EHC Winterthur VS EHC Basel

Erfolgreicher Jahresabschluss für den EHC Basel

Nach einem missglückten Saisonstart hat sich der EHC Basel mit dem 5:2-Auswärtssieg gegen den EHC Winterthur endgültig an das Tabellenmittelfeld herangekämpft. Vier Tore im zweiten Drittel, davon zwei in Überzahl, entschieden die Partie. Alle Basler Treffer wurden aus naher Distanz erzielt. Die sichtbare Präsenz vor dem gegnerischen Tor konnte damit belohnt werden.

Bei Basel ersetzten Füllemann und Moser Landskroner und Hamr. Als Ersatzgoalie für den kranken Henauer amtete Kurt. Bei den bisherigen drei Partien in dieser Saison (zweimal gewann Basel) wurde der Sieger je einmal nach Verlängerung bzw. Penaltyschießen ermittelt. Auch das dritte Spiel ging nur mit einem Tor Unterschied zu Ende. Dies ließ ein hart umkämpftes Spiel erwarten, was es trotz des auf den ersten Blick klaren Sieges auch war.

Haller verhindert Rückstand

Zu Beginn der Partie wurden einige kernige Checks ausgeteilt. Jedoch alles im erlaubten Rahmen. Es ist kein Zufall, dass beide Teams das Liga-Schlusslicht bei den Strafen einnehmen. Winterthur war besser gestartet, agierte sehr aufsässig und hatte spätestens mit der Topchance durch Embacher Goalie Haller bereits ins Schwitzen gebracht. Basel hatte erst in der achten Minute durch Barbei eine erste ernstzunehmende Möglichkeit herausgespielt. Die Partie lebte fortan von Fehlern in den Defensivreihen, die teilweise recht sorglos mit dem Puck umgingen. Haller bewahrte dabei sein Team vor einem Rückstand. Erwähnenswert ist die beste Basler Chance durch Brügger in der 13. Minute und die beste Chance der Winterthurer durch Diethelm in der 19. Minute, als der Puck knapp neben das Tor zischte.

Strafen brachten Winterthur aus dem Tritt.

Das Mitteldrittel begann mit drei guten Möglichkeiten, davon zwei für Winterthur. Bei einem Ablenker musste Haller auch das Glück des Tüchtigen in Anspruch nehmen. Ein hoher Stock gegen Liniger ermöglichte Basel ein erstes Überzahlspiel. Tatsächlich benötigte Kummer nur siebzehn Sekunden, um den Führungstreffer zu erzielen. Ein weiteres Powerplay nach Halten gegen Häfliger blieb ungenutzt. Dafür konnten die Winterthurer bei ihrer ersten Überzahl ausgleichen. Es ging wieder sehr schnell. Das Defensivbully konnte nicht gewonnen werden und Madsen wurde vor dem Tor vergessen. Basel reagierte gut auf den Ausgleich und suchte sofort die erneute Führung. Rossi verpasste dabei zunächst knapp, konnte jedoch kurze Zeit später eine weitere Chance nutzen. Füllemann brachte die Scheibe flach von der blauen Linie vor das Tor, wo der Basler Stürmer mit einem Ablenker traf. Kurz danach kann Schläpfer auf Stettler losziehen, wird dabei jedoch so behindert, dass Basel ein weiteres Überzahlspiel zugesprochen bekommt. Diese Möglichkeit konnte zum zweiten Mal genutzt werden. Dieses Mal war es Barbei, der den Schuss von Supinski ablenken konnte. Basel versucht nun, das Momentum zu nutzen, was gelingt. Nach einem schnellen Gegenangriff über Brügger auf dem linken Flügel sieht dieser Huber in der Mitte heranrasen, was zum vierten Tor führt.

Chancen auf beiden Seiten im Schlussabschnitt

Basel versuchte nun, alles schnell klarzumachen. Bei den Abschlüssen von Füllemann, Stukel oder Rossi war man nahe dran, jedoch erst in der 46. Minute erfolgreich. Schläpfer lancierte Huber mit einem schönen Pass, der zu Liniger passte, der traf. Doch auch in der Basler Euphorie war Haller gefragt, da die Gastgeber nicht aufgaben und durch Diethelm aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielen konnten. Auf Basler Seite hätte jedoch auch noch das eine oder andere Tor fallen müssen. Bei Aeschlimanns Gewaltschuss und den Möglichkeiten von Huber fehlte nicht viel. Dieser hatte kurz vor Schluss Pech, als der Puck vom Pfosten auf, aber nicht hinter die Torlinie fiel.

Den nächsten Einsatz hat der EHC Basel bereits am nächsten Samstag, den 3. Januar 2026 um 17:30 Uhr auswärts beim EHC Olten.

EHC Winterthur - EHC Basel 2:5 (0:0, 1:4, 1:1)

Eishalle Deutweg, Winterthur – 722 Zuschauende

Schiedsrichter: Thomas Urban, Sandro Wiedmer; Gilles Wermeille, Christophe Pitton

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Winterthur

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Molin (Winterthur)

Bestplayer Spiel: Barbei (Basel); Madsen (Winterthur)

Torschüsse: Basel 34 Winterthur 23 (6:9, 16:7, 12:7)

Tore: 23. Kummer (Brügger, Stukel) 0:1. 27. Madsen (Molin, Hornecker) 1:1. 31. Rossi (Füllemann, Aeschlimann) 1:2. 37. Barbei (Supinski, Kummer) 1:3. 40. Huber (Brügger) 1.4. 46. Liniger (Huber, Schläpfer) 1:5. 48. Diethelm (Steiner, Madsen) 2:5.

Bemerkungen: 57. Pfostenschuss Huber.

EHC Basel: Haller (ET: Kurt); Bircher, Nater; Häfliger, Füllemann, Aeschlimann ; Häfliger, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Brügger; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Moser, Rexha, Schaub; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Landskroner, Guggenheim, Rhyn, Zubler, Hamr, Rouiller, Schweri.

EHC Winterthur: Stettler (ET: Brodecky); Steiner, Ugazzi; Deussen, Landolt; Marti, Warmbrodt; Bisig; Madsen, Molin, Diethelm; Döpfner, Embacher, Leone; Antenen, Ogi, Staiger; Hornecker, Aebi, Muller; Vicek. Headcoach: Markus Studer.

Weitere Spiele: Arosa – Bellinzona 4:3. Olten – La Chaux-de-Fonds 3:7. Thurgau - Visp 1:3. Sierre – GCK Lions 5:1.

 Rangliste: 1. Sierre (34 Spiele, 71 Punkte). 2. Thurgau 33/70. 3. La Chaux-de-Fonds 33/66. 4. Visp 34/64. 5. Olten 34/57. 6. Chur 35/57. 7. Basel 34/55. 8. GCK Lions 33/44. 9. Winterthur 34/34. 10. Arosa 34/20. 11. Bellinzona 34/20.

HC La Chaux-de-Fonds VS EHC Basel

Grossartiger Sieg des EHC Basel in La Chaux-de-Fonds

Der EHC Basel hat seinen Aufwärtstrend bestätigt und in einem sehr guten Spiel den HC La Chaux-de-Fonds mit 1:2 besiegt. Neben Torhüter Henauer und der sehr guten Defensivleistung des gesamten Teams war auch etwas Glück im Spiel. So rettete dreimal die Torumrandung, zuletzt in der letzten Sekunde des Spiels. Durch den Sieg konnte sich Basel erstmals in dieser Saison auf den siebten Platz vorarbeiten. Bereits am Dienstag folgt das Heimspiel gegen die GCK Lions. Anpfiff dieses „Christmas Charity Game”, bei dem der EHC in speziellen Trikots auflaufen wird, ist um 19:45 Uhr.

Mutig und erfolgreich
Angesichts des happigen Programms, das beide Mannschaften zuletzt absolvieren mussten, entwickelte sich ein hochklassiges und schnelles Spiel. Basel agierte mutig, attackierte den Gegner früh und verhinderte so, dass die Neuenburger ihre gefährlichen Vorstöße lancieren konnten. Dies gelang besonders im Startabschnitt sehr gut und wurde belohnt. In der siebten Minute setzte sich Supinski im Angriffsdrittel gegen mehrere Gegner durch, sah in der Mitte Schweri, der Östlund bezwang. Es folgten weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei sich die beiden Torhüter, die zu den Besten der Liga gehören, auszeichnen konnten. Die Basler Führung nach zwanzig gespielten Minuten war nicht gestohlen.

Henauer hielt neununddreißig Schüsse.
Nach dem Pfostenschuss von Michael Loosli zu Beginn des Mittelabschnitts und der Möglichkeit von Supinski kurz danach ging es genauso offensiv weiter. Die Gäste zeigten sich jedoch effizienter. So war es Aeschlimann, dessen harten Schuss von der blauen Linie Huber leicht zum 0:2 abfälschte. In der 34. Minute wurde der stocklose Bachofner wegen Behinderung auf die Strafbank geschickt. Da er sich mit dem Entscheid nicht abfinden konnte und lautstark reklamierte, wurden ihm zusätzlich zwei Minuten aufgebrummt. Nach einem Lattenschuss Andersons fehlten noch 53 Sekunden der vierminütigen Strafzeit, als M. Loosli der unhaltbare Anschlusstreffer gelang. Einen weiteren Treffer ließ der gut beschäftigte und sichere Henauer nicht zu. Kurz vor Ende des Abschnitts wurde Stukels schöne Einzelleistung, die das 1:3 bedeutet hätte, nicht belohnt.

Einmal Wettkampfglück für den EHC
Die Spannung hielt bis zur Schlusssirene an. Basel hatte seine beste Phase um die 44. Minute mit mehreren Abschlussmöglichkeiten. In der restlichen Spielzeit suchte La Chaux-de-Fonds vehement den Ausgleich. Dabei konnte der Norweger Olden Henauer im Privatduell dreimal nicht bezwingen. Auch ein weiteres Powerplay blieb erfolglos. So lief die Uhr zugunsten des EHC schneller runter, als es den Neuenburgern lieb war. Trotzdem wurde es zum Schluss nochmals eng. La Chaux-de-Fonds versuchte mit sechs Feldspielern und ohne Goalie nochmals alles und hatte mit dem Lattenschuss von Anderson bei Ablauf der Spielzeit Pech. Das anschließende Tor durch Achermann kam zwei Sekunden zu spät. Somit feierte der EHC Basel einen beachtenswerten Auswärtssieg gegen den Tabellendritten.

HC La Chaux-de-Fonds - EHC Basel 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Patinoire des Mélèzes, La Chaux-de-Fonds – 3823 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Yann Erard; Christophe Pitton, Gilles Wermeille.

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 1 mal 2 Minuten gegen La Chaux-de-Fonds

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Andersons (La Chaux-de-Fonds)

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); M. Loosli (La Chaux-de-Fonds)

Torschüsse: Basel 21 La Chaux-de-Fonds 40 (10:12, 6:14, 5:14)

Tore: 7. Schweri (Supinski) 0:1. 24. Huber (Aeschlimann, Supinski) 0:2. 37. M. Loosli (Rüegsegger, Lindquist) 1:2.

Bemerkungen: 22. Pfostenschuss M. Loosli. 35. + 60. Pfostenschuss Andersons. 60. Timeout La Chaux-de-Fonds

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Bircher, Nater; Füllemann, Aeschlimann ; Landskroner, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Brügger, Rossi; Liniger, Schläpfer, Huber; Hamr, Rexha, Moser;. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Guggenheim, Häfliger, Füllemann, Rhyn, Zubler, Schenk, Rouiller, Kummer, Schaub, Jäggi.

HC La Chaux-de-Fonds: Östlund (ET: Simmchen); Scheidegger, Grossniklaus; Jaquet, Huguenin; In-Albon, Gehringer; Matewa; M. Loosli, Lindquist, Rüegsegger; Olden, Achermann, Andersons; Böhler, Frossard, Eugster; Kohler, Chiriaev, J. Loosli; Burkhalter. HC: Louis Matte.

Weitere Spiele: Winterthur - Chur 2:3. Arosa- Thurgau 1:4. Olten – GCK Lions 5:2.  

Rangliste: 1. Thurgau (30 Spiele, 67 Punkte). 2. Sierre 31/65. 3. La Chaux-de-Fonds 31/60. 4. Visp 30/52. 5. Olten 31/52. 6. Chur 31/52. 7. Basel 31/46. 8. GCK Lions 31/44. 9. Winterthur 31/34. 10. Bellinzona 30/19. 11. Arosa 30/16.

HC Sierre VS EHC Basel

Punktgewinn für den EHC Basel gegen den Tabellenführer HC Sierre

Aufgrund großer Effizienz und insbesondere dank Torhüter Fabio Haller holt der EHC Basel bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung auswärts gegen den HC Sierre einen Punkt. Sage und schreibe 49 Schüsse wehrte Basels Rückhalt ab.

Offensiv-Power beim HC Sierre

22 Stunden nach dem Heimsieg gegen Bellinzona musste der EHC Basel beim HC Sierre antreten. Dass es gegen die Tormaschinerie aus dem Wallis schwer werden würde, war im Voraus klar. Das Team von Chris McSorley hat in der Swiss League mit Abstand die meisten Torschüsse abgegeben und Tore geschossen. Zudem stellt das Team mit Samuel Asselin den Ligatopscorer (29 Spiele, 49 Punkte). Auch gegen Basel bestätigte Sierre diese Statistik. Bereits nach 30 Sekunden musste Basel das erste Mal Glück in Anspruch nehmen, als der Abschluss von Maurer an den Pfosten ging. Es folgten im Startabschnitt drei weitere Pfostenschüsse (Halbgewachs, Bircher und Vouillamoz). Wenn die Schüsse nicht an die Torumrandung gingen oder knapp daneben, dann war Fabio Haller im Tor der Basler der Fels in der Brandung. Er kam fast nicht zum Verschnaufen und rettete das 0:0 in die erste Pause.

Hundertprozentige Powerplayquote für Basel
Nachdem sich Fuhrer zuvor warmgeschossen hatte, war es aus Sicht von Sierre in der 24. Minute endlich so weit. Fuhrer traf nach einem Abpraller. Kurz danach verpasste Lee den zweiten Treffer, als er das leere Tor nicht traf. Für Basels Coach Eric Himelfarb war das zu viel des Guten. Mit einem frühen Timeout redete er heftig auf seine Mannen ein. Diese Maßnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. Nach einer glücklichen Parade von Haller zur Spielmitte, als die Scheibe knapp danebenging, kam Basel besser ins Spiel. Geholfen hat dabei auch das Powerplay in der 32. Minute, welches zum Ausgleich genutzt werden konnte. Schläpfer lenkte den Schuss von Supinski ab. Kurz danach scheiterte Stukel allein vor Fatton.

Haller, unglaublich!
Das Schlussdrittel begann für Basel gut. Moser traf leider nur den Pfosten und die Abschlüsse von Huber und Bircher waren zu zentral. In der 43. Minute gab Basel den Puck in der Defensive zu einfach her. Sacha Berthoud traf in der Folge mit einem platzierten, unhaltbaren Schuss zur abermaligen Führung. Der Sierre-Express rollte weiter in Richtung Haller. Der Basler Rückhalt verhinderte jedoch zusammen mit seinen Vorderleuten einen weiteren Gegentreffer und offensiv blieb man effizient. Bei einem Entlastungsangriff brachte Guggenheim die Scheibe vor das Tor, wo Schweri den Schläger hinhielt und ausglich. In der Folge dasselbe Bild. Die Walliser waren im Vorwärtsgang und Basel setzte Nadelstiche in der Offensive. Bei Brügger und Hubers Abschlüssen fehlte nicht viel. In der Verlängerung mit drei gegen drei Feldspielern wurde Basel fast zwei Minuten eingeschnürt und konnte nicht wechseln. Jakob Stukel erhielt trotzdem noch die Möglichkeit, auf Fatton zuzulaufen. Für den Siegtreffer fehlte neben Glück schlussendlich dann doch auch an Kraft. Beim anschließenden Gegenangriff war es Fuhrer, der den verdienten Sieg und damit zweiten Punkt für den Leader markierte.

Heftiges Programm
Eine große Verschnaufpause gibt es nicht. Bereits am Freitag um 19:45 Uhr folgt das nächste Spiel zu Hause gegen Arosa, bevor die Basler am Sonntag nach La Chaux-de-Fonds reisen. Mit dem Spiel am nächsten Dienstag gegen die GCK Lions hat der EHC dann innerhalb einer Woche fünf Spiele absolviert!

HC Sierre - EHC Basel 3:2 n.V. (0:0, 1:1, 1:1, 1:0)

Patinoire Graben, Sierre – 1993 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Steven Widmer; Nicola de Paris, François Micheli.

Strafen: 0 mal 2 Minuten gegen Basel; 0 mal 2 Minuten gegen Sierre

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Sierre)

Bestplayer Spiel: Haller (Basel); Patry (Sierre)

Torschüsse: Basel 21 Sierre 51 (4:19, 10:18, 3:16, 1:1)

Tore: 24. Fuhrer (Patry, Maurer) 1:0. 33. Schläpfer (Supinski, Schweri) 1:1. 43. S. Berthoud (Asselin, N. Berthoud). 49. Schweri (Guggenheim, Stukel) 2:2. 63. Fuhrer (N. Berthoud, Kast) 3:2.

Bemerkungen: 1. Pfostenschuss Maurer. 7. Pfostenschuss Halbgewachs. 15. Pfostenschuss Bircher. 18. Pfostenschuss Vouillamoz. 27. Timeout Basel. 42. Pfostenschuss Moser.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Bircher, Nater; Guggenheim, Aeschlimann; Montandon, Bachofner; Landskroner; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Brügger, Moser; Barbei, Schläpfer, Huber; Hamr, Rexha, Schenk; Jäggi HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Häfliger, Füllemann, Rhyn, Zubler, Rossi, Rouiller, Kummer, Schaub.

HC Sierre: Fatton (ET: Giovannini); Maurer, Montandon; S. Berthoud, N. Berthoud; Higgins, Völlmin; Mazzola; Halbgewachs, Asselin, Fuhrer; Lhotak, Kast, Bougro; Vouillamoz, Patry, Riat; Prevate, Cjunskis, Lee; Bernazzi. Head Coach: Cris McSorley.

Weitere Spiele: Bellinzona – GCK Lions 4:2. La Chaux-de-Fonds - Chur 5:2. Olten - Thurgau 4:2. Winterthur - Visp 4:8.

Rangliste: 1. Sierre (30 Spiele, 65 Punkte). 2. Thurgau 28/61. 3. La Chaux-de-Fonds 29/59. 4. Olten 29/49. 5. Visp 29/49. 6. Chur 30/46. 7. GCK Lions 29/42. 8. Basel 29/40. 9. Winterthur 30/34. 10. Bellinzona 29/19. 11. Arosa 28/16.

EHC Chur VS EHC Basel

Siegesserie des EHC Basel in Chur gerissen

Nach zuletzt sechs Siegen in Folge verlor der EHC Basel sein Auswärtsspiel gegen den EHC Chur mit 0:4.
Nach längerer Verletzungspause meldeten sich Bircher und Huber zurück, während Schaub passen musste.

Das Unheil nahm bereits nach 47 Sekunden seinen Lauf, als Melnalksnis den ersten Schuss auf das Basler Tor zur Führung nutzte. Der zweite Treffer im ausgeglichenen ersten Abschnitt gelang Ramsauer durch einen Weitschuss im Powerplay, nachdem die Basler zuvor fast anderthalb Minuten in doppelter Unterzahl überstanden hatten. Auch im weiteren Spielverlauf taten sich die Basler schwer, sich in der Offensive entscheidend durchzusetzen und den guten Neckar im Tor der Churer zu bezwingen. Effizienter zeigten sich die Bündner mit Näf, der seinen Ex-Kollegen Henauer zwischen den Beinen hindurch erwischte, sowie mit Topscorer Frei, der an der blauen Linie schön angespielt wurde und dem Basler Goalie kurz vor Ende der Partie keine Chance ließ.

Lange an der Niederlage zu knabbern haben die Basler nicht. Bereits am Sonntag um 17:00 Uhr folgt das Heimspiel gegen den EHC Visp. An diesem «Kids Day» geniessen Kinder unter 16 Jahren freien Eintritt sowie ein Gratis-Getränk und Hotdog.

EHC Chur -  EHC Basel 4:0  (2:0, 1:0, 1:0)

Thomas Domenig Stadion Chur – 1233 Zuschauende

Schiedsrichter: Thomas Urban, André Meyer; Markus Ammann, Sandro Baumgartner

Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Basel; 2 mal 2 Minuten gegen Chur

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Frei (Chur)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Neckar (Chur)

Tore: Melnalksnis (Smons, Jenni) 1:0. 12. Ramsauer (Smons, Marha) 2:0 38. Näf 3:0. 58. Frei (Winter Koren, Neckar) 4:0

Bemerkungen: 14. Pfostenschuss Rexha.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller) Montandon, Nater; Haefliger, Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Landskroner; Schweri, Supinski, Serkins; Stukel, Brügger, Huber; Barbei, Schläpfer, Hamr; Bont, Rexha HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Rhyn, M. Henauer, Perrenoud, Zubler, Rouiller, Thomas, Schaub, Kummer, Rossi, Liniger, Schmutz, Zürcher, Garessus, Moser, Jäggi,

EHC Chur: Neckar (ET: Brun); Weber, Bartholet; Cantin, Smons; Despont, Winter Koren; Fuchs; Jenni, Dähler, Näf; Hammerer, Melnalksnis, Frei; Wagner, Canova, Marha; Reichle, Ramsauer, Wyss; Berri. HC: Reto Von Arx.

Weitere Spiele: Olten - Arosa 9:3. Thurgau – La Chaux-de-Fonds 0:4. Visp - GCK Lions 5:2.  - Winterthur – Sierre 2:6.

Rangliste: 1. Thurgau (26 Spiele, 58 Punkte). 2. Sierre 26/54. 3. La Chaux-de-Fonds 26/53. 4. Olten 27/46. 5. Chur 26/44. 6. Visp 26/43. 7. GCK 26/38. 8. Basel 26/33. 9. Winterthur 27/31 10. Arosa 25/15. 11. Bellinzona 25/14.

GCK Lions VS EHC Basel

Der EHC Basel feiert dritten Sieg in Folge
Mit einer guten Leistung gewinnt der EHC Basel auswärts bei den GCK Lions verdient mit 3:2. Den Siegtreffer erzielte Kapitän Brett Supinski rund vier Minuten vor dem Ende der Partie. Nun gilt es, den Elan für die Partie gegen den HC La Chaux-de-Fonds am nächsten Sonntag mitzunehmen. Spielbeginn in der St. Jakob Arena ist um 17:00 Uhr.

Der EHC lässt defensiv nicht viel zu.
Zu Beginn konzentrierten sich beide Teams auf eine stabile Defensive. So entwickelte sich ein Spiel, das sich mehrheitlich weg von den beiden Toren abspielte. Daher ist es nicht überraschend, dass beide Teams statistisch im Ligavergleich zu wenigen Bullys in der Offensivzone kommen. Die erste Unterbrechung gab es erst nach 186 Sekunden, der erste Torschuss des Heimteams erfolgte nach vier Minuten. Die erste gute Torchance hatte Meier in der 6. Minute, als er freistehend knapp darüber zielte. Effizienter war Basel. Mit ihrer ersten Möglichkeit gelang ihnen die Führung. Schön freigespielt von Aeschbach, traf Aeschlimann mit einer Direktabnahme wunderbar. Weil Rexha während des Torschusses einen Stock ins Gesicht bekam, hatten die Basler im folgenden Powerplay die Möglichkeit, das Ergebnis zu erhöhen, was ebenso wenig gelang wie kurz darauf im zweiten Überzahlspiel. Nachdem Basel auch ihre erste Unterzahl überstanden hatte, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Der Gast zeigte sich defensiv stabil, jedoch offensiv mit nur vier Torschüssen ohne größere Durchschlagskraft.

Basel war im Mittelabschnitt überlegen
Die erste Aktion im Mitteldrittel gehörte Andri Henauer, der nach 24 Sekunden einen GCK-Konter sehr gut antizipierte. Es folgte dann eine längere starke und überlegene Phase der Basler. Sie ließen Puck und Gegner laufen und erspielten sich mehrere hochkarätige Chancen. Erwähnenswert sind dabei die Möglichkeiten durch Schenk, der mit dem leeren Tor vor Augen einen Bruchteil einer Zehntelsekunde zu lange wartete, Brüggers Schuss, der etwas zu schwach war, und Supinskis Möglichkeit nach einem Fehler des Goalies. Umso verdienter war das wunderbare 0:2 durch Hamr. Serkin, die 18-jährige Leihgabe vom SC Bern, schob die Scheibe backhand zum Torschützen, der mit einem Drehschuss unter die Latte traf. Die Lions versuchten danach, mit mehr Entschlossenheit in den Zweikämpfen wieder in die Partie zu finden. Basel gelang es jedoch, dem mit schnellem Spiel und viel Laufarbeit entgegenzuwirken. Umso ärgerlicher war der Anschlusstreffer durch Haag im Powerplay.

Supinski erzielt den verdienten Siegtreffer
Blitzstart von GCK im Schlussabschnitt. Zunächst traf Pinana den Pfosten. Nach dem anschließenden gewonnenen Bully stand es plötzlich 2:2: Ulrich traf zum Ausgleich. Basel erholte sich jedoch gut vom Ausgleichstreffer. Bei der Chance von Serkins und beim anschließenden Überzahlspiel war man wieder nahe einem Treffer. Einen Rückstand verhinderte Henauer in der 50. Minute mit einem Big Save gegen den GCK-Topscorer Haag. Anschließend schaukelten sich die Emotionen hoch, was in einer Auseinandersetzung zwischen Gruber und Hamr und folglich mit Spielausschluss für beide endete. Henauer glänzte viereinhalb Minuten später abermals mit einer entscheidenden Abwehr, dieses Mal gegen Henry. Der anschließende Gegenangriff über Supinski sorgte schließlich für den Basler Sieg. Grüter konnte den Schuss von Stukel nicht festhalten. Der Puck kam zum Basler Topscorer, der das viel umjubelte, entscheidende dritte Basler Tor erzielte. Nachdem auch das sechste Powerplay knapp drei Minuten später keinen Erfolg brachte, war Basels Torhüter drei Sekunden vor Schluss nochmals mit der Schulter zur Stelle, um den Sieg zu sichern.

GCK Lions - EHC Basel 2:3 (0:1, 0:0, 1:1)

KEK Küsnacht – 148 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Daniel Schüpbach; Christophe Pitton, Pascal Nater

Strafen: 3 mal 2 Minuten plus 1 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Hamr, unerlaubter Körperangriff) gegen Basel; 6 mal 2 Minuten plus 1 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Gruber, unerlaubter Körperangriff) gegen GCK Lions

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); Haag (GCK)

Bestplayer Spiel: Aeschlimann (Basel); Henry (GCK)

Torschüsse: Basel 39 GCK Lions 32 (4:10, 19:9, 16:13)

Tore: 7. Aeschlimann (Aeschbach, Schläpfer) 0:1. 30. Hamr (Serkins, Häfliger) 0:2. 38. Haag (Segafredo) 1:2. 42. Ulrich (Henry) 2:2. 56. Supinski (Stukel) 2:3.

Bemerkungen: 51. Pfostenschuss Pinana. 60. Timeout GCK Lions

EHC Basel: Henauer (ET: Keienburg); Montandon, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Landskroner; Stukel, Supinski, Brügger; Schweri, Kummer, Serkins; Barbei, Schläpfer, Schenk, Rexha, Hamr, HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Haller, Bircher, Rhyn, M. Henauer, Perrenoud, Thomas, Zubler, Rouiller, Huber, Rossi, Liniger, Schaub, Jäggi, Schmutz, Zürcher, Garessus, Moser, Bont.

GCK Lions: Grüter (ET: Metzger); Sejejs, Ulrich; Niedermann, Pinana; Voegeli, Morson; Rötheli; Henry, Kärki, Haag; Gruber, Mettler, Segafredo; Greuter, Meier, Olsson; Ponzetto, Neuenschwander, Spring; Berner. HC: Peter Andersson.

Weitere Spiele: Arosa - Sierre 0:7. Visp – Chur 2:3. Winterthur - Olten 7:4. Bellinzona – Thurgau 1:2.

Rangliste: 1. Thurgau (21 Spiele, 49 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 20/40. 3. Sierre 21/40. 4. Olten 21/36. 5. GCK Lions 21/35. 6. Chur 22/35. 7. Visp 21/34. 8. Winterthur 21/27. 9. Basel 22/27. 10. Arosa 20/15. 11. Bellinzona 20/7.

EHC Arosa VS EHC Basel

Auch Arosa nutzt Fehler des EHC Basel gnadenlos aus


Auch in Arosa ist für den EHC Basel nichts zu holen. Rund 24 Stunden nach der ärgerlichen Niederlage gegen Olten leistete sich Basel auch im Bündnerland den einen oder anderen Fehler zu viel, den der Gegner effizient ausnutzte. Ein Beispiel ist das 3:2 durch Schwitter. Dabei hatte es nach Supinskis Ausgleich rund sechs Minuten vor Schluss aufgrund der Spielanteile gut ausgesehen, dass die Basler die Partie noch drehen könnten.


Aufgrund der hohen Anzahl verletzter Spieler und solcher, die bei den Partnerteams im Einsatz waren, agierte Basel mit nur sechs Verteidigern. Um vier Sturmlinien aufs Eis zu bringen, kam erstmals der 19-jährige Kimo Bont vom SC Bern zum Einsatz.

Torloses Startdrittel
Die Basler schienen sich gut an die Höhe akklimatisiert zu haben und waren zu Beginn spielbestimmend. Bis auf zwei sehr gute Möglichkeiten durch Brügger, davon einmal in Überzahl, gab es aber keine zwingenden Chancen. Ansonsten vermieden es beide Teams, allzu hohe Risiken einzugehen. Nach rund 14 Minuten konnte sich Arosa dann erstmals länger vor Henauer festsetzen, der sich nun nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen konnte. Erst gegen Ende des Startabschnitts konnte Basel wieder offensiv in Erscheinung treten. Kummer verpasste dabei die Führung.

Beide Torhüter spielten stark.
Zu Beginn des zweiten Drittels verhinderte Henauer mit einer großartigen Parade gegen Jabola Prada einen Rückstand. Die beste Chance zur Führung für Basel hatte dann Kummer mit einem Pfostenschuss, nachdem er sich durch die Defensive der Aroser durchgetankt hatte. Die erste kleine Strafe gegen Basel führte zur Führung der Bündner. Bukarts traf acht Sekunden vor Ende des Powerplays. Kurz darauf hatte Basel Glück, als Krakauskas allein vor Henauer nur den Pfosten traf. Dies war die letzte Möglichkeit von Arosa im zweiten Drittel. Denn Basel war nun drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Doch Brügger brachte die Scheibe in dieser Situation nicht an Simeoni vorbei. Auch Schweri und Bachofner scheiterten knapp. Erst ein schöner langer Pass von Aeschlimann auf Supinski, der Stukel vor dem Tor bedient, brachte 21 Sekunden vor der zweiten Pause den Ausgleich.

Wieder drei Punkte verschenkt
Basel begann den Schlussabschnitt mit einer guten Chance von Stukel, der mit sieben Torabschlüssen die mit Abstand meisten aller Spieler hatte. Die erneute Führung gelang jedoch Arosa. Ein Defensivbully wurde verloren. Lichtensteiger spielte den Puck vor das Tor, wo Schwitter ihn ablenkte. Basel erhöhte daraufhin das Tempo und erspielte sich mit Stukel, Supinski, Bachofner sowie Brügger und Kummer im Powerplay Chance um Chance. Erst in der 55. Minute konnte Supinski jubeln, als sein Abschluss über Fanghand und Schulter von Simeoni ins Tor ging. Eine Minute später folgte die entscheidende Szene des Spiels. Aeschlimann trifft die Scheibe hinter dem Tor nicht wie gewünscht. Révész kommt zum Zug. Sein Pass kann Schwitter mit seinem zweiten Tor des Abends verwerten. Kurz darauf hat Stukel nach einem Solo noch einmal die Ausgleichschance. Simeoni bringt den Schoner jedoch rechtzeitig runter. Nun ging Basel volles Risiko und nahm Henauer für einen sechsten Feldspieler raus. Arosa dankte es mit zwei Toren von Haller und Bedolla ins leere Tor.

Die nun freie Woche kommt für den EHC Basel zum richtigen Zeitpunkt, um Lehren aus den vergangenen Spielen zu ziehen. Das nächste Spiel des EHC Basel findet erst nächsten Sonntag um 17:00 Uhr zu Hause gegen den EHC Chur statt.

EHC Arosa - EHC Basel 5:2 (0:0, 1:1, 4:1)

Sport und Kongresszentrum Arosa – 425 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Yann Erard, Rico Dufner, Pascal Nater

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 2 mal 2 Minuten gegen Arosa

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); Krakauskas (Arosa)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Schwitter (Arosa)

Torschüsse: Basel 35 Arosa 32 (9:6, 10:14, 16:12)

Tore: 33. Bukarts (Rubin, Krakauskas) 1:0. Stukel (Supinski, Aeschlimann) 1:1. 42. Schwitter (Lichtensteiger, Ren) 2:1. 55. Supinski 2:2. 56. Schwitter (Révész) 3:2. 60. Haller (Bedolla, Rubin) 4:2. 60. Bedolla 5:2

Bemerkungen: 59. Timeout Basel

EHC Basel: Hanauer (ET: Haller); Aeschbach, Aeschlimann; Rhyn, Montandon, Nater; Landskroner, Bachofner; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Kummer, Huber; Schläpfer, Brügger, Hamr; Jäggi, Rexha, Bont. HC: Eric Himelfarb. AC: Juris Klodâns. Basel ohne: Bircher, M. Henauer, Rhyn, Perrenoud, Zubler, Rouiller, Rossi, Liniger, Schaub, Schmutz, Moser, Zürcher.

EHC Arosa: Simeoni (ET: Perrin); Lichtensteiger, Salamin; Leipolt, Jolliet; Burri, Zanolari; Wüthrich, Rubin; Zehnder, Jabola Prada, Bedolla; Krakauskas, Haller, Révész; Schommer, Schwitter, Bukarts; Mariethoz, Betschmann, Ren. HC: Rolf Schrepfer.

Weitere Spiele: Bellinzona – Chur 2:1. n.P. GCK Lions - Winterthur 3:1. Olten – Visp 5:1. Sierre - La Chaux-de-Fonds 7:2.

Rangliste: 1. Thurgau (17 Spiele, 38 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 17/34. 3. Sierre 18/33. 4. Olten 18/32. 5. Visp 17/30. 6. GCK Lions 17/29. 7. Chur 18/25. 8. Winterthur 18/24. 9. Basel 18/18. 10. Arosa 16/15. 11. Bellinzona 16/7.

EHC Chur VS EHC Basel

Der EHC Basel verliert gegen das disziplinierte Chur mit 2:3.
Ein diszipliniertes und defensiv starkes Chur ließ dem EHC Basel nicht viele Gelegenheiten und gewann verdient mit 3:2. Mit diesem Sieg kämpften sich die Bündner auf Kosten der Basler wieder über den Strich. Die Niederlage kann bereits am nächsten Dienstag um 19:45 Uhr in der St. Jakob Arena korrigiert werden. Nach zuletzt drei Auswärtspartien empfängt der EHC Basel den Tabellenführer Thurgau. Die Ostschweizer haben einen Lauf und konnten aus den letzten 14 Spielen 13 Siege verzeichnen.

Supinski im Abschlusspech
Nach einem enttäuschenden Saisonstart hatten beide Teams zuletzt einen Formanstieg gezeigt und einige Siege erringen können. Auf beiden Seiten mussten wichtige Spieler aus verletzungs- oder anderen Gründen ersetzt werden. Erstmals an der Bande war bei Basel der neue Assistenztrainer Robin Farkas. Die Partie begann sehr flüssig, jedoch ohne zwingende Möglichkeiten. Die erste Unterbrechung gab es erst nach 5:25 Minuten Spielzeit. Schade, dass Supinski eine Sekunde vor Ende des Startabschnitts der Führungstreffer nicht gelang. Im Moment des Abschlusses wurde er noch entscheidend von Weber gestört, dessen Stock aber dabei schon sehr hoch war.

Schiedsrichter Fausel muss verletzt vom Eis

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts fehlte Basel das nötige Glück. Nach einem ersten Abschluss durch Rexha traf Hamr nur den Pfosten. Ein unglücklicher Zusammenstoß zwischen Jens Nater und Schiedsrichter Fabrice Fausel sorgte danach für eine Schrecksekunde und dafür, dass die Partie nur noch mit einem Head-Schiedsrichter zu Ende gespielt werden konnte. Wir wünschen dem offensichtlich an der Schulter verletzten Unparteiischen an dieser Stelle gute Besserung.

Fünf Tore in sechseinhalb Minuten

In der 27. Minute verpasste Schläpfer nur knapp den Führungstreffer in Unterzahl. Als diese beendet war, fand Frei Petrovic vor dem Tor die Lücke an Henauer vorbei. Basel reagierte vorbildlich. Kummer passte zu Hamr, der den Verteidiger gekonnt aussteigen ließ und unhaltbar für Neckar ins Lattenkreuz traf. Die Freude währte jedoch nur kurz: 50 Sekunden später konnte Eggenberger durch die Basler Verteidigung laufen und traf zur abermaligen Führung. Nun sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch. Nach einer Chance für Kummer kann Chur nachlegen. Ein Pass von Bleiker in den Rückraum auf Rubanik führt zum 3:1. Henauer verhinderte in der Folge das vierte Gegentor. Dann war wieder Basel an der Reihe. Stukel leitete den Anschlusstreffer gleich selbst ein. Schweri spielte den Puck zurück zu Stukel, der verkürzte. Danach konnte Neckar die Ausgleichschance von Kummer verhindern.

Keine Strafen gegen Chur
Im Gegensatz zu Chur, das keine Strafen kassierte, behinderten zwei Strafen gegen Basel grössere Chancen auf den Ausgleichstreffer. So gut das Unterzahlspiel auch funktionierte, so schwer taten sich die Basler weiterhin in der Offensive. Chur hatte inzwischen Beton angerührt und konnte den Vorsprung über die Zeit bringen. Damit musste der EHC abermals eine knappe, empfindliche Niederlage hinnehmen.

EHC Basel - EHC Basel 3:2 (0:0, 3:2, 0:0)

Thomas Domenig Stadion, Chur – 1346 Zuschauende

Schiedsrichter: Fabrice Fausel, Riku Brander; Pascal Nater, Nicola de Paris

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 0 mal 2 Minuten gegen Chur

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); Ramsauer (Chur)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Rubanik (Chur)

Torschüsse: Basel 18 Chur 34 (7:12, 8:15, 3:7)

Tore: 27. Petrovic (Frei, Melnalksnis) 1:0. 30. Hamr (Kummer) 1:1. 31. Eggenberger (Petrovic, Dähler) 2:1. 33. Rubanik (Bleiker) 3:1. 34. Stukel (Schweri, Supinski) 3:2.

Bemerkungen: 23. Pfostenschuss Hamr. 58. Timeout Basel

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Aeschbach, Nater; Montandon, Bachofner; Bircher, Landskroner; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Kummer, Schmutz; Schläpfer, Brügger, Rossi; Rexha, Aeschlimann, Hamr HC: Eric Himelfarb. AC: Robin Farkas. Basel ohne: M. Henauer, Perrenoud, Zubler, Rouiller, Rhyn; Liniger, Huber, Schaub, Moser, Zürcher.

EHC Chur: Neckar (ET: Neuenschwander); Cantin, Smons; Weber, Bartholet; Rubanik, Eggenberger; Fuchs; Halberstadt, Canova, Petrovic; Reichle, Ramsauer, Näf; Hammerer, Melnalksnis, Frei; Bleiker, Dähler, Winter Koren. HC: Jan von Arx.

Weitere Spiele: GCK Lions - Visp 1:3. Thurgau - Arosa 4:1. Winterthur – La Chaux-de-Fonds 4:3 n.P. Bellinzona – Olten 0:5.

Rangliste: 1. Thurgau (15 Spiele, 36 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 14/31. 3. Sierre 15/30. 4. Visp 15/27. 5. Olten 15/26. 6. Winterthur 15/21. 7. GCK Lions 14/20. 8. Chur 15/18. 9. Basel 15/17. 10. Arosa 13/12. 11. Bellinzona 14/2.

GCK Lions VS EHC Basel

Der EHC Basel siegt dank Disziplin und Henauer gegen die GCK Lions


Nach einem schwierigen Beginn steigerten sich die Basler nach dem Führungstreffer zur Spielmitte und gewannen schließlich verdient mit 3:1 auswärts gegen die GCK Lions. Die Basler zeigten sich bis auf die einzige und unnötige Strafe drei Minuten vor Schluss defensiv sehr diszipliniert und hatten mit Henauer einen starken Rückhalt, der in kritischen Situationen zur Stelle war.

Basel reagiert auf Verletzungspech
Da der EHC Basel in dieser Saison mit Verletzungspech zu kämpfen hat, wurden heute die Verpflichtungen von Mika Henauer (Rapperswil-Jona Lakers) und Elvis Schläpfer (Ajoie), Sohn von Sportchef Kevin Schläpfer, per B-Lizenz vermeldet. Zumindest Schläpfer stand heute erstmals seit seiner Zeit als Junior für den EHC Basel auf dem Eis. Da der SC Bern und die Lakers mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben und Rhyn und Henauer bei ihren Stammclubs im Einsatz waren, unterstützte Perrenoud als sechster Verteidiger.

Dank Henauer hält Basel lange die Null
Der EHC Basel fand lange nicht so recht Zugriff auf den Gegner. Die Lions konnten ohne große Gegenwehr kombinieren und sich Chancen erarbeiten. Es dauerte bis zur 14. Minute, bis Metzger gegen den Schuss von Montandon erstmals eingreifen musste. Auch zu Beginn des Mitteldrittels setzten die Zürcher ihre Power fort. Doch obwohl das GCK über die beste Schusseffizienz der Liga verfügt, fehlte an diesem Abend die Effizienz – auch dank Henauer.

Fünfminutenstrafe war der Dosenöffner
In der 26. Minute zeigte der Schiedsrichter plötzlich an, dass er eine Situation auf dem Bildschirm nochmals ansehen möchte. Dabei wurde festgestellt, dass Rötheli Huber mit dem Stock niederstreckt. Daraufhin wurde eine Fünfminutenstrafe plus Spieldauer ausgesprochen. Für Huber hatte dies zur Folge, dass er nicht mehr mitspielen konnte. Im folgenden Powerplay hatte Basel zunächst Glück, als Spring und Haag bei ihren Kontermöglichkeiten das Führungstor verpassten. Dies wäre bereits der dritte Shorthander in der laufenden Saison gewesen. Danach fand Kummer doch noch die Lücke zur Führung, die zu diesem Zeitpunkt eher schmeichelhaft war.

Basel verpasste eine frühere Entscheidung
Nach dem Rückstand schienen die Lions den Faden etwas verloren zu haben. Basel wurde stärker, stand höher und unterband damit das Spiel des Gegners effizienter. Im Anschluss verpasste der EHC mehrmals, die Führung auszubauen. Torhüter Metzger hielt mit mehreren Paraden gegen Schweri, Brügger und Schläpfer sein Team im Spiel. Auch sonst gelang es Basel, den Puck bis fünfeinhalb Minuten vor Schluss vom eigenen Tor fernzuhalten. Doch dann stand es statt 0:3 plötzlich 1:1: Cunti lief hinter dem Tor hindurch, spielte in die Mitte, wo die Scheibe direkt vor Topscorer Haag fiel. Nur knapp eine Minute später konnte mit Stukel ein weiterer Basler allein auf Metzger zulaufen. Dieses Mal war der tapfere Rückhalt der Lions geschlagen. Doch wieder war Zittern durch eine unnötige Strafe drei Minuten vor Schluss angesagt. Henauer und seine Vorderleute brachten die Führung jedoch auch in doppelter Unterzahl über die Zeit. 14 Sekunden vor Schluss traf Supinski noch zum Endstand ins leere Tor.

Die nächste Auswärtspartie absolviert der EHC Basel am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr in Chur, das die letzten drei Spiele gewonnen hat.

GCK Lions - EHC Basel 1:3 (0:0, 0:1, 1:2)

Kunsteisbahn Küsnacht, Küsnacht – 165 Zuschauende

Schiedsrichter: Lars Arpagaus, André Meyer; Matthias Kehrli, Stefan Hüsler- Krsmanovic

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 1 mal 2 Minuten und 1 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Rötheli wg. Cross-Check) gegen GCK Lions

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); Haag (GCK Lions)

Bestplayer Spiel: Henauer (Basel); Oejdemark (GCK Lions)

Torschüsse: Basel 27 GCK Lions 29 (3:7, 13:15, 11:7)

Tore: 29. Kummer (Brügger, Barbei) 0:1. 55. Haag (Cunti, Neuenschwander) 1:1. 56. Stukel (Schweri, Supinski) 1:2. 60. Supinski (Kummer, Nater) 1:3.

Bemerkungen: 26. Huber verletzt ausgeschieden. 57. Timeout GCK Lions.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Perrenoud, Nater; Montandon, Bachofner; Bircher, Landskroner; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Kummer, Huber; Schläpfer, Brügger, Rossi; Rexha, Aeschlimann, HC: Eric Himelfarb. AC: Juris Klodâns. Basel ohne: M. Henauer, Aeschbach, Zubler, Rouiller, Rhyn, Schmutz, Liniger, Schaub, Moser, Zürcher.

GCK Lions: Metzger (ET: Grüter); Sejejs, Oejdemark; Ustinkov, Voegeli; Niedermann, Pinana; Rötheli; Mettler, Kärki, Segafredo; Ponzetto, Cunti, Haag; Olsson, Meier, Spring; Holzer, Neuenschwander, Berner. HC: Peter Andersson.

Weitere Spiele: Thurgau - Olten 2:1 n.V. Sierre - Arosa 5:4 n.V. Winterthur – Chur 0:6.

Rangliste: 1. Thurgau (13 Spiele, 33 Punkte). 2. Sierre 14/30. 3. La Chaux-de-Fonds 12/27. 4. Olten 13/20. 5. GCK Lions 13/20. 6. Visp 12/19. 7. Winterthur 14/19. 8. Basel 14/17. 9. Chur 13/15. 10. Arosa 12/12. 11. Bellinzona 12/1.

HC Sierre VS EHC Basel

Basel verliert Torfestival gegen den HC Sierre mit 4:7

In einer torreichen Partie mit Fehlern auf beiden Seiten gewinnt der Tabellenzweite HC Sierre zu Hause gegen den EHC Basel mit 7:4. Das Fehlen von Mika Henauer und Cedric Aeschbach in der Verteidigung war für den EHC ein zu großes Handicap, um etwas Zählbares aus dem Wallis mitzunehmen.

Sierre liegt bei den meisten Statistiken vorne.

Um überhaupt sechs Verteidiger auf das Matchblatt zu bringen, kam mit Nils Rhyn Verstärkung vom Partnerteam Bern. Auch sonst war die Partie im Wallis herausfordernd, denn Sierre liegt bei den meisten Statistiken vorne. So hat das Team von Chris McSorley bisher mit Abstand die meisten Torschüsse abgegeben und die meisten Tore erzielt. Entsprechend führt Samuel Asselin die Torschützenliste der Swiss League an. Auch bei den Special Teams ist Sierre mit dem besten Powerplay und dem zweitbesten Boxplay der Liga ganz vorne mit dabei. Zudem hat der Tabellenzweite die meisten Anspiele der Liga gewonnen. All diese Daten wurden in dieser Partie bestätigt.

Basel verpasst die Führung mehrmals

Mit vier Siegen aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen im Rücken rechnete sich Basel trotz der Unterschiede Chancen aus. Entsprechend mutig ging der EHC in die Partie. Trotz mehrerer guten Möglichkeiten konnten die Basler den Torhüter Giovannini aber nicht bezwingen. Auch in der Folge hatten beide Goalies keine Zeit zum Verschnaufen. Etwas unglücklich war dann die Entstehung des Führungstreffers für Sierre. Der Linienrichter stand bei Hubers Vorstoß in das Angriffsdrittel im Weg. Beim folgenden Angriff traf Vouillamoz im Nachschuss. Knapp zwei Minuten später gelang Basel der verdiente Ausgleich. Noah Berthoud misslang an der blauen Linie ein Zuspiel. Hamr reagierte schnell und gewann das Direktduell gegen den Sierre-Goalie.

Unnötige Gegentore

Nach einer ersten Strafe für die Basler kurz vor Ende des Startabschnitts begann das Mitteldrittel noch 29 Sekunden in Unterzahl. Dank Haller wurde diese Phase überstanden. Der Goalie blieb jedoch im Fokus. In der 25. Minute schien er den Puck unter Kontrolle zu haben, doch plötzlich lag dieser im Tor. Nach Begutachtung des Videos aufgrund der Basler „Coaches Challenge” blieben die Unparteiischen bei ihrem Entscheid. Im darauffolgenden Powerplay gelang Sierre das 3:1: Zunächst traf Asselin statt des leeren Tors nur den Pfosten. Kurz danach konnte Arnaud Montandon den Schuss von Higgins ablenken. Auch danach erspielten sich die Walliser eine Möglichkeit nach der anderen. Mit einem der wenigen Entlastungsangriffe im Mittelabschnitt gelang der Anschlusstreffer. Brügger, der den Angriff eingeleitet hatte, vollendete den Pass von Schmutz. Danach war wieder Sierre an der Reihe. Nach einer Druckphase war es Privet, der das Zuspiel von Bernazzi verwertete. Der Ursprung des fünften Treffers war ein Stockverlust von Haller hinter dem Tor. Dieses Gegentor hätte er jedoch auch mit Stock nicht verhindern können.

Gute Moral bei Basel

Entschlossen kam Basel aus der Kabine und war gewillt, die Partie noch zu drehen. Tatsächlich gelang Supinski mit einem schönen Handgelenksschuss das 3:5. Kurze Zeit später schoss Bernazzi einfach mal blind in die Mitte, wo Montandon die Scheibe nicht unter Kontrolle bringen konnte. Lee konnte profitieren und stellte den alten Vorsprung wieder her. Dann bekam Basel die Chance, nochmals in Überzahl zu spielen. Beim fünften Versuch funktionierte es. Rossi stand vor dem Tor und lenkte den Schuss von Bircher ab. Dann hatte Rossi die Möglichkeit, sein zweites Tor an diesem Abend zu erzielen. Doch Giovannini verkürzt den Winkel zu gut. Basel sucht weiter das nächste Tor, was jedoch auch nicht gelingt, als Himelfarb kurz vor Schluss Haller für einen sechsten Feldspieler einwechselt. Es ist Arnaud Montandon, der 16 Sekunden vor Schluss den Schlusspunkt markiert.

Die nächsten Partien absolviert der EHC Basel am Dienstag um 20 Uhr in Küssnacht gegen die GCK Lions und am Sonntag um 16:30 Uhr in Chur..

HC Sierre - EHC Basel 7:4 (1:1, 4:1, 2:2)

Patinoire Graben, Sierre – 2409 Zuschauende

Schiedsrichter: Christian Potocan, Lars Arpagaus; Matthias Kehrli, Vincent Amport

Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Basel; 6 mal 2 Minuten gegen Sierre

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); Asselin (Sierre)

Bestplayer Spiel: Hamr (Basel); Privet (Sierre)

Torschüsse: Basel 25 Sierre 41 (10:16, 4:14, 11:11)

Tore: 12. Vouillamoz (Maurer) 1:0. 14. Hamr 1:1. 25. Asselin 2:1. 27. A. Montandon (Higgins, Privet) 3:1. 29. Brügger (Schmutz) 3:2. 30. Privet (Bernazzi, Higgins) 4:2. 37. Riat (N. Berthoud, S. Berthoud) 5:2. 41. Supinski (Rhyn) 5:3. 43. Lee (Bernazzi, Privet) 6:3. 47. Rossi (Bircher, Rexha) 6:4. 60. M. Montandon (Asselin) 7:4.

Bemerkungen: 26. Pfostenschuss Asselin. 59. Timeout Basel

EHC Basel: Haller (ET: A. Henauer); Rhyn, Nater; Montandon, Bachofner; Bircher, Landskroner; Stukel, Supinski, Kummer; Barbei, Aeschlimann, Huber; Schmutz, Brügger, Schweri, Hamr, Rexha, Rossi. HC: Eric Himelfarb. AC: Juris Klodâns. Basel ohne: M. Henauer, Aeschbach, Zubler, Rouiller, Perrenoud, Liniger, Schaub, Moser, Zürcher, Hamr.

HC Sierre: Giovannini (ET: Fatton); Maurer, M. Montandon; Higgins, Völlmin; N. Berthoud, S. Berthoud; Mazzola; Cormier, Asselin, Fuhrer; Lhotak, Maillard, Cjunskis; Vouillamoz, A. Montandon, Riat; Prevate, Privet, Lee; Bernazzi. HC: Chris McSorley.

Weitere Spiele: Thurgau - Visp 4:1. Arosa – Winterthur 4:3 n.V. La Chaux-de-Fonds - Bellinzona 4:1. Olten – GCK Lions 5:2.

Rangliste: 1. Thurgau (12 Spiele, 31 Punkte). 2. Sierre 13/28. 3. La Chaux-de-Fonds 12/27. 4. GCK Lions 12/20. 5. Olten 12/19. 6. Visp 12/19. 7. Winterthur 13/19. 8. Basel 13/14. 9. Chur 12/12. 10. Arosa 11/11. 11. Bellinzona 12/1.

EHC Visp VS EHC Basel

Der EHC Basel gewinnt auswärts gegen den EHC Visp nach Verlängerung

Mit einer engagierten und mutigen Leistung verdiente sich der EHC Basel den 4:3-Sieg nach Verlängerung auswärts in Visp. Nur neunundzwanzig Sekunden fehlten für einen Punkt mehr. Als Siegertorschütze in der Overtime konnte sich Ueli Huber feiern lassen, der auch das Tor zum 2:3 erzielte. Die ersten beiden Basler Treffer gelangen Jakob Stukel, jeweils auf Pass von Brett Supinski.

Mit Klodâns und Schmutz

Eine Rückkehr von Heinz Ehlers nach Visp kam nicht zustande, da er das Traineramt des SC Bern übernommen hat, wie am Montag bekannt gegeben wurde. Für den Dänen assistierte der Goalie-Trainer Juris Klodâns interimistisch Eric Himelfarb. Zum ersten Mal im Dress des EHC Basel agierte Reto Schmutz, der mit B-Lizenz vom HC Ajoie gekommen ist.

Basel war von Beginn an bereit

Erfreulicherweise war es Basel, das gegen den Tabellendritten zunächst der Partie den Stempel aufdrückte. Bereits nach 20 Sekunden sah Stukel seinen Abschluss an die Latte gehen. Dann zeigte Schmutz in der 8. und 11. Minute, dass er eine Verstärkung ist. Die Gastgeber waren dann gefährlich, wenn die vierte Sturmlinie auf dem Eis war. Fast wäre Basel jedoch wieder unglücklich in Rückstand geraten, als ein auf dem Eis liegender Stock Perren die Vorlage zum Torschuss gab. Henauer reagierte jedoch hervorragend. Basel ließ in den ersten beiden Abschnitten nicht viel zu und antizipierte sehr gut. Die Walliser hatten Probleme, in die Angriffszone zu kommen. So gab es kaum eine längere Druckphase.

Starkes Mitteldrittel mit zwei Toren von Stukel

Basel erarbeitete sich im Mittelabschnitt durch Barbei, Kummer, Schweri und Stukel in Unterzahl sehr gute Möglichkeiten, die jedoch durch Markkanen im Visper Tor alle zunichte gemacht wurden. Dann war auch der Basler Goalie gefragt, der zweimal mirakulös rettete. Die Führung der Basler zur Spielmitte war hochverdient. Supinski gewann das Anspiel, spielte zurück zu Stukel, der direkt abschloss und Markkanen bezwang. Danach fast ein Doppelschlag, doch Supinski blieb am Visp-Torhüter hängen. Danach Powerplay für Basel. Auch das zweite Überzahlspiel funktionierte gut – dieses Mal erfolgreich. Wieder war es Stukel, der die Vorlage von Supinski vollendete. Mit dem Willen noch unbedingt vor der weiten Pause den Anschluss zu erzielen, konnten sich die Oberwalliser vor dem Basler Tor etwas festsetzen. Mit Erfolg. Es gab viel Betrieb vor Henauer und Lurati schoss den Puck über die gefühlt einzige Lücke ins Tor.

Huber lässt die Basler jubeln

Im Schlussdrittel sorgten drei Strafen dafür, dass Basel nicht mit drei Punkten nach Hause fuhr. Bis auf eine Situation, in der Henauer in extremis gebraucht wurde, konnte die erste Strafe gut über die Zeit gebracht werden. Bei der zweiten war es Brüschweiler, der ohne größere Gegenwehr durch die Basler Defensive lief und den Ausgleich erzielte. Dazwischen war es ein mutiges Forechecking, das Basel wieder in Führung brachte. Alle drei Stürmer provozierten den Scheibenverlust. Barbei passte zu Huber, der die Basler Führung wiederherstellte. Dann folgte kurz vor Schluss die dritte Strafe. Zunächst verpasste Nilsson bei angezeigter Strafe noch das leere Tor. Zwei Minuten vor Schluss nahm Gianinazzi seinen Torhüter raus. Bei sechs gegen vier Feldspielern wehrten sich die Basler und Henauer mit allem, was sie hatten. 29 Sekunden vor Ende war es dann doch geschehen: Forrer traf zum Ausgleich. Glücklicherweise war es Huber, der in der Verlängerung mit einem Schuss via Lattenunterkante das verdiente Siegestor erzielte. Dieser Sieg sollte nun Mumm für die nächsten Einsätze geben.

Der Nächste findet am kommenden Sonntag gegen den EHC Winterthur statt. Spielbeginn in der St. Jakob Arena ist um 17 Uhr.

EHC Visp – EHC Basel 3:4 n.V. (0:0, 1:2, 2:1, 0:1)

Lonza Arena Visp – 2978 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Fabrice Fausel; Nicola De Paris, Steve Wermeille.

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Supinski (Basel); Forrer (Visp)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Brüschweiler (Visp)

Torschüsse: Basel 24 Visp 31 (6:10, 15:7, 2:14; 1:0)

Tore: 28. Stukel (Supinski) 0:1. 35. Stukel (Supinski, Brügger) 0:2. 39. Lurati (Eigenmann) 1:2. 52. Brüschweiler (Heinen) 2:2. 54. Huber (Barbei) 2:3. 60. Forrer (Nilsson, Brüschweiler) 3:3. 62. Huber (Nater) 3:4.

Bemerkungen: 1. Lattenschuss Stukel. 58. Timeout Visp

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Bircher, Nater; Landskroner, Aeschbach; Montanton, Bachofner; Perrenoud. Stukel, Supinski, Liniger; Barbei, Kummer, Rossi; Schmutz, Brügger, Schweri, Rexha, Aeschlimann, Huber; Hamr. HC: Eric Himelfarb. AC: Juris Klodâns. Basel ohne: Zubler, Rouiller, Schaub, Moser, Züricher.

EHC Visp: Markkanen (ET: Liljequist); Eigenmann, Meile; Gerber, Martin; Lovecchio, Heinen; Beusch; Forrer, Nilsson, Lurati; Ryser, Lehmann, Brüschweiler; Wüest, Fuss, Zehnder; Burgener, Ritz, Perren. HC: Luca Gianinazzi.

Weitere Spiele: Arosa – La Chaux-de-Fonds 1:4. Thurgau - Winterthur 6:0. Chur – Sierre 2:3 n.V. Bellinzona – GCK Lions 3:6.

Rangliste: 1. Thurgau (8 Spiele, 20 Punkte). 2. Sierre 8/18. 3. La Chaux-de-Fonds  8/17. 4. Visp 8/16. 5. GCK Lions 8/16. 6. Winterthur 9/14. 7. Olten 8/11. 8. Arosa 8/9. 9. Basel 10/9. 10. Chur 8/7. 11. Bellinzona 9/1.