EHC Olten VS EHC Basel

Der EHC Basel belohnte sich am Ende für seine gute Leistung

Bis fast fünf Minuten vor Ende des Spiels sah es so aus, als müsste der EHC Basel trotz guter Leistung und einiger Grosschancen mit leeren Händen in Olten vom Eis gehen. Doch dann drehten Bircher und Brügger mit ihren Toren die Partie zugunsten von Basel. Zum ersten Mal nach seiner Verletzungspause war Patrick Zubler wieder dabei. Brett Supinski holte zudem mit seinem Assist zum zwischenzeitlichen 1:1 seinen 200. Scorerpunkt für den EHC - 75 Tore, 125 Assists.

Bereits nach wenigen Sekunden hätte Rossi Basel in Führung schiessen können. Doch Oltens Torhüter Rötheli war nicht nur in dieser Szene der Spielverderber. Anschliessend entwickelte sich ein munteres Spiel mit Szenen vor beiden Toren. Die erste und einzige Druckphase von Olten führte gleich zum Führungstreffer. Horansky lenkte den Abschluss von Weder erfolgreich ab. Kurz vor und nach dem Gegentor hatten sich Schweri und Supinski gute Möglichkeiten erarbeitet. In der 24. Minute konnte Basel nach zehn Sekunden in Überzahl durch Kummer ausgleichen. Kummer selbst hatte die Strafe herausgeholt. Basel versuchte sofort, nachzulegen, schaffte dies trotz teils hundertprozentiger Chancen jedoch nicht. Der große Aufwand wurde noch nicht belohnt. Die Solothurner waren effizienter. Dieses Mal wurde Weder in bester Abschlussposition völlig allein gelassen, sodass er den Pass von Horansky zur erneuten Führung verwerten konnte.

Basel liess sich vom erneuten Rückstand jedoch nicht verunsichern, spielte weiter nach vorne und erspielte sich Chance um Chance. Rötheli ließ die Basler verzweifeln, verhinderte das eine oder andere Mal mit Glück und Können einen Gegentreffer, der nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien. Es dauerte bis zur 55. Minute, bis Bircher mit einem Trick – oder hat er die Scheibe nicht gut getroffen …? – die Oltner Verteidigung düpierte und zum hochverdienten und überfälligen Ausgleich traf. Basel blieb am Drücker, was belohnt wurde. Aeschlimann brachte den Puck aufs Tor, wo viel Betrieb herrschte. Brügger war es schließlich, der den Abpraller verwerten konnte. Olten nahm daraufhin ein Timeout und seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler heraus. Henauer und seine Vorderleute brachten den Vorsprung und damit den sechsten Sieg in Folge über die Zeit. Sinnbildlich dafür ist Bastian Guggenheim, der einen Puck ans Bein bekommt, sich hinkend und voller Schmerzen aber nochmals in einen Schuss wirft.

Der nächste Einsatz des EHC ist am Donnerstag um 19:45 Uhr zu Hause gegen den HC Thurgau. Mit einem Sieg könnten die Basler die Ostschweizer überholen und sich nach der Aufholjagd erstmals in dieser Saison unter den ersten vier Mannschaften klassieren.

EHC Olten - EHC Basel 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)

Eisbahn Kleinholz, Olten - 2587 Zuschauende

Schiedsrichter: Fabrice Fausel, Reica Staiger; Sandro Baumgartner, Quentin Guélat

Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 6 mal zwei Minuten gegen Olten

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Olten)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Weder (Olten)

Torschüsse: Basel 39 Olten 22 (8:6, 13:8, 18:8)

Tore: 18. Horansky (Weder, Kurt) 1:0. 24. Kummer (Supinski, Stukel) 1:1. 37. Weder (Horansky, Kurt) 2:1. 55. Bircher (Schläpfer) 2:2. 58. Brügger (Aeschlimann, Aeschbach) 3:2.

Bemerkungen: 58. Timeout Olten.          

EHC Basel: Henauer (ET: Haller; Guggenheim, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Zubler; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Huber; Hamr. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Häfliger, Landskroner, Moser, Schenk, Rouiller, Füllemann,  Rhyn.

EHC Olten: Rötheli (ET: Solèr); Wyss, Burger; Janett, Kurt; Pouilly, Antonietti; Pastori; Horansky, Weder, Asselin; Sterchi, Hedlund, Hawryluk; Braillard, Bonvin, Cattin; Sturny, Stehli, Riatsch. HC: Christian Wohlwend.           

Weitere Spiele: La Chaux-de-Fonds - Thurgau 2:1. Chur - Arosa 5:1. GCK Lions – Winterthur 6:0. Bellinzona - Visp 1:5.

Rangliste: 1. Sierre (44 Spiele, 91 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 45/88. 3. Thurgau 42/80. 4. Visp 44/80. 5. Basel 44/79. 6. Chur 43/75.  7. Olten 45/69. 8. GCK Lions 45/67. 9. Winterthur 41/43. 10. Bellinzona 44/27. 11. Arosa 45/24.

GDT Bellinzona Snakes VS EHC Basel

Supinski sorgt in der Verlängerung für den Siegtreffer

Nur 19 Stunden nach dem klaren Heimsieg gegen Sierre hat der EHC Basel auch auswärts gegen Bellinzona gewonnen. Die Snakes konnten eine frühe Zwei-Tore-Führung durch Rexha und Supinski im letzten Abschnitt zwar noch ausgleichen. Doch schliesslich war es Brett Supinski, der in der Verlängerung bei drei gegen drei Feldspielern mit einem Kontertor den Siegtreffer für Basel erzielte. Neben der kurzen Erholungszeit – Bellinzona hatte gestern spielfrei – erschwerten neun gegen den EHC ausgesprochene Zweiminutenstrafen das Mitnehmen eines weiteren Punkts aus dem Tessin. Knapp ein Drittel lang waren die Unterzahlformationen der Basler gefordert, die zusammen mit Torhüter Henauer aber bei dieser Situation ein Gegentor verhindern konnten.

Das nächste Spiel findet am nächsten Dienstag um 19:45 Uhr in der St. Jakob-Arena statt. Zu Besuch ist das Überraschungsteam der Liga und Tabellennachbar Chur.

GDT Bellinzona Snakes - EHC Basel 2:3 n.V (0:2, 0:0, 2:0, 0:1)

Centro Sportivo, Bellinzona - 113 Zuschauende

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg, Franco Castelli; Gilles Wermeille, Quentin Guélat.

Strafen: 9 mal zwei Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen Bellinzona

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Weber (Bellinzona)

Bestplayer Spiel: Henauer (Basel); ? (Bellinzona)

Tore: 3. Rexha (Schweri, Nater) 0:1. 5. Supinski (Bircher) 0:2. 49. Togni (Madaschi, Weber) 1:2. 53. Schenk (Pont, Tarchini) 2:2. 61. Supinski 2:3.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Huber; Schenk. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Landskroner, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Hamr, Rhyn.

EHC Bellinzona: Beglieri (ET: Jaafri-Hayani Nassim); Togni, Favre; Palmisano, Albis; Moreno, Vouardoux; Comploj, Gisonna; Pedrazzini, Conceprio, Madaschi; Schwenninger, Reinhard, Marchetti; Demuth, Dey, Weber; Pont, Schenk, Tarchini. HC: Nicola Pini.             

Weitere Spiele: Olten - GCK 3:2 n.V. Thurgau - Sierre 5:4. Arosa – La Chaux-de-Fonds 0:1

Rangliste: 1. Sierre (43 Spiele, 88 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 43/83. 3. Thurgau 40/77. 4. Visp 42/74. 5. Basel 42/73. 6. Chur 41/72.  7. Olten 43/69. 8. GCK Lions 43/63. 9. Winterthur 40/43. 10. Bellinzona 42/27. 11. Arosa 43/24.

EHC Arosa VS EHC Basel

Erfolgreiches Arosa-Wochenende für den EHC Basel

Die Doppelrunde inklusive Übernachtung vor Ort, die der EHC Basel in Arosa absolvierte, war im Nachhinein ein guter Entscheid. Nach dem 7:0-Sieg am Samstag konnte auch die zweite Partie nur 21 Stunden später mit 6:4 gewonnen werden. Dabei machte sich Basel im Sonntagsspiel nach einem Vier-Tore-Vorsprung durch Strafen und Unkonzentriertheiten das Leben selbst schwer. Bis auf den Wechsel auf der Torhüterposition trat Basel bei Spiel Nummer Zwei in unveränderter Aufstellung an. Arosas Trainer Rolf Schrepfer entschied anders und stellte sein Team gründlich neu zusammen.

Basel von der ersten Sekunde an dominant

Im Gegensatz zum Vortag war Basel von der ersten Sekunde an bereit. 21 Torschüsse waren es zum Ende des Startabschnitts, davon allein fünf in den ersten zweieinhalb Minuten. Trotz dieser Überlegenheit hätte Arosa in der 11. Minute durch Krakauskas in Führung gehen können. Henauer war jedoch auf dem Posten. Nach diesem Schreckmoment waren die Gäste dem ersten Treffer wieder näher. Brügger, Schaub und Nater spürten ihn schon vor. Dann vollendete Kummer in der 13. Minute eine schöne Passkombination über Rossi und Barbei. Drei Minuten später wurde Barbei nach einem schönen Weitschuss Montandons gehalten, was das erste Überzahlspiel für Basel zur Folge hatte. Arosas Goalie Simeoni machte gegen Stukel und Aeschlimann eine gute Figur, musste dann aber den platzierten Schuss von Rexha passieren lassen. Basel powerte weiter. Liniger verpasste knapp. Nach einer angezeigten Strafe gegen Arosa spielte Basel mit sechs Feldspielern und ohne Henauer. Schaub stand vor dem gegnerischen Torhüter, versperrte dessen Sicht und konnte den Abpraller nach Schläpfers Schuss verwerten.

Sechs Strafen und Tore im Mitteldrittel

Zunächst schien es im Mittelabschnitt ähnlich weiterzugehen. Ein Crosscheck gegen Brügger sowie eine Teamstrafe ermöglichten es Basel, in doppelter Überzahl zu agieren. Dies wusste Schweri zu nutzen. Mit dem vermeintlich sicheren Vorsprung schlichen sich bei Basel jedoch Fehler ein. So kassierte Hamr für zwei verschiedene Vergehen je zwei Minuten. Eine dieser Möglichkeiten konnte Arosa durch Krakauskas zum 1:4 nutzen. Nachdem Rossi nach schönem Rexha Pass den alten Vorsprung wiederherstellen konnte, war es das Heimteam, das von einem Basler Fehlpass in der eigenen Zone profitieren und abermals verkürzen konnte. So ging es in diesem unterhaltsamen Spiel weiter. Strafe Arosa. Schweri lanciert Stukel, der den letzten Verteidiger überläuft und das sechste Basler Tor erzielt. Dann gab es eine Strafe gegen Guggenheim wegen übertriebener Härte. Eigentlich hätte jedoch ein Aroser wegen eines Fouls gegen Basels Verteidiger Sekunden zuvor bestraft werden müssen. Dieses Geschenk konnte Bedolla nutzen und damit seinem Team nochmals Hoffnung für das Schlussdrittel geben.

Basel bis zur Fünfminutenstrafe alles im Griff

Die zweite Pause tat den Baslern gut. Das Spielgeschehen konnte nun wieder hauptsächlich in das Angriffsdrittel verlagert werden. Nichts deutete auf eine spannende Schlussphase hin. Dann folgte die 24. Minute. Hamr leistete sich einen Check mit dem Knie gegen Bleiker, was eine Fünfminutenstrafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe zur Folge hatte. Die ersten zwei Minuten konnten überstanden werden, bis Nater Bleiker am Abschluss hindern muss. Den fälligen Penalty brachte Bedolla nicht an Henauer vorbei. Mit dem Basler Goalie und seinen kämpfenden Vorderleuten konnte die Unterzahl ohne Gegentor überstanden werden. Ein schönes Solo von Bukarts brachte dann sechs Minuten vor Ende doch noch einmal unnötig Spannung in die Partie. Trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es zum Schluss beim 6:4 Sieg für den EHC Basel.

Nach fünf Spielen innerhalb von acht Tagen mit vier Siegen haben die Spieler nun ein paar freie Tage verdient. Das nächste Mal im Einsatz steht der EHC am nächsten Freitag um 19:45 Uhr zu Hause in der St. Jakob Arena gegen den EHC Visp.

EHC Arosa - EHC Basel 4:6 (0:3 3:3,1:0)

Sport- und Kongresszentrum Arosa – 403 Zuschauende

Schiedsrichter: Thomas Urban, Yann Erard; Pascal Nater, Nicola de Paris

Strafen: 4 mal 2 Minuten plus 1 mal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Hamr, Check gegen das Knie) gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Arosa

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Krakauskas (Arosa)

Bestplayer Spiel: Rexha (Basel); Meier (Arosa)

Torschüsse: Basel 35 Arosa 32 (21:9, 8:14, 6:9)

Tore: 13. Kummer (Barbei, Rossi) 0:1. 17. Rexha (Bircher, Aeschlimann) 0:2. 19. Schaub (Schläpfer, Rexha) 0:3. 24. Schweri (Kummer, Aeschlimann) 0:4. 27. Krakauskas (Guignard, Révész) 1:4. 29. Rossi (Rexha, Barbei) 1:5. 32. Guignard (Meier) 2:5. 35. Stukel (Schweri, Kummer) 2:6. 37. Révész (Bedolla, Rubin) 3:6. 54. Bukarts 4:6.

Bemerkungen: 26. Timeout Arosa. 46. Henauer hält Penalty von Bedolla. 48. Pfostenschuss Waidacher.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon, Landskroner; Stukel, Brügger, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Schläpfer, Schaub; Hamr, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Supinski, Schenk, Rhyn.

EHC Arosa: Simeoni (ET: Perrin); Lichtensteiger, Zanolari; Rubin, Salamin; Minder, Bukarts; Meier, Burri; Guignard, Schwitter; Krakauskas; Bedolla, Jabola Prada, Bleiker; Mariethoz, Haller, Révész; Schommer, Waidacher, Zehnder. HC: Rolf Schrepfer.

Weitere Spiele: Bellinzona - Chur 2:4. La Chaux-de-Fonds – GCK Lions 2:5. Olten - Visp 4:9. Sierre - Thurgau 7:3.

Rangliste: 1. Sierre (40 Spiele, 85 Punkte). 2. Thurgau 38/74. 3. La Chaux-de-Fonds 40/74. 4. Visp 40/74. 5. Chur 40/69. 6. Basel 40/68 7. Olten 40/64. 8. GCK Lions 40/56. 9. Winterthur 39/43. 10. Bellinzona 40/26. 11. Arosa 41/24.

EHC Arosa VS EHC Basel

Die erste Partie der Doppelrunde in Arosa geht mit 7:0 an Basel


Der EHC Basel rehabilitiert sich für die klare Niederlage gegen Sierre und gewinnt das erste von zwei Auswärtsspielen beim EHC Arosa deutlich mit 7:0. Die Basler traten abermals sehr diszipliniert auf und kamen ohne Strafe über die Runde. Verdienter Shutout von Torhüter Haller, der in den richtigen und wichtigen Momenten einen Gegentreffer verhinderte.

In dieser Saison war der Tabellenletzte der Angstgegner des EHC Basel. Beide bisherigen Meisterschaftsspiele gegen ihn wurden verloren. Der Beginn der Partie schien dies zu bestätigen, denn es waren die Aroser, die in den ersten Minuten dominierten. Die erste Möglichkeit von Basel bedeutete gleichzeitig den ersten Treffer. Torschütze Schaub gewann die Scheibe, lief sich dann perfekt für den Pass von Liniger frei. Der Führungstreffer tat den Baslern sichtlich gut. Nun konnte das Team von Eric Himelfarb, der nicht nur von Yves Sarault, sondern auch vom verletzten Kapitän Brett Supinski an der Bande unterstützt wurde, mehr Akzente setzen. So in der 10. Minute. Perrin konnte einen guten Schuss von Rossi nur bis zu Barbei abwehren, der den Nachschuss verwertete. Einmal mussten die Basler Glück in Anspruch nehmen, als Bedolla die Latte traf.

Das Mitteldrittel gehörte, auch begünstigt durch drei Strafen gegen Arosa, eindeutig den Baslern. Beim ersten Überzahlspiel hatten Brügger und Aeschlimann gute Chancen. In der 24. Minute reagierte Nater dann schnell nach einem missglückten Abschluss der Aroser und schickte Stukel auf die Reise, der sein Solo erfolgreich abschließen konnte. Kurz danach folgte eine wichtige Parade von Haller, der den Anschlusstreffer verhinderte. Auch das zweite Powerplay blieb noch ohne Erfolg, denn Rexhas Schuss ging nur Millimeter am Pfosten vorbei. Ins Tor ging der Puck, als Stukel den Schuss von Landskroner ablenkte. Beim dritten Mal fünf gegen vier funktionierte es. Ein Schuss von Rossi führte zum 0:5. Einen Treffer hätten die Gastgeber verdient, doch Bedolla vergab eine „Hundertprozentige”.

Im Schlussabschnitt hatte Basel alles im Griff und hielt das Tempo weiterhin hoch. Dazu konnte das Ergebnis noch auf 7:0 erhöht werden. In der 47. Minute eröffnete Montandon den Angriff mit einem langen Pass auf Huber. Von dort kam die Scheibe über Rexha zu dem aufgerückten Verteidiger, der sie wunderbar unter die Latte hämmerte. Bukarts hatte anschließend die beste Möglichkeit für die Bündner im Schlussabschnitt. Effizienter zeigte sich Schweri, der nach einem Rückpass von Brügger den Schlusspunkt setzte. Nun gilt es, sich gut zu erholen, denn morgen um 17:00 Uhr beginnt beim zweiten Spiel alles wieder bei 0:0.

EHC Arosa - EHC Basel 0:7 (0:2, 0:3, 0:2)

Sport- und Kongresszentrum Arosa – 677 Zuschauende

Schiedsrichter: Lars Arpagaus, André Meyer; Igor Lukac, Marcel Allenspach

Strafen: 0 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen Arosa

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Krakauskas (Arosa)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Schommer (Arosa)

Torschüsse: Basel 33 Arosa 16 (8:5, 15:5, 10:6)

Tore: 5. Schaub (Liniger) 0:1. 10. Barbei (Rossi, Kummer) 0:2. 24. Stukel (Nater, Schweri) 0:3. 40. Stukel (Landskroner, Montandon) 0:4. 36. Rossi (Rexha, Bircher) 0:5. 47. Montandon (Rexha, Huber) 0:6. Schweri (Brügger) 0:7

Bemerkungen: 15. Lattenschuss Bedolla.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon, Landskroner; Stukel, Brügger, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Schläpfer, Schaub; Hamr, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Supinski, Schenk, Rhyn.

EHC Arosa: Perrin (ET: Simeoni); Minder, Lichtensteiger; Rubin, Zanolari; Salamin, Burri; Meier, Schwitter; Krakauskas, Haller, Révész; Bleiker, Waidacher, Zehnder; Schommer, Mariethoz, Guignard; Burkarts, Jabola Prada, Bedolla. HC: Rolf Schrepfer.

Weitere Spiele (Freitag) : GCK Lions – Bellinzona 5:1. Chur – La Chaux-de- Fonds 7:1. Visp – Winterthur 4:2. Thurgau – Olten 0:3.

Rangliste: 1. Sierre (39 Spiele, 82 Punkte). 2. Thurgau 37/74. 3. La Chaux-de-Fonds 39/74. 4. Visp 39/71. 5. Chur 39/66. 6. Basel 39/65 7. Olten 39/64. 8. GCK Lions 39/53. 9. Winterthur 39/43. 10. Bellinzona 39/26. 11. Arosa 40/24.

GDT Bellinzona Snakes VS EHC Basel

Ein Mini-Sieg und der Sprung auf den 6. Platz für den EHC Basel

Beim vierten Auswärtsspiel in Folge gelingt dem EHC Basel der vierte Sieg. In diesem ausgeglichenen, fairen und engen Spiel gelang Jakob Stukel zur Spielmitte der einzige Treffer. Torhüter Fabio Haller feierte mit 34 abgewehrten Torschüssen einen Shutout. Bereits am Donnerstag folgt die nächste Partie. Um 19:45 Uhr ist in der St. Jakob Arena der Tabellenführer HC Sierre zu Gast.

Bellinzona konnte aus den letzten drei Spielen zwei Siege gegen die Spitzenteams Sierre und La Chaux-de-Fonds feiern. Nicht nur deswegen war der EHC gewarnt. Denn die Snakes sind ein unangenehmer Gegner, da das junge Team mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren (Basel: 25 Jahre) unbekümmert, giftig und mutig auftritt. Jede Schussgelegenheit wird genutzt. Das Manko dabei ist jedoch die Effizienz, wie auch dieser Abend wieder zeigte. So hat Bellinzona mit 7 % die geringste Schusseffizienz der Liga (Basel: 10 %).

Die Partie war unterhaltsam und über die ganzen sechzig Spielminuten gesehen ausgeglichen. Bellinzona gehörte Beginn und Schluss, während die Basler insbesondere das Mitteldrittel dominierten. Dass es nur ein Tor gab, lag an den beiden Torhütern, die allein im ersten Drittel 34 Torschüsse abwehrten. In der besten Basler Phase mit zwei Pfostenschüssen folgte auch der entscheidende Treffer. Barbei setzte sich nach einem guten Pass von Bachofner am linken Flügel durch, passt zu Stukel, der mit einem «One-Timer» wunderbar trifft.

Zum Schluss wurde es noch einmal eng, als sich Basel im eigenen Drittel einschnüren liess. Doch Haller ließ sich nicht bezwingen. Hilfreich war dabei auch die kuriose Situation, als sich Torhüter Beglieri zwei Minuten vor Schluss auswechseln lassen wollte, jedoch nicht ganz rausfuhr. Da der sechste Feldspieler bereits auf dem Eis war, gab es eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.

GDT Bellinzona Snakes - EHC Basel 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Centro Sportivo, Bellinzona – 70 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Sandro Wiedmer; Igor Lukac, François Micheli

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 1 mal zwei Minuten gegen Bellinzona

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Weber (Bellinzona)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Reinhard (Bellinzona)

Torschüsse: Basel 32 Bellinzona 34 (15:19, 13:4, 4:11)

Tore: 30. Stukel (Barbei, Bachofner) 0:1.

Bemerkungen: 100. Pflichtspiel Ueli Huber für den EHC. 24. Pfostenschuss Stukel. 25. Pfostenschuss Schläpfer. Supinski verletzt ausgeschieden. 59. Timeout Bellinzona.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Rhyn, Aeschbach; Häfliger. Bachofner; Bircher, Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Brügger, Schaub; Rexha, Aeschlimann, Moser; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Hamr, Rouiller, Füllemann, Kummer, Rossi, Schenk, Landskroner.

GDT Bellinzona Snakes: Beglieri (ET: Jaafri-Hayani); Togni, Favre; Palmisano, Albis; Moreno, Comploj; Vouardoux; Pedrazzini, Conceprio, Madaschi; Borradori, Reinhard, Weber; Marchetti, Bernazzi, Mansueto; Schwenninger, Dey, Tarchini; Wehrli. HC: Nicola Pini.

Weitere Spiele: Arosa – GCK Lions 4:3. La Chaux-de-Fonds - Visp 3:2 n.P

 Rangliste: 1. Sierre (38 Spiele, 79 Punkte). 2. Thurgau 36/74. 3. La Chaux-de-Fonds 38/74. 4. Visp 38/68. 5. Chur 38/63. 6. Basel 37/62 7. Olten 38/61. 8. GCK Lions 38/50. 9. Winterthur 38/43. 10. Bellinzona 38/26. 11. Arosa 39/24.

EHC Visp VS EHC Basel

Der EHC Basel gewinnt in Visp und feiert siebten Sieg in Folge

In einem attraktiven und temporeichen Spiel zwischen zwei formstarken Teams war der EHC Basel am Ende die glücklichere Mannschaft. Mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung nimmt er zwei Punkte mit nach Hause. Das Game-Winning-Goal gelang Louis Füllemann 26 Sekunden vor dem Penaltyschiessen. Damit feierte der EHC Basel den neunten Sieg aus den letzten zehn Partien und bestätigte die positive Tendenz. Das nächste Spiel absolvieren die Basler am Dienstag in Bellinzona. Am Donnerstag, dem 19.45 Uhr, ist der aktuelle Tabellenführer Sierre zu Gast in der St. Jakob Arena.

Die laufstarken Visper zögern nicht lange
Visp startete mit viel Selbstvertrauen in die Partie, denn wie die Basler konnten sie die meisten der letzten Partien erfolgreich bestreiten. Bereits nach wenigen Sekunden musste Henauer zweimal gegen Marchand und Lurati eingreifen und verhinderte so einen frühen Rückstand, der dann doch noch eintraf. Der Basler Goalie bekam den Puck auf die Brust und konnte ihn nicht behändigen. Brüschweiler reagierte am schnellsten. Via Lehmann kam der Puck zu Muggli, der traf. Die Oberwalliser waren in der Folge weiterhin sehr aufsässig und schnell auf den Beinen. Zudem wurde jede Schussgelegenheit genutzt. Nicht umsonst hat Visp nach Sierre bisher die meisten Torschüsse in der Liga abgegeben. Erst nach und nach können sich die Basler vom Druck lösen und haben dann im ersten Powerplay des Abends die Möglichkeit, auszugleichen. Dies funktionierte jedoch nicht wie gewünscht. Im Gegenteil. Das beste Boxplay-Team der Liga kam dreimal zum Kontern. Beim zweiten Mal sprang der Puck komisch von der Bande weg, sodass Ryser losziehen und Wüest zum 2:0 erhöhen konnte. Kurz vor Ende der Strafe traf Brodecki noch den Pfosten. Basel, das wieder auf die zuletzt verletzten Aeschbach und Schweri zählen konnte, reagierte. Zunächst durfte Barbei um das gegnerische Tor kurven und fand Schaub, der mit einem platzierten Direktschuss den Anschlusstreffer erzielen konnte. Vierzig Sekunden vor der ersten Pause folgte der Ausgleich. Bircher schaltete sich offensiv ein, nahm Schweri mit, der den freistehenden Rexha sah.

Henauer hält Basel im Spiel
Basel musste das Mitteldrittel in Unterzahl beginnen, da gegen Barbei nach den ersten zwanzig gespielten Minuten eine Strafe angezeigt wurde. Anschließend musste auch Supinski auf der Strafbank Platz nehmen, da er den Torhüter unglücklich zu Fall brachte. Zwar konnte beide Male ein Rückstand verhindert werden, doch dieser fiel kurze Zeit später dann doch. Henauer reagierte gut bei einem abgelenkten Schuss, war jedoch gegen den Rebound von Pezzullo machtlos. In diesem temporeichen Spiel verhinderte Basels Torhüter mit zwei Big Saves hintereinander den vierten Gegentreffer. Auf der anderen Seite parierte Markkanen gut gegen Brügger. Dann bekam Basel kurz vor Ende des zweiten Drittels nochmals die Chance, ein Powerplay aufzuziehen, was dieses Mal für ein Tor auf der richtigen Seite sorgte. Das wichtige Bully gewann Kummer. Zwölf Sekunden später kam Brügger an die Scheibe und glich mit einem platzierten Schuss aus.

Basel holte sich bereits den achten Sieg dieser Saison in der Overtime
Im Schlussabschnitt agierten die Gastgeber etwas vorsichtiger. Denn jeder Fehler konnte die Entscheidung bedeuten. Die erste Top-Möglichkeit gab es erst in der 47. Minute, als Marchons Abschluss abgefälscht nur knapp am Pfosten vorbeiging. Kurz darauf zeigte Henauer gegen Forrer eine gute Parade. In dieser spannenden Phase kamen nun auch leichte Emotionen auf, die das Schiedsrichterduo zweimal mit je einer Bankstrafe unterband. Die beste Chance der Basler hatten Liniger und Schläpfer eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit, als sie knapp an Markkanen scheiterten. Dass Basel über zwei hervorragende Torhüter verfügt, zeigte sich in der Verlängerung. Nach einem intelligenten Wechsel nach nur 15 Sekunden Spielzeit rettete Henauer gegen Forrer, wie auch danach im Eins-gegen-Eins gegen Brodecky. Auf der anderen Seite verpasste Kummer gegen den Torhüter von Visp den Siegtreffer, der dann kurz vor Ende doch noch fiel. Captain Eigenmann, mit über 25 ½ Minuten Eiszeit mit Abstand der Spieler mit der längsten Einsatzzeit, leistete sich einen Konzentrationsfehler. Huber konnte den Puck dadurch noch im gegnerischen Drittel behändigen. Er passte sofort auf die linke Seite zu Füllemann, der eiskalt den Siegtreffer erzielte.

EHC Visp - EHC Basel 3:4 n.V. (2:2, 1:1, 0:0, 0:1)

Lonza Arena Visp – 3230 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Michael Fritschi; Christophe Pitton, Vincent Amport

Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Brodecki (Visp)

Bestplayer Spiel: Schaub (Basel); Wüest (Visp)

Torschüsse: Basel 29 Visp 46 (14:18, 5:19, 5:7, 5:2)

Tore: 2. Muggli (Brüschweiler, Lehmann) 1:0. 15. Wüest (Ryser) 2:0. 18. Schaub (Aeschlimann) 1:2. 20. Rexha (Schweri, Bircher) 2:2. 37. Pezzullo (Fuss) 3:2. 40. Brügger (Schläpfer) 3:3. 65. Füllemann (Huber) 4:3.

Bemerkungen: 16. Pfostenschuss Brodecki

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschbach; Füllemann, Bachofner; Aeschlimann; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Schaub; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Häfliger, Hamr, Rouiller, Rhyn, Schenk, Montandon, Landskroner; Moser.

EHC Visp: Markkanen (ET: Liljequist); Eigenmann, Forrer; Pezzullo, Gähler; Gerber, Heinen, Lovecchio; Marchon, Nilsson, Brodecki; Forrer, Fuss, Lurati; Brüschweiler, Lehmann, Muggli; Ryser, Wüest, Ritz; Burgener. HC: Luca Gianinazzi.

Weitere Spiele: Olten - Sierre 1:5. Winterthur - Arosa 4:3. Chur – GCK Lions 4:1

 Rangliste: 1. Sierre (38 Spiele, 79 Punkte). 2. Sierre 36/74. 3. La Chaux-de-Fonds 36/72. 4. Visp 37/67. 5. Chur 38/63. 6. Olten 38/61. 7. Basel 36/59. 8. GCK Lions 37/50. 9. Winterthur 38/43. 10. Bellinzona 36/23. 11. Arosa 38/21.

EHC Olten VS EHC Basel

Ein entfesselter EHC Basel dreht das Derby im Schlussabschnitt

Nach zwei Dritteln lag der EHC Basel mit 1:5 Toren zurück. Unter der Führung des herausragenden Captains Brett Supinski - drei Tore, ein Assist, sieben Torschüsse, ein Pfostenschuss - gelang dann doch noch die Wende, die Stukel nach 25 Sekunden in der Verlängerung mit seinem zweiten Tor des Abends vollendete. Der Sieg war hochverdient, denn die Basler hatten zum Schluss doppelt so oft auf das Tor geschossen wie der Gegner.

Vielversprechende Ausgangslage
Die Ausgangslage vor der Partie war für Basel vielversprechend. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit hätte man Olten in der Tabelle überholen können. Angesichts der aktuellen Form nicht unrealistisch, hatten die Solothurner doch fünf der letzten zehn Partien verloren, während es bei Basel nur deren zwei waren. Aufgrund der Verstärkung aus Bern mit Füllemann und Rhyn standen dieses Mal genug Verteidiger auf dem Eis, sodass Aeschlimann erstmals seit Langem wieder als Center eine Sturmlinie anführte.

In der ersten Spielhälfte zeigte sich Olten sehr effizient
Basel verpasste es anfangs, im ersten Powerplay in Führung zu gehen. Supinskis Abschluss ging knapp darüber und Rexha zielte knapp am leeren Tor vorbei. Olten machte es besser. Haller konnte einen von Asselin abgelenkten Schlenzer von Hawryluk zwar mit dem Schoner abwehren, doch Burger stand richtig und konnte den Abpraller verwerten. Nachdem Guggenheim den Puck über das Plexiglas befördert hatte, sorgte das beste Powerplay-Team der Liga für das 2:0: Asselin vollendete eine schöne Passstafette. Ein Big Save von Haller in der 10. Minute gegen Christen verhinderte das 3:0.
Danach agierte Basel defensiv etwas stabiler und konnte sich offensiv wieder besser in Szene setzen, was prompt zum Erfolg führte. Kummer spitzelte die Scheibe auf Stukel, der den Anschlusstreffer erzielte. Leider gelang Olten sechs Sekunden vor der ersten Sirene doch noch der dritte Gegentreffer. Verteidiger Kurt verschaffte sich mit einer schönen Körpertäuschung genug Platz, um die Lücke zu finden.

Momentum wechselt zur Spielmitte
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts war Olten nicht die bessere, sondern die effizientere Mannschaft. Mit dem ersten Torschuss lag die Scheibe im Netz. Törmänen Schuss war für Haller zu platziert und mit dem zweiten folgte der fünfte Oltner Treffer. Stehli verwertete die Hereingabe von Hedlund. Es schien sich alles gegen Basel zu verschwören, nachdem auch noch eine Strafe wegen zu vieler Spieler ausgesprochen wurde. Doch dann wechselte das Momentum. Noch in Unterzahl wäre Supinski bei einem Konter fast ein Tor gelungen, er wurde jedoch beim Abschluss mit einem Stockschlag behindert, sodass das Oltner Powerplay prompt zu Ende war. Basel war nun mit Kummer an der Seite von Stukel und Supinski sehr dominant. Olten war unerklärlich passiv und lauerte nur noch auf Gegenangriffe.
In der 32. Minute konnte sich Solèr gegen Huber auszeichnen. Auch in der Folge stand Oltens Rückhalt im Fokus: Sei es, als das Tor des Öfteren verschoben war, oder in der 38. Minute, als Aeschlimanns Schuss an dessen Rücken ging und von dort vor statt hinter die Torlinie fiel. Der Entscheid „no Goal” auf dem Eis wurde nach Videostudium bestätigt. Daher blieb es nach vierzig gespielten Minuten beim Stand von 1:5.

Basel erdrückt Olten im Schlussabschnitt
Für die Basler war der frühe Anschlusstreffer nach 28 Sekunden im Schlussabschnitt wichtig. Supinski traf nach einem tollen Solo wunderbar ins Lattenkreuz. Die Basler brachten nun bei jeder Möglichkeit die Scheibe vor das Tor und provozierten dabei auch Anspiele im Angriffsdrittel, was den Druck zusätzlich erhöhte. In der 44. Minute lancierte Rossi Brügger mit einem schönen Pass, sodass dieser allein auf Solèr zulaufen konnte und im zweiten Versuch traf. Nach einer kleinen Strafe gegen Guggenheim konnten die Oltner Spieler kurz durchatmen, doch nur 33 Sekunden später war das Überzahlspiel nach einer Strafe gegen Sturny zu Ende. Als Basel an der Reihe war, traf Supinski ein zweites und nicht zum letzten Mal ins hohe Eck. Die Basler sind nun endgültig entfesselt und haben eine Chance nach der anderen sowie ein weiteres Powerplay. Nach Möglichkeiten von Schläpfer und Kummer hatte wieder Supinski sein Visier richtig eingestellt und traf sechseinhalb Minuten vor Schluss zum Ausgleich. Die Gastgeber waren nun komplett überfordert und die Halle, bis auf die Basler Fans, still. Zehn Sekunden vor Schluss setzte der überragende Supinski den Puck dann auch noch an den Pfosten.

Supinski beendet seine Show mit einem Pass zu Stukel, der den Siegtreffer erzielt
Was in der regulären Spielzeit nicht gelang, wurde nach nur 25 Sekunden in der Verlängerung nachgeholt. Supinski passte zu Stukel, der die Vorlage zum hochverdienten und viel umjubelten Siegtreffer verwerten konnte. Wie erwartet wurde Basels Captain im Anschluss an das Spiel als bester Spieler ausgezeichnet und dabei auch von den Oltner Zuschauern mit warmem Applaus beglückwünscht.

Auch die nächsten beiden Partien wird der EHC Basel auswärts bestreiten. Am nächsten Samstag um 17:45 Uhr in Visp und am darauffolgenden Dienstag in Bellinzona.

EHC Olten - EHC Basel 5:6 n.V (3:1, 2:0, 0:4, 0:1)

KEB Kleinholz, Olten – 3076 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, André Meyer; Marcel Allenspach, Vincent Amport

Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Olten

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Olten)

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); Asselin (Olten)

Torschüsse: Basel 36 Olten 18 (8:7, 10:5, 17:6, 1:0)

Tore: 5. Burger (Asselin, Hawryluk) 1:0. 9. Asselin (Sturny, Janett) 2:0. 18. Stukel (Kummer, Guggenheim) 2:1. 20. Kurt (Hawryluk, Asselin) 3:1. 22. Törmänen (Sterchi, Solèr) 4:1. 26. Stehli (Hedlund, Bonvin) 5:1. 41. Supinski (Stukel, Guggenheim) 5:2. 44. Brügger (Rossi, Barbei) 5:3. 47. Supinski (Kummer, Brügger) 5:4. 54. Supinski (Stukel, Kummer) 5:5. 61. Stukel (Supinski, Nater) 5:6.

Bemerkungen: Vor dem Spiel Trauerminute 60. Pfostenschuss Supinski

EHC Basel: Haller (ET: Rada); Guggenheim, Nater; Rhyn, Füllemann, Bircher, Bachofner; Häfliger; Stukel, Supinski, Brügger; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Rexha, Aeschlimann, Schaub; Schenk; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Zubler, Hamr, Rouiller, Aeschbach, Schweri, Montandon, Landskroner; Moser.

EHC Olten: Solèr (Liechti); Janett, Kurt; Pastori, Burger; Moser, Törmänen; Sturny, Hawryluk, Asselin; Riatsch, Weder, Sterchi; Stehli, Hedlund, Bonvin; Christen Kaser, Villard. Headcoach: Christian Wohlwend. Olten ohne: Elsener, Antonietti, Cavalleri, Wyss, Sever, Rötheli, Horansky.

Weitere Spiele: Winterthur – GCK Lions 5:1. Sierre – Bellinzona 5:7. Thurgau - Chur 3:0. Arosa – La Chaux-de-Fonds 4 :10

 Rangliste: 1. Thurgau (34 Spiele, 73 Punkte). 2. Sierre 36/73. 3. La Chaux-de-Fonds 35/70. 4. Visp 35/66. 5. Chur 37/60. 6. Olten 36/58. 7. Basel 35/57. 8. GCK Lions 34/44. 9. Winterthur 35/37. 10. Bellinzona 35/23. 11. Arosa 36/21.

EHC Winterthur VS EHC Basel

Erfolgreicher Jahresabschluss für den EHC Basel

Nach einem missglückten Saisonstart hat sich der EHC Basel mit dem 5:2-Auswärtssieg gegen den EHC Winterthur endgültig an das Tabellenmittelfeld herangekämpft. Vier Tore im zweiten Drittel, davon zwei in Überzahl, entschieden die Partie. Alle Basler Treffer wurden aus naher Distanz erzielt. Die sichtbare Präsenz vor dem gegnerischen Tor konnte damit belohnt werden.

Bei Basel ersetzten Füllemann und Moser Landskroner und Hamr. Als Ersatzgoalie für den kranken Henauer amtete Kurt. Bei den bisherigen drei Partien in dieser Saison (zweimal gewann Basel) wurde der Sieger je einmal nach Verlängerung bzw. Penaltyschießen ermittelt. Auch das dritte Spiel ging nur mit einem Tor Unterschied zu Ende. Dies ließ ein hart umkämpftes Spiel erwarten, was es trotz des auf den ersten Blick klaren Sieges auch war.

Haller verhindert Rückstand

Zu Beginn der Partie wurden einige kernige Checks ausgeteilt. Jedoch alles im erlaubten Rahmen. Es ist kein Zufall, dass beide Teams das Liga-Schlusslicht bei den Strafen einnehmen. Winterthur war besser gestartet, agierte sehr aufsässig und hatte spätestens mit der Topchance durch Embacher Goalie Haller bereits ins Schwitzen gebracht. Basel hatte erst in der achten Minute durch Barbei eine erste ernstzunehmende Möglichkeit herausgespielt. Die Partie lebte fortan von Fehlern in den Defensivreihen, die teilweise recht sorglos mit dem Puck umgingen. Haller bewahrte dabei sein Team vor einem Rückstand. Erwähnenswert ist die beste Basler Chance durch Brügger in der 13. Minute und die beste Chance der Winterthurer durch Diethelm in der 19. Minute, als der Puck knapp neben das Tor zischte.

Strafen brachten Winterthur aus dem Tritt.

Das Mitteldrittel begann mit drei guten Möglichkeiten, davon zwei für Winterthur. Bei einem Ablenker musste Haller auch das Glück des Tüchtigen in Anspruch nehmen. Ein hoher Stock gegen Liniger ermöglichte Basel ein erstes Überzahlspiel. Tatsächlich benötigte Kummer nur siebzehn Sekunden, um den Führungstreffer zu erzielen. Ein weiteres Powerplay nach Halten gegen Häfliger blieb ungenutzt. Dafür konnten die Winterthurer bei ihrer ersten Überzahl ausgleichen. Es ging wieder sehr schnell. Das Defensivbully konnte nicht gewonnen werden und Madsen wurde vor dem Tor vergessen. Basel reagierte gut auf den Ausgleich und suchte sofort die erneute Führung. Rossi verpasste dabei zunächst knapp, konnte jedoch kurze Zeit später eine weitere Chance nutzen. Füllemann brachte die Scheibe flach von der blauen Linie vor das Tor, wo der Basler Stürmer mit einem Ablenker traf. Kurz danach kann Schläpfer auf Stettler losziehen, wird dabei jedoch so behindert, dass Basel ein weiteres Überzahlspiel zugesprochen bekommt. Diese Möglichkeit konnte zum zweiten Mal genutzt werden. Dieses Mal war es Barbei, der den Schuss von Supinski ablenken konnte. Basel versucht nun, das Momentum zu nutzen, was gelingt. Nach einem schnellen Gegenangriff über Brügger auf dem linken Flügel sieht dieser Huber in der Mitte heranrasen, was zum vierten Tor führt.

Chancen auf beiden Seiten im Schlussabschnitt

Basel versuchte nun, alles schnell klarzumachen. Bei den Abschlüssen von Füllemann, Stukel oder Rossi war man nahe dran, jedoch erst in der 46. Minute erfolgreich. Schläpfer lancierte Huber mit einem schönen Pass, der zu Liniger passte, der traf. Doch auch in der Basler Euphorie war Haller gefragt, da die Gastgeber nicht aufgaben und durch Diethelm aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielen konnten. Auf Basler Seite hätte jedoch auch noch das eine oder andere Tor fallen müssen. Bei Aeschlimanns Gewaltschuss und den Möglichkeiten von Huber fehlte nicht viel. Dieser hatte kurz vor Schluss Pech, als der Puck vom Pfosten auf, aber nicht hinter die Torlinie fiel.

Den nächsten Einsatz hat der EHC Basel bereits am nächsten Samstag, den 3. Januar 2026 um 17:30 Uhr auswärts beim EHC Olten.

EHC Winterthur - EHC Basel 2:5 (0:0, 1:4, 1:1)

Eishalle Deutweg, Winterthur – 722 Zuschauende

Schiedsrichter: Thomas Urban, Sandro Wiedmer; Gilles Wermeille, Christophe Pitton

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Winterthur

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Molin (Winterthur)

Bestplayer Spiel: Barbei (Basel); Madsen (Winterthur)

Torschüsse: Basel 34 Winterthur 23 (6:9, 16:7, 12:7)

Tore: 23. Kummer (Brügger, Stukel) 0:1. 27. Madsen (Molin, Hornecker) 1:1. 31. Rossi (Füllemann, Aeschlimann) 1:2. 37. Barbei (Supinski, Kummer) 1:3. 40. Huber (Brügger) 1.4. 46. Liniger (Huber, Schläpfer) 1:5. 48. Diethelm (Steiner, Madsen) 2:5.

Bemerkungen: 57. Pfostenschuss Huber.

EHC Basel: Haller (ET: Kurt); Bircher, Nater; Häfliger, Füllemann, Aeschlimann ; Häfliger, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Brügger; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Moser, Rexha, Schaub; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Landskroner, Guggenheim, Rhyn, Zubler, Hamr, Rouiller, Schweri.

EHC Winterthur: Stettler (ET: Brodecky); Steiner, Ugazzi; Deussen, Landolt; Marti, Warmbrodt; Bisig; Madsen, Molin, Diethelm; Döpfner, Embacher, Leone; Antenen, Ogi, Staiger; Hornecker, Aebi, Muller; Vicek. Headcoach: Markus Studer.

Weitere Spiele: Arosa – Bellinzona 4:3. Olten – La Chaux-de-Fonds 3:7. Thurgau - Visp 1:3. Sierre – GCK Lions 5:1.

 Rangliste: 1. Sierre (34 Spiele, 71 Punkte). 2. Thurgau 33/70. 3. La Chaux-de-Fonds 33/66. 4. Visp 34/64. 5. Olten 34/57. 6. Chur 35/57. 7. Basel 34/55. 8. GCK Lions 33/44. 9. Winterthur 34/34. 10. Arosa 34/20. 11. Bellinzona 34/20.

HC La Chaux-de-Fonds VS EHC Basel

Grossartiger Sieg des EHC Basel in La Chaux-de-Fonds

Der EHC Basel hat seinen Aufwärtstrend bestätigt und in einem sehr guten Spiel den HC La Chaux-de-Fonds mit 1:2 besiegt. Neben Torhüter Henauer und der sehr guten Defensivleistung des gesamten Teams war auch etwas Glück im Spiel. So rettete dreimal die Torumrandung, zuletzt in der letzten Sekunde des Spiels. Durch den Sieg konnte sich Basel erstmals in dieser Saison auf den siebten Platz vorarbeiten. Bereits am Dienstag folgt das Heimspiel gegen die GCK Lions. Anpfiff dieses „Christmas Charity Game”, bei dem der EHC in speziellen Trikots auflaufen wird, ist um 19:45 Uhr.

Mutig und erfolgreich
Angesichts des happigen Programms, das beide Mannschaften zuletzt absolvieren mussten, entwickelte sich ein hochklassiges und schnelles Spiel. Basel agierte mutig, attackierte den Gegner früh und verhinderte so, dass die Neuenburger ihre gefährlichen Vorstöße lancieren konnten. Dies gelang besonders im Startabschnitt sehr gut und wurde belohnt. In der siebten Minute setzte sich Supinski im Angriffsdrittel gegen mehrere Gegner durch, sah in der Mitte Schweri, der Östlund bezwang. Es folgten weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei sich die beiden Torhüter, die zu den Besten der Liga gehören, auszeichnen konnten. Die Basler Führung nach zwanzig gespielten Minuten war nicht gestohlen.

Henauer hielt neununddreißig Schüsse.
Nach dem Pfostenschuss von Michael Loosli zu Beginn des Mittelabschnitts und der Möglichkeit von Supinski kurz danach ging es genauso offensiv weiter. Die Gäste zeigten sich jedoch effizienter. So war es Aeschlimann, dessen harten Schuss von der blauen Linie Huber leicht zum 0:2 abfälschte. In der 34. Minute wurde der stocklose Bachofner wegen Behinderung auf die Strafbank geschickt. Da er sich mit dem Entscheid nicht abfinden konnte und lautstark reklamierte, wurden ihm zusätzlich zwei Minuten aufgebrummt. Nach einem Lattenschuss Andersons fehlten noch 53 Sekunden der vierminütigen Strafzeit, als M. Loosli der unhaltbare Anschlusstreffer gelang. Einen weiteren Treffer ließ der gut beschäftigte und sichere Henauer nicht zu. Kurz vor Ende des Abschnitts wurde Stukels schöne Einzelleistung, die das 1:3 bedeutet hätte, nicht belohnt.

Einmal Wettkampfglück für den EHC
Die Spannung hielt bis zur Schlusssirene an. Basel hatte seine beste Phase um die 44. Minute mit mehreren Abschlussmöglichkeiten. In der restlichen Spielzeit suchte La Chaux-de-Fonds vehement den Ausgleich. Dabei konnte der Norweger Olden Henauer im Privatduell dreimal nicht bezwingen. Auch ein weiteres Powerplay blieb erfolglos. So lief die Uhr zugunsten des EHC schneller runter, als es den Neuenburgern lieb war. Trotzdem wurde es zum Schluss nochmals eng. La Chaux-de-Fonds versuchte mit sechs Feldspielern und ohne Goalie nochmals alles und hatte mit dem Lattenschuss von Anderson bei Ablauf der Spielzeit Pech. Das anschließende Tor durch Achermann kam zwei Sekunden zu spät. Somit feierte der EHC Basel einen beachtenswerten Auswärtssieg gegen den Tabellendritten.

HC La Chaux-de-Fonds - EHC Basel 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Patinoire des Mélèzes, La Chaux-de-Fonds – 3823 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Yann Erard; Christophe Pitton, Gilles Wermeille.

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 1 mal 2 Minuten gegen La Chaux-de-Fonds

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Andersons (La Chaux-de-Fonds)

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); M. Loosli (La Chaux-de-Fonds)

Torschüsse: Basel 21 La Chaux-de-Fonds 40 (10:12, 6:14, 5:14)

Tore: 7. Schweri (Supinski) 0:1. 24. Huber (Aeschlimann, Supinski) 0:2. 37. M. Loosli (Rüegsegger, Lindquist) 1:2.

Bemerkungen: 22. Pfostenschuss M. Loosli. 35. + 60. Pfostenschuss Andersons. 60. Timeout La Chaux-de-Fonds

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Bircher, Nater; Füllemann, Aeschlimann ; Landskroner, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Brügger, Rossi; Liniger, Schläpfer, Huber; Hamr, Rexha, Moser;. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Guggenheim, Häfliger, Füllemann, Rhyn, Zubler, Schenk, Rouiller, Kummer, Schaub, Jäggi.

HC La Chaux-de-Fonds: Östlund (ET: Simmchen); Scheidegger, Grossniklaus; Jaquet, Huguenin; In-Albon, Gehringer; Matewa; M. Loosli, Lindquist, Rüegsegger; Olden, Achermann, Andersons; Böhler, Frossard, Eugster; Kohler, Chiriaev, J. Loosli; Burkhalter. HC: Louis Matte.

Weitere Spiele: Winterthur - Chur 2:3. Arosa- Thurgau 1:4. Olten – GCK Lions 5:2.  

Rangliste: 1. Thurgau (30 Spiele, 67 Punkte). 2. Sierre 31/65. 3. La Chaux-de-Fonds 31/60. 4. Visp 30/52. 5. Olten 31/52. 6. Chur 31/52. 7. Basel 31/46. 8. GCK Lions 31/44. 9. Winterthur 31/34. 10. Bellinzona 30/19. 11. Arosa 30/16.

HC Sierre VS EHC Basel

Punktgewinn für den EHC Basel gegen den Tabellenführer HC Sierre

Aufgrund großer Effizienz und insbesondere dank Torhüter Fabio Haller holt der EHC Basel bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung auswärts gegen den HC Sierre einen Punkt. Sage und schreibe 49 Schüsse wehrte Basels Rückhalt ab.

Offensiv-Power beim HC Sierre

22 Stunden nach dem Heimsieg gegen Bellinzona musste der EHC Basel beim HC Sierre antreten. Dass es gegen die Tormaschinerie aus dem Wallis schwer werden würde, war im Voraus klar. Das Team von Chris McSorley hat in der Swiss League mit Abstand die meisten Torschüsse abgegeben und Tore geschossen. Zudem stellt das Team mit Samuel Asselin den Ligatopscorer (29 Spiele, 49 Punkte). Auch gegen Basel bestätigte Sierre diese Statistik. Bereits nach 30 Sekunden musste Basel das erste Mal Glück in Anspruch nehmen, als der Abschluss von Maurer an den Pfosten ging. Es folgten im Startabschnitt drei weitere Pfostenschüsse (Halbgewachs, Bircher und Vouillamoz). Wenn die Schüsse nicht an die Torumrandung gingen oder knapp daneben, dann war Fabio Haller im Tor der Basler der Fels in der Brandung. Er kam fast nicht zum Verschnaufen und rettete das 0:0 in die erste Pause.

Hundertprozentige Powerplayquote für Basel
Nachdem sich Fuhrer zuvor warmgeschossen hatte, war es aus Sicht von Sierre in der 24. Minute endlich so weit. Fuhrer traf nach einem Abpraller. Kurz danach verpasste Lee den zweiten Treffer, als er das leere Tor nicht traf. Für Basels Coach Eric Himelfarb war das zu viel des Guten. Mit einem frühen Timeout redete er heftig auf seine Mannen ein. Diese Maßnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. Nach einer glücklichen Parade von Haller zur Spielmitte, als die Scheibe knapp danebenging, kam Basel besser ins Spiel. Geholfen hat dabei auch das Powerplay in der 32. Minute, welches zum Ausgleich genutzt werden konnte. Schläpfer lenkte den Schuss von Supinski ab. Kurz danach scheiterte Stukel allein vor Fatton.

Haller, unglaublich!
Das Schlussdrittel begann für Basel gut. Moser traf leider nur den Pfosten und die Abschlüsse von Huber und Bircher waren zu zentral. In der 43. Minute gab Basel den Puck in der Defensive zu einfach her. Sacha Berthoud traf in der Folge mit einem platzierten, unhaltbaren Schuss zur abermaligen Führung. Der Sierre-Express rollte weiter in Richtung Haller. Der Basler Rückhalt verhinderte jedoch zusammen mit seinen Vorderleuten einen weiteren Gegentreffer und offensiv blieb man effizient. Bei einem Entlastungsangriff brachte Guggenheim die Scheibe vor das Tor, wo Schweri den Schläger hinhielt und ausglich. In der Folge dasselbe Bild. Die Walliser waren im Vorwärtsgang und Basel setzte Nadelstiche in der Offensive. Bei Brügger und Hubers Abschlüssen fehlte nicht viel. In der Verlängerung mit drei gegen drei Feldspielern wurde Basel fast zwei Minuten eingeschnürt und konnte nicht wechseln. Jakob Stukel erhielt trotzdem noch die Möglichkeit, auf Fatton zuzulaufen. Für den Siegtreffer fehlte neben Glück schlussendlich dann doch auch an Kraft. Beim anschließenden Gegenangriff war es Fuhrer, der den verdienten Sieg und damit zweiten Punkt für den Leader markierte.

Heftiges Programm
Eine große Verschnaufpause gibt es nicht. Bereits am Freitag um 19:45 Uhr folgt das nächste Spiel zu Hause gegen Arosa, bevor die Basler am Sonntag nach La Chaux-de-Fonds reisen. Mit dem Spiel am nächsten Dienstag gegen die GCK Lions hat der EHC dann innerhalb einer Woche fünf Spiele absolviert!

HC Sierre - EHC Basel 3:2 n.V. (0:0, 1:1, 1:1, 1:0)

Patinoire Graben, Sierre – 1993 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Steven Widmer; Nicola de Paris, François Micheli.

Strafen: 0 mal 2 Minuten gegen Basel; 0 mal 2 Minuten gegen Sierre

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Sierre)

Bestplayer Spiel: Haller (Basel); Patry (Sierre)

Torschüsse: Basel 21 Sierre 51 (4:19, 10:18, 3:16, 1:1)

Tore: 24. Fuhrer (Patry, Maurer) 1:0. 33. Schläpfer (Supinski, Schweri) 1:1. 43. S. Berthoud (Asselin, N. Berthoud). 49. Schweri (Guggenheim, Stukel) 2:2. 63. Fuhrer (N. Berthoud, Kast) 3:2.

Bemerkungen: 1. Pfostenschuss Maurer. 7. Pfostenschuss Halbgewachs. 15. Pfostenschuss Bircher. 18. Pfostenschuss Vouillamoz. 27. Timeout Basel. 42. Pfostenschuss Moser.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Bircher, Nater; Guggenheim, Aeschlimann; Montandon, Bachofner; Landskroner; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Brügger, Moser; Barbei, Schläpfer, Huber; Hamr, Rexha, Schenk; Jäggi HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Häfliger, Füllemann, Rhyn, Zubler, Rossi, Rouiller, Kummer, Schaub.

HC Sierre: Fatton (ET: Giovannini); Maurer, Montandon; S. Berthoud, N. Berthoud; Higgins, Völlmin; Mazzola; Halbgewachs, Asselin, Fuhrer; Lhotak, Kast, Bougro; Vouillamoz, Patry, Riat; Prevate, Cjunskis, Lee; Bernazzi. Head Coach: Cris McSorley.

Weitere Spiele: Bellinzona – GCK Lions 4:2. La Chaux-de-Fonds - Chur 5:2. Olten - Thurgau 4:2. Winterthur - Visp 4:8.

Rangliste: 1. Sierre (30 Spiele, 65 Punkte). 2. Thurgau 28/61. 3. La Chaux-de-Fonds 29/59. 4. Olten 29/49. 5. Visp 29/49. 6. Chur 30/46. 7. GCK Lions 29/42. 8. Basel 29/40. 9. Winterthur 30/34. 10. Bellinzona 29/19. 11. Arosa 28/16.