Spiel 29: EHC Dübendorf vs EHC Basel

Spiel 24: EHC Basel vs EHC Dübendorf

Aufgrund von positiven Corona Fällen in der ersten Mannschaft sowie einigen Verletzungen, muss das nächste Heimspiel in der St. Jakob Arena am 11. Januar 2022 abgesagt werden. Bezüglich eines Verschiebedatums wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert. 

Spiel 9: EHC Dübendorf vs EHC Basel

20.10.2021

Fehlstart und Frust. Basel verliert in Dübendorf mit 2:5.

(Bericht und Foto: Reto Büchler)

Der EHC Basel erwischte im Spitzenkampf auswärts gegen den EHC Dübendorf einen klassischen Fehlstart und im Anschluss durch Frustfouls auch die nötige Disziplin. Die Folge war eine schmerzhafte und unnötige 2:5 Niederlage. Die Erste nach zuvor fünf Siegen.

Christian Weber musste in diesem Spitzenkampf gegenüber den vorherigen Spielen einige Änderungen vornehmen. So musste er auf Kiss und Cavalleri verzichten. Studer und Marbot füllten die Lücken.

Basel im ersten Drittel mit Fehlstart und 61 Strafminuten

Die Basler wurden in den Startminuten innerhalb von zweieinhalb Minuten mit drei Gegentoren kalt erwischt. Dabei sah die Defensive nicht gut aus. Beim ersten Abschluss auf das Tor konnte Guggisberg die Scheibe nur nach vorne abwehren, Bei der nachfolgenden Stock Challenge gewann Widmer. Sekunden später erwischt Schmidli Basels Torhüter in der kurzen Ecke. Ein weiterer kurzen Moment später kommt Dübendorf ein drittes Mal erfolgreich vor das Basler Tor. Zuviel für Basels Kapitän Büsser, der nach einem Check gegen den Kopf des Gegners unter die Dusche geschickt wurde. Ihm folgte siebeneinhalb Minuten später Sahli wegen einem Bandencheck. Ganze 11 Minuten musste Basel im ersten Abschnitt in Unterzahl spielen. Dabei war immerhin das Unterzahlspiel um Goalie Gugisberg sehr gut, sodass der Schaden in Grenzen gehalten werden konnte. Die beste Basler Möglichkeit hatte Schwarzenbach mit einem Penalty, nachdem Alihodzic zuvor in Unterzahl allein auf Trüb loszog und unfair gestoppt wurde.

Dübendorf effizienter

Durch die am Ende des ersten Drittels kassierten 2 mal 2 Minuten von Cordiano musste Basel das Mitteldrittel drei Minuten lang in Unterzahl beginnen. Kurz vor Ablauf der Strafe traf Pozzorini im Powerplay zum 4:0. Basel steckte nicht auf und hatte durch Himelfarb eine grosse Möglichkeit zu verkürzen. Trüb streckte sich gerade noch rechtzeitig. Kurze Zeit später wieder Strafe gegen Basel. Glücklicherweise trifft Hardmeier in Überzahl nur den Pfosten. Basel danach bei fünf gegen fünf und vier gegen vier Spieler mit einer Druckphase nah am ersten Tor. Der Treffer will jedoch trotz mehreren Chancen, davon ein Pfostenschuss von Studer, nicht fallen. Viel effizienter die Zürcher, welche abermals durch Pozzorini nach einen Entlastungsangriff mit dem 5:0 davonziehen.

Moral gezeigt

Basel hat in dieser Saison bewiesen, dass es in der Lage ist, Rückstände aufzuholen. Als in der 45. Minute Himelfarb einen Schuss von Lanz unhaltbar für Trüb ablenkt und 37 Sekunden später Molina von der blauen Linie zum 2:5 trifft kam leichte Hoffnung auf, das scheinbar Unmögliche doch noch zu schaffen. Basel drückte weiter, konnte jedoch keinen weiteren Treffer mehr erzielen.  Zu gross war dieses Mal die Hypothek des Rückstands.

Der EHC hat nun bis nächsten Dienstag Zeit, die richtigen Erkenntnisse aus dieser Niederlage zu ziehen, um dann gegen den EHC Bülach (20:15 Uhr St. Jakob Arena) wieder auf die Erfolgstrasse zurückzukehren.

EHC Dübendorf - EHC Basel 5:2 (3:0, 2:0, 0:2)

Kunsteisbahn im Chreis, Dübendorf – 345 Zuschauer

Schiedsrichter: Florian Steiner; Stefan Blatti, Sven Grübel

Strafen: 7 mal 2 Minuten, 1 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Büsser, Check gegen den Kopf); 2 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Sahli, Bandencheck + Faustkampf) 3 mal 2 Minuten und 1 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrasse (Widmer, Faustkampf) gegen Dübendorf.

Schüsse aufs Tor: Basel: 20 – Dübendorf: 25 (2:12, 10:8, 8:5)

Bestplayer Saison: Basel: Schwarzenbach; Dübendorf: Schmidli

Bestplayer Spiel: Basel: Berger; Dübendorf: Pozzorini

Tore: 3. Widmer {1} (Steinauer {6}, Pozzorini {5}) 1:0. 3. Schmidli {7} (Schir {5}, Suter {9)) 2:0. 5. Schir {3} (Berni {2}, Piai {1}) 3:0. 23. Pozzorini {5} ( Hardmeier {5}, Hurter {3}) 4:0. 37. Pozzorini {5} (Piai {2}, Hardmeier {6}) 5:0. 46. Himelfarb {4} (Lanz {6}, Terzago {3) 5:1. 46. Molina {2} (Alihodzic {2}) 5:2.

Bemerkungen: 6. Penaltyfehlschuss (Schwarzenbach). 25 Pfostenschuss Hardmeier. 35. Pfostenschuss Studer.

EHC Basel: Guggisberg (ET: Haller); Wieszinski, Blaser; Zubler, Cordiano; Büsser, Molina; Steinmann, Smith; Lanz, Alihodzic, Terzago; Marbot, Himelfarb, Sablatnig; Schwarzenbach, Rexha, Berger; Sahli, Kiss, Studer. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Kiss, Cavalleri, Bachofner, Nater

EHC Dübendorf: Trüb (ET: Cébe); Steinauer, Fehr; Breiter, Falus; Piai, Hurter; Hauser; Schmidli, Suter, Schir; Hardmeier, Pozzorini, Puntus; Kreis, Röthlisberger, Grisoni; Berni, Kammermann, Widmer. Headcoach: Reto Stirnimann.

Lyss – Thun 3:1. Huttwil – Wiki/Münsingen 6:0. Martigny – Düdingen 3:2 n.P. Arosa – Bülach 4:3 n.V. Seewen – Chur 2:1.

Tabelle: 1. Seewen 9 Spiele/19 Punkte. 2. Dübendorf 9/18. 3. Basel 9 Spiele /18 Punkte. 4. Lyss 9/16. 5. Huttwil 9/15. 6. Arosa 7/14. 7. Bülach 9/14. 8. Martigny 8/12. 9. Chur 8/10. 10. Düdingen 9/9. 11. Thun 9/7. 12. Wiki-Münsingen 9/4

Spiel 3: EHC Basel vs EHC Dübendorf

Der Pfosten und Torhüter Trüb standen im Weg. Basel verliert 3:4.

(Bericht: Reto Büchler, Foto: Christoph Perren)

Der EHC Basel verliert gegen den EHC Dübendorf aufgrund eines abermals schwachen Mitteldrittels sowie fehlender Effizienz vor dem gegnerischen Tor mit 3:4.

Die Basler zeigten nach einem 0:4 Rückstand Moral und wären 4 Sekunden vor Schluss durch Schwarzenbach fast noch zum Ausgleich gekommen. Der Puck klatschte aber zum dritten Mal an diesem Abend an den Pfosten.

Starker Gästetorhüter

Wie eine Rakete startete der EHC Basel in die Partie und hätte in den ersten 35 Sekunden nach mehreren Torchancen in Führung gehen müssen. Danach war das Spiel geprägt von Fehlpässen auf beiden Seiten. Basel war zwar körperlich präsenter, zweikampfstärker jedoch zu ungenau in ihren Aktionen. Gegen Ende des Drittels traf Zubler erstmals Pfosten und Schwarzenbach fand  Sekunden vor der Sirene die Lücke bei Goali Trüb nicht.

Problem Mitteldrittel

Wie bereits in den ersten beiden Partien gelang den Baslern das Mitteldrittel überhaupt nicht. Bereits nach 24 Sekunden erhielt Basel die erste von vier Strafen. Suter und Hebeisen konnten die Überzahl mit Ihren Toren ausnutzen. Dazwischen traf Hebeisen mit einen «Buebetrickli». Der Doppelschlag zu Beginn der zweiten 20 Minuten hat bei Basel Wirkung gezeigt. Erst nach und nach fand man wieder etwas den Tritt. Dabei scheiterten die Basler mehrmals, teilweise kläglich an Trüb oder abermals durch Nater zum zweiten Mal am Pfosten.

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Moral gezeigt

Basel stellt im dritten Drittel auf drei Sturmlinien um und war nun dominant. Der vierte Treffer gelang jedoch Grisoni. Im Gegensatz zu Basel, dass mit ihrem Abschlusspech haderten, kam der Treffer des Dübendorfers glücklich zustande.

Weber nahm ein Timeout, das den gewünschten Effekt brachte. Kurz darauf erzielte Sablatnig mit einem harten Schuss den Anschlusstreffer. Basel schnürte nun die Zürcher ein und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Schwarzenbach traf im Powerplay zum 4:2. Kurz vor Schluss abermals ohne Torhüter in Überzahl trifft Zubler zum 4:3 und Schwarzenbach drei Sekunden vor Schluss… den Pfosten.

Am Samstag muss der EHC nun um 17:30 Uhr in Düdingen antreten. Ein Sieg ist Pflicht, will man den Anschluss an die vorderen Plätze verlieren.

EHC Basel – EHC Dübendorf 3:4 (0:0, 0:3, 3:1)

St. Jakob Arena Basel – 723 Zuschauer

Schiedsrichter: Roland Gerber; Vincent Amport, Jari Kern

Strafen: 8 mal 2 Minuten gegen Basel; 8 mal 2 Minuten gegen Dübendorf

Schüsse aufs Tor: Basel: 38 – Dübendorf: 27 (8:8, 15:12, 14:7)

Tore: 22. Suter (Schmidli, Steinauer) 0:1.  23. Hebeisen.  37. Allevi (Pozzorini, Hebeisen) 0:3. 51. Grisoni (Schir) 0:4. 51. Sablatnig {2) (Himelfarb {1}) 1:4. 53. Schwarzenbach {1}  (Himelfarb {2}, Rexha {1}) 2:4. 60. Zubler {1} 3:4

Bemerkungen: 18. Pfostenschuss Zubler. 40. Timeout Dübendorf. 40. Pfostenschuss Nater. 51. Timeout Basel. 60. Pfostenschuss Schwarzenbach

EHC Basel: Haller (ET: Guggisberg); Blaser, Cordiano, Zubler; Wieszinski, Büsser, Molina; Nater, Studer; Lanz, Alihodzic , Terzago; Cavalleri, Himelfarb, Sablatnig; Schwarzenbach, Rexha, Bachofner; Marbot, Kiss, Schnellmann. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Steinmann, Berger, Smith, Sahli, Krähenbühl, Liniger

EHC Dübendorf: Trüb (ET: Cébe); Steinauer, Fehr; Breiter, Hebeisen; Piai, Hurter; Murer, Grisoni; Berni, Seiler, Zanzi; Schmidli, Suter, Schir; Hardmeier, Pozzorini, Puntus; Kreis, Röthlisberger, Allevi. Headcoach: Reto Stirnimann.

Tabelle: 1. Huttwil 3 Spiele/ 8 Punkte. 2. Arosa 2/6. 3. Dübendorf 3/6. 4. Martigny 2/5. 5. Bülach 2/4. 6. Lyss 2/3. 7. Seewen 2/3. 8. Chur 2/3 9. Basel 3/3. 10. Thun 2/1. 11. Düdingen 2/0 12. Wiki-Münsingen 3/0.