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EHC Basel vs HC Sierre

(0:0, 1:0, 2:2)
Bild:
Christoph Perren
Autor:
Reto Büchler

Vierter Sieg hintereinander und Sprung auf Platz Drei für den EHC Basel

(Bericht Reto Büchler, Foto Christoph Perren)

Der EHC Basel trotzte in einem spannenden und emotionalen Spiel allen Widrigkeiten und erkämpft sich gegen den starken HC Sierre einen 3:2 Sieg. Ein starker Rückhalt beim EHC war Torhüter Fabio Haller, der gerade in den vielen Unterzahlsituation sein Team mit starken Paraden vor Gegentoren bewahrte.

Coach Eric Himelfarb musste in diesem Spiel nicht nur auf den verletzten Torhüter Andri Henauer verzichten, sondern auch auf Vincenzo Küng, der seine zweite und letzte Sperre absitzen musste. Als Ersatztorhüter im Einsatz war Colin Stauffacher vom SC Langenthal. Während Basel aufgrund der vielen Absenzen nur 7 Verteidiger und 11 Stürmer aufstellen konnte, brachte Sierre zu Beginn komplette vier Linien auf das Eis.

Unglücklicher Zusammenstoss mit Folgen

Mit den zuletzt vielen Erfolgserlebnissen im Rücken, startete der EHC mit viel Selbstvertrauen in die Partie. In den ersten vier Spielminuten hatte Basel bereits vier ernstzunehmende Möglichkeiten. Insbesondere eine Szene gab zu reden, als die Scheibe frei vor der Torlinie lag, der Schiedsrichter jedoch das Spiel zu früh unterbrach. Die Dominanz wurde in der fünften Minute jäh unterbrochen, als Sturny und Vouardoux unglücklich zusammenstiessen. Dies hatte für beide Spieler Konsequenzen. Der Basler Stürmer kassierte eine Spieldauerdisziplinarstrafe, während Vouardoux in Spital gefahren werden musste. Wir wünschen ihm gute Besserung, alles Gute und eine schnelle Genesung. In den folgenden fünf Minuten Unterzahl, welche später noch zwei weitere folgten, hielt Fabio Haller mit Glück und Können seinen Kasten rein. Bei Basel hatte insbesondere Supinski mehrere Möglichkeiten. Allgemein gefielen Basels ausländische Verstärkungsspieler. Fünfzehn Torschüsse gingen auf das Konto der Beiden.

Diskussionsbedarf für Himelfarb

Erfreulicher Beginn des Mittelabschnitts. An der Bande hinter dem eigenen Tor schaffte es Rouiller einen genialen, genauen Pass an die Mittellinie zu Ryser zu spielen, der loszieht und Giovannini keine Chance lässt. In der Folge gab es immer mehr Diskussionsbedarf, sei es unter den erbosten Zuschauer:innen wie auch zwischen Basels Coach Himelfarb und den Unparteiischen. Es schien, als hätten die Gäste einen Freipass bei ihrer harten Gangart. Erst in der 29. Minute wurde eine erste «überfällige» Strafe gegen die Walliser verhängt. Vor und nachher hatten die Basler mit zwei Pfostenschüsse durch Stukel und Bircher Abschlusspech. Gegen Ende des Drittels wurde der HCS stärker, wobei der formstarke Haller der Rückhalt war. Erwähnenswert dabei der wichtige Big Save gegen Vouillamoz in der 37. Minute.

Spannend bis zur letzten Sekunde

Blitzstart für Basel auch im Schlussdrittel. Ganze neun Sekunden brauchte Stukel, um nach einer schönen Einzelaktion das zweite Tor zu schiessen. Die Gäste reagierten auf den Rückstand heftig und deckten Haller mit Torschüssen ein. Erschwerend kamen dann noch zweimal Zweiminutenstrafen hinzu, was es Sierre ermöglichte in doppelter Überzahl zu agieren. Arnaud Montandon nutzte diese Chance zum Anschlusstreffer. Ein unnötiges heftiges Stossen gegen Sablatnig von Volejnicek gab Basel auch die Möglichkeit in Überzahl zu spielen. Dieses Mal konnte Supinski die ihm von Stukel servierte Chance zum 3:1 nutzen. Das Spiel war jedoch noch lange nicht entschieden. Wieder fand sich ein Basler auf der Strafbank. Dieses Mal Kummer für vier Minuten nach einem hohen Stock. Sierres Topscorer Cory Emmerton brauchte im Powerplay 10 Sekunden für den abermaligen Anschlusstreffer. Als Yves Sarault rund anderthalb Minuten vor Schluss seinen Torhüter rausnahm, hatte Basel eine 100%ige Möglichkeit für die Entscheidung, welche aber vergeben wurde. So musste bis zum Schluss noch gezittert werden.

Dieser Sieg hat viel Kraft gekostet. Fast 14 Minuten kämpften die dezimierten Basler in Unterzahl. Daher gilt es sich nun gut für das nächste Heimspiel am Sonntag gegen Visp zu erholen. Spielbeginn in der St. Jakob Arena ist um 17:00 Uhr

EHC Basel vs HC Sierre 3:2 (0:0, 1:0, 2:2)

St. Jakob Arena Basel – 1725 Zuschauende

Schiedsrichter: Roland Gerber, David Truffer; Gilles Wermeille, Steve Wermeille

Strafen: 6 mal 2 Minuten plus 1 mal 5 Minuten plus 1 mal Spieldauerdisziplinstrafe (Jules Sturny, Check gegen den Kopf/Nackenbereich) gegen Basel; 2 mal 2 Minuten gegen Sierre.

SL Topscorer : Stukel (Basel); Emmerton (Sierre)

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); Giovannini (Sierre)

Torschüsse: Basel 33, Sierre 44 (11:8; 10:18; 12:18)       

Tore: 22. Ryser {1} (Rouiller {13}) 1:0. 41. Stukel {11} (Nater {1}) 2:0. 46. A. Montandon {9} (M. Montandon {11}, Castonguay {12}) 2:1. 55. Supinski {4} (Stukel {13}, Aeschbach {7} 3:1. 56. Emmerton {10} 3:2.

Bemerkungen: 27. Pfostenschuss Bircher. 32. Pfostenschuss Stukel.

EHC Basel: Haller (ET: Stauffacher); Zubler, Nater; Bircher, Rouiller; Bachofner, Aeschbach; Higgins; Stukel, Supinski, Näf; Sturny, Kummer, Sablatnig; Ryser, Brügger, Hüsler; Rexha. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Küng, Warmbrodt, Meile, Füllemann, Fuss, Liniger

HC Sierre: Giovannini (ET: In-Albon); Casserini, M. Montandon; Berthoud, Maret; Meyrat, Dozin; Bedolla, Vouardoux; Rod, Emmerton, Castonguay; Lhotak, A. Montandon, Bougro; Volejnicek, Krakauskas, Karaffa; Bernazzi, Bonvin, Vouillamoz. HC: Yves Sarault.

Weitere Spiele und Tabelle

La Chaux-de-Fonds – GCK Lions 3:4 n.P. Olten – Visp 2:0. Thurgau – Bellinzona 6:1. Winterthur – Martigny 2:3. n.V.

1. EHC Olten 21/47. 2. GCK Lions 21/41. 3. Basel 19/35. 4. La Chaux-de-Fonds 21/35. 5. Winterthur 21/34. 6. Martigny 20/33. 7. Thurgau 20/27. 8. Sierre 19/23. 9. Visp 21/20. 10. Bellinzona 21/11.

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