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EHC Basel vs EHC Visp

(1:1, 2:0, 0:1)
Bild:
Christoph Perren
Autor:
Reto Büchler

Der EHC Basel setzt mit 3:2 gegen Visp Siegesserie fort

(Bericht Reto Büchler, Foto Christoph Perren)

Perfekte Woche für den EHC Basel. Nach den Siegen gegen Olten, Winterthur (im Cup) und Sierre konnte nun auch der EHC Visp das Eis in der St. Jakob Arena nicht als Sieger verlassen. Die Basler überzeugten in den ersten beiden Dritteln abermals mit Ihrer Dominanz. Leider konnten die Spieler bei einem Torschussverhältnis von 33:8 die vielen Möglichkeiten nicht effizient nutzen um früh eine Vorentscheidung herbeizuführen. So wurde es zum Schluss nochmals unerwünscht eng. Matchwinner war mit einem Tor und zwei Assists Topscorer Jakob Stukel.

Basel komplett

Basels Coach Eric Himelfarb konnte erstmals seit langem wieder alle Zeilen auf dem Matchblatt ausfüllen. Nach überstandener Sperre durfte Vincenco Küng wieder mitspielen. Ebenso dabei war Jules Sturny, der nach einem unglücklichen Zusammenstoss im Spiel gegen Sierre von letztem Freitag bereits nach vier Spielminuten mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe unter die Dusche geschickt worden war. Es erfolgt in dieser Angelegenheit kein Verfahren. Bei Basel absolvierten Sandro Brügger sein 101. und Jens Nater sein 100. Pflichtspiel für den EHC.

Viele Basler Schüsse in den ersten zwei Drittel

Basel startete wie eine Rakete in die Partie. Nach Chancen von Bircher und Stukel traf Näf bereits nach 57 Sekunden zur Führung. Dass in der Euphorie auch defensiv weiter konzentriert gearbeitet werden muss, erfuhr der EHC kurz nach dem Führungstreffer, als Riatsch den Pfosten traf. Auch der anschliessende Video-Review durch das sehr gute Schiedsrichtergespann, bestätigte den Schuss an die Torumrandung. Basel in der Folge gefälliger, auch wenn sich zwischendurch Fehlzuspiele einschlichen. Die beste Möglichkeit für Visp hatte Nilsson in der 13. Minute nach einem Konter in Unterzahl. Der Ausgleich folgte drei Minuten später dann doch noch. Der leicht abgefälschte Schuss von Fuchs überraschte Haller. Nach dem Ausgleichstreffer schaltete Basel wieder einen Gang hoch und hatte durch Stukel, Kummer, Supinski und Rouiller gute Chancen.

Torhüter Stefan Müller hält Visp im Spiel

Besonders in den ersten 40 Minuten war auffällig, dass die Basler jede Möglichkeit nutzen, auf das gegnerische Tor zu schiessen. Zwar war man dabei oft präsent vor dem gegnerischen Tor, ein noch konsequenteres «Screening», also dem Torhüter die Sicht zu nehmen, wäre aber sicher erfolgsversprechender gewesen. Kein Screening notwendig hatte Supinski mit seinem Treffer in der 26. Minute. Nach einer Chance von Stukel, blieben er und seine Kollegen energisch an Puck und Gegner, sodass die Scheibe im Angriffsdrittel blieb und der hartnäckige Einsatz mit dem 2:1. belohnt wurde. Basel in der Folge weiterhin näher an einem weiteren Tor, insbesondere im Powerplay. Dieses sah an diesem Abend gefällig aus. Durch das sehr passive Boxplay der Gäste, war es jedoch sehr herausfordernd Lücken zu finden. Wurde eine gefunden, war Stefan Müller nicht nur dann der grosse Rückhalt bei Visp. So war eine Einzelaktion von Stukel nötig, der mit einem «Buebetrickli» das überfällige dritte Basler Tor erzielte. Sekunden danach hätte Zubler nach Pass von Supinski einen draufsetzen müssen.

Unnötige Spannung zum Schluss

Die Gäste aus dem Wallis spürten nun, dass da noch etwas zu holen ist und kamen sehr dominant aus der Kabine. Es folgten Chancen auf beiden Seiten, wobei beide Torhüter zunächst dichthielten. So blieb es lange offen, ob es eine Vorentscheidung geben oder nochmals spannend wird. Nach dem 2:3 durch Gähler knapp zwei Minuten vor Ende war es schlussendlich Letzteres. Für einmal fehlte die Zuordnung in der Defensive, was eventuell einem Wechselfehler geschuldet war. Denn zwei Basler Center standen beim Gegentreffer auf dem Eis. Anderthalb Minuten vor Schluss entscheid Heinz Ehlers nach seinem Timeout Müller für einen sechsten Feldspieler rauszunehmen. 25 Sekunden vor Schluss war der Vorteil wieder dahin, als Eigenmann die Nerven verlor und nach einen Rencontre gegen Küng auf die Strafbank geschickt wurde. Seine obszöne Geste auf dem Weg zur Strafbank gegen die Zuschauer:innen, von den Schiedsrichtern nicht bemerkt, dürfte noch ein Nachspiel haben.

Mit dem wettbewerbsübergreifend sechsten Sieg hintereinander fahren die Basler nun nächsten Dienstag zum Tabellenzweiten GCK Lions. Mit einem Sieg können die Basler die Zürcher überholen.

EHC Basel – EHC Visp 3:2 (1:1, 2:0, 0:1)

St. Jakob Arena Basel – 2023 Zuschauende

Schiedsrichter: Peter Gäumann, Christian Potocan; Steve Wermeille, Rico Dufner.

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Basel 4 mal 2 Minuten gegen Visp.

SL Topscorer : Stukel (Basel); Nilsson (Visp)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Müller (Visp)

Torschüsse: Basel 39, Visp 22 (18:5; 15:3; 6:14)                                                                       

Tore: 1. Näf {3} (Stukel {14} 1:0. 16. Fuchs {1} (Riatsch {4}, Ritz {4}) 1:1. 26. Supinski {5} (Stukel {12}) 2:1. 38. Stukel {12} (Supinski {15}) 3:1. 59. Gähler {3} (Eigenmann {8}, Nunn {7}) 3:2.

Bemerkungen: 2. Pfostenschuss Riatsch. 59. Timeout Visp.

EHC Basel: Haller (ET: Stauffacher); Zubler, Nater; Bircher, Rouiller; Bachofner, Aeschbach; Higgins; Stukel, Supinski, Näf; Sturny, Kummer, Sablatnig; Ryser, Brügger, Hüsler; Rexha. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Küng, Warmbrodt, Meile, Füllemann, Fuss, Liniger

EHC Visp: Müller (ET: Ritz); Eigenmann, Weisskopf; Heinen, Gähler; Pinana, Fuchs; Lutz, Despont; Wüest, Nilsson, Nunn; Haussener, Canova, Kuonen; Marchand, Mäder, Werder; Burgener, Ritz, Riatsch. Head Coach: Heinz Ehlers

Weitere Spiele und Tabelle

GCK Lions - Thurgau 0:2. Bellinzona – La Chaux-de-Fons 2:6. Martigny – Olten 2:3. Sierre -Winterthur 4:0.  

1. EHC Olten 22/50. 2. GCK Lions 22/41. 3. Basel 19/38. 4. La Chaux-de-Fonds 22/38. 5. Winterthur 22/34. 6. Martigny 21/33. 7. Thurgau 21/30. 8. Sierre 20/26. 9. Visp 22/20. 10. Bellinzona 22/11.

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