Spiel 21: EHC Basel vs HC Düdingen Bulls

EHC Basel dreht Spiel nach Drei-Tore-Rückstand

Nach einem klassischen Fehlstart und 0:3 Rückstand nach dem ersten Drittel, zeigte Basel eine Leistungssteigerung und gewinnt das Spiel noch mit 5:3 gegen die Düdingen Bulls. Damit ist der EHC bereits vor der letzten Partie vor Weihnachten (Dienstag 20:15 gegen Chur) sicher «Wintermeister».

Früher als erwartet zurück von seiner Verletzungspause meldete sich Diego Schwarzenbach. Auf der anderen Seite fehlte Jens Nater, der für den EHC Olten in der Swiss League im Einsatz stand.

Basel kalt erwischt

Lange Gesichter auf und neben dem Eis nach nur anderthalb gespielten Minuten. Mit den ersten beiden Möglichkeiten trafen die Bulls ins Tor. Nach 18 gespielten Sekunden traf Braichet nach einem Abpraller von Haller und kurze Zeit später erhöhte Riedi für die Freiburger. Basel erholte sich erst mit dem ersten Powerplay langsam von diesem Kaltstart.  Trotz guten Chancen blieb es aber beim 0:2. Effizienter zeigte sich Düdingen. Riedi traf durch einen abgelenkten Schuss bereits zum zweitem Mal. Mit diesem Vorsprung zogen sich die Freiburger etwas zurück und überliessen Basel das Spielgeschehen. Trotz mehrheitlich im Drittel der Gäste, konnte sich Basel nicht wirklich viele Chancen erarbeiten. Die Beste hatte Büsser in der 19. Minute. Sein Torschuss wehrte Stauffacher jedoch mit Glück und Können ab.

Webers taktischer Schachzug

Wie die Feuerwehr kam Basel aus der Kabine und war nun drückend überlegen. Nach den ersten guten Möglichkeiten bereitete Sablatnig mit einem schönen Lauf über das ganze Feld das 1:3 vor. Lanz konnte sich mit einem Nachschuss als Torschütze feiern lassen. Christan Weber verzichtete ab dem Mitteldrittel auf Studer und Terzago und mischte die Sturmlinien mit den restlichen 10 Stürmern laufend wild durcheinander. Mit diesem «3 L(inien) plus» verbunden mit einer Tempoverschärfung kam Düdingen nicht zurecht. Basel wirbelte, erspielte sich Chance an Chance. Von Düdingen waren nun kaum mehr Offensivaktionen zu sehen. Hochverdient daher der Ausgleich noch vor Ende des zweiten Abschnitts. Himelfarb traf nach ttoller Vorarbeit seiner Passgeber Berger und Lanz und Sahli nach Querpass von Rexha.

Charakter gezeigt

Zunächst gleiches Bild im Schlussdrittel. Basel war unterstützt durch die gute Stimmung bei den 1364 Zuschauern näher am Führungstreffer als die Freiburger. So war es auch nicht überraschend als Schwarzenbach in der 48. Minute erstmals seine Farben in Führung schoss. Der Pass zum Tor kam vom sehr offensiv eingestellten und immer wieder gefährlich von dem gegnerischen Toren auftauchende Verteidiger Büsser. In den letzten Minuten riskierten die Bulls nochmals alles. In der 55. Minute hatte Jolliet die Beste Möglichkeit, jubelte bereits. Doch Haller verhinderte in Extremis das Überqueren der Scheibe über die Torlinie. Danach hatte Basel mehrere Kontermöglichkeiten, den Sack zuzumachen. Erst 27 Sekunden vor Schluss war es soweit als Kiss mit einem «empty netter» den Sieg besiegelte.

EHC Basel - HC Düdingen Bulls 5:3 (0:3, 3:0, 2:0)

St. Jakob Arena Basel – 1364 Zuschauer

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg; Marc Dittli, Igor Lukac

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Basel. 3 mal 2 Minuten gegen Düdingen.

Schüsse aufs Tor: Basel: 35 – Düdingen 22 (6:11, 19:5, 10:6)

Bestplayer Spiel: Basel: Sahli;  Düdingen:  Riedi

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Düdingen: Jolliet

Tore: Braichet {1} (Jolliet {11} 0:1. 2.  Riedi {2} (Vezzoli {3}, Heughebaert {3}) 0:2. 10. Riedi {3} (Abplanalp {10}, Gehrken {4}) 0:3. 27. Lanz {4} (Sablatnig {8}, Wieszinski {2}) 1:3. 37. Himelfarb {6} (Berger {12}, Lanz {8}) 2:3. 39. Sahli {2} (Rexha {18}, Wieszinski {3}) 3:3. 48. Schwarzenbach {9} (Büsser {9}, Rexha {19}) 4:3. 60. Kiss {3} 5:3.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Haller (ET:Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Bachofner;  Büsser, Molina; Steinmann; Lanz, Alihodzic, Sablatnig, Berger, Himelfarb, Terzago; Studer, Rexha, Schwarzenbach; Sahli, Kiss, Schnellmann; Marbot. Head Coach: Christian Weber; AC: Olivier Schäublin. Abwesend: Nater, Cordiano, Smlth, Cavalleri, Plavsic.

HC Düdingen Bulls: Stauffacher (ET: Perrin); Abplanalp, Gehrken; Hayoz, Leva; Curty, Mroczek; Berret; Braichet, Jolliet; Maillard; Chassot, Privet, Tschann; Heughebaert, Vezzoli, Riedi; Pena-Triana, Moser, Schorderet. Head Coach: Manfred Reinhard.

Weitere Spiele: Lyss – Bülach 5:1. Thun – Arosa 3:2. Huttwil – Chur 6:2. Münsingen – Seewen 2:4. Martigny – Dübendorf 4:5.

Tabelle: 1. Basel 21 Spiele/ 46 Punkte. 2. Huttwil 21/41. 3. Dübendorf 21/40. 4. Seewen 21/37 5. Lyss 21/32. 6. Arosa 20/31. 7. Thun 21/30. 8. Martigny 20/28. 9. Chur 21/26.  10. Düdingen 21/25. 11. Bülach 21/25. 12. Wiki-Münsingen 21/14.

Spiel 20: EHC Seewen vs EHC Basel

Der EHC Basel baut Führung mit Sieg in Seewen aus

Der EHC Basel gewann sein Auswärtsspiel den EHC Seewen mit 1:4. Bei drei von vier Toren war Alban Rexha beteiligt. Da die drei weiteren unmittelbaren Verfolger in der Tabelle ihre Partien verloren, baute Basel den Vorsprung auf mindestens fünf Punkte aus. Vor der Weihnachtspause folgen nun zwei Heimspiele. Am Samstag um 19:30 Uhr gegen Düdingen und nächsten Dienstag um 20:15 Uhr gegen Chur.

Seewen mit verdienter Führung

Basel startete entschlossen in die Partie und konnte sich in den ersten Minuten mehrheitlich im Drittel der Gastgeber festsetzen. Sablatnig zweimal und Kiss hatten in dieser frühen Phase des Spiels die ersten guten Möglichkeiten. Nachdem Seewen diese Druckphase überstanden hatte, kamen sie immer besser ins Spiel. Mit ihrem schnellen Umschaltspiel mit genauen Pässen in die Schnittstelle konnten sie des Öfteren Nadelstiche setzen. Der sehr sicher wirkende Haller verhinderte zweimal gegen einen auf ihn alleine zulaufenden Schwyzer ein Gegentor. Das Spiel blieb mit wenigen Unterbrüchen sehr flüssig. Schiedsrichter Arpagaus liess viel laufen bis er das Beinstellen von Blaser in der 15. Minute ahndete. Dieses erste Powerplay des Spiels wurde prompt durch Bestplayer Zurkirchen in ein Tor umgewandelt. Diese Führung nach zwanzig gespielten Minuten war jedoch nicht gestohlen, sondern verdient. Seewen konnte sich die besseren Chancen erarbeiteten.

Präsenter und druckvoller

Nachdem Basel zu Beginn des Mitteldrittels eine Unterzahl Situation überstanden hatte, zeigte man sich nun viel präsenter und übte auf das gegnerische Tor und Torhüter viel mehr Druck aus als zuvor. Es folgten Grosschancen im Halbminutentakt mit teilweise kuriosen Szenen vor Seewens Torhüter Schön. Einmal segelte Alihodzic durch den gegnerischen Torraum, der Puck jedoch nicht ins Tor. Kurz darauf trifft Lanz den Puck nicht richtig. Das Tor wäre leer gestanden. Gleiches Abschlusspech hatten Blaser, Sablatnig, Zubler oder Terzago. Es dauerte schlussendlich bis zur 34. Minute als Studer nach einem Pass von Blaser mit dem ersten Saisontor seine Mannschaft endlich erlöste.  Kurz darauf ein wunderbare Passtaffete, welche ein weiteres Tor verdient hätte. Himelfarb’s Abschluss ging knapp daneben. Kurz vor der Pausensirene kam Berger an die Scheibe. Dieser kurvte im gegnerischen Drittel so lange herum bis er die Lücke zur 2:1 fand. Ein wunderbarer Treffer.

Kampf um jede Scheibe

Mit dem knappen Vorsprung ging es somit gegen das Überraschungsteam Seewen in den Schlussabschnitt, das weiter Spannung garantierte. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich soweit, in dem sehr gut defensiv gearbeitet und um jede Scheibe gekämpft wurde. Torchancen blieben entsprechend Mangelware. In der 49. Minute für einmal Basel mit einem Konter. Sahli wird von Rexha auf der linken Seite lanciert, der passt in die Mitte zu Schnellmann, der prompt zum 1:3 trifft. Die Zentralschweizer gaben sich jedoch nicht geschlagen und versuchten nach einem Timeout vier Minuten vor Schluss mit einem 6. Feldspieler für den Torhüter nochmals heranzukommen. Fast wäre dies geglückt. Haller gelang jedoch ein «Big-Save», in dem er mit seinem Stock den Puck in Extremis vom Lattenkreuz fischte. Sekunden danach kassierten die Seewener eine Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Aus. 11 Sekunden später trifft Alihodzic im Powerplay zur endgültigen Entscheidung.

EHC Seewen – EHC Basel 1:4 (1:0, 0:2, 0:2)

Kunsteisbahn Zingel, Seewen SZ – 410 Zuschauer

Schiedsrichter: Lars Arpagaus; Sven Grübel, Stefan Blatti

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel. 2 mal 2 Minuten gegen Seewen.

Schüsse aufs Tor: Basel: 20 – Seewen: 24 (3:11, 10:6, 7:7)

Bestplayer Spiel: Basel: Rexha; Seewen: Arnold  

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Seewen: Zurkirchen

Tore: 16. Zurkirchen {7} (S. Schnüriger {5}) 1:0. 34. Studer {1} (Blaser {4}, Rexha {15}) 1:1. 40. Berger {5} (Himelfarb {15}, Terzago {6} 1:2. 49. Schnellmann {3} (Sahli {2}, Rexha {16}) 1:3. 59.Alihodzic {7} (Rexha {17}, Molina {4)}1:4.

Bemerkungen: 56. Timeout Seewen

EHC Basel: Haller (ET:Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Nater;  Büsser, Molina; Steinmann; Lanz, Alihodzic, Bachofner; Berger, Himelfarb, Terzago; Studer, Rexha, Sablatnig; Sahli, Kiss, Schnellmann. Marbot. Head Coach: Christian Weber; AC: Olivier Schäublin. Abwesend: Schwarzenbach, Cordiano, Smlth, Cavalleri, Plavsic

EHC Seewen: Schön (ET: Kobler) ; Egger, S. Schnüriger; Reichmuth, Christen; Büeler, Michel; Devaja; D. Schnüriger, Arnold, Zurkirchen; Fries, Bettinaglio, Wellinger; Gisler, Schleiss; Büeler; Noll, Waser, Schryber. Head Coach: Albert Malgin.

Weitere Spiele: Düdingen – Wiki 3:1. Martigny – Lyss 1:2 n.V. Huttwil – Thun 2:4. Dübendorf – Bülach 1:3. Chur – Arosa 2:1.

Tabelle: 1. Basel 20 Spiele/ 43 Punkte. 2. Huttwil 20/38. 3. Dübendorf 20/37. 4. Seewen 20/34 5. Arosa 19/31. 6. Lyss 20/29. 7. Martigny 19/28. 8. Thun 20/27. 9. Chur 2026.  10. Düdingen 20/25. 11. Bülach 20/25. 12. Wiki-Münsingen 20/14.

Spiel 18: SC Lyss vs EHC Basel

Martin Alihodzic führt den EHC Basel zum Sieg in Lyss

Der EHC Basel gewinnt sein Auswärtsspiel in Lyss verdient mit 1:4. Der Sieg hätte auch aufgrund den drei Treffern an die Torumrandung viel höher ausfallen können. Als Matchwinner feiern durfte sich Martin Alihodzic mit seinen zwei Toren, die dem vierten Sieg hintereinander ebnen.

Headcoach Christan Weber war gegen den SC Lyss zu einigen Umstellungen gezwungen worden. Basels «Bestplayer» Diego Schwarzenbach war im Spiel gegen Arosa mit einer Knieverletzung ausgeschieden. Glücklicherweise ist die Verletzung nicht so schlimm wie befürchtet, sodass in ein paar wenigen Wochen wieder mit seinem Einsatz gerechnet werden darf. Weiterhin fraglich ist der Termin für die Rückkehr von Cordiano, Smlth und Cavalleri.

Alihodzic bringt mit zwei Treffern sein Team auf die Siegesstrasse

Basel ging sehr selbstbewusst in die Partie. Mit grosser Passsicherheit und variablem Spiel setzten Sie die Gastgeber von Beginn weg unter Druck und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten inklusive Lattenschuss von Rexha. Der Führungstreffer resultierte im ersten Powerplay. Alihodzic lenkte Büssers Schuss zum 0:1 ab. Das in den ersten 20 Minuten stark überlegene Basel powerte weiter. Abermals hatte Rexha dabei mit einem Treffer an die Torumrandung Pech. In der 13. Minute lief Alihodzic mit Riesenschritten vom eigenen Drittel praktisch ungehindert in die Defensivzone von Lyss und markierte mit einem schönen Schuss ins Lattenkreuz das 0:2. Nach diesem Treffer war Basel kurz unorganisiert und Haller zu zwei Big-Saves gezwungen. Dies gab den Bernern Mut zu weiteren Offensivaktionen. Aber auch der EHC hatte durchaus auch ihre Möglichkeiten.

Zubler verletzt ausgeschieden

Zubler musste die Partie frühzeitig beenden, nachdem er gegen Ende des Startdrittels den Puck in das Gesicht bekommen hatte und danach stark blutete. Für Zubler verteidigte nun Bachofner und der 13. Stürmer Marbot füllte die Lücke im Sturm, wo die Linien abermals durchmischt wurden. Die Mannschaft brauchte dadurch einige Zeit sich neu zu ordnen. Lyss versuchte davon Profit zu schlagen und agierte mit einer härteren Gangart um einiges offensiver. Die Basler Defensive hielt jedoch dem Sturmlauf stand. Es entwickelte sich in der Folge ein Spiel, wo um jede Scheibe hart gekämpft wurde. Mit der Riesenchance von Marbot in der 29. Minute fand Basel wieder besser in Spiel und hatte sofort Erfolg. In der 32. Minute erzielte Sahli nach einem Zuckerpässchen von Rexha das 0:3. Als man das Gefühl hatte, dass Basel das Spiel im Griff hatte,  konnte sich Prysi bei vier gegen vier Feldspielern gegen einen Basler Verteidiger mit etwas Glück durchsetzen und den Anschlusstreffer erzielen.

Basler Sieg nie in Gefahr

Basel startet mit der richtigen Einstellung in das Schlussdrittel. Agieren statt verwalten. Damit zog man den Bernern früh den Zahn. Haller musste erst in der 44. Minute mit einer ersten Abwehr eingreifen. Danach folgte der dritte Treffer an die Torumrandung. Dieses Mal Berger in Unterzahl. Die letzte Hoffnung von Lyss zerstörte Himelfarb nach Vorarbeit Terzago mit dem vierten Treffer. Basel liess in den restlichen Minuten nichts mehr anbrennen. Da musste der Lysser Siegenthaler seinen Frust loswerden. Für sein übles Foul an Sablatnig wurde er richtigerweise frühzeitig zum Duschen geschickt.  Nach einer weiteren Strafe, dieses Mal gegen den Basler Kiss, zog Lyss-Coach Serge Meyer seinen letzten Trumpf und nimmt den Torhüter raus. Ein Tor gelingt aber beiden Mannschaften nicht mehr.

Nächsten Mittwoch reist der EHC Basel zum Nachholspiel in das verschneite Arosa. Das folgende Wochenende ist dann spielfrei.

SC Lyss - EHC Basel 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)

Seelandhalle Lyss – 502 Zuschauer

Schiedsrichter: Pascal Boujon; Valentin Frutschi, Titouan Gustin

Strafen: 6 mal 2 Minuten gegen Basel. 4 mal 2 Minuten und einmal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Siegenthaler, Behinderung) gegen Lyss.

Schüsse aufs Tor: Basel: 29 – Lyss: 21 (12:8, 10:8, 9:5)

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Lyss: Girardin

Bestplayer Spiel: Basel: Alihodzic ; Lyss: Prysi

Tore: 7. Alihodzic {5} (Büsser {8}, Rexha {13} 0:1. 13. Alihodzic {6} 0:2. 33. Sahli {1} ((Rexha {14}. Sablatnig {7}) 0:3. 37. Prysi {3} (Girardin {12}, Maurer {4} 1:3. 51. Himelfarb {5} (Terzago {5}, Berger {11}) 1:4.

Bemerkungen: 7. Lattenschuss Rexha. 9. Pfostenschuss Rexha. 17. Zubler verletzt ausgeschieden. 45. Pfostenschuss Berger.

EHC Basel: Haller (ET: Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Steinmann; Büsser, Molina;  Lanz, Alihodzic, Terzago; Berger, Himelfarb, Bachofner; Studer, Rexha, Sablatnig; Sahli, Kiss, Schnellmann; Marbot. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Nater, Cordiano, Smlth, Cavalleri, Schwarzenbach.

SC Lyss: Maruccia (ET: Geissbühler) ; Prysi, Aebi; Maurer, Büschi; Furrer, Graf; Wild Fleury; Gerber, Girardin, Liniger; Struchen, Minder, Siegenthaler; Lehner, Glarner, Kunz; Mattioni, Stockie, Kasslatter. Headcoach: Serge Meyer.

Weitere Spiele: Thun – Seewen 3:5. Wiki-Münsingen – Dübendorf 4:3. Arosa – Düdingen 3:2 n.V. Bülach – Huttwil 6:5 n.P. Martigny – Chur 4:2.

Tabelle: 1. Basel 18 Spiele/40 Punkte. 2. Huttwil 19/38. 3. Dübendorf 19/37. 4. Seewen 17/34 5. Arosa 17/28. 6. Martigny 18/27. 7. Lyss 19/27. 8. Thun 19/24. 9. Chur 19/23.  10. Düdingen 19/22. 11. Bülach 19/22. 12. Wiki-Münsingen 19/14.

Spiel 32: EHC Chur vs EHC Basel

Spiel 31: EHC Bülach vs EHC Basel

Spiel 30: EHC Seewen vs EHC Basel

Spiel 29: EHC Dübendorf vs EHC Basel

Spiel 28: EHC Basel vs EHC Arosa

Spiel 27: EHC Basel vs EHC Chur

Spiel 25: EHC Basel vs EHC Seewen

Basel startet mit unglücklicher Niederlage ins 2022

Vor der maximal bewilligten 950 Zuschauer verliert der EHC Basel das spannende Spitzenspiel gegen den EHC Seewen mit 1:3. Der einzige Basler Treffer erzielte Sablatnig. Nach einer längeren Verletzungspause wieder dabei war Cavalleri.

Erster Ernstkampf seit dreieinhalb Wochen

Dreieinhalb Wochen ist es her, seit der EHC Basel den letzten Ernstkampf bestritten hatte. Während Seewen in diesem Jahr bereits zwei Ernstkämpfe bestritt und diese gewann, musste Basel aufgrund von verletzten und mit Corona infizierten Spielern zwei Spiele aussetzen. Von fehlender Matchpraxis war zu Beginn der Partie nichts zu sehen. Kiss traf mit der ersten Möglichkeit den Pfosten. Kurz darauf konnte Sablatnig nur mit einem Foul gestoppt werden. 12 Spielsekunden danach traf er im Powerplay zur Führung. Dass dies der letzte Treffer der Basler an diesem Abend war, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand erahnen, zumal durchaus Möglichkeiten zum 2:0 vorhanden waren.

Defensiv starkes Seewen

Danach gelang es Seewen das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Die Schwyzer spielten sehr kompakt und diszipliniert. Durch die fehlenden Räume in der Angriffszone kam Basel kaum mehr in die gefährliche Zone. Wurde das Abwehrbollwerk einmal durchbrochen fehlte das Abschlussglück insbesondere in den letzten Spielminuten. Auch hätte man mehr Druck auf den guten Torhüter Kobler ausüben müssen um ihm die Sicht zu nehmen oder um mögliche Abpraller zu verwerten.

Basler Druckphase zum Schluss nicht belohnt

Dass Seewen trotzdem die drei Punkte in die Zentralschweiz entführen konnte, war aber auch den manchmal unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen in entscheidenden Spielphasen geschuldet, welche die Zuschauer und Spieler verärgerte oder eigene Fehler, welche die Gegentore ermöglichten. Der Ausgleich durch Zurkirchen erfolgte im Powerplay und der Führungstreffer durch Bettinaglio ins kurze Eck nach Fehlzuspiel im Spielaufbau. Das 1:3 sieben Sekunden vor Schluss in das leere Tor nach zuvor minutenlanger Basler Druckphase inklusive Pfostenschuss (oder doch Tor?) war der passende Schlusspunkt.

Der EHC Basel hat nun eine ganze Trainingswoche vor sich bevor am nächsten Samstag um 17:30 Uhr der EHC Bülach in der St. Jakob Arena zu Gast ist.

EHC Basel – EHC Seewen 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

St. Jakob Arena Basel – 950 Zuschauer (maximal bewilligt)

Schiedsrichter: Kiran Leimgruber; Andreas Hollenstein, Stefan Krsmanovic.

Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel. 5 mal 2 Minuten gegen Seewen.

Schüsse aufs Tor: Basel: 28 – Seewen 17 (4:6, 13:6, 11:5)

Bestplayer Spiel: Basel: Sablatnig. Seewen: Schnyder

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Seewen: Zurkirchen

Tore: 4. Sablatnig {8} (Himelfarb {16}, Büsser {10) 1:0. 14. Zurkirchen {8} (Noll {10}, Steiner {10}) 1:1. 23. Bettinaglio {2} (Gisler {1}, Christen {6}) 1:2. 60. Fries {7} (Noll {11}, S. Schnüriger {6} 1:3.

Pfostenschuss 3. Kiss, 58. Pfostenschuss HImelfarb. 59. Timeout Basel.

EHC Basel: Haller (ET: Guggisberg); Wieszinsky, Blaser; Steinmann; Molina; Büsser, Bachofner; Rüsi; Lanz, Alihodzic, Terzago; Berger, Himelfarb, Cavalleri; Sablatnig, Rexha, Schwarzenbach; Sahli, Kiss, Schnellmann; Marbot. Head Coach: Christian Weber; AC: Oli Schäublin. Abwesend: Zubler, Nater, Cordiano, Smlth, Studer, Plavsic

EHC Seewen: Kobler (ET: Schön); S. Schnüriger, Schryber; R. Büeler, Michel; Egger, T. Bühler; Schnyder, Reichmuth; Maurenbrecher, D. Schnüriger, Devaja; Fries, Noll, Zurkirchen; Schleiss, Arnold, Steiner; Gisler, Bettinaglio, Christen. HC: Albert Malgin.

Weitere Spiele: Dübendorf – Bülach 5:2. Chur – Arosa 1:3. Martigny – Lyss 2:3 n.P.

Wegen der COVID-19-Pandemie wird die Rangliste der MSP nach Pkt/Spiel geführt.

Tabelle: 1. Basel 2.087. 2. Seewen 1.917. 3. Dübendorf 1,870. 4. Huttwil 1.864. 5. Thun 1.565. 6. Lyss 1,542. 7. Arosa 1,478. 8. Martigny 1,391. 9. Düdingen 1,348. 10 Chur 1,200. 11. Bülach 1,167. 12. Münsingen 0,609.