner, Vincent Amport

Strafen 7 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Olten

Torschüsse: Basel 32 Olten 30 (11:15, 13:9, 8:6)

Tore: 6. Riatsch (Braillard, Weder) 0:1. 8. Haag (Asselin, Horansky) 0:2. 9. Braillard (Riatsch, Weder) 0:3. 18. Guignard (Supinski, Stukel) 1:3.

Bemerkungen:  28. Pfostenschuss Janett. 57. Timeout EHC Basel

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Flutsch, Bisig; Guignard, Bachofner; Nater, Aeschlimann; Blaser, Landskroner, Stukel, Supinski; Serkins; Liniger, Fuss, Schaub; Barbei, Brügger, Hamr; Marcell Révész, K. Krayem, H. Krayem. HC Eric Himelfarb; AC Patrice Lefebvre. Basel ohne: Bircher, Montandon, Huber, Schläpfer, Kummer; Zürcher.

EHC Olten: Brodecky (ET: Lachat) ; Janett, Kurt; Haag, Naglis; Törmänen, Pastori; Villard; Horansky, Hawryluk, Asselin; Braillard, Weder, Riatsch; Stehli, Grossniklaus, Moser; Kaser, Obrist, Sturny.

EHC Freiburg vs EHC Basel (Testspiel)

Dreifache Unterzahl zum Schluss verhindert Sieg beim EHC Freiburg

 Der EHC Basel hat sich im Testspiel gegen den DEL2-Verein EHC Freiburg gegenüber dem Auftritt in Arosa vor allem defensiv verbessert gezeigt, musste sich am Ende aber dennoch mit 2:3 nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Bis 17 Sekunden vor Schluss lagen die Basler in Führung, kassierten in einer dreifachen Unterzahl bei sechs Freiburger Feldspielern jedoch noch den Ausgleich.

Der Start in die Partie verlief aus Basler Sicht optimal. Mit zahlreichen jungen Testspielern im Aufgebot ging der EHCB bereits nach 34 Sekunden in Führung. Wittwer lupfte die Scheibe sehenswert unter die Latte. Freiburg brauchte danach einige Minuten, um über den Kampf ins Spiel zu finden, wurde dann jedoch immer gefährlicher. Nach dem Ausgleich durch Khaidarov in der 22. Minute waren die Gastgeber zunächst am Drücker, scheiterten jedoch immer wieder am starken Haller im Basler Tor. Beide Torhüter präsentierten sich bereits in guter Frühform. Der Spielfluss der Basler wurde im Mittelabschnitt immer wieder durch Strafen gebremst. Coach Himelfarb suchte deshalb nach dem zweiten Drittel das ernste Gespräch mit den Schiedsrichtern. Die Konsequenz: eine Bankstrafe gegen Basel, womit die Gäste den Schlussabschnitt in Unterzahl beginnen mussten.  Dies blieb jedoch ohne Folgen.

Nach der überstandenen Strafe ging Basel mit etwas Glück, aber nicht unverdient erneut in Führung. Fuss schoss dabei Teamkollege Liniger an, von dessen Körper der Puck ins Freiburger Tor sprang. Danach nahm die Intensität der Partie nochmals deutlich zu. Beide Teams schenkten sich nichts. Als bereits alles auf einen Basler Testsieg hindeutete, wurde es in der Schlussphase nochmals hektisch. Zwei weitere Basler mussten wegen Spielverzögerung und Stockschlags auf die Strafbank. Freiburg nutzte die numerische Überlegenheit und traf 17 Sekunden vor der Schlusssirene mit sechs gegen drei Feldspieler zum 2:2-Ausgleich.

In der Verlängerung fiel kein Treffer mehr, sodass das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen musste. Dort trafen für Basel Stukel und Bachofner, Freiburg war jedoch einmal mehr erfolgreich und sicherte sich damit den Sieg.

In der kommenden Woche stehen für den EHC Basel zwei Heimspiele auf dem Programm. Am Dienstag empfängt der EHCB um 19.45 Uhr Olten, am Donnerstag folgt um 19.00 Uhr das Duell mit Ajoie.

EHC Freiburg - EHC Basel 3:2 n.P 0:1, 1:0, 1:1, 1:0)

Echte Helden Arena Freiburg – 1315 Zuschauende

Schiedsrichter: Alexander Singer, Florian Meineke; Jan Lamberger, Christof Jürgens

Strafen 9 mal 2 Minuten gegen Basel; 9 mal 2 Minuten gegen Freiburg

Torschüsse: Basel 25 Freiburg 25 (10:7, 5:11, 9:4, 1:3)

Tore: 1. Wittwer (Blaser) 0:1. 22. Khaidarov (Döpfner, Kühnhauser) 1:1. 45. Liniger (Fuss, Schaub) 1:2. 60. McCallum (Bowles) 2:2. 65. Khaidarov (SO).

Bemerkungen:  59. Timeout Freiburg, 65. Timeout Basel

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Flutsch, Bisig; Guignard, Bachofner; Nater, Aeschlimann; Wüthrich, Landskroner, Stukel, Supinski; Wittwer; Blaser, Fuss, Schaub; Liniger, Aronov, Hamr;  Révész; Brügger, Slehofer. HC Eric Himelfarb; AC Patrice Lefebvre. Basel ohne: Bircher, Montandon, Huber, Schläpfer, Barbei, Kummer; Zürcher.

EHC Basel vs EHC Arosa (Testspiel)

Aufschlussreiches Testspiel für den EHC Basel

 Anlässlich des Saisoneröffnungsfests verlor der EHC Basel das Testspiel gegen den EHC Arosa mit 2:5. Die Gäste zeigten sich sehr engagiert, spritzig und insbesondere im ersten Abschnitt sehr effizient. Die Niederlage gab dem Heimteam wichtige Erkenntnisse darüber, woran die Mannschaft noch arbeiten muss.

Bereits nach rund zweieinhalb Minuten konnten die Bündner durch Gull und Zehnder mit ihren ersten beiden Chancen eine 2:0-Führung herausspielen. Danach war Basel bemüht, den Fehlstart wieder gutzumachen. Dies wurde mit dem Anschlusstreffer von Kummer belohnt. Danach verhinderten Goalie Pasche gegen Liniger und Fuss sowie der Pfosten gegen Supinski den Ausgleich. Kurz vor Drittelende profitierte Orlov von einem Fehler der Basler im Spielaufbau und erhöhte mit seinem ersten von insgesamt drei Treffern auf 1:3.

Bis auf den Treffer in Überzahl von Révész fand Basel in der Folge keine Lösung, den starken Aroser Torhüter zu bezwingen. Da sich zudem immer wieder Fehler in der Defensive einschlichen und die Zuordnung teilweise nicht stimmte, konnte sich Orlov zwei weitere Male in die Torschützenliste eintragen. Für die Basler Spieler stehen nun einige Tage harte Arbeit auf dem Programm, bevor am nächsten Freitag um 19:30 Uhr das nächste Testspiel beim EHC Freiburg folgt.

EHC Basel – EHC Arosa 2:5 (1:3, 1:1, 0:1)

St. Jakob Arena, Basel – 1002 Zuschauende

Schiedsrichter: Joris Müller, Stefan Hürlimann; Christophe Pitton, Sandro Baumgartner

Strafen 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 5 mal 2 Minuten gegen Arosa

Torschüsse: Basel 37 Arosa 31 (11:11, 20:11, 6:9)

Tore: 3. Gull (Aebi) 0:1. 3. Zehnder (Pont, Wegmüller) 0:2. 5. Kummer (Barbei, Schaub) 1:2. 19. Orlov (Warmbrodt, Vicek) 1:3. 28. Orlov (Jabola Prada ) 1:4. 30. Révész (Brügger) 2:4. 44. Orlov (Boss, Vicek) 2:5.

Bemerkungen: 29. Timeout Arosa

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Flutsch, Nater; Moser, Bachofner; Montandon, Aeschlimann; Wüthrich; Stukel, Supinski; Fuss, Barbei, Kummer, Schaub; Liniger, Wittwer, Slehofer; Révész; Brügger, Blaser; Zürcher. HC Eric Himelfarb; AC Patrice Lefebvre. Basel ohne: Landskroner, Bircher, Huber, Schläpfer, Hamr.

EHC Arosa: Pasche (ET: Simeoni; Boss, Zanolari; Müller, Warmbrodt; Morson, Rötheli; Mlynar, Wegmüller; Orlov, Vicek, Jabola Prada; Mariethoz Webre, E. Krakauskas; Gull, Aebi, Aebli; T. Krakauskas, Pont, Zehnder, Moret, Lehmann ; HC: Rolf Schrepfer.

EHC Chur vs EHC Basel (Testspiel)

 

 

EHC Basel unterliegt Chur im Testspiel mit 0:3

(Kurzbericht: Reto  Büchler)

Der EHC Basel musste sich im Testspiel gegen den Ligakonkurrenten Chur mit 0:3 geschlagen geben. In einer intensiven und körperbetonten Partie wurden gegen beide Teams jeweils 39 Strafminuten ausgesprochen.

Kurz vor Spielende kam es zu einem Faustkampf zwischen Supinski und Despont. Beide Spieler wurden in der Folge mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt. Chur nutzte seine Chancen konsequent und erzielte in jedem Drittel einen Treffer. Für die Bündner trafen Pekar, Noto und Wyss zum 3:0-Endstand.

Bereits am kommenden Samstag steht für den EHC Basel das nächste Testspiel auf dem Programm. Im Rahmen des Saisoneröffnungsfests in und rund um die Arena (12.00 bis 23.00 Uhr) trifft das Team auf den EHC Arosa. Spielbeginn ist um 17.00 Uhr.

EHC Chur – EHC Basel  3:0 (1:0, 1:0, 1:0)

Trainingseishalle Obere Au Chur – 205 Zuschauende

Schiedsrichter: Daniel Schüpbach, Daniel Piechaczek; Igor Lukac, Marcel Allenspach

Strafen 7 mal 2 Minuten plus 1 mal 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrasse (Supinski, Faustkampf) gegen Basel; 7 mal 2 Minuten plus 1 mal 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Chur (Despont, Faustkampf) gegen Chur

Torschüsse: Basel 17 Chur 23

Tore: 9. Pekar (Smons) 1:0. 39. Noto (Melnalksnis) 2:0. Wyss (Guggenheim) 3:0.

Bemerkungen:

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Flütsch, Nater; Moser, Bachofner; Wüthrich, Aeschlimann; Montandon, Landskroner; Fuss, Supinski, Blaser; Slehofer, Kummer, Hamr; Barbei, Wittwer, Révész; Zürcher, Liniger, Schaub. HC Eric Himelfarb; AC Patrice Lefebvre. Basel ohne: Bircher, Stukel, Brügger, Huber, Schläpfer.

EHC Chur: Trachsel (ET: Boltshauser); Weber, Bartholet; Guggenheim, Winte Koren; Bär, Despont; Smons, Rubanik; Wyss, Rentsch, Aeschlimann; Hammerer, Canova, Pekar; Brunner, Bont, Berri; Jenni, Melnalksnis, Noto. HC: Jan von Arx

SC Langenthal vs EHC Basel (Testspiel)

 

Der EHC Basel startet mit 5:0 Testspielerfolg in die neue Saison

Wie bereits in den vergangenen Jahren absolvierte der EHC Basel sein erstes Testspiel für die neue Saison auswärts beim SC Langenthal. Die Spielzeit in der Sky Swiss League beginnt für die Basler am 17. September mit dem Auswärtsspiel in Bellinzona. Dabei trat der EHC Basel noch ohne seine beiden ausländischen Verstärkungsspieler an, die auch in dieser Saison Supinski und Stukel heissen. Umso grösser war das Interesse an den sechs Testspielern, die sich Head Coach Erich Himelfarb, seinem Assistenten Patrice Lefebvre sowie Sportchef Kevin Schläpfer empfehlen wollten. Mit dabei waren Andrin Flütsch (20, Rapperswil), Jonathan Moser (20, Biel), Noel Wüthrich (23, Arosa), Mikael Slehofer (21, Fribourg U21/Thurgau) sowie die beiden ehemaligen EHC-Basel-Junioren Joël Blaser (20) und Erik Wittwer (21).

Die Partie begann animiert. Langenthal kam mit der ersten guten Möglichkeit gleich zu einer Chance auf die Führung, doch Henauer zeigte sich hellwach. Danach übernahm Basel mehr und mehr das Spieldiktat und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Die Abschlüsse waren jedoch noch zu ungenau, um den starken Stauffacher im Tor der Gastgeber zu bezwingen. Auch aus drei Überzahlsituationen resultierte im ersten Drittel nichts Zählbares, weshalb es torlos in die erste Pause ging.

Das Mitteldrittel begann mit je einer Zweiminutenstrafe auf beiden Seiten. In dieser Phase verhinderte Henauer mit einem Big Save den möglichen Rückstand. Danach schaltete Basel einen Gang höher, was Langenthals Coach Serge Meyer zu einem Timeout veranlasste. Dieser Unterbruch wurde zugleich genutzt, um auf beiden Seiten den Torhüter zu wechseln.

Basel blieb anschliessend am Drücker und ging durch Slehofer verdient in Führung. Kurz darauf erhöhte Aeschlimann mit einem sehenswerten Direktschuss nach Pass von Brügger auf 2:0. Nach einer Doppelchance von Slehofer und Wittwer war es schliesslich Barbei, der noch vor der zweiten Sirene das dritte Basler Tor erzielte.

Weil Révész noch im Mitteldrittel eine doppelte Zweiminutenstrafe wegen hohen Stocks kassierte, begann Basel den Schlussabschnitt in Unterzahl. Doch auch in dieser Phase gerieten die Gäste nie ernsthaft in Gefahr, einen Gegentreffer hinnehmen zu müssen. In der Folge blieb Basel das spielbestimmende Team und verzeichnete weiterhin ein Chancenplus, insbesondere in Überzahl. In der 55. Minute war es Wittwer, der mit einem platzierten Schuss den vierten Basler Treffer erzielte. Den Schlusspunkt setzte Hamr nach einem Rückpass von Révész zum 5:0-Endstand. Damit gelang dem EHC Basel ein gelungener Auftakt in die Vorbereitung. Bereits am kommenden Dienstag folgt mit dem Auswärtsspiel beim Ligakonkurrenten Chur der zweite Test.

SC Langenthal – EHC Basel  0:5 (0:0, 0:3, 0:2)

KEB Langenthal AG – 434 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Weber, Stefan Bangerter; Steve Wermeille, Cliff Halberstadt

Strafen 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 6 mal 2 Minuten gegen Langenthal

Torschüsse: Basel 39 Langenthal 12 (10:4, 14:4, 15:4)

Tore: 33. Slehofer (Barbei, Bachofner)  0:1. 34. Aeschlimann (Brügger, Montandon) 0:2. 39. Barbei (Fuss, Landskroner) 0:3. 55. Wittwer (Aeschlimann, Révész) 0:4. 59. Hamr (Révész, Landskroner) 0:5

Bemerkungen: 31. Timeout Langenthal

EHC Basel: Henauer (ab 31. Haller); Flütsch, Landskroner;  Bircher, Moser, Wüthrich, Bachofner, Montandon, Aeschlimann; Barbei, Fuss, Slehofer; Liniger, Kummer, Schaub; Zürcher, Wittwer Révész; Blaser, Brügger, Hamr. HC Eric Himelfarb; AC Patrice Lefebvre. Basel ohne: Supinski, Stukel, Nater, Huber, Schläpfer.

SC Langenthal: Stauffacher (ab 31. Kurt); Käser, Moser; Moesch, Burri; Grossenbacher, Krähenbühl; Sommer, Tassinari; Wehrli, Rexha, Liechti; H. Krayem, K. Krayem, Naber; Balzer, Klay, Bütikofer; Lanz, Schaub, Jobin. HC: Serge Meyer

VF Spiel 6 - EHC Basel vs EHC Visp

Chancen verpasst – Saisonende für den EHC Basel

Zum dritten Mal in Folge muss sich der EHC Basel in den Playoffs dem EHC Visp geschlagen geben. Im Best-of-Seven-Modus stand Basel unter Zugzwang. Nur ein Sieg hätte das Saisonende noch abwenden können. Entsprechend setzte Coach Himelfarb neue Impulse und stellte die zweite bis vierte Sturmlinie um – Änderungen, die das Team sichtbar annahm.

Starker Start, aber kein Ertrag

Basel bestimmte die Partie von Beginn weg, trat körperlich präsent auf und hielt das Tempo hoch. Die Gastgeber erspielten sich Chancen, schafften es aber nicht, diese in Tore umzumünzen. Positiver Nebeneffekt. Die Schiedsrichter liessen viel laufen und trugen so zu einem schnellen, unterhaltsamen Spiel bei.

Chancenplus und ein verpufftes Fünfminuten-Powerplay

Auch im Mittelabschnitt blieb das Bild unverändert. Bereits nach wenigen Sekunden kamen Supinski und Schweri zu guten Einschussmöglichkeiten, Visps Goalie Markkanen wurde immer wieder geprüft, stand jedoch sicher. Erst nach der 31. Minute hatte Visp eine stärkere Phase, nachdem Ryser auf die Reise geschickt wurde, aber an Henauer scheiterte. Kurz darauf dann die grosse Möglichkeit für Basel in Führung zu gehen. Ein Crosscheck von Forrer führte zu einer Fünfminuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Doch genau in dieser Überzahl fehlten dem EHC die letzte Präsenz und Konsequenz vor dem Tor. Markkanen zeigte weiterhin eine Top-Partie und hielt sein Team im Spiel – nach 40 Minuten stand es trotz Basler Chancenplus weiterhin 0:0.

Visp mit Wettkampfglück und Effizienz

Während Basel in den ersten 45 Minuten das Abschlussglück fehlte, waren die Gäste im letzten Drittel die effizientere – und auch glücklichere – Mannschaft. Heinen traf vor dem Basler Tor mit seinem Pass seinen Teamkollegen Schwenninger, von dessen Bein der Puck ins Tor abgelenkt wurde. Bereits im letzten Spiel traf Visp einmal mit diesem Körperteil. Basel versuchte zu reagieren und hatte sogar in Unterzahl eine Möglichkeit zum Ausgleich. Doch erneut schlug dann Visp zu. Eigenmann traf mit einem Schuss aus mittlerer Distanz, relativ freistehend. Hoffnung keimte nur 11 Sekunden später auf, als Stukel nach einem Alleingang via Rücken von Markkanen den Anschlusstreffer erzielte. Getragen vom Heimpublikum drückte Basel in der Schlussphase vehement auf den Ausgleich, war sehr nahe dran, doch das 2:2 fiel nicht mehr. Dieser Viertelfinal hätte eine «Belle» verdient gehabt, stattdessen endet die Saison für den EHC Basel bitter.

EHC Basel – EHC Visp 1:2 (0:0, 0:0, 1:2) - Endstand 2:4

St. Jakob Arena Basel - 2670 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Fritschi, Lars Arpagaus; Gilles Wermeille, Rico Dufner

Strafen: 2 mal zwei Minuten gegen Basel; 1 mal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Forrer wegen Cross-Check) gegen Visp

Bestplayer Playoff: Stukel (Basel); Lurati (Visp)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Markkanen (Visp)

Torschüsse: Basel 26 Visp 19 (10:6, 10:4, 6:9)

Tore: 46. Schwenninger (Heinen) 0:1. Eigenmann (Brüschweiler) 0:2. 53. Stukel 1:2.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Zubler, Aeschbach; Bircher, Aeschlimann; Häfliger; Schweri, Supinski, Stukel, Liniger, Kummer, Huber; Barbei, Schläpfer, Schaub; Schaub; Rexha, Brügger, Rossi; Révész. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Bachofner, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner, Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Ritz; Schwenninger, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecki; Ryser, Wüest, Zehnder; Jansen. HC: Luca Gianinazzi

Weiteres Spiel: Chur - La Chaux-de-Fonds 1:2 – Endstand 2:4.

Playoff-Halbfinale: Sierre – Olten und Visp – La Chaux-de Fonds

VF Spiel 5 - EHC Visp vs EHC Basel

EHC Basel belohnt sich nicht für gute Leistung – jetzt ab in die Arena!

Die Playoff-Viertelfinal-Serie zwischen dem EHC Basel und dem EHC Visp ist die erwartete enge Affiche, indem kleine Details entscheiden. Nachdem die ersten vier Partien von viel Taktik und hohe Disziplin geprägt waren, waren die Fesseln nun etwas gelöster. Basel zeigte über weite Strecken eine starke Leistung, verpasste es aber, sich zu belohnen. Unglückliche Aktionen vor Spielmitte kosteten einen möglichen Auswärtssieg, am Ende hiess es 6:3 für Visp.

Basel kann zwei Führungen nicht verteidigen

Die drei Tage Pause taten den Teams gut. Es entwickelte sich ein intensives, schnelles und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Basels erstes Powerplay nach 42 Sekunden blieb noch harmlos, das zweite – nach einem Beinstellen gegen Stukel – führte jedoch zur Führung: Eine schnelle Passfolge vollendete Brügger. Die Antwort der Walliser folgte postwendend. Nur eine Minute später verwertete Brodecki den Abpraller nach einem Weitschuss von Heinen zum 1:1. Chancen auf die erneute Basler Führung hatten danach Aeschbach und Révész, doch auch Visp blieb gefährlich.

 «Game Changer» zur Spielmitte

Basel überstand eine Unterzahl zu Beginn des Mitteldrittel dank Haller, der gegen Marchon zweimal entscheidend parierte. Und es kam noch besser: Kummer wurde vor Markkanen sträflich vergessen und verwertete den Pass von Schweri zur erneuten Führung. Dann aber die Wende. Ein ungenauer Pass auf Zubler landete via Bande bei Nilsson, der Haller zwischen Pfosten und Schoner erwischte. Visp nutzte in der Folge das Momentum und schlug in Überzahl zu. Lurati traf nach nur 16 Sekunden mit einem Weitschuss zur erstmaligen Führung. Das umstrittene 4:2 folgte sogleich. Fuss lenkte den Puck mit dem Fuss ab. Da keine offensichtliche Kickbewegung erkannt wurde, zählte der Treffer.  Nur eine Minute später nutzte Visp ein weiteres Powerplay, erneut traf Lurati. Basel reagierte mit einem Goalie Wechsel. Himelfarb brachte Henauer für Haller. In der 37. Minute kochte die Lonza Arena. Nach einem harten, aber ungeahndeten Check von Bircher blieb Marchon auf dem Eis liegen.

Basel versucht die Wende. Visp antwortet erneut sofort

Basel kam entschlossen aus der Kabine und wurde belohnt. Stukel setzte sich durch, Schläpfer verwertete zum Anschlusstreffer. Doch zum dritten Mal an diesem Abend folgte die Visper Antwort rund eine Minute später: Ein starker Konter, abgeschlossen von Lehmann, stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Basel gab sich nicht geschlagen, powerte weiter und kam zu Möglichkeiten. Auch wenn es am Ende nicht reichte, die Leistung macht Hoffnung. Denn es fehlte nicht viel, um als Sieger aus dem Wallis heimzukehren. Bereits am Sonntag um 17:00 Uhr folgt Spiel Nummer sechs in der St. Jakob-Arena. Dabei hofft der EHC Basel auf ein zahlreiches Publikum, das die nötigen Extraprozente Energie liefert, damit ein Entscheidungsspiel in Visp erzwungen werden kann.

EHC Visp – EHC Basel 6:3 (1:1, 4:1, 1:1) - Stand 3:2

Lonza Arena Visp - 3388 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Peter Gäumann; Sandro Baumgartner, Gian Muggli

Strafen: 5 mal zwei Minuten gegen Basel; 5 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Playoff: Supinski (Basel); Forrer (Visp)

Bestplayer Spiel: Schläpfer (Basel); Lurati (Visp)

Torschüsse: Basel 28 Visp 30 (7:9, 11:12, 10:9)

Tore: 9. Brügger (Schläpfer, Stukel) 0:1. 10. Brodecky (Heinen) 1:1. 22. Kummer (Schweri) 1:2. 24. Nilsson 2:2. 27. Lurati (Heinen) 3:2. 30. Fuss (Lovecchio) 4:2. Lurati (Brüschweiler, Heinen) 5:2. 41. Schläpfer (Stukel, Zubler) 5:3. 43. Lehmann (Heinen) 6:3.

Bemerkungen: 38. Marchon verletzt ausgeschieden.

EHC Basel: Haller (ET: ab 31. Henauer); Guggenheim, Nater; Zubler, Aeschbach; Bircher, Aeschlimann; Häfliger; Zubler; Schweri, Supinski, Stukel; Liniger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Rexha, Brügger, Huber; Révész; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Bachofner, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner,  Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecki; Ryser, Wüest, Ritz; Zehnder. HC: Luca Gianinazzi

Weitere Spiele: Thurgau - Olten 1:2 - Stand 1:4.  La Chaux-de-Fonds - Chur 6:3 - Stand 3:2. Sierre – GCK Lions 4:3 n.V. Stand 4:1.

VF Spiel 4 - EHC Basel vs EHC Visp

Basel erkämpft sich gegen Visp drittes Heimspiel

In einem intensiven Playoff-Viertelfinalspiel gewinnt der EHC Basel den EHC Visp mit 3:1. Damit gleichen die Basler die Serie wieder aus und erzwingen ein weiteres Heimspiel: Nach dem Auswärtsspiel am Freitag in Visp folgt am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr in der St. Jakob Arena Spiel Nummer Sechs.

Visp startet stärker – Basel übersteht die erste Druckphase

Obwohl Visp in der Qualifikation alle fünf Duelle gegen Basel verloren hatte (dreimal erst in der Overtime), treten die Walliser in den Playoffs erneut deutlich stabiler auf. Mit konsequentem Forechecking und viel Struktur liessen sie Basel auch diesmal lange kaum zur Entfaltung kommen. In der Startphase wirkten die Gäste abgeklärter und spielbestimmender. Basel fand erst ab etwa der zehnten Minute besser ins Spiel,  musste dann aber zweimal in Unterzahl bewähren. Insgesamt überstanden die Basler sechs Strafen ohne Gegentreffer, ein Schlüssel zum späteren Erfolg.

Supinski und Kummer sorgen im Mitteldrittel für die Führung

Nach der ersten Pause kam Basel mit spürbar mehr Zug aus der Kabine und setzte sich sofort im gegnerischen Drittel fest. Aeschbach brachte einen ersten Abschluss Richtung Tor, der zwar geblockt wurde – doch Supinski reagierte am schnellsten und drückte den Puck aus nächster Nähe zur 1:0-Führung über die Linie. Kurz darauf wurde Gianluca Barbei zur zentralen Figur. Ein Cross-Check von Brodecki in Richtung Kopf führte zu einer fünfminütigen Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Basel hatte damit eine lange Überzahl, zeitweise sogar in doppelter Überzahl – liess aber trotz guter Chancen die Möglichkeit ungenutzt. Erst nach einem weiteren Foul an Barbei schlug das Powerplay zu. Kummer vollendete nach einem herrlichen Zuspiel von Schläpfer zum 2:0.

Haller und Bircher halten dicht – und Bircher trifft auch vorne

Visp blieb trotz des Rückstands gefährlich und beschäftigte die Basler Defensive weiter. Torhüter Haller war dabei der sichere Rückhalt und parierte insgesamt 39 Schüsse. Und als er einmal geschlagen schien, rettete Bircher mit einem Big Save in höchster Not. Eigenmann sah sich womöglich bereits jubeln. Im Schlussdrittel wurde Bircher dann auch offensiv zum Faktor. In der 42. Minute traf er mit einem Weitschuss zum wichtigen 3:0. Doch Visp antwortete umgehend. Nur 38 Sekunden später verkürzte Gähler auf 3:1. Die Oberwalliser warfen danach nochmals alles nach vorne, gewannen viele 50/50-Zweikämpfe und hielten den Druck hoch. Basel konzentrierte sich in der Folge vor allem aufs Verteidigen und kam offensiv nur noch vereinzelt zu Entlastungsangriffen. Auch als Visp rund drei Minuten vor Schluss den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, wurde Haller nicht bezwungen. Auf der Gegenseite verpassten die Basler mehrfach die vorzeitige Entscheidung mit einem Schuss ins leere Tor. So bleibt es beim 3:1-Heimsieg und die ohnehin erwartete enge Serie geht am Freitag in Visp weiter. Am Ende könnte genau das den Ausschlag geben, was in solchen Duellen oft entscheidet: Disziplin und welches Team am meisten Energie mobilisieren kann.

EHC Basel – EHC Visp 3:1 (0:0, 2:0, 1:1) - Stand 2:2

St. Jakob Arena Basel - 1955 Zuschauende

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg, Timo Imbach; Gian Muggli, Stefan Hüsler-Krsmanovic

Strafen: 6 mal zwei Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten und 1 mal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Brodecki/Cross-Check) gegen Visp

Bestplayer Playoff: Supinski (Basel); Forrer (Visp)

Bestplayer Spiel: Bircher (Basel); Forrer (Visp)

Torschüsse: Basel 28 Visp 40 (7:12, 14:9, 7:19)

Tore: 21. Supinski (Aeschbach, Zubler) 1:0. 32. Kummer (Schläpfer, Brügger) 2:0. 42. Bircher (Liniger, Schläpfer) 3:0. 43. Gähler (Nilsson, Forrer) 3:1.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Zubler, Aeschbach; Bircher, Aeschlimann; Häfliger; Schweri, Supinski, Stukel, Liniger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Rexha, Brügger, Huber; Révész. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Bachofner, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner, Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecki; Ryser, Wüest, Ritz; Jansen, Zehnder. HC: Luca Gianinazzi

Weitere Spiele: Olten - Thurgau 2:1 - Stand 3:1. Chur - La Chaux-de-Fonds 7:2 – Stand 2:2. GCK Lions - Sierre 6:3 – 1:3.

VF Spiel 3 - EHC Visp vs EHC Basel

Starkes EHC Visp schlägt den EHC Basel mit 3:0

Der EHC Basel konnte die starke Leistung vom vergangenen Freitag nicht bestätigen und verlor das dritte Spiel der Serie auswärts beim EHC Visp verdient mit 0:3. Die Walliser waren über weite Strecken klar überlegen, störten früh und liessen die Basler offensiv kaum zur Entfaltung kommen. Bei Basel ersetzte Nater in der Defensive Häfliger. Auf Visper Seite gab Brodecki sein erstes Spiel und ersetzte Olson. Visp musste zudem auf Forrer und Meile verzichten und brachte deshalb nur sechs Verteidiger aufs Matchblatt.

Visp dominiert und sorgt für klare Pausenführung

Die Gastgeber legten mit viel Tempo los, setzten Basel früh unter Druck und kontrollierten das Geschehen. Der Lohn folgte mit dem 1:0. Forrer traf mit einem Ablenker nach einem Abschluss von Steiner von der blauen Linie. Kurz darauf verhinderte Bachofner mit einer Torhüter-Parade gegen Brüschweiler das 0:2. Basel kam erst nach rund acht Minuten durch Liniger zum ersten Torabschluss auf das Visper Tor. Insgesamt blieb es im Startdrittel bei wenigen Offensivaktionen der Gäste. Visp blieb dagegen ständig gefährlich, oft mit einem Stürmer direkt vor Henauer, und erhöhte 50 Sekunden vor der ersten Sirene auf 2:0. Nilsson gewann das Bully, via Brodecki kam die Scheibe zu Forrer, der direkt abzog und traf. Danach wurde es noch einmal hektisch. Kummer kam unmittelbar vor Markkanen zum Abschluss, die Scheibe schien hinter der Linie, doch der Schiedsrichter entschied auf dem Eis auf „kein Tor“ und kündigte eine Überprüfung beim nächsten Unterbruch an. Nach dem Videostudium blieb der Entscheid bestehen. Eine knappe Millimeterentscheidung, bitter für Basel.

Basel findet auch im Mitteldrittel keinen Zugriff

Vor dem zweiten Drittel suchte Supinski angesichts der Entscheidung 18 Minuten zuvor, nochmals das Gespräch mit den Unparteiischen. Sportlich brachte das Basel aber nicht zurück in die Spur. Visp hatte weiterhin alles im Griff, war näher am nächsten Treffer als Basel am ersten. Henauer hielt sein Team mit zahlreichen Paraden im Spiel (18 von 19 Schüssen im zweiten Abschnitt), war beim 3:0 aber machtlos. Lurati traf nach einem unglücklichen Scheibenverlust von Aeschlimann hinter dem eigenen Tor, als dieser statt zum Verteidigerkollegen zu Marchon spielte. Kurz danach verhinderte Guggenheim mit einem wichtigen Einsatz gegen Fuss gerade noch einen möglichen vierten Gegentreffer.

Mehr Energie im Schlussdrittel – aber keine Wende

Im letzten Abschnitt zeigte Basel mehr Energie und versuchte nochmals Druck aufzubauen. Klare Chancen blieben jedoch Mangelware, weil Visp defensiv sehr kompakt stand und seinen Torhüter gut abschirmte. Auch das Timeout achteinhalb Minuten vor Schluss und die teilweise Herausnahme Henauers für einen sechsten Feldspieler änderten nichts mehr am Resultat. Für Spiel Vier am kommenden Dienstag, 19:45 Uhr in der St. Jakob Arena muss Basel wieder an die Intensität des ersten Heimspiels anknüpfen und Visp konsequent zu Fehlern zwingen. Sonst wird es gegen die stabilen Oberwalliser schwierig, die Viertelfinalserie noch zu drehen.

EHC Visp – EHC Basel 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) - Stand 2:1

Lonza Arena Visp - 3547 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Fritschi, Michael Weber; Christophe Pitton, Pascal Nater

Strafen: 0 mal zwei Minuten gegen Basel; 1 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); Heinen (Visp)

Bestplayer Spiel: Henauer (Basel); Forrer (Visp)

Torschüsse: Basel 18 Visp 37 (5:12, 7:19, 6:6)

Tore: 4. Forrer (Steiner, Brodecki) 1:0. 20. Forrer (Brodecki, Nilsson) 2:0. 38. Lurati (Marchon) 3:0.

Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Eigenmann. 52. Timeout Basel

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Zubler; Schweri, Supinski, Stukel; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Révész; Huber. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Häfliger, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner,  Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecky; Ryser, Wüest, Ritz; Jansen, Zehnder. HC: Luca Gianinazzi

Weitere Spiele: Thurgau - Olten 4:3 n.V - Stand 1:2.  La Chaux-de-Fonds - Chur 2:4 – Stand 2:1. Sierre – GCK Lions 5:1 – 3:0.