GCK Lions VS EHC Basel

EHC Basel siegt bei den GCK Lions 4:1 und springt auf Rang drei

Der EHC Basel gewinnt das letzte Auswärtsspiel der Qualifikationsrunde bei den GCK Lions mit 4:1 und macht damit den Sprung auf Platz drei perfekt. In einer lange umkämpften Partie war Torhüter Henauer mit mehreren wichtigen Paraden der Rückhalt, während Schweri mit zwei Treffern den Unterschied ausmachte. Am Samstag um 18:00 Uhr empfängt Basel zum Abschluss der Qualifikation den klaren Tabellenführer HC Sierre im Heimspiel, ehe die Playoffs starten.

Abermals Frühe Führung

Ohne die Verletzten Landskroner, Huber, Nater und Brügger brauchte Basel zu Beginn kurz, um in die Partie zu finden. Die Lions hatten anfangs mehr Scheibenbesitz, zwingend wurden sie aber nicht. Effizienter war der EHC. In der 5. Minute lancierte Schweri den Angriff selbst, bekam die Scheibe via Stukel zurück und erwischte GCK-Goalie Metzger mit dem Abschluss zwischen den Beinen zur 1:0-Führung. In der Folge übernahm Basel mehr und mehr das Spieldiktat. Hamr vergab eine Topchance auf das 2:0, und auch im anschliessenden Powerplay fehlte Schläpfer nur wenig. Schweri und Supinski sorgten weiter für Gefahr, während die Lions erst gegen Ende des Startdrittels wieder längere Zeit im Basler Drittel Druck aufbauen konnten. Doch Henauer liess sich gegen Meier und Haag nicht bezwingen.

Schweri und Henauer halten Lions auf Distanz

Kaum war das zweite Drittel angepfiffen, schlug Basel erneut zu: Ein Passversuch von Morson entlang der blauen Linie wurde von Schweri abgefangen, der Metzger im Eins-gegen-eins erneut zwischen den Beinen erwischte. Die GCK Lions kamen aber praktisch aus dem Nichts zum Anschlusstreffer: Rötheli mit einem Schuss von der blauen Linie, welcher Cunti unhaltbar für Henauer zum 1:2 ablenkte. Danach waren die Lions klar spielbestimmend und hatten durch Rüedi, Haag und Cunti mehrere Möglichkeiten auf den Ausgleich, doch Henauer vernagelte sein Tor und hielt Basel in Führung.

Stukel mit dem „Buebetrickli“ und Rexha macht den Deckel drauf

Im Schlussdrittel drohte Basel die Partie zu sehr verwalten zu wollen – die Lions bekamen phasenweise zu viel Raum. Erst in der 49. Minute kam Basel durch Schaub wieder zu einer nennenswerten Gelegenheit. Ein hoher Stock brachte danach ein Basler Powerplay, das zwar ohne Treffer blieb, dafür folgte kurz darauf die spielentscheidende Szene. Stukel setzte zu einer starken Einzelleistung an und bezwang Metzger mit einem frechen „Buebetrickli“ zum 3:1. Drei Minuten vor Schluss sorgte ein ungeahndeter Frustcheck von Meier gegen Schaub an der Bande für Aufregung. Guggenheim gefiel dies nicht und musste wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Die Lions riskierten nun alles, nahmen Metzger raus und spielten in doppelter Überzahl. Ohne Erfolg. Stattdessen befreite Rexha die Scheibe via Bande, von wo sie ins verwaiste Tor zum 4:1-Endstand kullerte.

GCK Lions – EHC Basel 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)

Kunsteisbahn Küsnacht, Küsnacht ZH - 190 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, André Meyer; Pascal Nater, Gian Muggli

Strafen: 1 mal zwei Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen GCK

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Kärki (GCK)

Bestplayer Spiel: Schweri (Basel); Cunti (GCK)

Torschüsse: Basel 22 GCK 29 (8:10, 5:6, 9:13)

Tore: 5. Schweri (Stukel) 0:1. 22. Schweri 0:2. 25. Cunti (Rötheli, Greuter) 1:2. 56. Stukel (Rexha) 1:3. 59. Rexha (Liniger) 1:4.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Aeschlimann; Zubler, Aeschbach;  Bircher, Bachofner; Häfliger; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Hamr, Rexha, Serkins; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Nater, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Brügger, Huber, Moser, Schenk,

GCK Lions: Metzger (ET: Grüter); Niedermann, Pinana; Voegeli, Morson; Sejejs, Rötheli; Schmucki; Rüedi, Kärki, Haag; Greuter, Cunti, Spring; Olsson, Meier, Marthaler; Holzer, Neuenschwander, Berner; Peter. HC: Peter Andersson.

Weitere Spiele: Arosa – Thurgau 1:2. Visp - Chur 3:2. La Chaux-de-Fonds – Sierre 3:7. Winterthur - Bellinzona 2:2.

Rangliste: 1. Sierre (48 Spiele, 103 Punkte). 2. Thurgau 48/93. 3 Basel 49/90. 4. Visp 48/89. 5. Chaux-de-Fonds 48/88. 6. Chur 48/85. 7. Olten 48/72. 8. GCK Lions 48/67. 9. Winterthur 48/51. 10. Bellinzona 48/31. 11. Arosa 49/25.

HC Thurgau VS EHC Basel

Der EHC Basel verpasst den Sieg durch späte Gegentore

Der EHC Basel muss sich auswärts beim Tabellenzweiten HC Thurgau mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben – obwohl fünf Minuten vor Schluss noch eine scheinbar sichere 4:2-Führung auf der Anzeigetafel stand. Drei Gegentore in Unterzahl und unnötige Fehler kosteten die Basler am Ende den möglichen Vollerfolg. Thurgaus Topskorer Ljunggren entschied die Partie mit zwei Toren und einem Assist, auf Basler Seite glänzte Barbei mit zwei Treffern.

Blitzstart und spielbestimmendes erstes Drittel

Basel erwischt einen Traumstart: Gleich mit dem ersten Angriff nach gewonnenem Anspiel durch Kummer fällt nach nur 15 Sekunden das 1:0. Aeschlimann bringt die Scheibe scharf vor das Tor, wo Barbei entscheidend ablenkt. Kurz darauf bietet sich Basel im ersten Powerplay nach einem Foul an Stukel die Chance nachzulegen – ohne Erfolg. Auch das erste Powerplay der Thurgauer bleibt ungenutzt, wobei Basel in Unterzahl durch Schaub und Kummer sogar zu gefährlichen Abschlüssen kommt.

Dann zeigt sich Thurgau effizient: Mit der ersten echten Gelegenheit gelingt in Überzahl durch Ignatavicius der 1:1-Ausgleich. Basel bleibt dennoch tonangebend, doch Croce im HCT-Tor verhindert mehrfach den erneuten Rückstand.

Hin und Her im Mitteldrittel

Nach der Pause nutzt Thurgau früh einen Basler Fehler. Truog bringt die Gastgeber prompt mit 2:1 in Führung. Mit dem Vorsprung im Rücken wird Thurgau stabiler, das Spiel ausgeglichener – besonders die erste Linie sorgt immer wieder für Offensivdruck. In der 32. Minute hat Ljunggren Pech mit einem Pfostenschuss. Basel bleibt dran und nutzt in der 33. Minute ihrerseits ein Powerplay konsequent. Barbei erzielt mit seinem zweiten Treffer des Abends den 2:2-Ausgleich. Danach erhöht Basel den Druck und erzielt noch vor Drittelsende das 3:2. Nach einem Defensivfehler der Thurgauer antizipiert Kummer stark, zieht mit Rossi allein auf Croce los und legt quer – Rossi verwertet. Bitter, eine Sekunde vor der zweiten Pause kassiert Basel eine Strafe und startet den Schlussabschnitt in Unterzahl.

Zum Ende der Partie zu passiv

Das Thurgauer Powerplay übersteht Basel dank Haller unbeschadet. In der Folge bleibt die Partie zunächst ausgeglichen. Dann fällt das 4:2 für Basel. Aeschbach trifft, wobei Croce den Schuss wegen der Sichtbehinderung durch Rossi zu spät sieht. Anstatt die Führung souverän zu verwalten, wird Basel in der Schlussphase zu passiv und lädt Thurgau zurück ins Spiel ein. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss hilft eine Basler Strafe den Gastgebern entscheidend. Haller verpasst beim Klärungsversuch die Scheibe, Ljunggren trifft ins beinahe leere Tor – mit etwas Glück zwischen den Beinen von „Ersatzgoalie“ Bircher hindurch – zum 3:4. Und es kommt noch schlimmer: Nur 24 Sekunden später wird der nächste Basler Fehler eiskalt bestraft. Binias fängt einen Pass von Schaub auf Aeschbach ab, spielt zurück auf Truog. Thurgau sucht nun vehement den Siegtreffer. Basel rettet sich gerade noch in die Verlängerung.

Wechselfehler besiegelt die Niederlage

In den ersten 105 Sekunden der Verlängerung war Basel in Scheibenbesitz und kommen zu Abschlüssen durch Stukel und Supinski. Dann folgt ein unnötiger Wechselfehler. Thurgau darf im 4-gegen-3 agieren und Ljunggren entscheidet die Partie mit dem 5:4.

Ausblick

Im zweitletzten Spiel der regulären Saison tritt der EHC Basel am Dienstag auswärts in Küsnacht bei den GCK Lions an. Zum Abschluss folgt am Samstag um 18.00 Uhr das Heimspiel gegen Leader Sierre.

HC Thurgau – EHC Basel 5:4 n.V. (0:1, 1:2, 2:1, 1:0)

Sportanlage Güttingersreuti, Weinfelden - 1978 Zuschauende

Schiedsrichter: Joris Müller, André Meyer; Rico Dufner, Igor Lukac.

Strafen: 6 mal zwei Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen Thurgau

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Ljunggren (Thurgau)

Bestplayer Spiel: Barbei (Basel); Ljunggren (Thurgau)

Torschüsse: Basel 28 Thurgau 36 (8:7, 12:7, 6:21, 2:1)

Tore: 1. Barbei (Aeschlimann, Rossi) 0:1. 8. Ignatavicius (Ljunggren, Backman) 1:1. 23. Truog 2:1. 35. Barbei (Rossi, Rexha) 2:2. 38. Rossi (Kummer, Aeschlimann) 2:3. 48. Aeschbach (Kummer) 2:4. 55. Ljunggren (Truog, Ignatavicius) 3:4. 56. Truog (Binias, Murer) 4:4. 63. Ljunggren (Ignatavicius, Backman) 5:4.

Bemerkungen: 32. Pfostenschuss Ljunggren. 43. Brügger verletzt ausgeschieden. 62. Timeout Thurgau.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Aeschlimann; Zubler, Aeschbach;  Bircher, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Hamr, Rexha, Liniger; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Nater, Landskroner, Häfliger, Rhyn, Füllemann, Serkins, Huber, Moser, Schenk,

HC Thurgau: Croce (Huet); Schneller, Kühni; Murer, Lindemann; Villa, Marchand; Hächler; Ignatavicius, Ljunggren, Backman; Binias, Truog, Lekic; Derungs, Rundqvist, Etter; Hollenstein, Hobi, Münger; Hedlund. HC: Anders Olsson.

Weitere Spiele: Chur – GCK Lions 4:2. Bellinzona - Arosa 5:0. Visp - Winterthur 4:1. Sierre - Olten 3:1.

Rangliste: 1. Sierre (47 Spiele, 100 Punkte). 2. Thurgau 47/90. 3 Chaux-de-Fonds 47/88. 4. Basel 48/87. 5. Visp 47/86. 6. Chur 47/85. 7. Olten 48/72. 8. GCK Lions 47/67. 9. Winterthur 47/50. 10. Bellinzona 47/30. 11. Arosa 48/25.

EHC Winterthur VS EHC Basel

Nach dem 3:1 Sieg in Winterthur ist der EHC Basel erstmals unter den ersten Vier

Mit dem neunten Sieg aus den letzten zehn Spielen liegt der EHC Basel erstmals in dieser Saison auf dem vierten Platz. Das würde für die am Fastnachtsdienstag beginnenden Playoffs Heimrecht bedeuten.

Die Basler starteten mit viel Selbstvertrauen in die Partie und bestimmten das Spielgeschehen. Da das Toreschießen bei ausgeglichener Spieleranzahl nicht funktionierte, musste das Powerplay hinhalten, das immer besser klappt. Beim ersten Tor wurde Barbei von Schweri nach einer tollen Kombination wunderbar angespielt, sodass er den Puck nur noch einschieben musste. Beim 1:2 durch den Weitschuss von Aeschbach verdeckten Barbei und Rossi dem Winterthurer Torhüter die Sicht, sodass dieser chancenlos war.

In den fünfzehn Minuten dazwischen gab es jedoch die eine oder andere Szene, die zu Diskussionen Anlass gab. So gab es eine längere Unterbrechung, da hinter dem einen Tor die Lücke zwischen Eis und Bande zu hoch war. Auch schien die grosse Bandentür keinen Check standzuhalten, wie Bircher den Schiedsrichtern vorführte. Die Eismeister konnten das Problem jedoch zeitnah lösen. Danach traf Supinski den Pfosten und Schweri scheiterte allein vor Brodecky. Zu Beginn des Mitteldrittels kassierte Basel dann bereits das fünfte Gegentor bei Überzahl in dieser Saison. Haller ging dabei zu leichtsinnig mit dem Puck um. Diese kam via Bande zu Molin, der Madsen sah, welcher den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte. Kurze Zeit später gab es eine ähnliche Situation. Diesmal hatte Haller Glück, dass sein Fehlpass nicht zu einem zweiten Gegentor führte.

Es ging kurios weiter. So gelang Supinski in letzter Sekunde im Mittelabschnitt nach einem Pass von Stukel zwischen den Beinen von Brodecky hindurch der dritte Treffer für Basel. Anschliessend schaltete Basel in den Verwaltungsmodus, sodass Haller seinen Fauxpas mehr als einmal wieder wettmachen konnte. Drei Minuten vor Schluss kam wieder Spannung auf, als Winterthur in Überzahl zu sechst gegen vier Basler agieren konnte, ohne jedoch gegen das gute Boxplay der Gäste Kapital schlagen zu können.

Bereits am Sonntag geht es für die Basler noch etwas weiter in den Osten. Um 16:00 Uhr treffen sie auswärts in Weinfelden auf den HC Thurgau, der aktuell mit nur noch zwei Punkten Vorsprung auf dem zweiten Rang liegt.

EHC Winterthur – EHC Winterthur 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)

Eishalle Deutweg Winterthur - 521 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Weber, Steven Widmer; Igor Lukac, Quentin Guélat.

Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Winterthur

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Molin (Winterthur)

Bestplayer Spiel: Barbei (Basel); Madsen (Winterthur)

Torschüsse: Basel 35 Winterthur 20 (13:5, 13:7, 9:8)

Tore: 12. Barbei (Schweri, Aeschbach) 0:1.  22. Madsen (Molin) 1:1. 27. Aeschbach (Rexha, Schweri) 1:2. 40. Supinski (Stukel) 1:3.

Bemerkungen: 15. Pfostenschuss Supinski. 59. Timeout Winterthur.

EHC Basel: Haller (ET: Keienburg); Guggenheim, Nater; Aeschlimann, Aeschbach;  Bircher, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Hamr; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Zubler, Landskroner, Häfliger, Rhyn, Füllemann, Serkins, Huber, Moser, Schenk,

EHC Winterthur: Brodecky (Stettler); Steiner, Ugazzi; Mauchle, Warmbrodt; Deussen, Landolt; Ortenszky; Madsen, Molin, Döpfner; Antenen, Ogi, Staiger; Gull, Furrer, Blaser; Marti, Vicek, Studer. HC: Markus Studer.

Weitere Spiele: Arosa - Sierre 1:8. Olten – Bellinzona 9:2. Thurgau - Visp 3:2. La Chaux-de-Fonds - Chur 2:7.

Rangliste: 1. Sierre (46 Spiele, 97 Punkte). 2. Thurgau 46/88. 3 Chaux-de-Fonds 47/88. 4. Basel 47/86. 5. Visp 46/83. 6. Chur 46/82. 7. Olten 47/72. 8. GCK Lions 46/67. 9. Winterthur 46/50. 10. Bellinzona 46/27. 11. Arosa 47/25.

EHC Olten VS EHC Basel

Der EHC Basel belohnte sich am Ende für seine gute Leistung

Bis fast fünf Minuten vor Ende des Spiels sah es so aus, als müsste der EHC Basel trotz guter Leistung und einiger Grosschancen mit leeren Händen in Olten vom Eis gehen. Doch dann drehten Bircher und Brügger mit ihren Toren die Partie zugunsten von Basel. Zum ersten Mal nach seiner Verletzungspause war Patrick Zubler wieder dabei. Brett Supinski holte zudem mit seinem Assist zum zwischenzeitlichen 1:1 seinen 200. Scorerpunkt für den EHC - 75 Tore, 125 Assists.

Bereits nach wenigen Sekunden hätte Rossi Basel in Führung schiessen können. Doch Oltens Torhüter Rötheli war nicht nur in dieser Szene der Spielverderber. Anschliessend entwickelte sich ein munteres Spiel mit Szenen vor beiden Toren. Die erste und einzige Druckphase von Olten führte gleich zum Führungstreffer. Horansky lenkte den Abschluss von Weder erfolgreich ab. Kurz vor und nach dem Gegentor hatten sich Schweri und Supinski gute Möglichkeiten erarbeitet. In der 24. Minute konnte Basel nach zehn Sekunden in Überzahl durch Kummer ausgleichen. Kummer selbst hatte die Strafe herausgeholt. Basel versuchte sofort, nachzulegen, schaffte dies trotz teils hundertprozentiger Chancen jedoch nicht. Der große Aufwand wurde noch nicht belohnt. Die Solothurner waren effizienter. Dieses Mal wurde Weder in bester Abschlussposition völlig allein gelassen, sodass er den Pass von Horansky zur erneuten Führung verwerten konnte.

Basel liess sich vom erneuten Rückstand jedoch nicht verunsichern, spielte weiter nach vorne und erspielte sich Chance um Chance. Rötheli ließ die Basler verzweifeln, verhinderte das eine oder andere Mal mit Glück und Können einen Gegentreffer, der nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien. Es dauerte bis zur 55. Minute, bis Bircher mit einem Trick – oder hat er die Scheibe nicht gut getroffen …? – die Oltner Verteidigung düpierte und zum hochverdienten und überfälligen Ausgleich traf. Basel blieb am Drücker, was belohnt wurde. Aeschlimann brachte den Puck aufs Tor, wo viel Betrieb herrschte. Brügger war es schließlich, der den Abpraller verwerten konnte. Olten nahm daraufhin ein Timeout und seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler heraus. Henauer und seine Vorderleute brachten den Vorsprung und damit den sechsten Sieg in Folge über die Zeit. Sinnbildlich dafür ist Bastian Guggenheim, der einen Puck ans Bein bekommt, sich hinkend und voller Schmerzen aber nochmals in einen Schuss wirft.

Der nächste Einsatz des EHC ist am Donnerstag um 19:45 Uhr zu Hause gegen den HC Thurgau. Mit einem Sieg könnten die Basler die Ostschweizer überholen und sich nach der Aufholjagd erstmals in dieser Saison unter den ersten vier Mannschaften klassieren.

EHC Olten - EHC Basel 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)

Eisbahn Kleinholz, Olten - 2587 Zuschauende

Schiedsrichter: Fabrice Fausel, Reica Staiger; Sandro Baumgartner, Quentin Guélat

Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 6 mal zwei Minuten gegen Olten

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Olten)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Weder (Olten)

Torschüsse: Basel 39 Olten 22 (8:6, 13:8, 18:8)

Tore: 18. Horansky (Weder, Kurt) 1:0. 24. Kummer (Supinski, Stukel) 1:1. 37. Weder (Horansky, Kurt) 2:1. 55. Bircher (Schläpfer) 2:2. 58. Brügger (Aeschlimann, Aeschbach) 3:2.

Bemerkungen: 58. Timeout Olten.          

EHC Basel: Henauer (ET: Haller; Guggenheim, Nater; Aeschbach, Aeschlimann; Bircher, Bachofner; Zubler; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Huber; Hamr. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Häfliger, Landskroner, Moser, Schenk, Rouiller, Füllemann,  Rhyn.

EHC Olten: Rötheli (ET: Solèr); Wyss, Burger; Janett, Kurt; Pouilly, Antonietti; Pastori; Horansky, Weder, Asselin; Sterchi, Hedlund, Hawryluk; Braillard, Bonvin, Cattin; Sturny, Stehli, Riatsch. HC: Christian Wohlwend.           

Weitere Spiele: La Chaux-de-Fonds - Thurgau 2:1. Chur - Arosa 5:1. GCK Lions – Winterthur 6:0. Bellinzona - Visp 1:5.

Rangliste: 1. Sierre (44 Spiele, 91 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 45/88. 3. Thurgau 42/80. 4. Visp 44/80. 5. Basel 44/79. 6. Chur 43/75.  7. Olten 45/69. 8. GCK Lions 45/67. 9. Winterthur 41/43. 10. Bellinzona 44/27. 11. Arosa 45/24.

GDT Bellinzona Snakes VS EHC Basel

Supinski sorgt in der Verlängerung für den Siegtreffer

Nur 19 Stunden nach dem klaren Heimsieg gegen Sierre hat der EHC Basel auch auswärts gegen Bellinzona gewonnen. Die Snakes konnten eine frühe Zwei-Tore-Führung durch Rexha und Supinski im letzten Abschnitt zwar noch ausgleichen. Doch schliesslich war es Brett Supinski, der in der Verlängerung bei drei gegen drei Feldspielern mit einem Kontertor den Siegtreffer für Basel erzielte. Neben der kurzen Erholungszeit – Bellinzona hatte gestern spielfrei – erschwerten neun gegen den EHC ausgesprochene Zweiminutenstrafen das Mitnehmen eines weiteren Punkts aus dem Tessin. Knapp ein Drittel lang waren die Unterzahlformationen der Basler gefordert, die zusammen mit Torhüter Henauer aber bei dieser Situation ein Gegentor verhindern konnten.

Das nächste Spiel findet am nächsten Dienstag um 19:45 Uhr in der St. Jakob-Arena statt. Zu Besuch ist das Überraschungsteam der Liga und Tabellennachbar Chur.

GDT Bellinzona Snakes - EHC Basel 2:3 n.V (0:2, 0:0, 2:0, 0:1)

Centro Sportivo, Bellinzona - 113 Zuschauende

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg, Franco Castelli; Gilles Wermeille, Quentin Guélat.

Strafen: 9 mal zwei Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen Bellinzona

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Weber (Bellinzona)

Bestplayer Spiel: Henauer (Basel); ? (Bellinzona)

Tore: 3. Rexha (Schweri, Nater) 0:1. 5. Supinski (Bircher) 0:2. 49. Togni (Madaschi, Weber) 1:2. 53. Schenk (Pont, Tarchini) 2:2. 61. Supinski 2:3.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Huber; Schenk. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Landskroner, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Hamr, Rhyn.

EHC Bellinzona: Beglieri (ET: Jaafri-Hayani Nassim); Togni, Favre; Palmisano, Albis; Moreno, Vouardoux; Comploj, Gisonna; Pedrazzini, Conceprio, Madaschi; Schwenninger, Reinhard, Marchetti; Demuth, Dey, Weber; Pont, Schenk, Tarchini. HC: Nicola Pini.             

Weitere Spiele: Olten - GCK 3:2 n.V. Thurgau - Sierre 5:4. Arosa – La Chaux-de-Fonds 0:1

Rangliste: 1. Sierre (43 Spiele, 88 Punkte). 2. La Chaux-de-Fonds 43/83. 3. Thurgau 40/77. 4. Visp 42/74. 5. Basel 42/73. 6. Chur 41/72.  7. Olten 43/69. 8. GCK Lions 43/63. 9. Winterthur 40/43. 10. Bellinzona 42/27. 11. Arosa 43/24.

EHC Arosa VS EHC Basel

Erfolgreiches Arosa-Wochenende für den EHC Basel

Die Doppelrunde inklusive Übernachtung vor Ort, die der EHC Basel in Arosa absolvierte, war im Nachhinein ein guter Entscheid. Nach dem 7:0-Sieg am Samstag konnte auch die zweite Partie nur 21 Stunden später mit 6:4 gewonnen werden. Dabei machte sich Basel im Sonntagsspiel nach einem Vier-Tore-Vorsprung durch Strafen und Unkonzentriertheiten das Leben selbst schwer. Bis auf den Wechsel auf der Torhüterposition trat Basel bei Spiel Nummer Zwei in unveränderter Aufstellung an. Arosas Trainer Rolf Schrepfer entschied anders und stellte sein Team gründlich neu zusammen.

Basel von der ersten Sekunde an dominant

Im Gegensatz zum Vortag war Basel von der ersten Sekunde an bereit. 21 Torschüsse waren es zum Ende des Startabschnitts, davon allein fünf in den ersten zweieinhalb Minuten. Trotz dieser Überlegenheit hätte Arosa in der 11. Minute durch Krakauskas in Führung gehen können. Henauer war jedoch auf dem Posten. Nach diesem Schreckmoment waren die Gäste dem ersten Treffer wieder näher. Brügger, Schaub und Nater spürten ihn schon vor. Dann vollendete Kummer in der 13. Minute eine schöne Passkombination über Rossi und Barbei. Drei Minuten später wurde Barbei nach einem schönen Weitschuss Montandons gehalten, was das erste Überzahlspiel für Basel zur Folge hatte. Arosas Goalie Simeoni machte gegen Stukel und Aeschlimann eine gute Figur, musste dann aber den platzierten Schuss von Rexha passieren lassen. Basel powerte weiter. Liniger verpasste knapp. Nach einer angezeigten Strafe gegen Arosa spielte Basel mit sechs Feldspielern und ohne Henauer. Schaub stand vor dem gegnerischen Torhüter, versperrte dessen Sicht und konnte den Abpraller nach Schläpfers Schuss verwerten.

Sechs Strafen und Tore im Mitteldrittel

Zunächst schien es im Mittelabschnitt ähnlich weiterzugehen. Ein Crosscheck gegen Brügger sowie eine Teamstrafe ermöglichten es Basel, in doppelter Überzahl zu agieren. Dies wusste Schweri zu nutzen. Mit dem vermeintlich sicheren Vorsprung schlichen sich bei Basel jedoch Fehler ein. So kassierte Hamr für zwei verschiedene Vergehen je zwei Minuten. Eine dieser Möglichkeiten konnte Arosa durch Krakauskas zum 1:4 nutzen. Nachdem Rossi nach schönem Rexha Pass den alten Vorsprung wiederherstellen konnte, war es das Heimteam, das von einem Basler Fehlpass in der eigenen Zone profitieren und abermals verkürzen konnte. So ging es in diesem unterhaltsamen Spiel weiter. Strafe Arosa. Schweri lanciert Stukel, der den letzten Verteidiger überläuft und das sechste Basler Tor erzielt. Dann gab es eine Strafe gegen Guggenheim wegen übertriebener Härte. Eigentlich hätte jedoch ein Aroser wegen eines Fouls gegen Basels Verteidiger Sekunden zuvor bestraft werden müssen. Dieses Geschenk konnte Bedolla nutzen und damit seinem Team nochmals Hoffnung für das Schlussdrittel geben.

Basel bis zur Fünfminutenstrafe alles im Griff

Die zweite Pause tat den Baslern gut. Das Spielgeschehen konnte nun wieder hauptsächlich in das Angriffsdrittel verlagert werden. Nichts deutete auf eine spannende Schlussphase hin. Dann folgte die 24. Minute. Hamr leistete sich einen Check mit dem Knie gegen Bleiker, was eine Fünfminutenstrafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe zur Folge hatte. Die ersten zwei Minuten konnten überstanden werden, bis Nater Bleiker am Abschluss hindern muss. Den fälligen Penalty brachte Bedolla nicht an Henauer vorbei. Mit dem Basler Goalie und seinen kämpfenden Vorderleuten konnte die Unterzahl ohne Gegentor überstanden werden. Ein schönes Solo von Bukarts brachte dann sechs Minuten vor Ende doch noch einmal unnötig Spannung in die Partie. Trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es zum Schluss beim 6:4 Sieg für den EHC Basel.

Nach fünf Spielen innerhalb von acht Tagen mit vier Siegen haben die Spieler nun ein paar freie Tage verdient. Das nächste Mal im Einsatz steht der EHC am nächsten Freitag um 19:45 Uhr zu Hause in der St. Jakob Arena gegen den EHC Visp.

EHC Arosa - EHC Basel 4:6 (0:3 3:3,1:0)

Sport- und Kongresszentrum Arosa – 403 Zuschauende

Schiedsrichter: Thomas Urban, Yann Erard; Pascal Nater, Nicola de Paris

Strafen: 4 mal 2 Minuten plus 1 mal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Hamr, Check gegen das Knie) gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Arosa

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Krakauskas (Arosa)

Bestplayer Spiel: Rexha (Basel); Meier (Arosa)

Torschüsse: Basel 35 Arosa 32 (21:9, 8:14, 6:9)

Tore: 13. Kummer (Barbei, Rossi) 0:1. 17. Rexha (Bircher, Aeschlimann) 0:2. 19. Schaub (Schläpfer, Rexha) 0:3. 24. Schweri (Kummer, Aeschlimann) 0:4. 27. Krakauskas (Guignard, Révész) 1:4. 29. Rossi (Rexha, Barbei) 1:5. 32. Guignard (Meier) 2:5. 35. Stukel (Schweri, Kummer) 2:6. 37. Révész (Bedolla, Rubin) 3:6. 54. Bukarts 4:6.

Bemerkungen: 26. Timeout Arosa. 46. Henauer hält Penalty von Bedolla. 48. Pfostenschuss Waidacher.

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon, Landskroner; Stukel, Brügger, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Schläpfer, Schaub; Hamr, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Supinski, Schenk, Rhyn.

EHC Arosa: Simeoni (ET: Perrin); Lichtensteiger, Zanolari; Rubin, Salamin; Minder, Bukarts; Meier, Burri; Guignard, Schwitter; Krakauskas; Bedolla, Jabola Prada, Bleiker; Mariethoz, Haller, Révész; Schommer, Waidacher, Zehnder. HC: Rolf Schrepfer.

Weitere Spiele: Bellinzona - Chur 2:4. La Chaux-de-Fonds – GCK Lions 2:5. Olten - Visp 4:9. Sierre - Thurgau 7:3.

Rangliste: 1. Sierre (40 Spiele, 85 Punkte). 2. Thurgau 38/74. 3. La Chaux-de-Fonds 40/74. 4. Visp 40/74. 5. Chur 40/69. 6. Basel 40/68 7. Olten 40/64. 8. GCK Lions 40/56. 9. Winterthur 39/43. 10. Bellinzona 40/26. 11. Arosa 41/24.

EHC Arosa VS EHC Basel

Die erste Partie der Doppelrunde in Arosa geht mit 7:0 an Basel


Der EHC Basel rehabilitiert sich für die klare Niederlage gegen Sierre und gewinnt das erste von zwei Auswärtsspielen beim EHC Arosa deutlich mit 7:0. Die Basler traten abermals sehr diszipliniert auf und kamen ohne Strafe über die Runde. Verdienter Shutout von Torhüter Haller, der in den richtigen und wichtigen Momenten einen Gegentreffer verhinderte.

In dieser Saison war der Tabellenletzte der Angstgegner des EHC Basel. Beide bisherigen Meisterschaftsspiele gegen ihn wurden verloren. Der Beginn der Partie schien dies zu bestätigen, denn es waren die Aroser, die in den ersten Minuten dominierten. Die erste Möglichkeit von Basel bedeutete gleichzeitig den ersten Treffer. Torschütze Schaub gewann die Scheibe, lief sich dann perfekt für den Pass von Liniger frei. Der Führungstreffer tat den Baslern sichtlich gut. Nun konnte das Team von Eric Himelfarb, der nicht nur von Yves Sarault, sondern auch vom verletzten Kapitän Brett Supinski an der Bande unterstützt wurde, mehr Akzente setzen. So in der 10. Minute. Perrin konnte einen guten Schuss von Rossi nur bis zu Barbei abwehren, der den Nachschuss verwertete. Einmal mussten die Basler Glück in Anspruch nehmen, als Bedolla die Latte traf.

Das Mitteldrittel gehörte, auch begünstigt durch drei Strafen gegen Arosa, eindeutig den Baslern. Beim ersten Überzahlspiel hatten Brügger und Aeschlimann gute Chancen. In der 24. Minute reagierte Nater dann schnell nach einem missglückten Abschluss der Aroser und schickte Stukel auf die Reise, der sein Solo erfolgreich abschließen konnte. Kurz danach folgte eine wichtige Parade von Haller, der den Anschlusstreffer verhinderte. Auch das zweite Powerplay blieb noch ohne Erfolg, denn Rexhas Schuss ging nur Millimeter am Pfosten vorbei. Ins Tor ging der Puck, als Stukel den Schuss von Landskroner ablenkte. Beim dritten Mal fünf gegen vier funktionierte es. Ein Schuss von Rossi führte zum 0:5. Einen Treffer hätten die Gastgeber verdient, doch Bedolla vergab eine „Hundertprozentige”.

Im Schlussabschnitt hatte Basel alles im Griff und hielt das Tempo weiterhin hoch. Dazu konnte das Ergebnis noch auf 7:0 erhöht werden. In der 47. Minute eröffnete Montandon den Angriff mit einem langen Pass auf Huber. Von dort kam die Scheibe über Rexha zu dem aufgerückten Verteidiger, der sie wunderbar unter die Latte hämmerte. Bukarts hatte anschließend die beste Möglichkeit für die Bündner im Schlussabschnitt. Effizienter zeigte sich Schweri, der nach einem Rückpass von Brügger den Schlusspunkt setzte. Nun gilt es, sich gut zu erholen, denn morgen um 17:00 Uhr beginnt beim zweiten Spiel alles wieder bei 0:0.

EHC Arosa - EHC Basel 0:7 (0:2, 0:3, 0:2)

Sport- und Kongresszentrum Arosa – 677 Zuschauende

Schiedsrichter: Lars Arpagaus, André Meyer; Igor Lukac, Marcel Allenspach

Strafen: 0 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal zwei Minuten gegen Arosa

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Krakauskas (Arosa)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Schommer (Arosa)

Torschüsse: Basel 33 Arosa 16 (8:5, 15:5, 10:6)

Tore: 5. Schaub (Liniger) 0:1. 10. Barbei (Rossi, Kummer) 0:2. 24. Stukel (Nater, Schweri) 0:3. 40. Stukel (Landskroner, Montandon) 0:4. 36. Rossi (Rexha, Bircher) 0:5. 47. Montandon (Rexha, Huber) 0:6. Schweri (Brügger) 0:7

Bemerkungen: 15. Lattenschuss Bedolla.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon, Landskroner; Stukel, Brügger, Schweri; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Schläpfer, Schaub; Hamr, Rexha, Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Moser, Rouiller, Füllemann, Aeschbach, Supinski, Schenk, Rhyn.

EHC Arosa: Perrin (ET: Simeoni); Minder, Lichtensteiger; Rubin, Zanolari; Salamin, Burri; Meier, Schwitter; Krakauskas, Haller, Révész; Bleiker, Waidacher, Zehnder; Schommer, Mariethoz, Guignard; Burkarts, Jabola Prada, Bedolla. HC: Rolf Schrepfer.

Weitere Spiele (Freitag) : GCK Lions – Bellinzona 5:1. Chur – La Chaux-de- Fonds 7:1. Visp – Winterthur 4:2. Thurgau – Olten 0:3.

Rangliste: 1. Sierre (39 Spiele, 82 Punkte). 2. Thurgau 37/74. 3. La Chaux-de-Fonds 39/74. 4. Visp 39/71. 5. Chur 39/66. 6. Basel 39/65 7. Olten 39/64. 8. GCK Lions 39/53. 9. Winterthur 39/43. 10. Bellinzona 39/26. 11. Arosa 40/24.

GDT Bellinzona Snakes VS EHC Basel

Ein Mini-Sieg und der Sprung auf den 6. Platz für den EHC Basel

Beim vierten Auswärtsspiel in Folge gelingt dem EHC Basel der vierte Sieg. In diesem ausgeglichenen, fairen und engen Spiel gelang Jakob Stukel zur Spielmitte der einzige Treffer. Torhüter Fabio Haller feierte mit 34 abgewehrten Torschüssen einen Shutout. Bereits am Donnerstag folgt die nächste Partie. Um 19:45 Uhr ist in der St. Jakob Arena der Tabellenführer HC Sierre zu Gast.

Bellinzona konnte aus den letzten drei Spielen zwei Siege gegen die Spitzenteams Sierre und La Chaux-de-Fonds feiern. Nicht nur deswegen war der EHC gewarnt. Denn die Snakes sind ein unangenehmer Gegner, da das junge Team mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren (Basel: 25 Jahre) unbekümmert, giftig und mutig auftritt. Jede Schussgelegenheit wird genutzt. Das Manko dabei ist jedoch die Effizienz, wie auch dieser Abend wieder zeigte. So hat Bellinzona mit 7 % die geringste Schusseffizienz der Liga (Basel: 10 %).

Die Partie war unterhaltsam und über die ganzen sechzig Spielminuten gesehen ausgeglichen. Bellinzona gehörte Beginn und Schluss, während die Basler insbesondere das Mitteldrittel dominierten. Dass es nur ein Tor gab, lag an den beiden Torhütern, die allein im ersten Drittel 34 Torschüsse abwehrten. In der besten Basler Phase mit zwei Pfostenschüssen folgte auch der entscheidende Treffer. Barbei setzte sich nach einem guten Pass von Bachofner am linken Flügel durch, passt zu Stukel, der mit einem «One-Timer» wunderbar trifft.

Zum Schluss wurde es noch einmal eng, als sich Basel im eigenen Drittel einschnüren liess. Doch Haller ließ sich nicht bezwingen. Hilfreich war dabei auch die kuriose Situation, als sich Torhüter Beglieri zwei Minuten vor Schluss auswechseln lassen wollte, jedoch nicht ganz rausfuhr. Da der sechste Feldspieler bereits auf dem Eis war, gab es eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.

GDT Bellinzona Snakes - EHC Basel 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Centro Sportivo, Bellinzona – 70 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Sandro Wiedmer; Igor Lukac, François Micheli

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 1 mal zwei Minuten gegen Bellinzona

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Weber (Bellinzona)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Reinhard (Bellinzona)

Torschüsse: Basel 32 Bellinzona 34 (15:19, 13:4, 4:11)

Tore: 30. Stukel (Barbei, Bachofner) 0:1.

Bemerkungen: 100. Pflichtspiel Ueli Huber für den EHC. 24. Pfostenschuss Stukel. 25. Pfostenschuss Schläpfer. Supinski verletzt ausgeschieden. 59. Timeout Bellinzona.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Guggenheim, Nater; Rhyn, Aeschbach; Häfliger. Bachofner; Bircher, Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Brügger, Schaub; Rexha, Aeschlimann, Moser; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Hamr, Rouiller, Füllemann, Kummer, Rossi, Schenk, Landskroner.

GDT Bellinzona Snakes: Beglieri (ET: Jaafri-Hayani); Togni, Favre; Palmisano, Albis; Moreno, Comploj; Vouardoux; Pedrazzini, Conceprio, Madaschi; Borradori, Reinhard, Weber; Marchetti, Bernazzi, Mansueto; Schwenninger, Dey, Tarchini; Wehrli. HC: Nicola Pini.

Weitere Spiele: Arosa – GCK Lions 4:3. La Chaux-de-Fonds - Visp 3:2 n.P

 Rangliste: 1. Sierre (38 Spiele, 79 Punkte). 2. Thurgau 36/74. 3. La Chaux-de-Fonds 38/74. 4. Visp 38/68. 5. Chur 38/63. 6. Basel 37/62 7. Olten 38/61. 8. GCK Lions 38/50. 9. Winterthur 38/43. 10. Bellinzona 38/26. 11. Arosa 39/24.

EHC Visp VS EHC Basel

Der EHC Basel gewinnt in Visp und feiert siebten Sieg in Folge

In einem attraktiven und temporeichen Spiel zwischen zwei formstarken Teams war der EHC Basel am Ende die glücklichere Mannschaft. Mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung nimmt er zwei Punkte mit nach Hause. Das Game-Winning-Goal gelang Louis Füllemann 26 Sekunden vor dem Penaltyschiessen. Damit feierte der EHC Basel den neunten Sieg aus den letzten zehn Partien und bestätigte die positive Tendenz. Das nächste Spiel absolvieren die Basler am Dienstag in Bellinzona. Am Donnerstag, dem 19.45 Uhr, ist der aktuelle Tabellenführer Sierre zu Gast in der St. Jakob Arena.

Die laufstarken Visper zögern nicht lange
Visp startete mit viel Selbstvertrauen in die Partie, denn wie die Basler konnten sie die meisten der letzten Partien erfolgreich bestreiten. Bereits nach wenigen Sekunden musste Henauer zweimal gegen Marchand und Lurati eingreifen und verhinderte so einen frühen Rückstand, der dann doch noch eintraf. Der Basler Goalie bekam den Puck auf die Brust und konnte ihn nicht behändigen. Brüschweiler reagierte am schnellsten. Via Lehmann kam der Puck zu Muggli, der traf. Die Oberwalliser waren in der Folge weiterhin sehr aufsässig und schnell auf den Beinen. Zudem wurde jede Schussgelegenheit genutzt. Nicht umsonst hat Visp nach Sierre bisher die meisten Torschüsse in der Liga abgegeben. Erst nach und nach können sich die Basler vom Druck lösen und haben dann im ersten Powerplay des Abends die Möglichkeit, auszugleichen. Dies funktionierte jedoch nicht wie gewünscht. Im Gegenteil. Das beste Boxplay-Team der Liga kam dreimal zum Kontern. Beim zweiten Mal sprang der Puck komisch von der Bande weg, sodass Ryser losziehen und Wüest zum 2:0 erhöhen konnte. Kurz vor Ende der Strafe traf Brodecki noch den Pfosten. Basel, das wieder auf die zuletzt verletzten Aeschbach und Schweri zählen konnte, reagierte. Zunächst durfte Barbei um das gegnerische Tor kurven und fand Schaub, der mit einem platzierten Direktschuss den Anschlusstreffer erzielen konnte. Vierzig Sekunden vor der ersten Pause folgte der Ausgleich. Bircher schaltete sich offensiv ein, nahm Schweri mit, der den freistehenden Rexha sah.

Henauer hält Basel im Spiel
Basel musste das Mitteldrittel in Unterzahl beginnen, da gegen Barbei nach den ersten zwanzig gespielten Minuten eine Strafe angezeigt wurde. Anschließend musste auch Supinski auf der Strafbank Platz nehmen, da er den Torhüter unglücklich zu Fall brachte. Zwar konnte beide Male ein Rückstand verhindert werden, doch dieser fiel kurze Zeit später dann doch. Henauer reagierte gut bei einem abgelenkten Schuss, war jedoch gegen den Rebound von Pezzullo machtlos. In diesem temporeichen Spiel verhinderte Basels Torhüter mit zwei Big Saves hintereinander den vierten Gegentreffer. Auf der anderen Seite parierte Markkanen gut gegen Brügger. Dann bekam Basel kurz vor Ende des zweiten Drittels nochmals die Chance, ein Powerplay aufzuziehen, was dieses Mal für ein Tor auf der richtigen Seite sorgte. Das wichtige Bully gewann Kummer. Zwölf Sekunden später kam Brügger an die Scheibe und glich mit einem platzierten Schuss aus.

Basel holte sich bereits den achten Sieg dieser Saison in der Overtime
Im Schlussabschnitt agierten die Gastgeber etwas vorsichtiger. Denn jeder Fehler konnte die Entscheidung bedeuten. Die erste Top-Möglichkeit gab es erst in der 47. Minute, als Marchons Abschluss abgefälscht nur knapp am Pfosten vorbeiging. Kurz darauf zeigte Henauer gegen Forrer eine gute Parade. In dieser spannenden Phase kamen nun auch leichte Emotionen auf, die das Schiedsrichterduo zweimal mit je einer Bankstrafe unterband. Die beste Chance der Basler hatten Liniger und Schläpfer eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit, als sie knapp an Markkanen scheiterten. Dass Basel über zwei hervorragende Torhüter verfügt, zeigte sich in der Verlängerung. Nach einem intelligenten Wechsel nach nur 15 Sekunden Spielzeit rettete Henauer gegen Forrer, wie auch danach im Eins-gegen-Eins gegen Brodecky. Auf der anderen Seite verpasste Kummer gegen den Torhüter von Visp den Siegtreffer, der dann kurz vor Ende doch noch fiel. Captain Eigenmann, mit über 25 ½ Minuten Eiszeit mit Abstand der Spieler mit der längsten Einsatzzeit, leistete sich einen Konzentrationsfehler. Huber konnte den Puck dadurch noch im gegnerischen Drittel behändigen. Er passte sofort auf die linke Seite zu Füllemann, der eiskalt den Siegtreffer erzielte.

EHC Visp - EHC Basel 3:4 n.V. (2:2, 1:1, 0:0, 0:1)

Lonza Arena Visp – 3230 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Michael Fritschi; Christophe Pitton, Vincent Amport

Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Brodecki (Visp)

Bestplayer Spiel: Schaub (Basel); Wüest (Visp)

Torschüsse: Basel 29 Visp 46 (14:18, 5:19, 5:7, 5:2)

Tore: 2. Muggli (Brüschweiler, Lehmann) 1:0. 15. Wüest (Ryser) 2:0. 18. Schaub (Aeschlimann) 1:2. 20. Rexha (Schweri, Bircher) 2:2. 37. Pezzullo (Fuss) 3:2. 40. Brügger (Schläpfer) 3:3. 65. Füllemann (Huber) 4:3.

Bemerkungen: 16. Pfostenschuss Brodecki

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschbach; Füllemann, Bachofner; Aeschlimann; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Schaub; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Häfliger, Hamr, Rouiller, Rhyn, Schenk, Montandon, Landskroner; Moser.

EHC Visp: Markkanen (ET: Liljequist); Eigenmann, Forrer; Pezzullo, Gähler; Gerber, Heinen, Lovecchio; Marchon, Nilsson, Brodecki; Forrer, Fuss, Lurati; Brüschweiler, Lehmann, Muggli; Ryser, Wüest, Ritz; Burgener. HC: Luca Gianinazzi.

Weitere Spiele: Olten - Sierre 1:5. Winterthur - Arosa 4:3. Chur – GCK Lions 4:1

 Rangliste: 1. Sierre (38 Spiele, 79 Punkte). 2. Sierre 36/74. 3. La Chaux-de-Fonds 36/72. 4. Visp 37/67. 5. Chur 38/63. 6. Olten 38/61. 7. Basel 36/59. 8. GCK Lions 37/50. 9. Winterthur 38/43. 10. Bellinzona 36/23. 11. Arosa 38/21.

EHC Olten VS EHC Basel

Ein entfesselter EHC Basel dreht das Derby im Schlussabschnitt

Nach zwei Dritteln lag der EHC Basel mit 1:5 Toren zurück. Unter der Führung des herausragenden Captains Brett Supinski - drei Tore, ein Assist, sieben Torschüsse, ein Pfostenschuss - gelang dann doch noch die Wende, die Stukel nach 25 Sekunden in der Verlängerung mit seinem zweiten Tor des Abends vollendete. Der Sieg war hochverdient, denn die Basler hatten zum Schluss doppelt so oft auf das Tor geschossen wie der Gegner.

Vielversprechende Ausgangslage
Die Ausgangslage vor der Partie war für Basel vielversprechend. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit hätte man Olten in der Tabelle überholen können. Angesichts der aktuellen Form nicht unrealistisch, hatten die Solothurner doch fünf der letzten zehn Partien verloren, während es bei Basel nur deren zwei waren. Aufgrund der Verstärkung aus Bern mit Füllemann und Rhyn standen dieses Mal genug Verteidiger auf dem Eis, sodass Aeschlimann erstmals seit Langem wieder als Center eine Sturmlinie anführte.

In der ersten Spielhälfte zeigte sich Olten sehr effizient
Basel verpasste es anfangs, im ersten Powerplay in Führung zu gehen. Supinskis Abschluss ging knapp darüber und Rexha zielte knapp am leeren Tor vorbei. Olten machte es besser. Haller konnte einen von Asselin abgelenkten Schlenzer von Hawryluk zwar mit dem Schoner abwehren, doch Burger stand richtig und konnte den Abpraller verwerten. Nachdem Guggenheim den Puck über das Plexiglas befördert hatte, sorgte das beste Powerplay-Team der Liga für das 2:0: Asselin vollendete eine schöne Passstafette. Ein Big Save von Haller in der 10. Minute gegen Christen verhinderte das 3:0.
Danach agierte Basel defensiv etwas stabiler und konnte sich offensiv wieder besser in Szene setzen, was prompt zum Erfolg führte. Kummer spitzelte die Scheibe auf Stukel, der den Anschlusstreffer erzielte. Leider gelang Olten sechs Sekunden vor der ersten Sirene doch noch der dritte Gegentreffer. Verteidiger Kurt verschaffte sich mit einer schönen Körpertäuschung genug Platz, um die Lücke zu finden.

Momentum wechselt zur Spielmitte
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts war Olten nicht die bessere, sondern die effizientere Mannschaft. Mit dem ersten Torschuss lag die Scheibe im Netz. Törmänen Schuss war für Haller zu platziert und mit dem zweiten folgte der fünfte Oltner Treffer. Stehli verwertete die Hereingabe von Hedlund. Es schien sich alles gegen Basel zu verschwören, nachdem auch noch eine Strafe wegen zu vieler Spieler ausgesprochen wurde. Doch dann wechselte das Momentum. Noch in Unterzahl wäre Supinski bei einem Konter fast ein Tor gelungen, er wurde jedoch beim Abschluss mit einem Stockschlag behindert, sodass das Oltner Powerplay prompt zu Ende war. Basel war nun mit Kummer an der Seite von Stukel und Supinski sehr dominant. Olten war unerklärlich passiv und lauerte nur noch auf Gegenangriffe.
In der 32. Minute konnte sich Solèr gegen Huber auszeichnen. Auch in der Folge stand Oltens Rückhalt im Fokus: Sei es, als das Tor des Öfteren verschoben war, oder in der 38. Minute, als Aeschlimanns Schuss an dessen Rücken ging und von dort vor statt hinter die Torlinie fiel. Der Entscheid „no Goal” auf dem Eis wurde nach Videostudium bestätigt. Daher blieb es nach vierzig gespielten Minuten beim Stand von 1:5.

Basel erdrückt Olten im Schlussabschnitt
Für die Basler war der frühe Anschlusstreffer nach 28 Sekunden im Schlussabschnitt wichtig. Supinski traf nach einem tollen Solo wunderbar ins Lattenkreuz. Die Basler brachten nun bei jeder Möglichkeit die Scheibe vor das Tor und provozierten dabei auch Anspiele im Angriffsdrittel, was den Druck zusätzlich erhöhte. In der 44. Minute lancierte Rossi Brügger mit einem schönen Pass, sodass dieser allein auf Solèr zulaufen konnte und im zweiten Versuch traf. Nach einer kleinen Strafe gegen Guggenheim konnten die Oltner Spieler kurz durchatmen, doch nur 33 Sekunden später war das Überzahlspiel nach einer Strafe gegen Sturny zu Ende. Als Basel an der Reihe war, traf Supinski ein zweites und nicht zum letzten Mal ins hohe Eck. Die Basler sind nun endgültig entfesselt und haben eine Chance nach der anderen sowie ein weiteres Powerplay. Nach Möglichkeiten von Schläpfer und Kummer hatte wieder Supinski sein Visier richtig eingestellt und traf sechseinhalb Minuten vor Schluss zum Ausgleich. Die Gastgeber waren nun komplett überfordert und die Halle, bis auf die Basler Fans, still. Zehn Sekunden vor Schluss setzte der überragende Supinski den Puck dann auch noch an den Pfosten.

Supinski beendet seine Show mit einem Pass zu Stukel, der den Siegtreffer erzielt
Was in der regulären Spielzeit nicht gelang, wurde nach nur 25 Sekunden in der Verlängerung nachgeholt. Supinski passte zu Stukel, der die Vorlage zum hochverdienten und viel umjubelten Siegtreffer verwerten konnte. Wie erwartet wurde Basels Captain im Anschluss an das Spiel als bester Spieler ausgezeichnet und dabei auch von den Oltner Zuschauern mit warmem Applaus beglückwünscht.

Auch die nächsten beiden Partien wird der EHC Basel auswärts bestreiten. Am nächsten Samstag um 17:45 Uhr in Visp und am darauffolgenden Dienstag in Bellinzona.

EHC Olten - EHC Basel 5:6 n.V (3:1, 2:0, 0:4, 0:1)

KEB Kleinholz, Olten – 3076 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, André Meyer; Marcel Allenspach, Vincent Amport

Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Olten

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Olten)

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); Asselin (Olten)

Torschüsse: Basel 36 Olten 18 (8:7, 10:5, 17:6, 1:0)

Tore: 5. Burger (Asselin, Hawryluk) 1:0. 9. Asselin (Sturny, Janett) 2:0. 18. Stukel (Kummer, Guggenheim) 2:1. 20. Kurt (Hawryluk, Asselin) 3:1. 22. Törmänen (Sterchi, Solèr) 4:1. 26. Stehli (Hedlund, Bonvin) 5:1. 41. Supinski (Stukel, Guggenheim) 5:2. 44. Brügger (Rossi, Barbei) 5:3. 47. Supinski (Kummer, Brügger) 5:4. 54. Supinski (Stukel, Kummer) 5:5. 61. Stukel (Supinski, Nater) 5:6.

Bemerkungen: Vor dem Spiel Trauerminute 60. Pfostenschuss Supinski

EHC Basel: Haller (ET: Rada); Guggenheim, Nater; Rhyn, Füllemann, Bircher, Bachofner; Häfliger; Stukel, Supinski, Brügger; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Rexha, Aeschlimann, Schaub; Schenk; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Zubler, Hamr, Rouiller, Aeschbach, Schweri, Montandon, Landskroner; Moser.

EHC Olten: Solèr (Liechti); Janett, Kurt; Pastori, Burger; Moser, Törmänen; Sturny, Hawryluk, Asselin; Riatsch, Weder, Sterchi; Stehli, Hedlund, Bonvin; Christen Kaser, Villard. Headcoach: Christian Wohlwend. Olten ohne: Elsener, Antonietti, Cavalleri, Wyss, Sever, Rötheli, Horansky.

Weitere Spiele: Winterthur – GCK Lions 5:1. Sierre – Bellinzona 5:7. Thurgau - Chur 3:0. Arosa – La Chaux-de-Fonds 4 :10

 Rangliste: 1. Thurgau (34 Spiele, 73 Punkte). 2. Sierre 36/73. 3. La Chaux-de-Fonds 35/70. 4. Visp 35/66. 5. Chur 37/60. 6. Olten 36/58. 7. Basel 35/57. 8. GCK Lions 34/44. 9. Winterthur 35/37. 10. Bellinzona 35/23. 11. Arosa 36/21.