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GCK Lions vs EHC Basel

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Bild:
Reto Büchler
Autor:
Reto Büchler

Der EHC Basel für gute Leistung abermals zu wenig belohnt

(Bericht und Foto: Reto Büchler)

Im fünften Auswärtsspiel hintereinander verliert der EHC Basel gegen die GCK Lions nach Penaltyschiessen. Cédric Hüsler hatte einen abermals starken EHC Basel in der 46. Minute in Führung geschossen. Eine doppelte Überzahl ermöglichte es den Lions kurz vor Ende der regulären Spielzeit auszugleichen.

Gegen die GCK Lions musste Himelfarb neben den «Bernern» Füllemann, Meile und Fuss weiter auf Sablatnig und Liniger verzichten. Zubler stand wieder im Aufgebot. Im Sturm ersetzte Santiago Näf Jamie Schaub in der ersten Sturmlinie. Für ihn rutschte Hüsler von der vierten in die dritte Sturmlinie.

EHC kann Überlegenheit nicht in Tore ummünzen

Der EHC Basel zeigte von Beginn einen mutigen, engagierten Auftritt gegen den Tabellenzweiten und war gegen die zu Beginn eher passiveren Lions überraschenderweise in weiten Teilen der Partie die überlegenere Mannschaft. Das Torschussverhältnis von 46 zu 32 entsprach dieser Tatsache. Leider haperte es wie freitags in Visp mit der Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Die Zürcher kamen erst mit der ersten Strafe gegen Stukel nach vierzehn gespielten Minuten zu ersten guten Möglichkeiten. Wobei  während des Powerplays Supinski fast mit einem Shorthander Basel in Führung schoss.

Ausser zwei Pfostenschüsse nicht viel zu sehen von den Lions

Das Mitteldrittel begann für Basel mit einer Zweiminutenstrafe nicht wie gewünscht. Küngs Eingreifen gegen den GCK-Stürmer war jedoch notwendig. Die Zürcher brachten jedoch kein Powerplay zustande und bestätigten damit die Tatsache, dass sowohl Box- wie auch Powerplay bisher in der Saison nicht zu ihren Stärken gehören (jeweils 8. Rang). Zur Spielmitte hatte Rouiller eine gute Möglichkeit. Bei einer weiteren Basler Druckphase konnten sich die Lions zweimal gut lösen und hätten ihrerseits mit zwei Pfostenschüssen in Führung gehen können, was jedoch überhaupt nicht dem bisherigen Spielverlauf entsprochen hätte. Für einmal waren die Lions, bisher mit der höchsten Torschussquote der Liga, nicht effektiv genug.

Sturny abermals mit Pfostenschuss kurz vor Schluss

Auch im Schlussdrittel bewiesen beide Torhüter ihre gute Form und brachten die Zuschauenden  ein um das andere Mal zum Staunen. Einmal wurde es für Grüter zu viel des Guten. Nach mehreren Basler Möglichkeiten im Sekundentakt, war er nun erstmals geschlagen. Cédric Hüsler trifft zur überfälligen Führung. Nach dem Rückstand waren die Zürcher nun plötzlich aktiver. Haller verhinderte in der 50. Minute mit einem Big Save den Ausgleich. Danach schien es jedoch, das Basel den Vorsprung über die Zeit bringen würde. Dann überschlugen sich aber die Ereignisse. Eine Doppelstrafe innerhalb von Sekunden ermöglichte es Sopa auszugleichen. Kärki hatte anschliessend noch bei einfacher Überzahl den Siegtreffer ebenso auf dem Stock wie kurz vor Schluss der Basler Sturny, der aber leider wie in Visp nur den Pfosten traf.

In der Verlängerung hatte Basel mehr Abschlüsse, konnten aber Grüter nicht mehr bezwingen. Dies tat zwar Kummer im anschliessenden Penaltyschiessen. Da jedoch auf GCK-Seite Leone und Truog trafen, durften sich die Lions den zweiten Punkt gutschreiben lassen. Basel konnte sich damit für ein sehr gutes Spiel nicht vollständig belohnen. Spielt der EHC jedoch in dieser Intensität so weiter und findet die Kaltblütigkeit vor dem Tor wieder, wird das Team die vollständigen drei Punkte bald wieder einfahren können.

Vielleicht schon am nächsten Dienstag, wenn der EHC Basel wieder einmal zu Hause antreten darf. Im «Halloween-Spiel» ist der EHC Winterthur um 19:45 Uhr zu Gast in der St. Jakob Arena.

GCK Lions – EHC Basel 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) n.P.

Kunsteisbahn Küsnacht – 330 Zuschauende

Schiedsrichter: Lars Arpagaus, Joshua Blasbalg; Christophe Pitton, François Micheli

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 2 mal 2 Minuten gegen GCK

SL Topscorer: Stukel (Basel); Backman (GCK)

Bestplayer Spiel: Haller (Basel); Grüter (GCK)

Torschüsse: Basel 46, GCK 32 (15:8; 12:11; 15:12, 4:1)                                                              

Tore: 46. Hüsler {1} (Brügger {1} 0:1. 58. Sopa {9} (Backman {13}, Blaser {9}) 1:1.

Bemerkungen: 33. Pfostenschuss Murer. 34. Pfostenschuss Henry. 57. Timeout GCK. 59. Pfostenschuss Sturny. 65. Timeout Basel.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Zubler, Nater; Bircher, Rouiller; Higgins, Aeschbach; Bachofner; Warmbrodt; Stukel, Supinski, Näf; Sturny, Kummer, Küng; Ryser, Brügger, Hüsler; Schwab, Rexha, Schaub. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Sablatnig, Meile, Füllemann, Fuss, Liniger

GCK Lions: Grüter (ET: Ruppelt) ; Blaser, Quinn; Ustinkov, Landolt; Sejejs, Murer; Schaller, Buchli; Backman, Neuenschwander, Sopa; Hinterkircher, Kärki, Leone; Truog, Henry, Graf; Mettler, Böhler, Spring. HC: Marco Beyer

Weitere Resultate und Tabelle

Samstag : Sierre – Martigny 5:6. Sonntag:  Thurgau – Sierre 1:2 n.P. Winterthur -  La Chaux-de-Fonds 3:2 n.V. Martigny – Olten 1:9. Visp – Bellinzona 4:3 n.V.

1. EHC Olten 16/38. 2. GCK Lions 17/33. 3. La Chaux-de-Fonds 17/30. 4. Martigny 16/25. 5. Winterthur 16/25. 6. Basel 15/23. 7. Thurgau 16/20 8. Visp 17/20. 9. Sierre 15/18. 10. Bellinzona 17/11.

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