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SC Langenthal vs EHC Basel

Bild:
Archivbild Christoph Perren
Autor:
Reto Büchler

Basler Strafen sorgen für Wende. Keine Punkte in Langenthal

(Bericht: Reto Büchler)

Nach gutem Start verliert der EHC Basel in Langenthal vor knapp 3000 Zuschauenden mit 2:5. Nach der frühen Basler Führung sorgten drei Powerplay Tore der Langenthaler innerhalb von siebeneinhalb Minuten für die Wende.

Für den EHC Basel war es eine Rückkehr an den Ort, wo mit der 11:2 Niederlage im Playoff-Viertelfinale in der Saison 2013/14 eine achtjährige Absenz vom Professionellen Eishockeysport eingeläutet wurde. Erstmals für Basel im Einsatz stand Niklas Olausson, der für den verletzten Brett Supinski den zweiten Ausländerplatz einnahm.

Gutes Basel im Startabschnitt

Die Partie begann erfreulich für Basel. In der vierten Spielminute spielte Goalie Stettler die Scheibe direkt auf den Stock von Brügger. Dessen Abschluss vermag er noch zu halten, gegen den zweiten Versuch von Stukel war er jedoch chancenlos. Mit der Führung im Rücken erspielten die Gäste weitere Möglichkeiten. Von Langenthal war zu diesem Zeitpunkt kaum etwas zu sehen, bis die Basler mit Strafen die Gastgeber ins Spiel brachten.

Starkes Langenthaler Powerplay

Zwei Zweiminutenstrafen gegen Basel Bestplayer Stukel kurz vor Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Abschnittes sorgten für die zu diesem Zeitpunkt überraschende Langenthaler Führung. Bei den beiden Gegentoren funktionierten die Störmanöver vor Basels Torhüter Henauer. Whitney lenkte ab und Weber traf mit einem Weitschuss. Auch beim dritten Tor der Oberaargauer vier Minuten später war Basel in Unterzahl, wobei dem Treffer von Egle ein verhängnisvoller Fehlpass Büssers voranging.  Zwar konnte Basel durch Olausson nochmals verkürzen, doch zu mehr reichte es nicht mehr.

Zu wenig zwingende Offensivaktionen

Basel hatte zwar nun viel Puckbesitz, doch zu wenig zwingende Aktionen vor dem gegnerischen Tor, um eine Wende zu erzwingen. Womöglich hätten Umstellungen bei den Sturmlinien die nötigen Impulse gegeben. Doch Basel spielte die Partie mit denselben vier Linien durch. Langenthal kontrollierte das Spiel und kam mit ihren Gegenangriffen zu der einen oder anderen Möglichkeit. Zwei davon nutzte Bärtschi. Beim ersten Treffer nahm Christian Weber die «Coach-Challenge» wegen möglicher Torhüterbehinderung. Diese wurde vom Schiedsrichterduo nach Konsultation der Bilder aber abgelehnt.

Bereits am nächsten Dienstag um 19:45 Uhr hat der EHC die Chance es besser zu machen. Die Ticino Rockets sind zu Gast.

SC Langenthal - EHC Basel 5:2 (1:1, 2:1, 2:0)

KEB Schoren, Langenthal - 2942 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli; Kristian Vikman; Gilles Wermeille, Lars Nater

Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Langenthal

Best Player Spiel: Sablatnig (Basel); Bärtschi (Langenthal)

Best Player Saison: Stukel (Basel); Egle (Langenthal)

Schüsse aufs Tor: Basel: 20 – Langenthal 33 (10:5, 3:13, 7:15)

Tore: 4. Stukel {13} (Brügger {10}) 0:1. 17. Whitney {5} (Egle {16}, Küng {10}) 1:1. 22. Weber {3} (Whitney {7}, Küng {11}) 2:1. 25. Egle {8} (Küng {12}) 3:1. 27. Olausson {1} (Zubler {9}) 3:2. 44. Bärtschi {1} (Egle {17}, Whitney {8}) 4:2. 57. Bärtschi {2} (Schaub {4}, Pienitz {8}) 5:2.

Bemerkungen: Zurückgetretener Stefan Tschannen, langjähriger SCL Spieler und auch zwei Jahre für den EHC im Einsatz geehrt.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Bachofner, Molina; Zubler, Nater; Büsser, Füllemann; Pozzorini; Stukel, Brügger, Näf; Dähler, Olausson, Berger; Schwab, Alihodzic, Sablatnig; Schwarzenbach, Kiss, Schnellmann. Headcoach: Christian Weber; AC: Eric Himelfarb. Basel ohne: Rexha, Supinski, Wyniger, Warmbrodt, Cavalleri, Ryser.

SC Langenthal: Stettler (ET: Stauffacher); Müller, Christen; Meile, Weber; Helfer, Pienitz; Bärtschi Whitney, Egle; Rehak, Liniger, Küng; Liechti, Hess, Schaub; Wyss, Füglister, Wenger, Braus. Headcoach: Markus Akerblom.

Weitere Spiele: Winterthur – GCK Lions 2:4. La Chaux-de-Fonds – Ticino Rockets 5:2. Thurgau – Olten 1:7. Sierre – Visp 6:3

Tabelle: 1. Olten 17 Spiele/44 Punkte. 2. La Chaux-de-Fonds 17/37. 3. Langenthal 17/30. 4. GCK Lions 17/29. 5. Sierre 17/27. 6. Thurgau 17/23. 7. Visp 17/21. 8. Basel 16/17. 9. Winterthur 16/16. 10. Ticino Rockets 17/8.

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