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Olivier Schäublin
 
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Basel - Bülach 5:2
 
Reto Büchler

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Letzte Konsequenz fehlte. EHC Basel verliert erneut gegen Arosa

(Bericht: Reto Büchler; Foto: Christoph Perren)

In einer fairen und spannenden Partie verliert ein ersatzgeschwächter EHC Basel gegen den EHC Arosa mit 1:3. Die Basler verpassten es durch eine miserable Chancenauswertung im Mitteldrittel eine Vorentscheidung herbeizuführen. Mit einer kämpferisch und läuferisch einwandfreien und vorbildlichen Leistung verdienten sich die Bündner die drei Punkte im Schlussabschnitt.

Trainer Othmann musste an diesem Dienstagabend unter anderen auf Sahli, Zwissler und den Valenza-Brüdern verzichten. Dafür konnte er auf den zuletzt lange verletzten Kiss sowie den gesperrten Gfeller zurückgreifen. Aufgrund der vielen Absetzen musste dieser im Sturm aushelfen. Ebenfalls zu Einsätzen kam der 17jährige Junior Studer. Bei Arosa coachte der Assistenztrainer Manojlovic, nachdem Marc Haueter sein Traineramt aufgrund "unüberbrückbaren Differenzen und unterschiedlichen Vorstellungen in Trainings – und Spielthemen" niedergelegt hat.

Defensiv eingestelltes Basel im Startdrittel

Wer dachte, dass ein dadurch verunsichertes Arosa nach Basel kommt, sah sich getäuscht. Die Gäste agierten sehr offensiv, störten die Basler effektiv in der eigenen Zone. Auf der anderen Seite Basel, welche sehr abwartend agierte. Man zog einen Riegel bis fast zur Mittellinie und liess die Bündner aufbauen. Mit Null Gegentoren im Startdrittel wurde zumindest dieses Ziel damit erreicht. Offensiv trat man dafür kaum in Erscheinung. Die besten Chancen hatten Vogt in 11. und Maurenbrecher in der 15. Minute. Schlussendlich sahen die abermals über 1000 Zuschauer ein ausgeglichenes Startdrittel.

Schlechte Chancenauswertung

Die Spielanlage änderte sich bei den Baslern nach der ersten Pause. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor von Kruijsen. Schir, Seiler, Kiss; Maurer und Maurenbrecher hatten grosse Chancen die Führung zu erzielen. Wie jedoch bereits vor ein paar Tagen war Torhüter Kruijsen sehr schwer zu überwinden. Einzig Vogt gelang dies an diesem Abend, als er in der 30. Minute von Hagen wunderbar an der blauen Linie angespielt und mit einem Schlenzer zum 1:0 treffen konnte. Kurz danach verpasste Hagen den zweiten Treffer. Danach zeigte Arosa eine Reaktion und glich nach einem schönen direkten Kombinationsspiel durch Bandiera aus. Die letzten Minuten des Mitteldrittels gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Seiler und Himmelarb auf Basler Seiten sowie einen Pfostenschuss von Arosa.

Leidenschaftliche Bündner

Im Schlussabschnitt war der Wille zum Sieg bei den Gästen grösser. Sie zeigten vollen Einsatz, gingen jeder Scheibe konsequent nach, spielten einfach, schnell und direkt. In der 53. Minute verhinderte Haller mit einer Glanzparade das 1:2, was dann fünf Minuten vor Schluss Tatsache wurde. Lampert konnte mit Anlauf Heughebaert überlaufen und liess Haller dieses Mal keine Chance. Knapp zwei Minuten vor Schluss nahm Othmann nach seinem Timeout Basels Torhüter für einen sechsten Feldspieler raus. Nach einem Scheibenverlust entscheidet Jeyabalan das Spiel mit einem Schuss ins verwaiste Basler Tor.

Nach dem Sieg und besten Saisonspiel gegen Leader Martigny hat Basel nun dreimal hintereinander gegen einen direkten Gegner um die ersten vier Playoff Plätze verloren. Dies zeigt klar auf, dass gegen jede Mannschaft eine 100%ige Leistung gefordert ist. Das Team muss nun schnellst möglichst wieder in die Spur finden und mit letzter Konsequenz den Erfolg erzwingen. Am nächsten Samstag um 18:00 Uhr in Chur ist die erste Chance dazu.

EHC Basel – EHC Arosa 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)

St. Jakob Arena –  1123 Zuschauer

Schiedsrichter: Kiran Leimgruber; Marc Remund, Emanuel König

MSL Bestplayer:  Basel: Vogt; Arosa: Pfranger

Bestplayer Spiel: Basel: Vogt; Arosa: Lampert

Schüsse: Basel 38 Arosa 33 (10:12; 20:12, 8:9)

Tore: 30. Vogt {9} (Hagen {3}) 1:0. 36. Bandiera (Pfranger, Cola) 1:1. 56. Lampert 1:2. 60. Jeyabalan 1:3.

Strafminuten: 3 mal 2 Minuten gegen Basel; 3mal 2 Minuten gegen Arosa

Bemerkungen: 38. Pfostenschuss Arosa. 59. Timeout Basel

EHC Basel: Haller (ET: Hauser); Hermkes, Hunziker; Maurer, Steinmann; Hagen, Büsser; Heughebaert, Schöni; Hrabec, Himelfarb, Seiler; Gfeller, Vogt, Schir; Maurenbrecher, Kiss, Schnellmann; Lehner, Rattaggi, Studer. Headcoach: Robert Othmann; Assistent-Coach: David Malicek. Abwesend: Sahli (Vereinbarung); L. und A. Valenza (Schule); Dietrich, Gröflin , Osterwalder (verletzt); Bertschy, Schwoerer (Junioren); Lanz (Partnerteam).

EHC Arosa: Kruijsen (ET: Kotry); Lindemann, Hostettler; Bahar, Dünser; Brazzola, Agha; Salerno, Roffler; Bruderer, Roner, Infanger; Bandiera, Amstutz, Jeyabalan; Lampert, Cola, Pfranger; Tosio, Weber, Däscher. Headcoach: Goran Manojlovic

Rangliste: 1. Martigny 28 Spiele/58 Punkte. 2. Dübendorf 28/54. 3. Basel 29/46. 4. Arosa 29/44. 5. Bülach 28/43. 5. Chur 28/42. 6. Arosa 28/41. 7. Thun 28/41. 8. Lyss 28/38. 9. Wiki-Münsingen 28/38. 10. Seewen 28/38. 11 Huttwil 28/33. 12. Düdingen 28/32.

 

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Christoph Perren
 
Christoph Perren

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