Spielabsage Arosa gegen Basel

Aufgrund von positiven Corona Fällen in der ersten Mannschaft sowie einigen Verletzungen, musste das auf den 8. Januar 2022 angesetzte Spiel in Arosa abgesagt werden. Bezüglich eines Verschiebedatums wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert.

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Spiel 19: EHC Arosa vs EHC Basel

Zweiundfünfzig Torschüsse reichen nicht. Basel verliert in Arosa 2:3.

(Bericht: Reto Büchler)

In Nachholspiel verliert der EHC Basel gegen den EHC Arosa auswärts mit 2:3. Bei den Basler Spielern fehlte es an diesem Abend sowohl in der Defensive wie auch Offensive an der nötigen Konsequenz. Vorne resultierten aus zweiundfünfzig Torschüssen nur zwei Treffer und hinten wurde aus vierzehn Torschüssen drei Treffer kassiert. Entsprechend heftig wurde Arosas Torhüter Kotry von seinen Kollegen nach Spielschluss gefeiert.

« Déja-vu » mit Arosas Torhüter

Wie beim Spiel in der St. Jakob-Arena vor rund einer Woche musste die Mannschaft von Christan Weber früh einem Rückstand hinterherrennen. Diezi konnte sich in der 2. Minute gekonnt gegen die Basler Defensive durchsetzen. Basel setzte sich in der Folge sehr oft im Drittel der Aroser fest, erlebte aber mit Arosas Torhüter Kotry ein «Déja-vu». Basel versuchte es mit Schüssen aus jeder Lage, fand jedoch seinen Meister in Arosas Schlussmann. Doch es brauchte auch Haller auf der anderen Seite, der bei den gefährlichen Konterangriffen der Aroser den zweiten Gegentreffer verhinderte. Augenscheinlich bei diesen Gelegenheiten war wie beim ersten Gegentreffer, dass nicht konsequent genug verteidigt, respektive dem Gegner zu viel Raum gewährt wurde.

Zu viele Strafen im Mitteldrittel

Bereits früh im Mitteldrittel hatte Arosa zweimal die Möglichkeit mit einem Powerplay den Vorsprung zu erhöhen. Prompt gelingt Schommer mit dem Ablauf der ersten Strafe gegen drei Basler Feldspieler das 2:0. Damit musste Basel nochmals zwei Minuten mit einem Mann weniger spielen. Trotzdem hätte der Anschlusstreffer fallen müssen, doch Kotry pariert den Abschluss von Lanz. Auch Terzago und Himelfarb ging es danach bei einer Basler Überzahlsituation gleich. Effizienter machte es Diezi mit seinem zweiten Treffer gegen abermals zu wenig konsequent verteidigende Basler. Wie aus heiterem Himmel bekam auch Basel die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu spielen, leider ohne Erfolg. Zum einen wurden entscheidende Anspiele verloren, zum anderen liess Arosas Torhüter die Basler mit seinen Paraden verzweifeln.

Basler Schlussspurt kommt zu spät

Mit ein Grund für Basels Niederlage war auch das Powerplay. Sechs Möglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Bei ausgeglichenem Spielerbestand lief besser, als Basel die Offensivbemühungen nochmals verstärkte. Es wurden Chance um Chance erarbeitet. Irgendwann war dann auch ein «Hexer» geschlagen. Schnellmann fand die Lücke zum 1:3. Basel kämpfte und drückte weiter. Arosa kam praktisch nicht mehr aus seinem Drittel hinaus. Fünf Minuten vor Schluss war es Berger, der ein schönes Solo mit dem 2:3 abschloss. Die Bündner wankten, aber fielen nicht. Trotz weiteren Möglichkeiten, zum Schluss auch noch mit einem sechsten Feldspieler für Torhüter Haller, gelang Basel der Ausgleich nicht mehr.

In einer Woche, Mittwoch, 15. Dezember um 20:15 Uhr, muss der EHC Basel auswärts gegen das Überraschungsteam Seewen antreten. Um wieder auf die Siegessstrasse zurückzukehren braucht es mehr Entschlossenheit – vor beiden Toren.

EHC Arosa – EHC Basel 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)

Sport- und Kongresszentrum Arosa – 410 Zuschauer

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg; Igor Lukac, Stefan Blatti

Strafen: 4 mal 2 Minuten plus 1 mal 10 Minuten (unsportliches Verhalten von Studer) gegen Basel. 5 mal 2 Minuten gegen Arosa.

Schüsse aufs Tor: Basel: 52 – Arosa: 14 (14:4, 15:7, 23:3)

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Arosa: Bandiera

Tore: 2. Diezi {6} (Arnicans {6}) 1:0. 35. Schommer {2} (Amstutz {8}, Bandiera {10} 2:0. 36. Diezi {7} 3:0. 46. Schnellmann {2} (Sahli {1}) 3:1. 56. Berger {4} 3:2.

Bemerkungen:  37. Timeout Basel

EHC Basel: Halloer (ET:Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Steinmann; Büsser, Molina; Bachofner; Lanz, Alihodzic, Marbot; Berger, Himelfarb, Terzago; Studer, Rexha, Sablatnig; Sahli, Kiss, Schnellmann. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Schwarzenbach, Nater, Cordiano, Smlth, Cavalleri.

EHC Arosa: Kotry (ET: Rensch) ; Cerevic, Schöni; Ben Salem, Kunz; Holstein, Salerno; Diezi, Amstutz, Arnicans; Schommer, Tschudi, Krayem; Scheuner,, Rattagi, Bandiera, Dietrich, Schmuckli, Misani; Headcoach: Rolf Schrepfer.

Tabelle: 1. Basel 19 Spiele/40 Punkte. 2. Huttwil 19/38. 3. Dübendorf 19/37. 4. Seewen 19/34 5. Arosa 18/31. 6. Martigny 18/27. 7. Lyss 19/27. 8. Thun 19/24. 9. Chur 19/23.  10. Düdingen 19/22. 11. Bülach 19/22. 12. Wiki-Münsingen 19/14.

Spiel 28: EHC Basel vs EHC Arosa

Spiel 23: EHC Arosa vs EHC Basel

Spiel 17: EHC Basel vs EHC Arosa

Überlegener EHC Basel muss für Sieg gegen Arosa in die Verlängerung

(Bericht: Reto Büchler, Foto: Christoph Perren)

Fast doppelt so viele Schüsse auf das Tor. Trotzdem muss der EHC Basel aufgrund der mangelnden Chancenauswertung und durch unnötige Gegentreffer in die Verlängerung. Dort erzielte Rexha mit einer schönen Einzelleistung den verdienten Siegtreffer.            

Zwei Änderungen hatte Trainer Christian Weber gegenüber dem Sieg gegen Martigny vorgenommen. Für Steinmann spielte in der Verteidigung Nater und im Tor begann Guggisberg für Haller.

Mangelnde Basler Effizienz

Basel hatte früh im ersten Drittel die Möglichkeit mit einem Powerplay in Führung zu gehen. Kurz vor Ende der Strafe wurde die Scheibe im gegnerischen Drittel verloren. Der folgende Konter nutzte Tschudi zur Führung für die Gäste. Basel brauchte in der Folge ein paar Minuten, um wieder richtig zu ihrem Spiel zu finden. Zwar war Basel optisch überlegen, jedoch noch nicht zwingend genug in ihren Aktionen. Die änderte sich mit der ersten Bankstrafe gegen Basel. Dort hatte Rexha die erste grosse Chance in Unterzahl, um auszugleichen. Danach rollte ein Angriff nach dem anderen Richtung Kotry. Teilweise zog Basel bei fünf gegen fünf ein Powerplay auf. Es dauerte jedoch bis zur 15. Minute, als Lanz in der neutralen Zone seinem Gegenspieler den Puck wegnahm und mit einem schönen Schlenzer zum überfälligen Ausgleich trifft.

Arosas Torhüter Kotry lässt Basler fast verzweifeln

Basel beginnt die zweiten 20 Minuten so wie sie aufgehört haben. Mit zwei Top-Chancen für Alihodzic und Büsser. Weiter ging es mit einem Pfostenschuss von Schwarzenbach und weiteren guten Möglichkeiten von Molina, Himelfarb, Rexha oder Sablatnig. Meistens war Arosas Torhüter Kotry die Endstation, der allein im Mitteldrittel 20 von 22 Schüsse hielt. Trotzdem wäre Arosa abermals fast bei einer Überzahl für Basel in Führung gegangen Ein Fehlpass im eigenen Drittel ermöglichte den Bündnern eine sogenannte 100%ige Torchance. Es dauerte dann bis zur 35. Minute bis die mitlaufenden Büsser den Pass von Rexha zum 2:1 verwertete. Arosa wurde nun etwas frecher und kam ebenfalls durch die etwas nachlässig werdende Basler Defensive zu Möglichkeiten. So war dann auch der Ausgleichstreffer im Powerplay durch Rattaggi gegen nicht konsequent verteidigende Basler nachvollziehbar. 36 Sekunden vor Ende des Drittels kann Schwarzenbach den alten Vorsprung durch eine Willensleistung wiederherstellen.

Spannende Schlussphase

Das Schlussdrittel begann aufgrund einer Auseinandersetzung nach Ende des Mittelabschnitts mit vier gegen vier Feldspielern. Nater hatte dabei die beste Möglichkeit mit seinem Schuss knapp daneben. Bei einem weiteren Überzahlspiel hatte Alihodzic die Vorentscheidung auf dem Stock, scheiterte jedoch im Eins gegen Eins gegen Kotry. Die nur mit drei Linien angetretenen Bündner versuchten mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen und waren dabei durchaus gefährlich, da die Basler den entsprechenden Raum gewährten. So auch in der 55. Minute als Diezi alleingelassen die Ecke zum Ausgleich aussuchen konnte. Kurz vor Schluss als Basel ein weiteres Mal in Unterzahl spielte und die Spannung den Siedepunkt erreichte, hatte Himelfarb nochmals eine gute Möglichkeit den Siegtreffer zu erzielen. Dieser besorgte dann Rexha mit einer tollen Einzelaktion in der Verlängerung.

Nach zwei Heimspielen muss der EHC Basel nun am nächsten Samstag wieder auswärts antreten. Gegner ist  um 17:00 Uhr der SC Lyss.

EHC Basel – EHC Arosa 4:3 n.V (1:1, 2:1, 0:1, 1:0)

St. Jakob Arena Basel – 1384 Zuschauer

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg; Cliff Halberstadt, Stefan Blatti

Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel. 4 mal 2 Minuten gegen Arosa.

Schüsse aufs Tor: Basel: 45 – Arosa: 24 (13:5, 22:12, 9:7, 1:0)

Bestplayer Saison: Basel: Schwarzenbach; Arosa: Bandiera

Bestplayer Spiel: Basel: Büsser; Arosa: Kotry

Tore: 4. Tschudi {2} 0:1. 15. Lanz {3} (Blaser {4}) 1:1. 35. Büsser {4} (Rexha {11}, Molina {4}) 2:1. 37. Rattaggi {5} (Schommer {8}, Bandiera {9}) 2:2. 40. Schwarzenbach {8} (Rexha {12} 3:2. 55. Dietzi {5} (Arnicans {5}, Carevic {1} 3:3. 62. Rexha {12} (Zubler {11}, Lanz {8}) 4:3.

Bemerkungen: 13. Fünf Minuten Unterbruch wegen Probleme mit Stadionuhr. 22. Pfostenschuss Schwarzenbach. 45. Schwarzenbach verletzt ausgeschieden.

EHC Basel: Guggisberg (ET:Haller);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Nater; Büsser, Molina; Bachofner; Lanz, Alihodzic, Sablatnig; Berger, Himelfarb, Terzago; Schwarzenbach, Rexha, Studer; Sahli, Kiss, Schnellmann; Marbot. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Cordiano, Smlth, Cavalleri, Steinmann.

EHC Arosa: Kotry (ET: Rensch) ; Cerevic, Kunz; Ben Salem, Bahar; Zryd, Salerno; Diezi, Amstutz, Dietrich; Schommer, Tschudi, Arnicans; Bandiera, Rattaggi, Krayem; Schmuckli; Headcoach: Rolf Schrepfer.

Tabelle: 1. Basel 17 Spiele/37 Punkte. 2. Huttwil 17/34. 3. Dübendorf 17/34. 4. Seewen 17/31 5. Arosa 16/26. 6. Lyss 17/25. 7. Martigny 16/24. 8. Thun 18/24. 9. Chur 17/22.  10. Düdingen 17/20. 11. Bülach 17/18. 12. Wiki-Münsingen 18/11.