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EHC Winterthur vs EHC Basel

Bild:
Reto Büchler
Autor:
Reto Büchler

Playoff Qualifikation für den EHC Basel bereits definitiv

(Bericht: Reto Büchler)

Der EHC Basel gewinnt in Winterthur knapp mit 2:3 und qualifiziert sich damit bereits acht Spiele vor Ende der Qualifikationsrunde für die Playoffs. Ein toller Erfolg für den Aufsteiger. Der Unterschied in diesem hartumkämpften Spiel machten die Special-Teams. Basel traf zweimal in Über- und einmal in Unterzahl, während die Winterthurer aus fast 13 Minuten Überzahlspiel nur einmal trafen und eben den spielentscheidenden «Shorthander» durch Brügger entgegennehmen mussten.

Basels Headcoach Eric Himelfarb hatte nach dem 7:3 Sieg gegen Sierre keinen Grund etwas an der Aufstellung zu ändern. Winterthur, seit 17 Spielen ohne Sieg, trat mit den zuletzt verpflichten Sam Catta (2. Ausländer), Guignard  und Ren an. Aufgrund der letzten guten Leistungen dieser verstärkten Gastgeber waren die Basler gewarnt.

Basel zu Beginn dominant

Basel ging dadurch entschlossen in die Partie und dominierte die ersten zehn Spielminuten deutlich. Dabei konnte Warmbrodt nach nur 10 Sekunden Powerplay Basel in der 5. Minute mit seinem Schuss ins linke Eck 1:0 in Führung schiessen. Entsprechend überraschend der Ausgleich von Hofstetter, der zu wenig konsequent angegriffen die Ecke aus mittlerer Distanz aussuchen kann. Nur 79 Sekunden später stellt Winterthur mit Staigers Tor im Powerplay zum 2:1 das Spiel auf den Kopf. Mit diesem Treffer steigerte sich das Selbstvertrauen der Gastgeber augenscheinlich. Winterthur zeigte sich defensiv stabil und war in der Offensive mit vielen Abschlüssen stets gefährlich. Damit war die Führung nach dem ersten Abschnitt nicht unverdient.

Drei Lattenschüsse innerhalb von drei Minuten

Die erste Chance im Mitteldrittel gehörte Muller. Doch die Winterthurer hielten weiter, aufopferungsvoll kämpfend, dagegen. Zwischen der 25. – und 27. Minute ertönte Stahllärm, als sowohl Brügger, Wilkins sowie Nater jeweils die Latte trafen. Eine weitere Ausgleichschance hatte Stukel nur wenige Sekunden später. Im Anschluss wurde Basel wieder passiver und liess den Winterthurer Akteuren zu viel Aktionsspielraum. Zum richtigen Zeitpunkt kam daher die Strafe gegen Barbei, welche Schwab 13 Sekunden vor Ablauf zum 2:2 gegen das schwächste Boxplay-Team der Liga nutzte. Im Anschluss hatten beide Teams Möglichkeiten. Der Bandencheck von Sablatnig während der Schlusssirene hatte dann aber Folgen. Basel musste zu Beginn des Schlussdrittels 5 Minuten lang am Stück in Unterzahl spielen.

Starkes Unterzahlspiel

In diesen fünf Minuten zeigten die Basler, warum Sie ihrerseits das zweitbeste Boxplayteam sind. Sehr aktiv verteidigend liessen sie keine einzige Chance zu. Im Gegenteil. Ein haarsträubender Fehlpass von Steiner auf Brügger nutzt dieser kaltblütig zum Siegtreffer. Kurze Zeit später erhielt Supinski auch noch die Chance auf ein Tor, scheiterte jedoch im Eins gegen Eins gegen Shiyanov. Basel, dass nun das Spiel im Griff hatte, hatte fünf Minuten später die Riesenmöglichkeit das Resultat neu zu stellen. Doch sowohl Muller wie auch Supinski trafen hintereinander nur den Pfosten. Als alles schon nach einem weiteren Basler Sieg gegen Winterthur ausgesehen hatte, wurde gegen Supinski eine fragwürdige Strafe ausgesprochen. Diese nutzten die Zürcher, um den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Während der doppelten Überzahl packte der gute Henauer nochmals seine letzten Paraden aus und sicherte zusammen mit seinen Vorderleuten den Sieg.

Damit verlieren die unglücklichen Winterthurer, welche auch an diesem Abend einen Punkt verdient hätten, zum 18. Mal hintereinander. Damit ist die Saison Anfang Februar für die Eulachstädter beendet. Für Basel geht es am Dienstag, 19:45 Uhr gegen die Ticino Rockets um weitere Punkte, um sich in der Rangliste nach oben zu kämpfen. Der 6. Rang liegt drin. Dafür müssen sie sich aber nochmals steigern.

EHC Winterthur - EHC Basel 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)

Eishalle Deutweg, Winterthur – 687 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Christian Potocan; Pascal Nater, Lars Nater

Strafen: 5 mal 2 Minuten plus 1 mal 5 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Winterthur

Bestplayer Spiel: Brügger (Basel); Staiger (Winterthur)

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Wilkins (Winterthur)

Schüsse aufs Tor: Basel : 26 – Winterthur: 33 (10:10, 8:13, 8:10)

Tore: Warmbrodt {2} (Muller{2}, Berger {11}) 0:1. 11. Hofstetter {5} (Jobin {3}, Thévoz {8}) 1:1. 12. Staiger {12} (Bartholet {6}, Barbei {15}) 2:1. 34. Schwab {11} (Supinski {22}, Zubler {22}) 2:2. 43. Brügger {6} 2:3.

Bemerkungen: 25. Brügger (Lattenschuss). 26. Wilkins (Lattenschuss). 27. Natter (Lattenschuss). 48. Muller (Pfostenschuss). 48. Supinski (Pfostenschuss) 59 Timeout Winterthur.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Büsser, Molina; Zubler, Nater; Füllemann, Bachofner, Warmbrodt ; Stukel, Supinski, Muller; Berger, Brügger, Sablatnig; Schwab, Rexha, Näf; Alihodzic, Kiss, Dähler, Ryser. Headcoach: Eric Himelfarb; AC: Michel Zeiter.

Basel ohne: Wyniger, Pozzorini. Cavalleri, Schnellmann, Schwarzenbach.

EHC Winterthur: Shiyanov (ET: Meyer); Steiner, Bartholet; Hunziker, Deussen; Törmänen, Thévot; Posch; Ramel, Wilkins, Haldimann; Jobin, Hofstetter, Staiger; Barbei, Coatta, Lekic; Orlov, Ren. Headcoach: Teppo Kivelä

Restliche Resultate: HC Sierre – EHC Visp 4:5. Thurgau - Langenthal 0:3. GCK Lions – La Chaux-de-Fonds 3:4. Ticino Rockets - Olten 2:3 n.V.  

Tabelle: 1. Olten 38 Spiele/91 Punkte. 2. La Chaux-de-Fonds 38/84. 3. Visp 38/63. 4. GCK Lions 38/61. 5. Thurgau 38/61. 6. Langenthal 38/56. 7. Sierre 38/54.  8. Basel 37/51. 9. Winterthur 37/22. 10. Ticino Rockets 38/21

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