EHC Wiki-Münsingen - EHC Basel

Nov.
23
2019
Saison
Wiki - Basel 0:1
Mauricette Schnider
EHC Wiki-Münsingen
0:1
(0:1 0:0 0:0)
EHC Basel

Harterkämpfter Sieg für den EHC Basel

(Bericht: Reto Büchler, Foto: Mauricette Schnider)

In einem spannenden, hartumkämpften Spiel gewinnt der EHC Basel auswärts mit 1:0 drei wichtige Punkte gegen den EHC Wiki-Münsingen.  Das Schlussresultat stand durch den Treffer von Elia Gröflin bereits nach sechs Spielminuten fest.

 Nach dem Cuperfolg am letzten Dienstag in Adelboden spielte der EHC Basel gegen Wiki-Münsingen abermals im Kanton Bern, dieses Mal um wichtige Meisterschaftspunkte. In derselben Halle übrigens, wo Mitte Dezember die 2. Qualifikationsrunde im Cup gegen den EHC Freimettingen aus der 2.Liga stattfinden wird. Erstmals diese Saison kamen zwei Spieler vom Partnerteam Olten mit Basler Vergangenheit zum Einsatz. Jérome Lanz absolvierte das Meiste seiner Juniorenzeit bei Basel während Stéphane Heughebaert das Team bereits in der vergangenen Saison in dreizehn Spielen verstärkte.

 

 

Gröflin mit dem einzigen Treffer des Spiels

Basel startete sehr gut in die Partie und hatte in den ersten Minuten ein klares Chancenplus. Daher war die Führung nach sechs Minuten auch hochverdient. Gfeller sah den freistehenden Gröflin, der mit einem direkten Flachschuss Torhüter Zaugg bezwang. Mit den anschliessenden zwei Strafen gegen Basel gab man den Gastgeber seinerseits Möglichkeiten zum Torerfolg und das Spiel wurde im Verlauf des Drittels ausgeglichener. Der gut aufgelegte Haller im Tor der Basler war jedoch der gewohnt sichere Rückhalt. Somit konnte Basel nach einem ausgeglichenen Startdrittel den Mittelabschnitt mit einer knappen Führung in Angriff nehmen.

Kampf um jeden Meter

In diesem Mitteldrittel neutralisierten sich beide Mannschaften. Es wurde extrem viel Aufwand mit Störarbeit betreiben und um jede Scheibe gekämpft. Ein flüssiges Spiel mit schönen Kombinationen war kaum möglich. Gute Tormöglichkeiten erarbeitete sich Basel hauptsächlich im Powerplay wie durch Hunziker, Vogt oder Schir. Die Tormöglichkeiten für Wiki entstanden meistens, wenn dessen erste Sturmlinie um Best-Player Baumgartner auf dem Eis stand oder wenn den Baslern im Spielaufbau haarsträubende Fehlpässe passierten.

Heisse Schlussphase durch unnötige Strafen

Das Schlussdrittel absolvierte Basel nur noch mit drei Linien. Dort verpassten es die Basler den Sack früh zuzumachen. Bereits nach 10 Sekunden hatte Kiss das zweite Tor auf dem Stock, ebenso in der 46. Minuten, als er den Puck nicht über die Torlinie brachte. Auch im Powerplay wurden mehrere Möglichkeiten erspielt, aber leider ohne Torerfolg. Nach einem überlangen Einsatz der dritten Linie war Othmann gezwungen n der 48. Minute sein Timeout zu nehmen. Richtiger Zeitpunkt, um den Spielern eine Verschnaufpause zu geben und der Druck der Berner zu brechen. Im nächsten Überzahlspiel hatte Baumgartner zunächst eine sehr gute Möglichkeit auszugleichen. Im Gegenzug konnte Schir direkt von der Strafbank auf Zaugg zulaufen, der Abschluss war jedoch zu direkt auf den Torhüter gezielt. Die letzten Minuten hatten es dann nochmals in sich. Rund vier Minuten vor Schluss erhielt Basel die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu spielen. Durch unnötige Strafen war der EHC dann plötzlich für 30 Sekunden in doppelter Unterzahl und musste unnötig zittern. Auch als die Gastgeber den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzten überstand Basel die Schlussoffensive schadlos und brachte den Sieg über die Zeit. Torhüter Haller gelang damit bereits seinen dritten "Shutout" der Saison.

"Team First" im Hinterkopf

"Es war wichtig, dass wir die drei Punkte mitnehmen konnten", so der einzige Torschütze Elia Gröflin nach dem Spiel. "Es war ein körperlich hartes Spiel zweier gleichwertigen Teams gewesen, die bis zum Ende gekämpft haben." Sein Tor beschrieb er wie folgt: "Ich habe gewusst, dass ich frei bin. Gute Übersicht von Leandro (Gfeller), der den Pass perfekt zu mir gespielt hat und dann habe ich einfach abgedrückt." Auf die Frage, wie man unnötige Strafen wie am Schluss verhindern könne, appelliert er an Gelassenheit: "In solchen Situation müssen wir ans Team denken und ruhig bleiben, also "Team First" im Hinterkopf haben."

Dieser Teamgedanken ist bereits wieder am nächsten Dienstag gefragt, wenn es um 20:15 Uhr zu Hause in der St. Jakob-Arena gegen den SC Lyss geht

 

 

EHC Wiki-Münsingen - EHC Basel 0:1 (0:1, 0:0. 0:0)

Sportzentrum Sagibach Wichtrach, 287 Zuschauer

Schiedsrichter: Marc Baumann; Emanuel König, Sandro Baumgartner

Best Player Saison: Zwissler (Basel); Baumgartner (Wiki)

Tore: 6. Groeflin {3} (Gfeller {2}) 0:1.  

Schüsse: Basel: 29 Wiki: 22 (9:7, 10:7, 10:8)

Strafminuten: 8 mal 2 Minuten gegen Basel; 5 mal 2 Minuten gegen Wiki

Bemerkung: 48. Timeout Basel. 60. Timeout Wiki-Münsingen

EHC Basel: Haller (ET: Osterwalder); Hermkes, Hunziker; Maurer, Heughebaert; Spies, Gfeller, Schwörer; Lanz, Kiss, A. Valenza;  Zwissler, Vogt, Schir; Hrabec, Seiler, Schnellmann; Maurenbrecher, Gröflin, Rattaggi; Studer. Headcoach: Robert Othmann; Assistent-Coach: David Malicek. Abwesend:  Steinmann, Büsser, Dietrich, Hagen (verletzt); L. Valenza, Lehner (überzählig); Schöni (Partnerteam)

EHC Wiki-Münsingen: Zaugg (ET: Vock) N. Kormann, Liechti; Bichsel, Dällenbach; Marolf, Gerber; Steiner, Pianta; Studer, Baumgartner, Marbot; C. Kormann, Jolliet, Baltisberger; Allemann, Mühlemann, Lüthi; Joch, Waber. Head-Coach: Stefan Gerber

 Rangliste: 1. Martigny 18 Spiele /42 Punkte. 2. Dübendorf 18/36. 3. Arosa 18/29. 4. Bülach 18/29. 5. Basel 16/27. 6. Thun 18/25. 7. Wiki-Münsingen 18/23. 8. Chur 18/23. 9. Düdingen 18/23. 10. Seewen 18/21. 11. Huttwil 17/20. 12. Lyss 17/20.

 

Rang Team Spiele Tore Punkte
1 HCV Martigny 18 85:48 42
2 EHC Dübendorf 18 55:39 36
3 EHC Arosa 18 64:61 29
4 EHC Bülach 18 57:52 29
5 EHC Basel 16 47:38 27
6 EHC Thun 18 58:57 25
7 EHC WIKI-Münsingen 18 68:74 23
8 EHC Chur 18 49:64 23
9 HC Düdingen Bulls 18 39:56 23
10 EHC Seewen 18 43:53 21
11 Hockey Huttwil 17 55:57 20
12 SC Lyss 17 45:66 20