TicketingFanshop
EHC Basel Logo

Playoff Viertelfinal Spiel 3

(1:0, 0:2, 1:1)
Bild:
Isabel Langer
Autor:
Reto Büchler

«Dreck auf der Schaufel». Der EHC Basel verliert wieder knapp, dieses Mal mit 2:3

Das Wettkampfglück war auch im dritten Playoff-Viertelfinalspiel zwischen dem EHC Basel und dem EHC Visp auf der Walliser Seite. So verlieren die Basler auch das dritte Spiel mit einem Tor Unterschied mit 2:3.

Himelfarb mit einigen Umstellungen

Nach den ersten zwei unglücklichen Niederlagen in dieser Playoff-Viertelfinalpartie gegen den EHC Visp war Head Coach Eric Himelfarb gezwungen, neue Impulse zu setzten. Er tat dies einerseits mit einem Torhüterwechsel von Andri Henauer zu Fabio Haller und andererseits mit Umstellungen in den Linien. In der Verteidigung agierten wieder die gewohnten Pärchen und im Sturm spielte Noah Fuss auf den rechten Flügel mit dem Ausländerduo. Auch die restlichen Sturmlinien haben  in der Qualifikationsrunde gezeigt, dass sie in dieser Zusammensetzung erfolgreich sein können. Auf Visper Seite hatte Heinz Ehlers, bis auf eine Rochade in der Verteidigung, keine Gründe für eine Veränderung gesehen.

Basler Führung entgegen Spielverlauf

Wer in der Serie in Führung lag, war zu Beginn augenscheinlich. Während Visp frei aufspielte, war den Baslern doch eine leichte Nervosität anzumerken. Die Basler konnten ihre spielerischen und läuferischen Vorteile nicht ausspielen, rieben sich in vielen Zweikämpfen auf, welche die physisch stärkeren Oberwalliser ausnutzten. Mit Glück und Haller konnte aber ein früher Rückstand vermieden werden. In der 12. Minute können sich Fuss und Supinski einmal durchsetzen. Letzterer trifft wunderbar zum 1:0. Die Führung war entgegen den bisherigen Spielverlaufs, tat jedoch den Baslern gut. Von nun an war man mit dem Gegner mindestens auf Augenhöhe.

Statt 2:0 stand es 1:2

Auch im Mittelabschnitt taten sich die Basler schwer sich gegen die robusten Gegner durchzusetzen. So war es ein Kampfspiel um jede Scheibe. Haller verhinderte in der 24. Minute mit einem Big Save den Ausgleich. Auf der anderen Seite hatte insbesondere Küng mehrere gute Möglichkeiten, brachte jedoch die Scheibe nicht an Müller vorbei. Der Torhüter von Visp schien die Pucks magnetisch anzuziehen, zu zentral und zu hoch wurden sie abgegeben. Mehr Glück hatte Burgener. Nach einem Zweikampf um die Scheibe nach einem Anspiel kommt diese zum Torschützen, der verdeckt abzieht und trifft. Basel sofort bemüht den alten Vorsprung wieder herzustellen, verliert jedoch den Puck im Angriffsdrittel. Den schnellen Gegenstoss verwertete der freistehende Nunn nach schöner Vorarbeit von Nilsson und Brüschweiler. Das folgende Timeout brachte zunächst nicht die gewünschte Reaktion. Im Gegenteil. Vier Minuten Unterzahl mussten überstanden werden, was dem EHC gelang. So gingen die Basler nur mit einem Tor Rückstand in das Schlussdrittel.

Wieder Abschlusspech

In den letzten zwanzig Spielminuten zeigten die Basler wieder ihr Sonnengesicht. Es wurde mehr gelaufen und das Tempo mit schnelleren einfachen Pässen erhöht. Aeschbach und Nater hatten erste gute Möglichkeiten. In der 48. Minute dann der überfällige Ausgleich durch Hüsler, der die Scheibe ins Tor stocherte. Ehlers verlangte die Coach’s Challenge. Die Schiedsrichter sahen jedoch kein Vergehen, sodass der Treffer zählte. Die Basler verpassten im nachfolgenden Überzahlspiel mit Chancen von Stukel und Rexha in Führung zu gehen. Beide Male war Müller der Spielverderber. Dann kam auch noch Pech dazu, als bei einem weiteren Powerplay sowohl Rouiller wie auch Brügger nur die Torumrandung trafen. Es war frustrierend für die nun klar überlegenen Basler. Umso mehr, als das Beinstellen gegen Rouiller nicht geahndet wird und im Gegenzug der Siegtreffer von Visp fällt. Es scheint sich alles gegen die Basler zu verschwören. Auch eine weitere Coach’s Challenge, diesmal von Himelfarb, nützte nichts. In einer unübersichtlichen Situation mit Goalie Haller ohne Helm und am Boden bringt Haussener den Puck über die Linie.  Einen letzten guten Abschluss hatte noch Supinski, als Haller für einen sechsten Feldspieler Platz machte. Es wollte aber wieder nicht sein.

Damit steht es in der Serie 3:0 für Visp. Es hätte grad so gut umgekehrt sein können. So sind die Basler nun gezwungen am Dienstag zu gewinnen, um ein weiteres Heimspiel am kommenden Freitag zu erzwingen. Sonst ist die Saison beendet. Hoffentlich steht für einmal das Wettkampfglück auf Basler Seite.

EHC Basel – EHC Visp 2:3 (1:0, 0:2, 1:1) (Stand: 0:3)

St. Jakob Arena Basel - 2682 Zuschauende

Schiedsrichter: Peter Gäumann, Geoffrey Jordi; Fabrizio Bachelut, Lars Nater

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Visp

Bestplayer Playoff: Bircher (Basel); Burgener (Visp)

Bestplayer Spiel: Hüsler (Basel); Nunn (Visp)

Torschüsse: Basel 45 Visp 33 (11:10, 10:15, 24:8)

Tore: 12. Supinski (Fuss) 1:0. 29. Burgener (Riatsch, Ritz) 1:1. 30. Nunn (Brüschweiler, Nilsson) 1:2. 48. Hüsler (2:2.). 57. Haussener (Canova, Wüest) 3:2.

Bemerkungen: 30. Timeout Basel. 52. Pfostenschuss Rouiller und Lattenschuss Brügger. 60. Timeout Basel.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Zubler, Nater; Bircher, Rouiller; Füllemann, Aeschbach; Bachofner; Stukel, Supinski, Fuss, Sturny, Kummer, Küng; Ryser, Brügger, Schaub; Hüsler, Rexha, Huber; Liniger. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Higgins, Meile, Warmbrodt, Näf, Sablatnig, Cavalleri.

EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Grossniklaus, Pinana; Eggenberger, Fuchs;  Weisskopf, Werder; Brüschweiler, Nilsson, Nunn; Haussener, Canova, Wüest; Chiriaev, Mäder, Kuonen; Burgener, A. Ritz, Riatsch; Head Coach: Heinz Ehlers.

Weitere Spiele

La Chaux-de-Fonds - Winterthur 8:0 (Stand: 2:1). Olten – Thurgau 4:3 n.V (Stand: 2:1). GCK Lions - Sierre 2:4 (Stand: 1:2)

Highlight-Video

Interview

Zuschauerzahl

0

Torschüsse

45:33
(11:10, 10:15, 24:8)
ImpressumDatenschutzAllgemeine Geschäftsbedingungen
© 1932 - 2024 | EHC Basel
crossmenuchevron-down linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram