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EHC Basel vs HC Thurgau

Bild:
Christoph Perren
Autor:
Reto Büchler

Nach weiterem Sieg rückt der EHC Basel auf Rang Sechs vor

(Bericht: Reto Büchler, Foto: Christoph Perren)

Im letzten Heimspiel der Qualifikationsrunde besiegt der EHC Basel vor über 2500 Zuschauenden den HC Thurgau nach einem abermals kämpferischen und disziplinierten Auftritt verdient mit 2:1. Mit diesem neunten Sieg aus den letzten acht Spielen überholen die Basler den SC Langenthal und stehen vor dem letzten Spiel am Sonntag gegen Leader La Chaux-de-Fonds (Spielbeginn 17:00 Uhr) auf dem sechsten Tabellenplatz.

Defensiv starke und disziplinierte Mannschaften

Die Partie ähnelte sich den bisherigen Treffen zwischen den beiden Teams. Abermals gab es wenige Tore und Strafen. Beide Mannschaften agierten wie gewohnt defensiv sehr diszipliniert und konnten wieder auf starke Torhüter zählen. Zudem spielten sowohl Basel wie auch Thurgau hart, aber fair. Entsprechend schwierig war es die jeweiligen Verteidigungslinien zu durchbrechen. Dem EHC gelang das besser. Basel stand einerseits defensiv sehr hoch und konnte damit bereits im Ansatz gefährliche Situationen vor Henauer verhindern. Zudem verstand man es teilweise sehr gut, den Puck einfach und schnell aus dem eigenen Drittel herauszuspielen und schnelle Umschaltmomente zu generieren.

Zwei Powerplaytore

Entgegen dem Spielverlauf musste Basel in der 11. Minute im Powerplay das 0:1 entgegennehmen. Kühni wurde der Treffer nach Überprüfung auf möglichen hohen Stocks zugeschrieben. Der EHC konnte jedoch zwei Minuten später ebenfalls in Überzahl bereits wieder ausgleichen. Schwab schloss ein die schnelle Passstafette erfolgreich ab. In der Folge war das Heimteam in diesem intensiven spannenden Spiel, bis auf eine Ostschweizer Druckphase um die Spielmitte, näher am zweiten Treffer. Insbesondere zwischen der 32. und 40. Spielminute spielte praktisch nur Basel und hatte durch den heranfliegenden Kiss, durch Näf oder Supinski gute Möglichkeiten.

Sololauf von Muller bringt den Sieg

In der 45. Minute endlich die verdiente Basler Führung. Stukel wurde an der Bande in die Zange genommen, konnte jedoch noch den Pass in die Mitte zu Muller spielen, der sich durch die letzten Thurgauer Verteidiger dribbelte und zum spielentscheidenden Tor trifft. Bis der Sieg der Basler feststand, musste Henauer in der 49. Minute nochmals seine Klasse mit einem Blitzreaktion zeigen. Ansonsten spielten die Basler die Partie souverän zu Ende. In der 56. Minute mit dem Pfostenschuss von Supinski oder nachdem der HCT seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, hätte Basel sogar noch den dritten Treffer erzielen können.

EHC Basel – HC Thurgau 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)

St. Jakob Arena Basel – 2516 Zuschauende

Schiedsrichter: Roland Gerber; Michael Weber; Benjamin Francey, Steve Wermeille

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 2 mal 2 Minuten gegen Thurgau

Bestplayer Spiel: Schwab (Basel); Hobi (Thurgau)

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Elo (Thurgau)

Schüsse aufs Tor: Basel: 27 – Thurgau: 25 (7:6, 11:8, 9:11)

Tore: 11. Kühni {2} (Hobi {7}) 0:1. 13. Schwab {12} (Berger {14}, Nater {11}) 1:1. 44. Muller {7} (Stukel {23}) 2:1.

Bemerkungen: 56. Pfostenschuss Supinski. 58. Timeout Thurgau.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Zubler, Nater; T. Büsser, Molina; Bachofner, Wyniger; Stukel, Supinski, Muller; Berger, Brügger, Ryser; Dähler, Rexha, Näf, Schwarzenbach, Alihodzic, Schwab; Kiss. Head Coach: Eric Himelfarb; AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Warmbrodt, Sablatnig, Füllemann, Pozzorini. Cavalleri, Schnellmann. Ritzmann

HC Thurgau: L. Janett (ET: Rüegger) ; Ganz, Kühni ; Rundqvist, Forrer; Soracreppa, Parati; G. Janett, Schmutz; Stehli, Lehmann, Elo; Döpfner, Hobi, Spannring; Lossli, Hollenstein, Etter; Von Allmen, Jolliet, Etter. Headcoach: Markus Akerblom

Weitere Spiele : Langenthal – La Chaux-de-Fonds 2:3 n.V. Olten – GCK Lions 2:3 n.P. Sierre – Ticino Rockets 2:1 n.V. Winterthur - Visp 1:4.

Tabelle : 1. La Chaux-de-Fonds 44 Spiele/ 103 Punkte. 2. Olten 44/102. 3. GCK Lions 44/71 4. Thurgau 44/69. 5. Visp 44/69. 6. Basel 44/68. 7. Langenthal 44/67. 8. Sierre 44/61. 9.  Winterthur 44/27. 10. Ticino Rockets 44/23.

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