EHC Basel VS HC La Chaux-de-Fonds

Couragiert und effizient. Basel besiegt La Chaux-de-Fonds mit 5:1

Dank einer grossartigen Mannschaftsleistung und grösserer Effizienz in der Offensive gewinnt der EHC Basel gegen den Tabellenzweiten HC La Chaux-de-Fonds klar mit 5:1 und bleibt damit im Kampf um die ersten vier Plätze, die Heimrecht im Playoff-Viertelfinale bedeuten würde, weiterhin im Spiel. Am nächsten Donnerstag in Winterthur gilt es nun, diesen Sieg zu bestätigen.

Die Spiele zwischen Basel und La Chaux-de-Fonds sind oft unterhaltsam. Beide Teams versuchen, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, was schöne und schnelle Kombinationen verspricht. Die fast 3000 Zuschauer:innen, davon viele Frauen anlässlich des „Gameday for Ladies”, konnten sich auch an diesem Abend davon überzeugen.

Zusätzlich brachte Basel das Element der gesunden Härte ins Spiel, was den Neuenburgern insbesondere im ersten Abschnitt Probleme bereitete. Das Heimteam war von Beginn an entschlossen, machte viele Checks fertig und liess den Gästen kaum eine Verschnaufpause. Bereits in der fünften Minute wurde dieser couragierte Auftritt belohnt. Stukel hatte viel Zeit, sein Visier einzustellen, und traf wunderbar ins hohe Eck. Auch bei den zwei folgenden Basler Toren wurden die Stürmer sträflich allein gelassen. So konnte sich Brügger hinter dem Tor ungehindert in Abschlussposition bringen. Beim Stand von 3:0 zur Spielmitte nach einem Basler Powerplay hatte Liniger ebenfalls keinen Begleitschutz und konnte seine Chance verwerten.

In dieser ausgeglichenen Partie waren die Basler somit sehr effizient und nutzten die Fehler konsequent aus. La Chaux-de-Fonds hatte zweimal Abschlusspech zu beklagen. So wurde ein Treffer von Lindquist, der das 2:1 bedeutet hätte, wegen hohen Stocks aberkannt und Huguenin traf mit einem Weitschuss zu Beginn des Schlussdrittels nur den Pfosten. Gerade in der starken Phase der Gäste gelang Basel das 4:0, Stukel spielte uneigennützig zu Supinski, der direkt abschloss und traf. Eine unglückliche Abwehr mit dem Fanghandschuh von Haller gab Schodfo nochmals leichte Hoffnung, die dann in der 54. Minute durch den Treffer von Schaub begraben wurde.

Im Schlussabschnitt wurde die Partie etwas gehässiger, was in einem Bandencheck von Kohler gegen Liniger kurz vor Ende des Spiels gipfelte. Da Aeschbach dieses Foul an seinem Kollegen nicht hinnehmen wollte, durfte auch er für die restliche Spielzeit auf der Strafbank Platz nehmen. Auf das Geschehen auf dem Eis hatte dies keinen Einfluss mehr, so dass die Basler nach der Partie mit viel Applaus in die Kabine verabschiedet wurden.

EHC Basel – HC La Chaux-de-Fonds 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)

St. Jakob Arena Basel - 2828 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Fritschi, Michael Weber; Gian Muggli, Gilles Wermeille

Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 2 mal zwei Minuten und 1 mal fünf Minuten (Kohler wegen Bandencheck) gegen La Chaux-de-Fonds

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Andersons (La Chaux-de-Fonds)

Bestplayer Spiel: Liniger (Basel); Lindquist (La Chaux-de-Fonds)

Torschüsse: Basel 27 La Chaux-de-Fonds 29 (13:5, 5:8, 9:16)

Tore: 5. Stukel (Bachofner, Supinski) 1:0. 15. Brügger (Zubler, Schaub) 2:0. 30. Liniger (Schaub, Aeschlimann) 3:0. 46. Supinski (Stukel, Schweri) 4:0. 48. Gehringer (Lindquist) 4:1. 54. Schaub 5:1.  

Bemerkungen: 16. Tor von Lindquist aberkannt. 43. Pfostenschuss Huguenin.

EHC Basel: Haller (ET: Rada); Guggenheim, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Zubler; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Brügger, Schläpfer, Schaub; Liniger, Rexha, Serkings; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Montandon, Landskroner, Häfliger, Rhyn, Füllemann, Hamr, Huber, Moser, Schenk,

HC La Chaux-de-Fonds: Östlund (ET: Feuz); Jaquet, Huguenin; Scheidegger, Grossniklaus; Gehringer, Matewa; Dubois; Wannström, Lindquist, Andersons; Bähler, Achermann, M. Loosli, J. Loosli, Kohler; Eugster, Macquat, Burkhalter. HC: Teppo Kivelä.

Weitere Spiele: Visp – Olten 5:3. Chur – Bellinzona 4:1. Sierre – GCK Lions 5:3. Winterthur – Arosa 4:3 n.P.

Rangliste: 1. Sierre (45 Spiele, 94 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 46/88. 3. Thurgau 45/85. 4. Visp 45/83. 5. Basel 46/83. 6. Chur 45/79. 7. Olten 46/69. 8. GCK Lions 46/67. 9. Winterthur 45/50. 10. Bellinzona 45/27. 11. Arosa 46/25.

EHC Basel VS HC Thurgau

Das Penaltyschiessen geht an den HC Thurgau

In einem engen und umkämpften Spiel über die volle Distanz nimmt der HC Thurgau zwei Punkte mit zurück in die Ostschweiz. Während beim HCT drei Spieler im Penaltyschiessen trafen, gelang dies auf Basler Seite nur Schläpfer.

Der EHC, der auf den kranken Kummer verzichten musste, begann stark. Thurgau wollte schnell umschalten, was jedoch misslang. Rossi nahm die Scheibe an sich und passte zu Barbei, der die Führung erzielte. Basel spielte zu Beginn defensiv sehr aufsässig und offensiv ansprechend. Die Ostschweizer hatten im Scheibenbesitz kaum Zeit, sich zu entfalten. Leider konnten die Basler dieses Spiel nicht über die gesamte Spielzeit durchziehen. Der Ausgleich durch Etter in der 16. Minute kam dann aber doch überraschend. Der Stürmer schlich sich gekonnt vor das Basler Tor und reüssierte.

Das Mitteldrittel begann mit guten Möglichkeiten durch das Heimteam. Zunächst parierte Huet eine gute Chance von Stukel. Dann verpasste Schläpfer das 2:1 genauso knapp wie Bircher mit seinem Pfostenschuss in der 26. Minute. Damit hatte Basel sein Pulver im zweiten Drittel verschossen. Thurgau übernahm das Zepter, musste jedoch trotz guter Möglichkeiten bis zur 43. Minute auf die Führung warten. Einen schnellen Gegenangriff konnte Lindenmann erfolgreich abschließen. Basel wurde nun des Öfteren im eigenen Drittel eingeschnürt, konnte jedoch einen weiteren Gegentreffer verhindern. Manchmal war auch etwas Glück im Spiel, wie beim Pfostenschuss von Etter. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss gelang dank einer grossartigen Einzelleistung von Supinski der Ausgleich. Basel hatte kurze Zeit später im Powerplay die Möglichkeit, die Partie doch noch in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Doch die möglichen Matchpucks von Schläpfer und Stukel gingen nicht rein. Die Verlängerung war aufregend, denn beide Teams hatten ihre Möglichkeiten. So musste das Penaltyschießen über den zweiten Punkt entscheiden, der schlussendlich in die Ostschweiz ging.

Das nächste Spiel absolviert der EHC Basel am kommenden Dienstag um 19:45 Uhr zu Hause gegen den HC La Chaux-de-Fonds. Anlässlich des „Gameday for Ladies” haben Frauen und Mädchen freien Eintritt. Es wird empfohlen, die Gratis-Tickets vorab online zu buchen.

EHC Basel – HC Thurgau 2:3 n.P. (1:1, 0:0, 1:1, 0:1)

St. Jakob Arena Basel - 1549 Zuschauende

Schiedsrichter: Julien Staudenmann, Lars Arpagaus; Marcel Allenspach, Markus Ammann

Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 1 mal zwei Minuten gegen Thurgau

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Ljunggren (Thurgau)

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); Etter (Thurgau)

Torschüsse: Basel 26 Thurgau 32 (10:7, 4:12, 9:11, 3:2)

Tore: 1. Barbei (Rossi) 1:0. 16. Etter (Derungs) 1:1. 44. Lindenmann (Hedlund) 1:2. 55. Supinski. 65. SO 2:3.

Bemerkungen: 26. Pfostenschuss Bircher. 48. Pfostenschuss Etter

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Zubler; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Brügger, Rossi; Liniger, Schläpfer, Schaub; Hamr, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Montandon, Landskroner, Häfliger, Rhyn, Füllemann, Moser, Schenk,

HC Thurgau: Huet (ET: Bächler); Kühni, Siedler; Hächler, Villa; Marchand, Murer; Lindemann; Hedlund, Ljunggren, Backman; Binias, Rundqvist, Truog; Etter, Hobi, Derungs; Haas, Hollenstein, Münger; Lekic. HC Anders Olsson.          

Rangliste: 1. Sierre (44 Spiele, 91 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 45/88. 3. Thurgau 43/82. 4. Visp 44/80. 5. Basel 45/80. 6. Chur 44/76. 7. Olten 45/69. 8. GCK Lions 45/67. 9. Winterthur 42/45. 10. Bellinzona 44/27. 11. Arosa 45/24.

EHC Olten VS EHC Basel

Der EHC Basel belohnte sich am Ende für seine gute Leistung

Bis fast fünf Minuten vor Ende des Spiels sah es so aus, als müsste der EHC Basel trotz guter Leistung und einiger Grosschancen mit leeren Händen in Olten vom Eis gehen. Doch dann drehten Bircher und Brügger mit ihren Toren die Partie zugunsten von Basel. Zum ersten Mal nach seiner Verletzungspause war Patrick Zubler wieder dabei. Brett Supinski holte zudem mit seinem Assist zum zwischenzeitlichen 1:1 seinen 200. Scorerpunkt für den EHC - 75 Tore, 125 Assists.

Bereits nach wenigen Sekunden hätte Rossi Basel in Führung schiessen können. Doch Oltens Torhüter Rötheli war nicht nur in dieser Szene der Spielverderber. Anschliessend entwickelte sich ein munteres Spiel mit Szenen vor beiden Toren. Die erste und einzige Druckphase von Olten führte gleich zum Führungstreffer. Horansky lenkte den Abschluss von Weder erfolgreich ab. Kurz vor und nach dem Gegentor hatten sich Schweri und Supinski gute Möglichkeiten erarbeitet. In der 24. Minute konnte Basel nach zehn Sekunden in Überzahl durch Kummer ausgleichen. Kummer selbst hatte die Strafe herausgeholt. Basel versuchte sofort, nachzulegen, schaffte dies trotz teils hundertprozentiger Chancen jedoch nicht. Der große Aufwand wurde noch nicht belohnt. Die Solothurner waren effizienter. Dieses Mal wurde Weder in bester Abschlussposition völlig allein gelassen, sodass er den Pass von Horansky zur erneuten Führung verwerten konnte.

Basel liess sich vom erneuten Rückstand jedoch nicht verunsichern, spielte weiter nach vorne und erspielte sich Chance um Chance. Rötheli ließ die Basler verzweifeln, verhinderte das eine oder andere Mal mit Glück und Können einen Gegentreffer, der nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien. Es dauerte bis zur 55. Minute, bis Bircher mit einem Trick – oder hat er die Scheibe nicht gut getroffen …? – die Oltner Verteidigung düpierte und zum hochverdienten und überfälligen Ausgleich traf. Basel blieb am Drücker, was belohnt wurde. Aeschlimann brachte den Puck aufs Tor, wo viel Betrieb herrschte. Brügger war es schließlich, der den Abpraller verwerten konnte. Olten nahm daraufhin ein Timeout und seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler heraus. Henauer und seine Vorderleute brachten den Vorsprung und damit den sechsten Sieg in Folge über die Zeit. Sinnbildlich dafür ist Bastian Guggenheim, der einen Puck ans Bein bekommt, sich hinkend und voller Schmerzen aber nochmals in einen Schuss wirft.

Der nächste Einsatz des EHC ist am Donnerstag um 19:45 Uhr zu Hause gegen den HC Thurgau. Mit einem Sieg könnten die Basler die Ostschweizer überholen und sich nach der Aufholjagd erstmals in dieser Saison unter den ersten vier Mannschaften klassieren.

EHC Olten - EHC Basel 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)

Eisbahn Kleinholz, Olten - 2587 Zuschauende

Schiedsrichter: Fabrice Fausel, Reica Staiger; Sandro Baumgartner, Quentin Guélat

Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 6 mal zwei Minuten gegen Olten

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Olten)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Weder (Olten)

Torschüsse: Basel 39 Olten 22 (8:6, 13:8, 18:8)

Tore: 18. Horansky (Weder, Kurt) 1:0. 24. Kummer (Supinski, Stukel) 1:1. 37. Weder (Horansky, Kurt) 2:1. 55. Bircher (Schläpfer) 2:2. 58. Brügger (Aeschlimann, Aeschbach) 3:2.

Bemerkungen: 58. Timeout Olten.          

EHC Basel: Henauer (ET: Haller; Guggenheim, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Zubler; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Huber; Hamr. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Häfliger, Landskroner, Moser, Schenk, Rouiller, Füllemann,  Rhyn.

EHC Olten: Rötheli (ET: Solèr); Wyss, Burger; Janett, Kurt; Pouilly, Antonietti; Pastori; Horansky, Weder, Asselin; Sterchi, Hedlund, Hawryluk; Braillard, Bonvin, Cattin; Sturny, Stehli, Riatsch. HC: Christian Wohlwend.           

Weitere Spiele: La Chaux-de-Fonds - Thurgau 2:1. Chur - Arosa 5:1. GCK Lions – Winterthur 6:0. Bellinzona - Visp 1:5.

Rangliste: 1. Sierre (44 Spiele, 91 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 45/88. 3. Thurgau 42/80. 4. Visp 44/80. 5. Basel 44/79. 6. Chur 43/75.  7. Olten 45/69. 8. GCK Lions 45/67. 9. Winterthur 41/43. 10. Bellinzona 44/27. 11. Arosa 45/24.

EHC Basel VS EHC Chur

Der EHC Basel ist nach dem Sieg über Chur für die Playoffs qualifiziert

In einem bis zur Spielmitte ausgeglichenen Spiel gewinnt der EHC Basel gegen den EHC Chur schliesslich klar mit 5:0. Besonders hervorzuheben ist die Verteidigung inklusive Torhüter, die nicht nur das eigene Tor sauber hielten, sondern auch für vier Tore verantwortlich waren. Der nach einer Verletzung zurückgekehrte Cedric Aeschbach erzielte drei Punkte - zwei Tore, ein Assist. Mit diesem Sieg hat sich der EHC bereits sieben Runden vor Ende der Qualifikationsrunde für die Playoffs qualifiziert.

Ausgeglichene, torlose, aber intensive erste Spielhälfte
Mit dem EHC Chur kam der Tabellennachbar und Überraschungsteam der Liga nach Basel. In der ersten Spielhälfte zeigten die Gäste eindrücklich, warum sie bereits 72 Punkte auf dem Konto haben. Selbstbewusst und kämpferisch versuchten sie mit einfachem, geradlinigem Spiel auch in der St. Jakob Arena zum Erfolg zu kommen. Dabei fehlte nicht viel. Fabio Haller musste einige Male eingreifen und auch das Glück des Tüchtigen in Anspruch nehmen. Da die Basler sehr gut dagegenhielten, entwickelte sich ein intensives, hartes, aber faires sowie schnelles Spiel, wozu auch das sehr gute Schiedsrichtergespann beitrug.

Drei Tore innerhalb von zweieinhalb Minuten nach dem Timeout von Chur
Da beide Teams gut nach hinten arbeiteten, würde derjenige im Vorteil sein, der das erste Tor schiesst, was schlussendlich auch der Fall war. Der Pfostenschuss von Rossi in der 30. Minute war sozusagen der Startschuss für die Basler. Dann spielte sich Bircher frei, fuhr zur Mitte und fand die Lücke zum wichtigen Führungstreffer. Nach einer weiteren Möglichkeit sah sich Churs Headcoach Reto von Arx genötigt, ein Time-out zu nehmen, was jedoch nicht den gewünschten Effekt brachte. Im Gegenteil. Kummer gewann das Anspiel und Aeschbach traf durch verschiedene Beine hindurch zum 2:0, dann wurde Liniger wunderbar von Rexha angespielt und lupfte den Puck unter die Latte. Auch der anschliessende Torhüterwechsel brachte keine Wende. Bei einem Konter fand Schaub den mitgelaufenen Bachofner, der ebenfalls sein Visier perfekt eingestellt hatte.

Basel lässt im Schlussabschnitt nichts mehr zu
Die Doppelchance von Barbei, Kummer und Stukel zeigte den Gästen, dass Basel nicht in den Verwaltungsmodus schaltet. Zwar versuchten die Bündner noch, den Ehrentreffer zu erzielen, was ihnen auch in Überzahl aber nicht gelang. Damit war der Shutout von Haller perfekt. Aeschbach war es schliesslich, der den Schlusspunkt setzte. Er profitierte von einem Fehler der Churer an der blauen Linie, zog allein los und ließ Neuenschwander keine Chance. Der nächste Einsatz des EHC ist am Freitag in Olten. Spielbeginn im Kleinholz ist um 19:45 Uhr.

EHC Basel – EHC Chur 5:0 (0:0, 4:0, 1:0)

St. Jakob Arena - 1477 Zuschauende

Schiedsrichter: Thomas Urban, Timo Imbach; Markus Ammann, Sandro Baumgartner

Strafen: 4 mal zwei Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Chur

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Reichle (Chur)

Bestplayer Spiel: Aeschbach (Basel); Dukurs (Chur)

Torschüsse: Basel 20 Chur 25 (5:8, 10:6, 5:11)

Tore: 32. Bircher (Schaub, Brügger) 1:0. 33. Aeschbach (Kummer) 2:0. 34. Liniger (Rexha, Huber) 3:0. 40. Bachofner (Schaub, Aeschbach) 4:0. 58. Aeschbach 5:0.  

Bemerkungen: 30. Pfostenschuss Rossi. 33. Timeout Chur 

EHC Basel: Haller (ET: Kurt); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Aeschbach, Häfliger, Bachofner; Häfliger; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Huber; Hamr. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Landskroner, Moser, Schenk, Rouiller, Füllemann,  Rhyn.

EHC Chur: Brun (ab 34. Neuenschwander); Weber, Bartholet; Cantin, Smons; Rubanik, Eggenberger; Fuchs; Reichle, Ramsauer, Petrovic; Hammerer, Melnalksnis, Berri; Wagner, Dukurs, Aeschlimann; Wyss, Dähler, Näf; Jenni. HC: Reto von Arx.  

Weitere Spiele: Arosa - Visp 1:2. Thurgau - Olten 2:1. GCK Lions - La Chaux-de-Fonds 4:5 n.V. Sierre – Bellinzona 6:0

Rangliste: 1. Sierre (44 Spiele, 91 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 44/85. 3. Thurgau 41/80. 4. Visp 43/77. 5. Basel 43/76. 6. Chur 42/72.  7. Olten 44/69. 8. GCK Lions 44/64. 9. Winterthur 40/43. 10. Bellinzona 43/27. 11. Arosa 44/24.

GDT Bellinzona Snakes VS EHC Basel

Supinski sorgt in der Verlängerung für den Siegtreffer

Nur 19 Stunden nach dem klaren Heimsieg gegen Sierre hat der EHC Basel auch auswärts gegen Bellinzona gewonnen. Die Snakes konnten eine frühe Zwei-Tore-Führung durch Rexha und Supinski im letzten Abschnitt zwar noch ausgleichen. Doch schliesslich war es Brett Supinski, der in der Verlängerung bei drei gegen drei Feldspielern mit einem Kontertor den Siegtreffer für Basel erzielte. Neben der kurzen Erholungszeit – Bellinzona hatte gestern spielfrei – erschwerten neun gegen den EHC ausgesprochene Zweiminutenstrafen das Mitnehmen eines weiteren Punkts aus dem Tessin. Knapp ein Drittel lang waren die Unterzahlformationen der Basler gefordert, die zusammen mit Torhüter Henauer aber bei dieser Situation ein Gegentor verhindern konnten.

Das nächste Spiel findet am nächsten Dienstag um 19:45 Uhr in der St. Jakob-Arena statt. Zu Besuch ist das Überraschungsteam der Liga und Tabellennachbar Chur.

GDT Bellinzona Snakes - EHC Basel 2:3 n.V (0:2, 0:0, 2:0, 0:1)

Centro Sportivo, Bellinzona - 113 Zuschauende

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg, Franco Castelli; Gilles Wermeille, Quentin Guélat.

Strafen: 9 mal zwei Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen Bellinzona

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Weber (Bellinzona)

Bestplayer Spiel: Henauer (Basel); ? (Bellinzona)

Tore: 3. Rexha (Schweri, Nater) 0:1. 5. Supinski (Bircher) 0:2. 49. Togni (Madaschi, Weber) 1:2. 53. Schenk (Pont, Tarchini) 2:2. 61. Supinski 2:3.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Huber; Schenk. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Landskroner, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Hamr, Rhyn.

EHC Bellinzona: Beglieri (ET: Jaafri-Hayani Nassim); Togni, Favre; Palmisano, Albis; Moreno, Vouardoux; Comploj, Gisonna; Pedrazzini, Conceprio, Madaschi; Schwenninger, Reinhard, Marchetti; Demuth, Dey, Weber; Pont, Schenk, Tarchini. HC: Nicola Pini.             

Weitere Spiele: Olten - GCK 3:2 n.V. Thurgau - Sierre 5:4. Arosa – La Chaux-de-Fonds 0:1

Rangliste: 1. Sierre (43 Spiele, 88 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 43/83. 3. Thurgau 40/77. 4. Visp 42/74. 5. Basel 42/73. 6. Chur 41/72.  7. Olten 43/69. 8. GCK Lions 43/63. 9. Winterthur 40/43. 10. Bellinzona 42/27. 11. Arosa 43/24.

EHC Basel VS EHC Visp

Der EHC Basel gewinnt attraktive Partie gegen Visp mit 6:1
Im wichtigen Spiel um den vierten Platz der Qualifikationsrunde, der das Heimrecht für das Playoff-Viertelfinale bedeutet, hat sich Basel mit dem 6:1-Sieg nach Verlustpunkten an die Walliser herangekämpft. Um die ohne die beiden Topscorer Forrer und Brodecki angereisten Gäste zu bezwingen, brauchte es eine kämpferische und disziplinierte Leistung in der Defensive sowie einen starken Torhüter Haller. Für die Tore in der Offensive waren sechs verschiedene Torschützen verantwortlich, was die Ausgeglichenheit der Linien unter Beweis stellte.

Das wichtige erste Tor gelang Basel
Die Wichtigkeit der Partie war von der ersten Minute auf dem Eis zu sehen. Das Spiel begann temporeich mit wenigen Unterbrechungen und langen Einsätzen der Linien. Der Flow wurde durch je eine Strafe für jedes Team unterbrochen. Da verhinderte Haller ein erstes Mal ein Gegentor durch einen Shorthander. Kurz darauf folgte ein herrlicher Check von Bircher, der seinen Gegenspieler zum Salto und die Zuschauer zum Staunen brachte. In der 17. Minute gelang Basel dann das wichtige erste Tor. Der Treffer von Liniger wurde aufgrund einer möglichen Kickbewegung auf dem Video lange von den Unparteiischen begutachtet und der Entscheid auf dem Eis „Goal” bestätigt. Zwei Minuten später konnte sich Schaub an der Bande hinter dem Tor behaupten. Sein genauer Zuckerpass markierte Schläpfer zum 2:0.

Basel im Mittelabschnitt effizienter
Der Mittelabschnitt war lange ausgeglichen. Visp konnte in seinen Druckphasen jedoch keinen Erfolg verbuchen. Anders die Basler in der 27. Minute. Die Walliser wurden lange in ihrem Drittel eingeschnürt. Während die Basler von der näheren Auswechselbank ihre Spieler wechseln konnten, war dies für die fünf Visper nicht möglich. Montandons Schuss ging am linken Pfosten vorbei, prallte von der Bande neben dem rechten Torpfosten zurück, wo Bachofner steht und zum 3:0 trifft. Es folgten Möglichkeiten von Kummer, Barbei und Schläpfer, um das Resultat zu erhöhen. Dies gelang in der 37. Minute durch ein Powerplaytor von Brügger, nachdem Nilsson zuvor Schaub gehalten hatte.

Knapp neunzehn Stunden nach Spielschluss tritt Basel in Bellinzona an
Für das Schlussdrittel war es wichtig, dass Basel in der anfänglichen Druckphase der Oberwalliser kein Gegentor erhielt, was gelang. Mit dem Kontertor von Schweri zum 5:0 nach einem Pass von Stukel, der zuvor einen Direktschuss angetäuscht hatte, war der Widerstand der Gäste schliesslich gebrochen. Fünf Minuten später revanchierte sich Schweri mit einem Pass zu Stukel, der den sechsten Treffer erzielte. Danach rettete Schaub in höchster Not ein Gegentor, das jedoch dann doch noch fiel. Nicht unverdient gelang dem ehemaligen Basler Ryser das Ehrentor. Nach einer kurzen Nacht und dem Ausräumen des Fitnessraums - nächste Woche gibt es endlich einen neuen - trifft sich die Mannschaft bereits wieder um 11 Uhr, um die Reise nach Bellinzona anzutreten. Spielbeginn im Centro Sportivo ist um 16:45 Uhr.

EHC Basel – EHC Visp 6:1 (2:0, 2:0, 2:1)

St. Jakob Arena Basel - 2172 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Peter Gäumann; Sandro Baumgartner, Stefan Hüsler - Krsmanovic

Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Nilsson (Visp)

Bestplayer Spiel: Schaub (Basel); Ritz (Visp)

Torschüsse: Basel 34 Visp 29 (12:9, 11:12, 11:8)

Tore: 17. Liniger (Aeschlimann) 1:0. 19. Schläpfer (Schaub) 2:0. 27. Bachofner (Montandon, Liniger) 3:0. 37. Brügger (Kummer, Supinski) 4:0. 45. Schweri (Stukel) 5:0. 50. Stukel (Schweri, Supinski) 6:0. 58. Ryser (Wüest, Beusch) 6:1.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Haller (ET: Stauffacher); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Landskroner, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Hamr, Schenk, Rhyn.

EHC Visp: Liljequist (ET: Rieder); Eigenmann, Lovecchio; Gerber, Beusch; Boss, Gähler; Brüschweiler, Nilsson, Lurati; Marchon, Fuss, Ritz; Gyger, Lehmann, Muggli; Burgener, Wüest, Ryser. HC Luca Gianinazzi.     

Weitere Spiele: La Chaux-de-Fonds – Olten 2:1. GCK Lions – Arosa 5:3. Sierre – Chur 1:3

Rangliste: 1. Sierre (42 Spiele, 88 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 42/80. 3. Thurgau 39/74. 4. Visp 42/74. 5. Chur 41/72. 6. Basel 41/71. 7. Olten 42/67. 8. GCK Lions 42/62. 9. Winterthur 40/43. 10. Bellinzona 41/26. 11. Arosa 42/24.

EHC Arosa VS EHC Basel

Erfolgreiches Arosa-Wochenende für den EHC Basel

Die Doppelrunde inklusive Übernachtung vor Ort, die der EHC Basel in Arosa absolvierte, war im Nachhinein ein guter Entscheid. Nach dem 7:0-Sieg am Samstag konnte auch die zweite Partie nur 21 Stunden später mit 6:4 gewonnen werden. Dabei machte sich Basel im Sonntagsspiel nach einem Vier-Tore-Vorsprung durch Strafen und Unkonzentriertheiten das Leben selbst schwer. Bis auf den Wechsel auf der Torhüterposition trat Basel bei Spiel Nummer Zwei in unveränderter Aufstellung an. Arosas Trainer Rolf Schrepfer entschied anders und stellte sein Team gründlich neu zusammen.

Basel von der ersten Sekunde an dominant

Im Gegensatz zum Vortag war Basel von der ersten Sekunde an bereit. 21 Torschüsse waren es zum Ende des Startabschnitts, davon allein fünf in den ersten zweieinhalb Minuten. Trotz dieser Überlegenheit hätte Arosa in der 11. Minute durch Krakauskas in Führung gehen können. Henauer war jedoch auf dem Posten. Nach diesem Schreckmoment waren die Gäste dem ersten Treffer wieder näher. Brügger, Schaub und Nater spürten ihn schon vor. Dann vollendete Kummer in der 13. Minute eine schöne Passkombination über Rossi und Barbei. Drei Minuten später wurde Barbei nach einem schönen Weitschuss Montandons gehalten, was das erste Überzahlspiel für Basel zur Folge hatte. Arosas Goalie Simeoni machte gegen Stukel und Aeschlimann eine gute Figur, musste dann aber den platzierten Schuss von Rexha passieren lassen. Basel powerte weiter. Liniger verpasste knapp. Nach einer angezeigten Strafe gegen Arosa spielte Basel mit sechs Feldspielern und ohne Henauer. Schaub stand vor dem gegnerischen Torhüter, versperrte dessen Sicht und konnte den Abpraller nach Schläpfers Schuss verwerten.

Sechs Strafen und Tore im Mitteldrittel

Zunächst schien es im Mittelabschnitt ähnlich weiterzugehen. Ein Crosscheck gegen Brügger sowie eine Teamstrafe ermöglichten es Basel, in doppelter Überzahl zu agieren. Dies wusste Schweri zu nutzen. Mit dem vermeintlich sicheren Vorsprung schlichen sich bei Basel jedoch Fehler ein. So kassierte Hamr für zwei verschiedene Vergehen je zwei Minuten. Eine dieser Möglichkeiten konnte Arosa durch Krakauskas zum 1:4 nutzen. Nachdem Rossi nach schönem Rexha Pass den alten Vorsprung wiederherstellen konnte, war es das Heimteam, das von einem Basler Fehlpass in der eigenen Zone profitieren und abermals verkürzen konnte. So ging es in diesem unterhaltsamen Spiel weiter. Strafe Arosa. Schweri lanciert Stukel, der den letzten Verteidiger überläuft und das sechste Basler Tor erzielt. Dann gab es eine Strafe gegen Guggenheim wegen übertriebener Härte. Eigentlich hätte jedoch ein Aroser wegen eines Fouls gegen Basels Verteidiger Sekunden zuvor bestraft werden müssen. Dieses Geschenk konnte Bedolla nutzen und damit seinem Team nochmals Hoffnung für das Schlussdrittel geben.

Basel bis zur Fünfminutenstrafe alles im Griff

Die zweite Pause tat den Baslern gut. Das Spielgeschehen konnte nun wieder hauptsächlich in das Angriffsdrittel verlagert werden. Nichts deutete auf eine spannende Schlussphase hin. Dann folgte die 24. Minute. Hamr leistete sich einen Check mit dem Knie gegen Bleiker, was eine Fünfminutenstrafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe zur Folge hatte. Die ersten zwei Minuten konnten überstanden werden, bis Nater Bleiker am Abschluss hindern muss. Den fälligen Penalty brachte Bedolla nicht an Henauer vorbei. Mit dem Basler Goalie und seinen kämpfenden Vorderleuten konnte die Unterzahl ohne Gegentor überstanden werden. Ein schönes Solo von Bukarts brachte dann sechs Minuten vor Ende doch noch einmal unnötig Spannung in die Partie. Trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es zum Schluss beim 6:4 Sieg für den EHC Basel.

Nach fünf Spielen innerhalb von acht Tagen mit vier Siegen haben die Spieler nun ein paar freie Tage verdient. Das nächste Mal im Einsatz steht der EHC am nächsten Freitag um 19:45 Uhr zu Hause in der St. Jakob Arena gegen den EHC Visp.

EHC Arosa - EHC Basel 4:6 (0:3 3:3,1:0)

Sport- und Kongresszentrum Arosa – 403 Zuschauende

Schiedsrichter: Thomas Urban, Yann Erard; Pascal Nater, Nicola de Paris

Strafen: 4 mal 2 Minuten plus 1 mal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Hamr, Check gegen das Knie) gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Arosa

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Krakauskas (Arosa)

Bestplayer Spiel: Rexha (Basel); Meier (Arosa)

Torschüsse: Basel 35 Arosa 32 (21:9, 8:14, 6:9)

Tore: 13. Kummer (Barbei, Rossi) 0:1. 17. Rexha (Bircher, Aeschlimann) 0:2. 19. Schaub (Schläpfer, Rexha) 0:3. 24. Schweri (Kummer, Aeschlimann) 0:4. 27. Krakauskas (Guignard, Révész) 1:4. 29. Rossi (Rexha, Barbei) 1:5. 32. Guignard (Meier) 2:5. 35. Stukel (Schweri, Kummer) 2:6. 37. Révész (Bedolla, Rubin) 3:6. 54. Bukarts 4:6.

Bemerkungen: 26. Timeout Arosa. 46. Henauer hält Penalty von Bedolla. 48. Pfostenschuss Waidacher.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon, Landskroner; Stukel, Brügger, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Schläpfer, Schaub; Hamr, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Supinski, Schenk, Rhyn.

EHC Arosa: Simeoni (ET: Perrin); Lichtensteiger, Zanolari; Rubin, Salamin; Minder, Bukarts; Meier, Burri; Guignard, Schwitter; Krakauskas; Bedolla, Jabola Prada, Bleiker; Mariethoz, Haller, Révész; Schommer, Waidacher, Zehnder. HC: Rolf Schrepfer.

Weitere Spiele: Bellinzona - Chur 2:4. La Chaux-de-Fonds – GCK Lions 2:5. Olten - Visp 4:9. Sierre - Thurgau 7:3.

Rangliste: 1. Sierre (40 Spiele, 85 Punkte). 2. Thurgau 38/74. 3. La Chaux-de-Fonds 40/74. 4. Visp 40/74. 5. Chur 40/69. 6. Basel 40/68 7. Olten 40/64. 8. GCK Lions 40/56. 9. Winterthur 39/43. 10. Bellinzona 40/26. 11. Arosa 41/24.

EHC Arosa VS EHC Basel

Die erste Partie der Doppelrunde in Arosa geht mit 7:0 an Basel


Der EHC Basel rehabilitiert sich für die klare Niederlage gegen Sierre und gewinnt das erste von zwei Auswärtsspielen beim EHC Arosa deutlich mit 7:0. Die Basler traten abermals sehr diszipliniert auf und kamen ohne Strafe über die Runde. Verdienter Shutout von Torhüter Haller, der in den richtigen und wichtigen Momenten einen Gegentreffer verhinderte.

In dieser Saison war der Tabellenletzte der Angstgegner des EHC Basel. Beide bisherigen Meisterschaftsspiele gegen ihn wurden verloren. Der Beginn der Partie schien dies zu bestätigen, denn es waren die Aroser, die in den ersten Minuten dominierten. Die erste Möglichkeit von Basel bedeutete gleichzeitig den ersten Treffer. Torschütze Schaub gewann die Scheibe, lief sich dann perfekt für den Pass von Liniger frei. Der Führungstreffer tat den Baslern sichtlich gut. Nun konnte das Team von Eric Himelfarb, der nicht nur von Yves Sarault, sondern auch vom verletzten Kapitän Brett Supinski an der Bande unterstützt wurde, mehr Akzente setzen. So in der 10. Minute. Perrin konnte einen guten Schuss von Rossi nur bis zu Barbei abwehren, der den Nachschuss verwertete. Einmal mussten die Basler Glück in Anspruch nehmen, als Bedolla die Latte traf.

Das Mitteldrittel gehörte, auch begünstigt durch drei Strafen gegen Arosa, eindeutig den Baslern. Beim ersten Überzahlspiel hatten Brügger und Aeschlimann gute Chancen. In der 24. Minute reagierte Nater dann schnell nach einem missglückten Abschluss der Aroser und schickte Stukel auf die Reise, der sein Solo erfolgreich abschließen konnte. Kurz danach folgte eine wichtige Parade von Haller, der den Anschlusstreffer verhinderte. Auch das zweite Powerplay blieb noch ohne Erfolg, denn Rexhas Schuss ging nur Millimeter am Pfosten vorbei. Ins Tor ging der Puck, als Stukel den Schuss von Landskroner ablenkte. Beim dritten Mal fünf gegen vier funktionierte es. Ein Schuss von Rossi führte zum 0:5. Einen Treffer hätten die Gastgeber verdient, doch Bedolla vergab eine „Hundertprozentige”.

Im Schlussabschnitt hatte Basel alles im Griff und hielt das Tempo weiterhin hoch. Dazu konnte das Ergebnis noch auf 7:0 erhöht werden. In der 47. Minute eröffnete Montandon den Angriff mit einem langen Pass auf Huber. Von dort kam die Scheibe über Rexha zu dem aufgerückten Verteidiger, der sie wunderbar unter die Latte hämmerte. Bukarts hatte anschließend die beste Möglichkeit für die Bündner im Schlussabschnitt. Effizienter zeigte sich Schweri, der nach einem Rückpass von Brügger den Schlusspunkt setzte. Nun gilt es, sich gut zu erholen, denn morgen um 17:00 Uhr beginnt beim zweiten Spiel alles wieder bei 0:0.

EHC Arosa - EHC Basel 0:7 (0:2, 0:3, 0:2)

Sport- und Kongresszentrum Arosa – 677 Zuschauende

Schiedsrichter: Lars Arpagaus, André Meyer; Igor Lukac, Marcel Allenspach

Strafen: 0 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen Arosa

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Krakauskas (Arosa)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Schommer (Arosa)

Torschüsse: Basel 33 Arosa 16 (8:5, 15:5, 10:6)

Tore: 5. Schaub (Liniger) 0:1. 10. Barbei (Rossi, Kummer) 0:2. 24. Stukel (Nater, Schweri) 0:3. 40. Stukel (Landskroner, Montandon) 0:4. 36. Rossi (Rexha, Bircher) 0:5. 47. Montandon (Rexha, Huber) 0:6. Schweri (Brügger) 0:7

Bemerkungen: 15. Lattenschuss Bedolla.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon, Landskroner; Stukel, Brügger, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Schläpfer, Schaub; Hamr, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Supinski, Schenk, Rhyn.

EHC Arosa: Perrin (ET: Simeoni); Minder, Lichtensteiger; Rubin, Zanolari; Salamin, Burri; Meier, Schwitter; Krakauskas, Haller, Révész; Bleiker, Waidacher, Zehnder; Schommer, Mariethoz, Guignard; Burkarts, Jabola Prada, Bedolla. HC: Rolf Schrepfer.

Weitere Spiele (Freitag) : GCK Lions – Bellinzona 5:1. Chur – La Chaux-de- Fonds 7:1. Visp – Winterthur 4:2. Thurgau – Olten 0:3.

Rangliste: 1. Sierre (39 Spiele, 82 Punkte). 2. Thurgau 37/74. 3. La Chaux-de-Fonds 39/74. 4. Visp 39/71. 5. Chur 39/66. 6. Basel 39/65 7. Olten 39/64. 8. GCK Lions 39/53. 9. Winterthur 39/43. 10. Bellinzona 39/26. 11. Arosa 40/24.

EHC Basel VS HC Sierre

Asselin-Show bei 0:6-Niederlage des EHC Basel gegen Leader Sierre

Nach einigen erfolgreichen Wochen kassierte der EHC Basel gegen den Tabellenführer Sierre eine empfindliche Niederlage. Bis zur 26. Minute konnten die Basler das Geschehen noch ausgeglichen gestalten, dann führte Liga-Topscorer Samuel Asselin sein Team auf die Siegerstraße.

Basel konnte wieder auf Rossi und Kummer zurückgreifen, während Aeschbach und Kapitän Supinski verletzt fehlten. Aeschlimann rückte daher in die Verteidigung und Brügger spielte für Supinski als Center der ersten Sturmlinie.

Nach dem ersten Abschnitt hatte noch nichts auf eine klare Niederlage hingedeutet. Es war eine gute, ausgeglichene Startphase, in der es Basel insbesondere bei doppelter Überzahl versäumt hatte, in Führung zu gehen. Die Gäste zeigten dabei ein sehr aktives Boxplay, das die Powerplay-Formationen der Basler zu überraschen schien. Doch auch Basels Unterzahlspiel wurde bei einer doppelten Unterzahl geprüft und hielt dem Druck stand.

Auch zu Beginn des zweiten Drittels war die Partie hart umkämpft, bis der Führungstreffer fiel. Asselin (nun 63 Punkte aus 39 Spielen) stand goldrichtig und verwertete den Abpraller. Auslöser des Penaltytreffers zum 0:2 war ein Scheibenverlust in Überzahl, woraufhin es ein Foul am Topscorer gab. Beim dritten Gegentor schien der Puck bereits gehalten, er rutschte jedoch zwischen den Beinen hindurch, sodass Mazzola ihn über die Linie schieben konnte. Beim vierten Gegentor misslang ein Pass in die Angriffszone. Cjunskis ging dazwischen und lancierte Asselin, der seinen dritten Treffer erzielte.

Im Schlussabschnitt war die Luft etwas draußen und Schadensbegrenzung angezeigt. Trotzdem gelangen den Gästen durch Higgins und Fuhrer noch zwei schön herausgespielte Treffer. Damit zeigten die Walliser endgültig, warum sie derzeit die Swiss League anführen. Sie sind offensiv ausgerichtet und schiessen sehr viel. Dazu kommt viel Präsenz vor dem gegnerischen Tor, um allfällige Abpraller zu verwerten oder die Schüsse abzulenken. Hinzu kommt, dass sie Spieler haben, die wissen, wo das Tor steht. In der Scorer-Liste befinden sich unter den ersten acht vier Spieler des HC Sierre.

Nun gilt es, die Niederlage so schnell wie möglich abzuschütteln, denn am Wochenende stehen zwei wegweisende Auswärtsspiele in Arosa auf dem Programm. Anpfiff ist am Samstag um 19:30 Uhr und am Sonntag um 17:00 Uhr. Mit zwei Siegen könnte der EHC näher zum vierten Tabellenplatz heranrücken, der das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale bedeuten würde.

EHC Basel – HC Sierre 0:6 (0:0, 0:4, 0:2)

St. Jakob Arena Basel – 1614 Zuschauende

Schiedsrichter: Joris Müller, Peter Gäumann; Markus Ammann, Quentin Guélat

Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel; 5 mal zwei Minuten gegen Sierre

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Sierre)

Bestplayer Spiel: Bircher (Basel); Asselin (Sierre)

Torschüsse: Basel 24 Sierre 40 (9:12, 9:16, 6:12)

Tore: 26. Asselin (N. Berthoud, S. Berthoud) 0:1. 30. Asselin (PS) 0:2. 37. Mazzola (Prevate, N. Berthoud) 0:3. 39. Asselin (Cjunskis) 0:4. 46. Higgins (Asselin) 0:5. 51. Fuhrer (Völlmin) 0:6.  

Bemerkungen: 18. Timeout Sierre. 51. Pfostenschuss Halbgewachs.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Rhyn, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Häfliger, Montandon; Stukel, Brügger, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Schläpfer, Schaub; Moser, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Hamr, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Supinski, Schenk, Landskroner.

HC Sierre: Giovannini (ET: Fatton); Maurer, Völlmin; Higgins, M. Montandon; S. Berthoud, N. Berthoud; Halbewachs, Asselin, Fuhrer; Prevate, Kast, Bougro; Vouillamoz, A. Montandon, Riat; Mazzola, Privet, Cjunskis. HC: Chris Mc Sorley.

Rangliste: 1. Sierre (39 Spiele, 82 Punkte). 2. Thurgau 36/74. 3. La Chaux-de-Fonds 38/74. 4. Visp 38/68. 5. Chur 38/63. 6. Basel 38/62 7. Olten 38/61. 8. GCK Lions 38/50. 9. Winterthur 38/43. 10. Bellinzona 38/26. 11. Arosa 39/24.

GDT Bellinzona Snakes VS EHC Basel

Ein Mini-Sieg und der Sprung auf den 6. Platz für den EHC Basel

Beim vierten Auswärtsspiel in Folge gelingt dem EHC Basel der vierte Sieg. In diesem ausgeglichenen, fairen und engen Spiel gelang Jakob Stukel zur Spielmitte der einzige Treffer. Torhüter Fabio Haller feierte mit 34 abgewehrten Torschüssen einen Shutout. Bereits am Donnerstag folgt die nächste Partie. Um 19:45 Uhr ist in der St. Jakob Arena der Tabellenführer HC Sierre zu Gast.

Bellinzona konnte aus den letzten drei Spielen zwei Siege gegen die Spitzenteams Sierre und La Chaux-de-Fonds feiern. Nicht nur deswegen war der EHC gewarnt. Denn die Snakes sind ein unangenehmer Gegner, da das junge Team mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren (Basel: 25 Jahre) unbekümmert, giftig und mutig auftritt. Jede Schussgelegenheit wird genutzt. Das Manko dabei ist jedoch die Effizienz, wie auch dieser Abend wieder zeigte. So hat Bellinzona mit 7 % die geringste Schusseffizienz der Liga (Basel: 10 %).

Die Partie war unterhaltsam und über die ganzen sechzig Spielminuten gesehen ausgeglichen. Bellinzona gehörte Beginn und Schluss, während die Basler insbesondere das Mitteldrittel dominierten. Dass es nur ein Tor gab, lag an den beiden Torhütern, die allein im ersten Drittel 34 Torschüsse abwehrten. In der besten Basler Phase mit zwei Pfostenschüssen folgte auch der entscheidende Treffer. Barbei setzte sich nach einem guten Pass von Bachofner am linken Flügel durch, passt zu Stukel, der mit einem «One-Timer» wunderbar trifft.

Zum Schluss wurde es noch einmal eng, als sich Basel im eigenen Drittel einschnüren liess. Doch Haller ließ sich nicht bezwingen. Hilfreich war dabei auch die kuriose Situation, als sich Torhüter Beglieri zwei Minuten vor Schluss auswechseln lassen wollte, jedoch nicht ganz rausfuhr. Da der sechste Feldspieler bereits auf dem Eis war, gab es eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.

GDT Bellinzona Snakes - EHC Basel 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Centro Sportivo, Bellinzona – 70 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Sandro Wiedmer; Igor Lukac, François Micheli

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 1 mal zwei Minuten gegen Bellinzona

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Weber (Bellinzona)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Reinhard (Bellinzona)

Torschüsse: Basel 32 Bellinzona 34 (15:19, 13:4, 4:11)

Tore: 30. Stukel (Barbei, Bachofner) 0:1.

Bemerkungen: 100. Pflichtspiel Ueli Huber für den EHC. 24. Pfostenschuss Stukel. 25. Pfostenschuss Schläpfer. Supinski verletzt ausgeschieden. 59. Timeout Bellinzona.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Rhyn, Aeschbach; Häfliger. Bachofner; Bircher, Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Brügger, Schaub; Rexha, Aeschlimann, Moser; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Hamr, Rouiller, Füllemann, Kummer, Rossi, Schenk, Landskroner.

GDT Bellinzona Snakes: Beglieri (ET: Jaafri-Hayani); Togni, Favre; Palmisano, Albis; Moreno, Comploj; Vouardoux; Pedrazzini, Conceprio, Madaschi; Borradori, Reinhard, Weber; Marchetti, Bernazzi, Mansueto; Schwenninger, Dey, Tarchini; Wehrli. HC: Nicola Pini.

Weitere Spiele: Arosa – GCK Lions 4:3. La Chaux-de-Fonds - Visp 3:2 n.P

 Rangliste: 1. Sierre (38 Spiele, 79 Punkte). 2. Thurgau 36/74. 3. La Chaux-de-Fonds 38/74. 4. Visp 38/68. 5. Chur 38/63. 6. Basel 37/62 7. Olten 38/61. 8. GCK Lions 38/50. 9. Winterthur 38/43. 10. Bellinzona 38/26. 11. Arosa 39/24.