EHC Visp VS EHC Basel

Der EHC Basel gewinnt in Visp und feiert siebten Sieg in Folge

In einem attraktiven und temporeichen Spiel zwischen zwei formstarken Teams war der EHC Basel am Ende die glücklichere Mannschaft. Mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung nimmt er zwei Punkte mit nach Hause. Das Game-Winning-Goal gelang Louis Füllemann 26 Sekunden vor dem Penaltyschiessen. Damit feierte der EHC Basel den neunten Sieg aus den letzten zehn Partien und bestätigte die positive Tendenz. Das nächste Spiel absolvieren die Basler am Dienstag in Bellinzona. Am Donnerstag, dem 19.45 Uhr, ist der aktuelle Tabellenführer Sierre zu Gast in der St. Jakob Arena.

Die laufstarken Visper zögern nicht lange
Visp startete mit viel Selbstvertrauen in die Partie, denn wie die Basler konnten sie die meisten der letzten Partien erfolgreich bestreiten. Bereits nach wenigen Sekunden musste Henauer zweimal gegen Marchand und Lurati eingreifen und verhinderte so einen frühen Rückstand, der dann doch noch eintraf. Der Basler Goalie bekam den Puck auf die Brust und konnte ihn nicht behändigen. Brüschweiler reagierte am schnellsten. Via Lehmann kam der Puck zu Muggli, der traf. Die Oberwalliser waren in der Folge weiterhin sehr aufsässig und schnell auf den Beinen. Zudem wurde jede Schussgelegenheit genutzt. Nicht umsonst hat Visp nach Sierre bisher die meisten Torschüsse in der Liga abgegeben. Erst nach und nach können sich die Basler vom Druck lösen und haben dann im ersten Powerplay des Abends die Möglichkeit, auszugleichen. Dies funktionierte jedoch nicht wie gewünscht. Im Gegenteil. Das beste Boxplay-Team der Liga kam dreimal zum Kontern. Beim zweiten Mal sprang der Puck komisch von der Bande weg, sodass Ryser losziehen und Wüest zum 2:0 erhöhen konnte. Kurz vor Ende der Strafe traf Brodecki noch den Pfosten. Basel, das wieder auf die zuletzt verletzten Aeschbach und Schweri zählen konnte, reagierte. Zunächst durfte Barbei um das gegnerische Tor kurven und fand Schaub, der mit einem platzierten Direktschuss den Anschlusstreffer erzielen konnte. Vierzig Sekunden vor der ersten Pause folgte der Ausgleich. Bircher schaltete sich offensiv ein, nahm Schweri mit, der den freistehenden Rexha sah.

Henauer hält Basel im Spiel
Basel musste das Mitteldrittel in Unterzahl beginnen, da gegen Barbei nach den ersten zwanzig gespielten Minuten eine Strafe angezeigt wurde. Anschließend musste auch Supinski auf der Strafbank Platz nehmen, da er den Torhüter unglücklich zu Fall brachte. Zwar konnte beide Male ein Rückstand verhindert werden, doch dieser fiel kurze Zeit später dann doch. Henauer reagierte gut bei einem abgelenkten Schuss, war jedoch gegen den Rebound von Pezzullo machtlos. In diesem temporeichen Spiel verhinderte Basels Torhüter mit zwei Big Saves hintereinander den vierten Gegentreffer. Auf der anderen Seite parierte Markkanen gut gegen Brügger. Dann bekam Basel kurz vor Ende des zweiten Drittels nochmals die Chance, ein Powerplay aufzuziehen, was dieses Mal für ein Tor auf der richtigen Seite sorgte. Das wichtige Bully gewann Kummer. Zwölf Sekunden später kam Brügger an die Scheibe und glich mit einem platzierten Schuss aus.

Basel holte sich bereits den achten Sieg dieser Saison in der Overtime
Im Schlussabschnitt agierten die Gastgeber etwas vorsichtiger. Denn jeder Fehler konnte die Entscheidung bedeuten. Die erste Top-Möglichkeit gab es erst in der 47. Minute, als Marchons Abschluss abgefälscht nur knapp am Pfosten vorbeiging. Kurz darauf zeigte Henauer gegen Forrer eine gute Parade. In dieser spannenden Phase kamen nun auch leichte Emotionen auf, die das Schiedsrichterduo zweimal mit je einer Bankstrafe unterband. Die beste Chance der Basler hatten Liniger und Schläpfer eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit, als sie knapp an Markkanen scheiterten. Dass Basel über zwei hervorragende Torhüter verfügt, zeigte sich in der Verlängerung. Nach einem intelligenten Wechsel nach nur 15 Sekunden Spielzeit rettete Henauer gegen Forrer, wie auch danach im Eins-gegen-Eins gegen Brodecky. Auf der anderen Seite verpasste Kummer gegen den Torhüter von Visp den Siegtreffer, der dann kurz vor Ende doch noch fiel. Captain Eigenmann, mit über 25 ½ Minuten Eiszeit mit Abstand der Spieler mit der längsten Einsatzzeit, leistete sich einen Konzentrationsfehler. Huber konnte den Puck dadurch noch im gegnerischen Drittel behändigen. Er passte sofort auf die linke Seite zu Füllemann, der eiskalt den Siegtreffer erzielte.

EHC Visp - EHC Basel 3:4 n.V. (2:2, 1:1, 0:0, 0:1)

Lonza Arena Visp – 3230 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Michael Fritschi; Christophe Pitton, Vincent Amport

Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Brodecki (Visp)

Bestplayer Spiel: Schaub (Basel); Wüest (Visp)

Torschüsse: Basel 29 Visp 46 (14:18, 5:19, 5:7, 5:2)

Tore: 2. Muggli (Brüschweiler, Lehmann) 1:0. 15. Wüest (Ryser) 2:0. 18. Schaub (Aeschlimann) 1:2. 20. Rexha (Schweri, Bircher) 2:2. 37. Pezzullo (Fuss) 3:2. 40. Brügger (Schläpfer) 3:3. 65. Füllemann (Huber) 4:3.

Bemerkungen: 16. Pfostenschuss Brodecki

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Bircher, Aeschbach; Füllemann, Bachofner; Aeschlimann; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Schaub; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Zubler, Häfliger, Hamr, Rouiller, Rhyn, Schenk, Montandon, Landskroner; Moser.

EHC Visp: Markkanen (ET: Liljequist); Eigenmann, Forrer; Pezzullo, Gähler; Gerber, Heinen, Lovecchio; Marchon, Nilsson, Brodecki; Forrer, Fuss, Lurati; Brüschweiler, Lehmann, Muggli; Ryser, Wüest, Ritz; Burgener. HC: Luca Gianinazzi.

Weitere Spiele: Olten - Sierre 1:5. Winterthur - Arosa 4:3. Chur – GCK Lions 4:1

 Rangliste: 1. Sierre (38 Spiele, 79 Punkte). 2. Sierre 36/74. 3. La Chaux-de-Fonds 36/72. 4. Visp 37/67. 5. Chur 38/63. 6. Olten 38/61. 7. Basel 36/59. 8. GCK Lions 37/50. 9. Winterthur 38/43. 10. Bellinzona 36/23. 11. Arosa 38/21.

EHC Olten VS EHC Basel

Ein entfesselter EHC Basel dreht das Derby im Schlussabschnitt

Nach zwei Dritteln lag der EHC Basel mit 1:5 Toren zurück. Unter der Führung des herausragenden Captains Brett Supinski - drei Tore, ein Assist, sieben Torschüsse, ein Pfostenschuss - gelang dann doch noch die Wende, die Stukel nach 25 Sekunden in der Verlängerung mit seinem zweiten Tor des Abends vollendete. Der Sieg war hochverdient, denn die Basler hatten zum Schluss doppelt so oft auf das Tor geschossen wie der Gegner.

Vielversprechende Ausgangslage
Die Ausgangslage vor der Partie war für Basel vielversprechend. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit hätte man Olten in der Tabelle überholen können. Angesichts der aktuellen Form nicht unrealistisch, hatten die Solothurner doch fünf der letzten zehn Partien verloren, während es bei Basel nur deren zwei waren. Aufgrund der Verstärkung aus Bern mit Füllemann und Rhyn standen dieses Mal genug Verteidiger auf dem Eis, sodass Aeschlimann erstmals seit Langem wieder als Center eine Sturmlinie anführte.

In der ersten Spielhälfte zeigte sich Olten sehr effizient
Basel verpasste es anfangs, im ersten Powerplay in Führung zu gehen. Supinskis Abschluss ging knapp darüber und Rexha zielte knapp am leeren Tor vorbei. Olten machte es besser. Haller konnte einen von Asselin abgelenkten Schlenzer von Hawryluk zwar mit dem Schoner abwehren, doch Burger stand richtig und konnte den Abpraller verwerten. Nachdem Guggenheim den Puck über das Plexiglas befördert hatte, sorgte das beste Powerplay-Team der Liga für das 2:0: Asselin vollendete eine schöne Passstafette. Ein Big Save von Haller in der 10. Minute gegen Christen verhinderte das 3:0.
Danach agierte Basel defensiv etwas stabiler und konnte sich offensiv wieder besser in Szene setzen, was prompt zum Erfolg führte. Kummer spitzelte die Scheibe auf Stukel, der den Anschlusstreffer erzielte. Leider gelang Olten sechs Sekunden vor der ersten Sirene doch noch der dritte Gegentreffer. Verteidiger Kurt verschaffte sich mit einer schönen Körpertäuschung genug Platz, um die Lücke zu finden.

Momentum wechselt zur Spielmitte
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts war Olten nicht die bessere, sondern die effizientere Mannschaft. Mit dem ersten Torschuss lag die Scheibe im Netz. Törmänen Schuss war für Haller zu platziert und mit dem zweiten folgte der fünfte Oltner Treffer. Stehli verwertete die Hereingabe von Hedlund. Es schien sich alles gegen Basel zu verschwören, nachdem auch noch eine Strafe wegen zu vieler Spieler ausgesprochen wurde. Doch dann wechselte das Momentum. Noch in Unterzahl wäre Supinski bei einem Konter fast ein Tor gelungen, er wurde jedoch beim Abschluss mit einem Stockschlag behindert, sodass das Oltner Powerplay prompt zu Ende war. Basel war nun mit Kummer an der Seite von Stukel und Supinski sehr dominant. Olten war unerklärlich passiv und lauerte nur noch auf Gegenangriffe.
In der 32. Minute konnte sich Solèr gegen Huber auszeichnen. Auch in der Folge stand Oltens Rückhalt im Fokus: Sei es, als das Tor des Öfteren verschoben war, oder in der 38. Minute, als Aeschlimanns Schuss an dessen Rücken ging und von dort vor statt hinter die Torlinie fiel. Der Entscheid „no Goal” auf dem Eis wurde nach Videostudium bestätigt. Daher blieb es nach vierzig gespielten Minuten beim Stand von 1:5.

Basel erdrückt Olten im Schlussabschnitt
Für die Basler war der frühe Anschlusstreffer nach 28 Sekunden im Schlussabschnitt wichtig. Supinski traf nach einem tollen Solo wunderbar ins Lattenkreuz. Die Basler brachten nun bei jeder Möglichkeit die Scheibe vor das Tor und provozierten dabei auch Anspiele im Angriffsdrittel, was den Druck zusätzlich erhöhte. In der 44. Minute lancierte Rossi Brügger mit einem schönen Pass, sodass dieser allein auf Solèr zulaufen konnte und im zweiten Versuch traf. Nach einer kleinen Strafe gegen Guggenheim konnten die Oltner Spieler kurz durchatmen, doch nur 33 Sekunden später war das Überzahlspiel nach einer Strafe gegen Sturny zu Ende. Als Basel an der Reihe war, traf Supinski ein zweites und nicht zum letzten Mal ins hohe Eck. Die Basler sind nun endgültig entfesselt und haben eine Chance nach der anderen sowie ein weiteres Powerplay. Nach Möglichkeiten von Schläpfer und Kummer hatte wieder Supinski sein Visier richtig eingestellt und traf sechseinhalb Minuten vor Schluss zum Ausgleich. Die Gastgeber waren nun komplett überfordert und die Halle, bis auf die Basler Fans, still. Zehn Sekunden vor Schluss setzte der überragende Supinski den Puck dann auch noch an den Pfosten.

Supinski beendet seine Show mit einem Pass zu Stukel, der den Siegtreffer erzielt
Was in der regulären Spielzeit nicht gelang, wurde nach nur 25 Sekunden in der Verlängerung nachgeholt. Supinski passte zu Stukel, der die Vorlage zum hochverdienten und viel umjubelten Siegtreffer verwerten konnte. Wie erwartet wurde Basels Captain im Anschluss an das Spiel als bester Spieler ausgezeichnet und dabei auch von den Oltner Zuschauern mit warmem Applaus beglückwünscht.

Auch die nächsten beiden Partien wird der EHC Basel auswärts bestreiten. Am nächsten Samstag um 17:45 Uhr in Visp und am darauffolgenden Dienstag in Bellinzona.

EHC Olten - EHC Basel 5:6 n.V (3:1, 2:0, 0:4, 0:1)

KEB Kleinholz, Olten – 3076 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, André Meyer; Marcel Allenspach, Vincent Amport

Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Olten

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Olten)

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); Asselin (Olten)

Torschüsse: Basel 36 Olten 18 (8:7, 10:5, 17:6, 1:0)

Tore: 5. Burger (Asselin, Hawryluk) 1:0. 9. Asselin (Sturny, Janett) 2:0. 18. Stukel (Kummer, Guggenheim) 2:1. 20. Kurt (Hawryluk, Asselin) 3:1. 22. Törmänen (Sterchi, Solèr) 4:1. 26. Stehli (Hedlund, Bonvin) 5:1. 41. Supinski (Stukel, Guggenheim) 5:2. 44. Brügger (Rossi, Barbei) 5:3. 47. Supinski (Kummer, Brügger) 5:4. 54. Supinski (Stukel, Kummer) 5:5. 61. Stukel (Supinski, Nater) 5:6.

Bemerkungen: Vor dem Spiel Trauerminute 60. Pfostenschuss Supinski

EHC Basel: Haller (ET: Rada); Guggenheim, Nater; Rhyn, Füllemann, Bircher, Bachofner; Häfliger; Stukel, Supinski, Brügger; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Rexha, Aeschlimann, Schaub; Schenk; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Zubler, Hamr, Rouiller, Aeschbach, Schweri, Montandon, Landskroner; Moser.

EHC Olten: Solèr (Liechti); Janett, Kurt; Pastori, Burger; Moser, Törmänen; Sturny, Hawryluk, Asselin; Riatsch, Weder, Sterchi; Stehli, Hedlund, Bonvin; Christen Kaser, Villard. Headcoach: Christian Wohlwend. Olten ohne: Elsener, Antonietti, Cavalleri, Wyss, Sever, Rötheli, Horansky.

Weitere Spiele: Winterthur – GCK Lions 5:1. Sierre – Bellinzona 5:7. Thurgau - Chur 3:0. Arosa – La Chaux-de-Fonds 4 :10

 Rangliste: 1. Thurgau (34 Spiele, 73 Punkte). 2. Sierre 36/73. 3. La Chaux-de-Fonds 35/70. 4. Visp 35/66. 5. Chur 37/60. 6. Olten 36/58. 7. Basel 35/57. 8. GCK Lions 34/44. 9. Winterthur 35/37. 10. Bellinzona 35/23. 11. Arosa 36/21.

EHC Winterthur VS EHC Basel

Erfolgreicher Jahresabschluss für den EHC Basel

Nach einem missglückten Saisonstart hat sich der EHC Basel mit dem 5:2-Auswärtssieg gegen den EHC Winterthur endgültig an das Tabellenmittelfeld herangekämpft. Vier Tore im zweiten Drittel, davon zwei in Überzahl, entschieden die Partie. Alle Basler Treffer wurden aus naher Distanz erzielt. Die sichtbare Präsenz vor dem gegnerischen Tor konnte damit belohnt werden.

Bei Basel ersetzten Füllemann und Moser Landskroner und Hamr. Als Ersatzgoalie für den kranken Henauer amtete Kurt. Bei den bisherigen drei Partien in dieser Saison (zweimal gewann Basel) wurde der Sieger je einmal nach Verlängerung bzw. Penaltyschießen ermittelt. Auch das dritte Spiel ging nur mit einem Tor Unterschied zu Ende. Dies ließ ein hart umkämpftes Spiel erwarten, was es trotz des auf den ersten Blick klaren Sieges auch war.

Haller verhindert Rückstand

Zu Beginn der Partie wurden einige kernige Checks ausgeteilt. Jedoch alles im erlaubten Rahmen. Es ist kein Zufall, dass beide Teams das Liga-Schlusslicht bei den Strafen einnehmen. Winterthur war besser gestartet, agierte sehr aufsässig und hatte spätestens mit der Topchance durch Embacher Goalie Haller bereits ins Schwitzen gebracht. Basel hatte erst in der achten Minute durch Barbei eine erste ernstzunehmende Möglichkeit herausgespielt. Die Partie lebte fortan von Fehlern in den Defensivreihen, die teilweise recht sorglos mit dem Puck umgingen. Haller bewahrte dabei sein Team vor einem Rückstand. Erwähnenswert ist die beste Basler Chance durch Brügger in der 13. Minute und die beste Chance der Winterthurer durch Diethelm in der 19. Minute, als der Puck knapp neben das Tor zischte.

Strafen brachten Winterthur aus dem Tritt.

Das Mitteldrittel begann mit drei guten Möglichkeiten, davon zwei für Winterthur. Bei einem Ablenker musste Haller auch das Glück des Tüchtigen in Anspruch nehmen. Ein hoher Stock gegen Liniger ermöglichte Basel ein erstes Überzahlspiel. Tatsächlich benötigte Kummer nur siebzehn Sekunden, um den Führungstreffer zu erzielen. Ein weiteres Powerplay nach Halten gegen Häfliger blieb ungenutzt. Dafür konnten die Winterthurer bei ihrer ersten Überzahl ausgleichen. Es ging wieder sehr schnell. Das Defensivbully konnte nicht gewonnen werden und Madsen wurde vor dem Tor vergessen. Basel reagierte gut auf den Ausgleich und suchte sofort die erneute Führung. Rossi verpasste dabei zunächst knapp, konnte jedoch kurze Zeit später eine weitere Chance nutzen. Füllemann brachte die Scheibe flach von der blauen Linie vor das Tor, wo der Basler Stürmer mit einem Ablenker traf. Kurz danach kann Schläpfer auf Stettler losziehen, wird dabei jedoch so behindert, dass Basel ein weiteres Überzahlspiel zugesprochen bekommt. Diese Möglichkeit konnte zum zweiten Mal genutzt werden. Dieses Mal war es Barbei, der den Schuss von Supinski ablenken konnte. Basel versucht nun, das Momentum zu nutzen, was gelingt. Nach einem schnellen Gegenangriff über Brügger auf dem linken Flügel sieht dieser Huber in der Mitte heranrasen, was zum vierten Tor führt.

Chancen auf beiden Seiten im Schlussabschnitt

Basel versuchte nun, alles schnell klarzumachen. Bei den Abschlüssen von Füllemann, Stukel oder Rossi war man nahe dran, jedoch erst in der 46. Minute erfolgreich. Schläpfer lancierte Huber mit einem schönen Pass, der zu Liniger passte, der traf. Doch auch in der Basler Euphorie war Haller gefragt, da die Gastgeber nicht aufgaben und durch Diethelm aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielen konnten. Auf Basler Seite hätte jedoch auch noch das eine oder andere Tor fallen müssen. Bei Aeschlimanns Gewaltschuss und den Möglichkeiten von Huber fehlte nicht viel. Dieser hatte kurz vor Schluss Pech, als der Puck vom Pfosten auf, aber nicht hinter die Torlinie fiel.

Den nächsten Einsatz hat der EHC Basel bereits am nächsten Samstag, den 3. Januar 2026 um 17:30 Uhr auswärts beim EHC Olten.

EHC Winterthur - EHC Basel 2:5 (0:0, 1:4, 1:1)

Eishalle Deutweg, Winterthur – 722 Zuschauende

Schiedsrichter: Thomas Urban, Sandro Wiedmer; Gilles Wermeille, Christophe Pitton

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Winterthur

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Molin (Winterthur)

Bestplayer Spiel: Barbei (Basel); Madsen (Winterthur)

Torschüsse: Basel 34 Winterthur 23 (6:9, 16:7, 12:7)

Tore: 23. Kummer (Brügger, Stukel) 0:1. 27. Madsen (Molin, Hornecker) 1:1. 31. Rossi (Füllemann, Aeschlimann) 1:2. 37. Barbei (Supinski, Kummer) 1:3. 40. Huber (Brügger) 1.4. 46. Liniger (Huber, Schläpfer) 1:5. 48. Diethelm (Steiner, Madsen) 2:5.

Bemerkungen: 57. Pfostenschuss Huber.

EHC Basel: Haller (ET: Kurt); Bircher, Nater; Häfliger, Füllemann, Aeschlimann ; Häfliger, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Brügger; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Moser, Rexha, Schaub; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Landskroner, Guggenheim, Rhyn, Zubler, Hamr, Rouiller, Schweri.

EHC Winterthur: Stettler (ET: Brodecky); Steiner, Ugazzi; Deussen, Landolt; Marti, Warmbrodt; Bisig; Madsen, Molin, Diethelm; Döpfner, Embacher, Leone; Antenen, Ogi, Staiger; Hornecker, Aebi, Muller; Vicek. Headcoach: Markus Studer.

Weitere Spiele: Arosa – Bellinzona 4:3. Olten – La Chaux-de-Fonds 3:7. Thurgau - Visp 1:3. Sierre – GCK Lions 5:1.

 Rangliste: 1. Sierre (34 Spiele, 71 Punkte). 2. Thurgau 33/70. 3. La Chaux-de-Fonds 33/66. 4. Visp 34/64. 5. Olten 34/57. 6. Chur 35/57. 7. Basel 34/55. 8. GCK Lions 33/44. 9. Winterthur 34/34. 10. Arosa 34/20. 11. Bellinzona 34/20.

EHC Basel VS HC Thurgau

Der EHC Basel besiegt Tabellenführer Thurgau mit 3:2

In einem spannenden und hochklassigen Spiel, das gute Werbung für die Swiss League machte, besiegte der EHC Basel den Tabellenführer HC Thurgau mit 3:2. Die Basler können nun das Jahr am nächsten Dienstagabend um 20:00 Uhr auswärts in Winterthur erfolgreich abschließen. In den letzten sechs Wochen konnten sie zwölf von vierzehn Partien gewinnen und damit den schlechten Saisonstart vergessen machen.

Basel konnte erstmals in dieser Saison im Sturm komplett mit eigenen Spielern auflaufen, die beim EHC unter Vertrag stehen. Während sich Häfliger, Schaub und Kummer wieder einsatzbereit meldeten, fiel Schweri verletzt aus. Thurgau musste auf Daniel Ljunggren verzichten, der für den Partnerclub Fribourg am Spengler Cup auflaufen durfte.

Blitzstart

Für den EHC Basel wünschte man sich einen besseren Start in die Partie als zuletzt.  Tatsächlich gelang das frühe Führungstor durch Rossi nach Vorlage von Barbei mit der ersten Chance. Das ist nicht selbstverständlich, denn die Ostschweizer haben mit nur 1,65 Gegentoren pro Spiel den mit Abstand besten Wert der Liga. Danach konnte erstes Powerplay für Basel nicht zu Ende gespielt werden, da Rossi kurze Zeit später ebenfalls zwei Minuten kassierte. In Unterzahl ergab sich für Stukel eine Kontermöglichkeit, die jedoch Huet zunichtemachte. Mit dem Ende der Strafe gelang Hobi im Nachschuss dann aber doch noch der Ausgleich. Das Spiel blieb schnell und unterhaltsam mit Torszenen auf beiden Seiten.

Gegen starken Gegner gut dagegengehalten

Im Mittelabschnitt wurde deutlich, warum die Thurgauer an der Tabellenspitze stehen. Sie überzeugen durch hohe Passgenauigkeit, defensive Stabilität und einem guten Torhüter. In der 23. Minute sah Topscorer Binias seinen Flachschuss aus aussichtsreicher Position knapp daneben gehen. Nach einer Druckphase der Basler, als sich die Thurgauer Defensive lange nicht auswechseln lassen konnte, hatte der HCT weitere gute Chancen, insbesondere im Powerplay. Doch auch der Basler Rückhalt Haller ließ sich auch in höchster Not nicht bezwingen. Die beste Basler Möglichkeit im zweiten Abschnitt hatten Supinski und Stukel, als sie in Unterzahl allein auf Ewan Huet, den Sohn von Torhüterlegende Cristobal Huet, loszogen, ihn jedoch nicht bezwingen konnten.

Vorsprung über die Zeit gebracht

Der Start ins Schlussdrittel lief für Basel wie gewünscht. Häfligers Schuss von der blauen Linie konnte durch Kummers Präsenz vor dem Tor nicht abgewehrt werden, sodass Barbei das zweite Tor für Basel erzielte. Der Tabellenführer reagierte mit energischen Angriffen und suchte jede Möglichkeit, Haller im Basler Tor zu beschäftigen. Der EHC beschränkte sich nun auf die Sicherung des eigenen Tors und schnelle Konter nach Scheibengewinnen. Dabei hatten Brügger, Barbei und Rossi mit einem Lattenschuss die Möglichkeit, den Vorsprung in diesem großartigen Spiel zu erhöhen. In der 55. Minute war es dann so weit. Huber spielte im Zwei-gegen-Eins auf Schläpfer, der ins kurze Eck zum 3:1 traf. Die Entscheidung war es jedoch nicht. 48 Sekunden vor Schluss schaffte Rundqvist den glücklichen, aber nicht unverdienten Anschlusstreffer. 14 Sekunden vor Ende der Partie lag der Puck abermals im Basler Tor, doch der Schiedsrichter gab das Tor nicht. Nach einer Coaches Challenge wurde die Situation auf Video nochmals beurteilt und die Behinderung an Haller bestätigt. So feierte der EHC Basel gegen einen starken Gegner einen weiteren Sieg.

EHC Basel – HC Thurgau 3:2 (1:1, 0:0, 2:1)

St. Jakob Arena Basel – 2601 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Fritschi, Joshua Blasbalg; Nicola De Paris, François Micheli

Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Basel; 2 mal 2 Minuten gegen Thurgau

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Binias (Thurgau)

Bestplayer Spiel: Barbei (Basel); Derungs (Thurgau)

Torschüsse: Basel 31 Thurgau 41 (13:13, 11:10, 7:18)

Tore: 2. Rossi (Barbei, Landskroner) 1:0. 11. Hobi (Backman, Derungs) 1:1. 42. Barbei (Häfliger, Kummer) 2:1. 55. Schläpfer (Huber) 3:1. 60. Rundqvist (Derungs, Marchand) 3:2.

Bemerkungen: 54. Lattenschuss Rossi. 60. Tor HC Thurgau aberkannt (Behinderung Haller).

EHC Basel: Haller (ET: Stauffacher); Bircher, Nater; Häfliger, Aeschlimann ; Landskroner, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Brügger; Liniger, Schläpfer, Huber; Barbei, Kummer, Rossi; Hamr, Rexha, Schaub; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Füllemann, Guggenheim, Rhyn, Zubler, Moser, Rouiller, Schweri.

HC Thurgau: Huet (ET: Croce); Kühni, Marchand; Villa, Lindemann; Murer, Hobi; Guignard, Golubev; Hedlund, Rundqvist, Lekic; Derungs, Backman, Münger; Binias, Truog, Slehofer; Hollenstein, Keller, Kauth. HC: Anders Olsson.

Weitere Spiele: Visp - Sierre 3:1. Bellinzona - Olten 7:8 n.V. Chur – Arosa  3:0. La Chaux-de-Fonds - Winterthur 2:1.

 Rangliste: 1. Thurgau (321 Spiele, 70 Punkte). 2. Sierre 33/68. 3. La Chaux-de-Fonds 32/63. 4. Visp 33/61. 5. Olten 33/57. 6. Chur 34/55. 7. Basel 33/52. 8. GCK Lions 32/44. 9. Winterthur 33/34. 10. Bellinzona 33/20. 11. Arosa 32/16.

EHC Basel VS GCK Lions

Der EHC Basel dreht mit fünf Toren im Schlussdrittel die Partie zu seinen Gunsten

Ganze zwei Drittel lang mühte sich der EHC Basel gegen die gute Defensive der GCK Lions ab, um zum Erfolg zu kommen. Mit fünf Treffern innerhalb von vierzehn Minuten konnte schließlich im Schlussdrittel doch noch der 5:3 Sieg errungen werden. Herausragender Akteur war dabei Brett Supinski mit vier Scorerpunkten. Nach fünf Spielen mit vier Siegen innerhalb einer Woche hat die Mannschaft nun ein frohes Fest mehr als verdient. Doch bereits am nächsten Samstag folgt um 17:30 Uhr in der St. Jakob Arena das nächste Spiel gegen den Spitzenreiter HC Thurgau.

Kalt erwischt
Nach dem Sieg in La Chaux-de-Fonds und dem damit verbundenen Tabellenplatztausch mit dem heutigen Gegner waren die Erwartungen der 2.400 Zuschauer, davon 2.399 aus Basel, groß. Diese konnte der EHC in den ersten beiden Abschnitten jedoch nicht erfüllen. Zwar hatte Huber die erste Chance, als er allein vor Grüter auftauchte, doch nach der schönen Einzelleistung von Marthaler, die zum 0:1 führte, agierten die Basler zu ungenau. Das führte zu Fehlpässen und einigen Missverständnissen auf dem Eis. Passend dazu fiel das 0:2 durch ein Kontertor von Rüedi nach einem Scheibenverlust der Basler in der Offensive. Danach hatten die Basler rund vier Minuten Zeit, in Überzahl zu agieren – ohne Erfolg.

GCK war 45 Minuten lang nicht zu knacken

Im Mitteldrittel war zu sehen, dass Basel den Willen zur Resultatverkürzung hatte. Liniger schoss knapp über das Tor, es gab weitere Möglichkeiten, die jedoch nicht allzu zwingend waren. Die Zürcher verteidigten gut, blockten viele Schüsse ab und standen vor ihrem Torhüter sicher. Die Lions blieben mit ihren schnellen Umschaltmomenten jedoch jederzeit gefährlich und waren damit nach vierzig gespielten Minuten näher am dritten Treffer, als Basel dem Ersten.

Basler Sturmlauf im dritten Drittel
Das Team von Eric Himelfarb setzte nun alles auf eine Karte. Jede Gelegenheit wurde genutzt, um auf das Zürcher Tor zu schießen. Eine davon führte zum Anschlusstreffer. Rossi erwischte Grütter mit einem Flachschuss aus seitlicher Distanz zwischen den Beinen. Dies war der lang ersehnte Dosenöffner. Basel agierte weiterhin druckvoll und erzielte drei Minuten später durch Stukel nach einer traumhaften Kombination den Ausgleich. Nun wollte Basel den Sieg erzwingen, was den Gästen die eine oder andere Kontermöglichkeit einbrachte. In der 51. Minute konnte Henauer einen Fehler ausmerzen, musste kurz danach jedoch einen Schuss von Bouvard passieren lassen. Der EHC ließ sich vom Rückschlag jedoch nicht beirren. Nur eine Minute später gelang Supinski nach einem Vorstoß von Verteidiger Bircher der Ausgleich. Und es kam noch besser. 170 Sekunden vor Ende gelang Letztgenanntem die erstmalige Führung des Heimteams mit einem Distanzschuss. Die Zugabe folgte 27 Sekunden vor Ende, als Schläpfer im Zusammenspiel mit dem überragenden Supinski das Endresultat von 5:3 erzielte und die Arena endgültig zum toben brachte.

EHC Basel – GCK Lions 5:3 (0:2, 0:0, 5:1)

St. Jakob Arena Basel – 2460 Zuschauende

Schiedsrichter: Joris Müller; Timo Imbach; Christophe Pitton, Vincent Amport

Strafen: 0 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen GCK Lions

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Kärki (GCK Lions)

Bestplayer Spiel: (Basel); (Kärki)

Torschüsse: Basel 31 GCK Lions 22 (7:11, 7:4, 17:7)

Tore: 4. Marthaler 0:1. 9. Rüedi (Henry, Sejejs) 0:2. 46. Rossi (Rexha) 1:2. 49. Stukel (Schweri, Supinski) 2:2. 53. Bouvard 2:3. 54. Supinski (Schweri, Bircher) 3:3. 58. Bircher (Stukel, Supinski) 4:3. 60. Schläpfer (Supinski, Stukel) 5:3.

Bemerkungen: 59. Timeout GCK Lions

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Bircher, Nater; Montandon, Aeschlimann ; Landskroner, Bachofner; Thomas; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Brügger, Rossi; Liniger, Schläpfer, Huber; Hamr, Rexha, Schenk; Jäggi HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Füllemann, Guggenheim, Häfliger, Füllemann, Rhyn, Zubler, Moser, Rouiller, Kummer, Schaub.

GCK Lions: Grüter (ET: Metzger); Niedermann, Pinana; Sejejs, Schmidt; Voegeli, Ulrich; Rötheli; Mettler, Kärki, Henry; Greuter, Rüedi, Olsson; Bouvard, Schläfli, Marthaler; Holzer, Peter, Berner. HC: Peter Andersson.

Weitere Spiele: Chur - Visp 1:3. Olten - Winterthur 5:1. Thurgau - Bellinzona 4:1. Sierre – Arosa 5:3.

 Rangliste: 1. Thurgau (31 Spiele, 70 Punkte). 2. Sierre 32/68. 3. La Chaux-de-Fonds 31/60. 4. Visp 32/58. 5. Olten 32/55. 6. Chur 33/52. 7. Basel 32/49. 8. GCK Lions 32/44. 9. Winterthur 32/34. 10. Bellinzona 32/19. 11. Arosa 31/16.

HC La Chaux-de-Fonds VS EHC Basel

Grossartiger Sieg des EHC Basel in La Chaux-de-Fonds

Der EHC Basel hat seinen Aufwärtstrend bestätigt und in einem sehr guten Spiel den HC La Chaux-de-Fonds mit 1:2 besiegt. Neben Torhüter Henauer und der sehr guten Defensivleistung des gesamten Teams war auch etwas Glück im Spiel. So rettete dreimal die Torumrandung, zuletzt in der letzten Sekunde des Spiels. Durch den Sieg konnte sich Basel erstmals in dieser Saison auf den siebten Platz vorarbeiten. Bereits am Dienstag folgt das Heimspiel gegen die GCK Lions. Anpfiff dieses „Christmas Charity Game”, bei dem der EHC in speziellen Trikots auflaufen wird, ist um 19:45 Uhr.

Mutig und erfolgreich
Angesichts des happigen Programms, das beide Mannschaften zuletzt absolvieren mussten, entwickelte sich ein hochklassiges und schnelles Spiel. Basel agierte mutig, attackierte den Gegner früh und verhinderte so, dass die Neuenburger ihre gefährlichen Vorstöße lancieren konnten. Dies gelang besonders im Startabschnitt sehr gut und wurde belohnt. In der siebten Minute setzte sich Supinski im Angriffsdrittel gegen mehrere Gegner durch, sah in der Mitte Schweri, der Östlund bezwang. Es folgten weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei sich die beiden Torhüter, die zu den Besten der Liga gehören, auszeichnen konnten. Die Basler Führung nach zwanzig gespielten Minuten war nicht gestohlen.

Henauer hielt neununddreißig Schüsse.
Nach dem Pfostenschuss von Michael Loosli zu Beginn des Mittelabschnitts und der Möglichkeit von Supinski kurz danach ging es genauso offensiv weiter. Die Gäste zeigten sich jedoch effizienter. So war es Aeschlimann, dessen harten Schuss von der blauen Linie Huber leicht zum 0:2 abfälschte. In der 34. Minute wurde der stocklose Bachofner wegen Behinderung auf die Strafbank geschickt. Da er sich mit dem Entscheid nicht abfinden konnte und lautstark reklamierte, wurden ihm zusätzlich zwei Minuten aufgebrummt. Nach einem Lattenschuss Andersons fehlten noch 53 Sekunden der vierminütigen Strafzeit, als M. Loosli der unhaltbare Anschlusstreffer gelang. Einen weiteren Treffer ließ der gut beschäftigte und sichere Henauer nicht zu. Kurz vor Ende des Abschnitts wurde Stukels schöne Einzelleistung, die das 1:3 bedeutet hätte, nicht belohnt.

Einmal Wettkampfglück für den EHC
Die Spannung hielt bis zur Schlusssirene an. Basel hatte seine beste Phase um die 44. Minute mit mehreren Abschlussmöglichkeiten. In der restlichen Spielzeit suchte La Chaux-de-Fonds vehement den Ausgleich. Dabei konnte der Norweger Olden Henauer im Privatduell dreimal nicht bezwingen. Auch ein weiteres Powerplay blieb erfolglos. So lief die Uhr zugunsten des EHC schneller runter, als es den Neuenburgern lieb war. Trotzdem wurde es zum Schluss nochmals eng. La Chaux-de-Fonds versuchte mit sechs Feldspielern und ohne Goalie nochmals alles und hatte mit dem Lattenschuss von Anderson bei Ablauf der Spielzeit Pech. Das anschließende Tor durch Achermann kam zwei Sekunden zu spät. Somit feierte der EHC Basel einen beachtenswerten Auswärtssieg gegen den Tabellendritten.

HC La Chaux-de-Fonds - EHC Basel 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Patinoire des Mélèzes, La Chaux-de-Fonds – 3823 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Yann Erard; Christophe Pitton, Gilles Wermeille.

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 1 mal 2 Minuten gegen La Chaux-de-Fonds

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Andersons (La Chaux-de-Fonds)

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); M. Loosli (La Chaux-de-Fonds)

Torschüsse: Basel 21 La Chaux-de-Fonds 40 (10:12, 6:14, 5:14)

Tore: 7. Schweri (Supinski) 0:1. 24. Huber (Aeschlimann, Supinski) 0:2. 37. M. Loosli (Rüegsegger, Lindquist) 1:2.

Bemerkungen: 22. Pfostenschuss M. Loosli. 35. + 60. Pfostenschuss Andersons. 60. Timeout La Chaux-de-Fonds

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Bircher, Nater; Füllemann, Aeschlimann ; Landskroner, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Barbei, Brügger, Rossi; Liniger, Schläpfer, Huber; Hamr, Rexha, Moser;. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Guggenheim, Häfliger, Füllemann, Rhyn, Zubler, Schenk, Rouiller, Kummer, Schaub, Jäggi.

HC La Chaux-de-Fonds: Östlund (ET: Simmchen); Scheidegger, Grossniklaus; Jaquet, Huguenin; In-Albon, Gehringer; Matewa; M. Loosli, Lindquist, Rüegsegger; Olden, Achermann, Andersons; Böhler, Frossard, Eugster; Kohler, Chiriaev, J. Loosli; Burkhalter. HC: Louis Matte.

Weitere Spiele: Winterthur - Chur 2:3. Arosa- Thurgau 1:4. Olten – GCK Lions 5:2.  

Rangliste: 1. Thurgau (30 Spiele, 67 Punkte). 2. Sierre 31/65. 3. La Chaux-de-Fonds 31/60. 4. Visp 30/52. 5. Olten 31/52. 6. Chur 31/52. 7. Basel 31/46. 8. GCK Lions 31/44. 9. Winterthur 31/34. 10. Bellinzona 30/19. 11. Arosa 30/16.

EHC Basel VS EHC Arosa

Der EHC Basel besiegt den EHC Arosa in dieser Saison erstmals mit 5:3

Im Mitteldrittel gelang es dem EHC Basel, die Partie zu seinen Gunsten zu drehen, und er gewann schließlich mit 5:3 gegen den EHC Arosa. Vier der fünf Tore gingen auf das Konto der ersten Basler Sturmlinie mit Stukel, Supinski und Schweri, die sich jeweils vier Scorerpunkte gutschreiben konnten.

Kuriose Gegentore
Nach einem guten Saisonstart kassierten die Gäste zuletzt zwölf Niederlagen. Den letzten Sieg feierten die Bündner am 1. November 2025 ausgerechnet gegen den EHC Basel mit 5:2, auch das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison verloren die Basler mit 0:2, eine dritte Niederlage wollten sie daher unbedingt verhindern. Mit den beiden kuriosen Gegentoren nach vier und rund neun Minuten schien zunächst jedoch alles den „gewohnten” Weg zu nehmen. Beim ersten Gegentor versuchte Haller, den Puck mit dem Stock zu klären. Dabei traf er den Körper von Jabola Prada. Von diesem fiel die Scheibe über Haller hinweg an den Pfosten, wo Bedolla stand und zur Führung traf. Beim zweiten Gegentor lenkte Arosas Topscorer Krakauskas auf Bullyhöhe den Puck ab und erwischte dabei Haller auf dem falschen Schlittschuh. Ein drittes Gegentor konnte anschließend in Unterzahl verhindert werden. Erst in der 19. Minute fand sich Basel wieder länger vor Arosas Tor, was Hoffnung für das zweite Drittel machte.

Die Verletzung von Guggenheim überschattete ein sehr gutes Mitteldrittel
Tatsächlich dauerte es dort nur fünf Sekunden, bis Stukel den Anschluss erzielen konnte. Supinski gewann das Anspiel. Schweri zog los und passte zu Stukel, der Simeoni keine Chance ließ. Basel war nun klar die bessere Mannschaft. Insbesondere die Linie mit Supinski, Stukel und Schweri wirbelte die Aroser durcheinander und konnte sich mehrmals im Angriffsdrittel festsetzen. Dazwischen gab es eine Schrecksekunde, als Guggenheim nach einem korrekten Check an der Bande liegen blieb und von der Sanität am Fuß behandelt werden musste. Er hatte eine Schnittwunde vom Schlittschuh des Gegners oberhalb des Knöchels erlitten, war nach Spielschluss in der Kabine jedoch wieder guter Dinge. Aufgrund der starken Blutung musste das Eis gereinigt werden. Nach aufmunterndem Applaus fiel der verdiente Ausgleichstreffer. Zunächst scheiterte Stukel im Fallen, dann war Supinski zur Stelle und verwertete den Abpraller. Nachdem Krakauskas eine gute Möglichkeit für Arosa hatte, fehlte bei Stukels Anschlusschance nicht viel. Ein Beinstellen gegen Huber gab den Baslern kurz vor Drittelsende die Möglichkeit, ein Powerplay zu spielen. Basels Topscorer nutzte dieses mit einem platzierten Schuss zur erstmaligen Führung für Basel.

Arosa zeigte nach dem Doppelschlag Moral
Nach der Schlusssirene wurde eine Strafe gegen Arosa ausgesprochen, sodass Basel den Schlussabschnitt in Überzahl beginnen konnte. Abermals war es Stukel, der traf. Nur zwölf Sekunden später war es Huber, der mit dem Schlittschuh auf 5:2 erhöhte. In Erwartung, dass der Treffer aberkannt wird, jubelte Huber nicht. Die Unparteiischen entschieden zunächst auf dem Eis dann auch auf „no Goal”, änderten ihre Entscheidung nach Videostudium jedoch in „Goal”. Arosa konnte sich nach dem Doppelschlag sehr gut auffangen. Es folgten Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei Rubin in der 50. Minute für Arosa verkürzen konnte und damit die Partie weiter offenhielt. Die Gäste spürten, dass eventuell noch etwas zu holen war, und beschäftigten Haller mehr, als ihm lieb war. Basel, das nun einige Unkonzentriertheiten zeigte, rettete sich jedoch über die Zeit.

Nun folgen die Spiele weiter Schlag auf Schlag. Bereits am Sonntag um 17:00 Uhr spielt der EHC in La Chaux-de-Fonds. Am nächsten Dienstag folgt um 19:45 Uhr in der St. Jakob Arena dann das Christmas Charity Game gegen die GCK Lions zugunsten der Stiftung UKBB. Diese hat sich ganz dem Wohl von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien im Kinderspital beider Basel verschrieben.

EHC Basel – EHC Arosa 5:3 (0:2, 3:0, 2:1)

St. Jakob Arena Basel – 1752 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Weber, Stefan Bangerter; Gilles Wermeille, Sandro Baumgartner.

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Arosa

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Krakauskas (Arosa)

Bestplayer Spiel: (Basel);  (Arosa)

Torschüsse: Basel 46 Arosa 23 (10:5, 23:5, 13:13)

Tore: 4. Bedolla (Jabola Prada) 0:1. 10. Burri (Rubin, Krakauskas) 1:1. 21. Stukel (Schweri, Supinski) 1:2. 35. Supinski (Stukel, Schweri) 2:2. 39. Stukel (Supinski, Schweri) 3:2. 41. Stukel (Schweri, Supinski) 4:2. 41. Huber (Nater, Bircher) 5:2. 50. Rubin (Krakauskas) 5:3.

Bemerkungen: 33. Guggenheim verletzt ausgeschieden.

EHC Basel: Haller (ET: Kurt); Bircher, Nater; Guggenheim, Landskroner, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Brügger, Rossi; Barbei, Schläpfer, Huber; Hamr, Rexha, Moser; Jäggi HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Aeschbach, Häfliger, Füllemann, Rhyn, Zubler, Schenk, Rouiller, Kummer, Schaub.

EHC Arosa: Simeoni (ET: Perrin); Lichtensteiger, Wüthrich; Burri, Zanolari; Leipolt, Hinder; Minder, Ren; Schommer, Rubin, Zehnder; Guignard, Schwitter, Bukarts; Bedolla, Jolliet, Jabola Prada; Révész, Haller, Krakauskas. HC: Rolf Schrepfer.

Weitere Spiele: Thurgau - Sierre 4:2. Visp - Olten 4:3. Chur - Bellinzona 6:3.  GCK Lions – La Chaux-de-Fonds 3:2 n.V.

Rangliste: 1. Sierre (31 Spiele, 65 Punkte). 2. Thurgau 29/64. 3. La Chaux-de-Fonds 30/60. 4. Visp 30/52. 5. Olten 30/49. 6. Chur 31/49. 7. GCK Lions 30/44. 8. Basel 30/43. 9. Winterthur 30/34. 10. Bellinzona 30/19. 11. Arosa 29/16.

HC Sierre VS EHC Basel

Punktgewinn für den EHC Basel gegen den Tabellenführer HC Sierre

Aufgrund großer Effizienz und insbesondere dank Torhüter Fabio Haller holt der EHC Basel bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung auswärts gegen den HC Sierre einen Punkt. Sage und schreibe 49 Schüsse wehrte Basels Rückhalt ab.

Offensiv-Power beim HC Sierre

22 Stunden nach dem Heimsieg gegen Bellinzona musste der EHC Basel beim HC Sierre antreten. Dass es gegen die Tormaschinerie aus dem Wallis schwer werden würde, war im Voraus klar. Das Team von Chris McSorley hat in der Swiss League mit Abstand die meisten Torschüsse abgegeben und Tore geschossen. Zudem stellt das Team mit Samuel Asselin den Ligatopscorer (29 Spiele, 49 Punkte). Auch gegen Basel bestätigte Sierre diese Statistik. Bereits nach 30 Sekunden musste Basel das erste Mal Glück in Anspruch nehmen, als der Abschluss von Maurer an den Pfosten ging. Es folgten im Startabschnitt drei weitere Pfostenschüsse (Halbgewachs, Bircher und Vouillamoz). Wenn die Schüsse nicht an die Torumrandung gingen oder knapp daneben, dann war Fabio Haller im Tor der Basler der Fels in der Brandung. Er kam fast nicht zum Verschnaufen und rettete das 0:0 in die erste Pause.

Hundertprozentige Powerplayquote für Basel
Nachdem sich Fuhrer zuvor warmgeschossen hatte, war es aus Sicht von Sierre in der 24. Minute endlich so weit. Fuhrer traf nach einem Abpraller. Kurz danach verpasste Lee den zweiten Treffer, als er das leere Tor nicht traf. Für Basels Coach Eric Himelfarb war das zu viel des Guten. Mit einem frühen Timeout redete er heftig auf seine Mannen ein. Diese Maßnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. Nach einer glücklichen Parade von Haller zur Spielmitte, als die Scheibe knapp danebenging, kam Basel besser ins Spiel. Geholfen hat dabei auch das Powerplay in der 32. Minute, welches zum Ausgleich genutzt werden konnte. Schläpfer lenkte den Schuss von Supinski ab. Kurz danach scheiterte Stukel allein vor Fatton.

Haller, unglaublich!
Das Schlussdrittel begann für Basel gut. Moser traf leider nur den Pfosten und die Abschlüsse von Huber und Bircher waren zu zentral. In der 43. Minute gab Basel den Puck in der Defensive zu einfach her. Sacha Berthoud traf in der Folge mit einem platzierten, unhaltbaren Schuss zur abermaligen Führung. Der Sierre-Express rollte weiter in Richtung Haller. Der Basler Rückhalt verhinderte jedoch zusammen mit seinen Vorderleuten einen weiteren Gegentreffer und offensiv blieb man effizient. Bei einem Entlastungsangriff brachte Guggenheim die Scheibe vor das Tor, wo Schweri den Schläger hinhielt und ausglich. In der Folge dasselbe Bild. Die Walliser waren im Vorwärtsgang und Basel setzte Nadelstiche in der Offensive. Bei Brügger und Hubers Abschlüssen fehlte nicht viel. In der Verlängerung mit drei gegen drei Feldspielern wurde Basel fast zwei Minuten eingeschnürt und konnte nicht wechseln. Jakob Stukel erhielt trotzdem noch die Möglichkeit, auf Fatton zuzulaufen. Für den Siegtreffer fehlte neben Glück schlussendlich dann doch auch an Kraft. Beim anschließenden Gegenangriff war es Fuhrer, der den verdienten Sieg und damit zweiten Punkt für den Leader markierte.

Heftiges Programm
Eine große Verschnaufpause gibt es nicht. Bereits am Freitag um 19:45 Uhr folgt das nächste Spiel zu Hause gegen Arosa, bevor die Basler am Sonntag nach La Chaux-de-Fonds reisen. Mit dem Spiel am nächsten Dienstag gegen die GCK Lions hat der EHC dann innerhalb einer Woche fünf Spiele absolviert!

HC Sierre - EHC Basel 3:2 n.V. (0:0, 1:1, 1:1, 1:0)

Patinoire Graben, Sierre – 1993 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Steven Widmer; Nicola de Paris, François Micheli.

Strafen: 0 mal 2 Minuten gegen Basel; 0 mal 2 Minuten gegen Sierre

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Asselin (Sierre)

Bestplayer Spiel: Haller (Basel); Patry (Sierre)

Torschüsse: Basel 21 Sierre 51 (4:19, 10:18, 3:16, 1:1)

Tore: 24. Fuhrer (Patry, Maurer) 1:0. 33. Schläpfer (Supinski, Schweri) 1:1. 43. S. Berthoud (Asselin, N. Berthoud). 49. Schweri (Guggenheim, Stukel) 2:2. 63. Fuhrer (N. Berthoud, Kast) 3:2.

Bemerkungen: 1. Pfostenschuss Maurer. 7. Pfostenschuss Halbgewachs. 15. Pfostenschuss Bircher. 18. Pfostenschuss Vouillamoz. 27. Timeout Basel. 42. Pfostenschuss Moser.

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); Bircher, Nater; Guggenheim, Aeschlimann; Montandon, Bachofner; Landskroner; Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Brügger, Moser; Barbei, Schläpfer, Huber; Hamr, Rexha, Schenk; Jäggi HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Häfliger, Füllemann, Rhyn, Zubler, Rossi, Rouiller, Kummer, Schaub.

HC Sierre: Fatton (ET: Giovannini); Maurer, Montandon; S. Berthoud, N. Berthoud; Higgins, Völlmin; Mazzola; Halbgewachs, Asselin, Fuhrer; Lhotak, Kast, Bougro; Vouillamoz, Patry, Riat; Prevate, Cjunskis, Lee; Bernazzi. Head Coach: Cris McSorley.

Weitere Spiele: Bellinzona – GCK Lions 4:2. La Chaux-de-Fonds - Chur 5:2. Olten - Thurgau 4:2. Winterthur - Visp 4:8.

Rangliste: 1. Sierre (30 Spiele, 65 Punkte). 2. Thurgau 28/61. 3. La Chaux-de-Fonds 29/59. 4. Olten 29/49. 5. Visp 29/49. 6. Chur 30/46. 7. GCK Lions 29/42. 8. Basel 29/40. 9. Winterthur 30/34. 10. Bellinzona 29/19. 11. Arosa 28/16.

EHC Basel VS GDT Bellinzona Snakes

Topscorer Jakob Stukel schiesst Basel mit Hattrick zum Sieg

Der EHC Basel feierte gegen die Bellinzona Snakes den achten Sieg aus den letzten neun Partien und bestätigte damit den Aufwärtstrend. Matchwinner war Basels Topscorer Jakob Stukel mit drei Toren.
Erfreulich für Basel war nach der Nati-Pause die Rückkehr der zuletzt langzeitverletzten Spieler Liniger und Rossi. Zudem kam Verstärkung aus Bern in Form der Verteidiger Rhyn und Füllemann. Somit waren erstmals seit Langem wieder Spieler überzählig.

Mutiger Auftritt der Tessiner
Die Gäste aus dem Tessin zeigten zu Beginn eindrücklich, dass es kein Zufall ist, dass sie in den letzten sechs Spielen neun Punkte gewinnen und damit die rote Laterne an Arosa abgeben konnten. Durch ihr mutiges Spiel nach vorne setzten sie die Basler Defensive unter Druck und gingen durch Pedrazzini früh in Führung. Basel erhielt danach zweimal die Möglichkeit, in Überzahl auszugleichen. Nachdem dies beim ersten Versuch trotz guter Möglichkeiten nicht gelang, vollendete Stukel im zweiten Versuch die Vorlage von Brügger unter dem Schlittschuh des guten Torhüters Jaafri-Hayani hindurch. Das unterhaltsame Spiel wog hin und her. Eine entscheidende Szene ereignete sich in der 16. Minute. Henauer konnte einen Schuss von Vouardoux an den Pfosten ablenken. Beim Gegenangriff passte Liniger zu Rexha, der sich durchsetzte und Rossi fand, der nur noch einschieben musste.

Bei den Bullys ab dem Mitteldrittel stark verbessert
Ein Grund für den vielen Scheibenbesitz der Snakes im Startabschnitt war, dass sie rund zwei Drittel der Anspiele gewannen. Dies war offenbar Thema in der ersten Pause, denn Basel zeigte sich fortan verbessert und konnte das Verhältnis bis zum Schluss zu seinen Gunsten drehen. So konnte der EHC das Mitteldrittel dominanter bestreiten. Da es jedoch an Effizienz im Abschluss fehlte, resultierte aus 21 Torschüssen (Bellinzona nur ein Torschuss) lediglich ein Treffer. Stukel traf zum zweiten Mal.

Stukel erzielte zum richtigen Zeitpunkt das dritte Tor

Im Schlussabschnitt konnte Basel nicht mehr an das Mitteldrittel anknüpfen. Es schien, als sei das strenge Programm mit den Spielen in Sierre und zu Hause gegen Arosa (Mittwoch und Freitag) nun im Hinterkopf präsent. Mit dem Anschlusstreffer in der 45. Minute im Powerplay von Dey kam nochmals Spannung in die Partie. Bellinzona witterte seine Chance und kämpfte um jeden Puck. Umso wichtiger war es, dass Stukel mit seinem Weitschusstor wieder etwas Ruhe ins Spiel brachte. Dass es nicht noch einmal knapp wurde, war auch Basels Torhüter Henauer zu verdanken, der eine hundertprozentige Torchance mit einem Big Save zunichtemachte. Nach dem Fehlstart in die Saison ist mit diesem Sieg das Tabellenmittelfeld nun nicht mehr weit.

EHC Basel – GDT Bellinzona Snakes 4:2 (2:1, 1:0, 1:1)

St. Jakob Arena – 1304 Zuschauende

Schiedsrichter: Geoffrey Jordi, Daniel Schüpbach; Gian Muggli, Christophe Pitton.

Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Bellinzona

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Weber (Bellinzona)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Jaafri-Hayani (Bellinzona)

Torschüsse: Basel 44 Bellinzona 22 (15:11, 21:1, 8:10)

Tore: 4. Pedrazzini (Wehrli) 0:1. 9. Stukel (Brügger) 1:1. 16. Rossi (Rexha, Liniger) 2:1. 32. Stukel (Supinski, Schweri) 3:1. 45. Dey (Favre, Moreno) 3:2. 53. Stukel 4:2.

Bemerkungen: 16. Pfostenschuss Vouardoux. 59. Timeout Bellinzona

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Füllemann, Nater; Guggenheim, Rhyn; Bircher, Bachofner; Aeschlimann. Stukel, Supinski, Schweri; Liniger, Brügger, Rossi; Barbei, Schläpfer, Huber; Hamr, Rexha, Schaub; Jäggi HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Häfliger, Montandon, Landskroner, Zubler, Rouiller, Kummer.

GDT Bellinzona Snakes: Jaafri-Hayani (ET: Feuz); Palmisano, Favre; Comploj, Togni; Moreno, Micheletti; Vouardoux; Wehrli, Conceprio; Pedrazzini; Mansueto, Reinhard, Weber; Madaschi, Schwenninger, Dey; Marchetti, Schenk, Tarchini; Richter. HC: Nicola Pini.

Weitere Spiele: Visp - La Chaux-de-Fonds 7:0. GCK Lions – Arosa 6:2.

Rangliste: 1. Sierre (29 Spiele, 63 Punkte). 2. Thurgau 27/61. 3. La Chaux-de-Fonds 28/56. 4. Olten 28/46. 5. Visp 28/46. 6. Chur 29/46. 7. GCK Lions 28/42. 8. Basel 28/39. 9. Winterthur 29/34. 10. Bellinzona 28/16. 11. Arosa 28/16.

EHC Basel VS EHC Visp

Powerplay und Haller. Der EHC Basel schlägt Visp mit 2:1

In einem guten, schnellen und unterhaltsamen Spiel vor über 2'700 ganz jungen und etwas älteren Zuschauenden anlässlich des „Kids-Day” gewinnt der EHC Basel gegen den EHC Visp mit 2:1. Den Unterschied machten das Powerplay, bei dem Basel zwei von drei Möglichkeiten nutzen konnte, sowie Fabio Haller, der mit 38 gehaltenen Schüssen die Visper zur Verzweiflung brachte. Zum ersten Mal für den EHC mit B-Lizenz im Einsatz war Bastian Guggenheim von den SCL Tigers.

Ausgeglichenes Startdrittel
Die ersten drei Spielminuten gehörten dem Basler Topscorer Jakob Stukel. Nach wenigen Sekunden erarbeitete er sich die erste gute Chance des Spiels. Kurz danach wurde er von Marco Forrer gehalten und leistete beim anschließenden Powerplay den Assist, als Schläpfer seinen Nachschuss zur Führung nutzte. Die Walliser schüttelten diesen frühen Gegentreffer jedoch schnell ab und blieben durch ihr schnelles Umschaltspiel gefährlich. So sorgte ein Konter in der 8. Minute durch Brüschweiler für den Ausgleich. In der Folge wechselten sich die Möglichkeiten ab, sodass der ausgeglichene Spielstand nach dem ersten Abschnitt angemessen war.

Effektives Powerplay
Im zweiten Drittel verstärkte Visp seine Angriffsbemühungen. Sie stellten nun des Öfteren einen Spieler vor dem gegnerischen Tor auf, der auf Ablenker lauerte. Dies sorgte für die eine oder andere gefährliche Situation. Beide Teams hatten in der neutralen Zone teilweise viel Platz, was für ein schnelles Spiel ohne große Unterbrechungen sorgte. Dabei kam Basels Torhüter Fabio Haller immer mehr in den Fokus. Eine erste spektakuläre Parade zeigte er in Unterzahl kurz nach Spielhälfte. Ein unnötiger Schwinger von Muggli gegen Huber war der Ursprung des 2:1 und damit des Siegtreffers für die Basler. Schweri zielte bei seinem Treffer in Überzahl sehr genau und traf via Innenpfosten.

Hallers Paraden begeistern
Zu Beginn des Schlussabschnitts konnten Barbei, Rexha und Häfliger ihre Chancen für ein drittes Basler Tor nicht nutzen. Danach zogen sich die Basler – auch den Visper Angriffsbemühungen geschuldet – zurück und versuchten, nach Scheibengewinnen ihrerseits, Chancen zu erarbeiten. Für Begeisterung auf den gut gefüllten Zuschauerplätzen sorgte die 46. Minute. Haller, der eigentlich bereits geschlagen war, kratzte im Rückwärtsfallen mit der Hand mirakulös die Scheibe noch von der Linie. Die Walliser Angriffe wurden nun immer zahlreicher. Basel hielt mit großer Kampfkraft und Disziplin dagegen und überstand damit auch die letzten Sekunden gegen sechs Feldspieler.


Nach dem intensiven Herbst genießen die Spieler nun während der Nati-Pause drei Tage Ferien, bevor die Vorbereitungen auf das nächste Heimspiel am Dienstag, dem 16. Dezember um 19:45 Uhr gegen die GDT Bellinzona Snakes beginnen.

EHC Basel – Visp 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)

St. Jakob Arena – 2715 Zuschauende

Schiedsrichter: Franco Castelli, Michael Weber; Marcel Allenspach, Gilles Wermeille

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Visp

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); S. Forrer (Visp)

Bestplayer Spiel: Haller (Basel); Brüschweiler (Visp)

Torschüsse: Basel 26 Visp 39 (6:9, 8:14, 12:16)

Tore: 3. Schläpfer (Stukel, Schweri) 1:0. 8. Brüschweiler (Lehmann, Muggli) 1:1. 37. Schweri (Stukel, Supinski) 2:1.  

Bemerkungen: 33. Lattenschuss S. Forrer. 60. Timeout Visp.         

EHC Basel: Haller (ET: Henauer) Bircher, Nater; Guggenheim, Aeschlimann; Häfliger, Bachofner; Montandon. Stukel, Supinski, Schweri; Hamr, Brügger, Huber; Barbei, Schläpfer, Rexha, Bont, Jäggi. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Aeschbach, Landskroner, Rhyn, M. Henauer, Perrenoud, Zubler, Rouiller, Thomas, Serkins, Schaub, Kummer, Rossi, Liniger, Schmutz, Zürcher, Garessus, Moser.

EHC Visp: Liljequist (ET: Markkanen); Gerber, M. Forrer; Pezzullo, Gähler; Meile, Eigenmann; Heinen; S. Forrer, Nilsson, Brodecki; Marchon, Fuss, Lurati; Brüschweiler, Lehmann, Muggli; Burgener, Ritz, Ryser; Wüest. HC: Luca Gianinazzi.

Weitere Spiele: Arosa – Winterthur 1:6. GCK – Chur 3:4 n.V. La Chaux-de-Fonds - Bellinzona 3:2. Sierre - Olten 8:2.

Rangliste: 1. Thurgau (26 Spiele, 58 Punkte). 2. Sierre 27/57. 3. La Chaux-de-Fonds 27/56. 4. Chur 27/46. 5. Olten 28/46. 6. Visp 27/43. 7. GCK 27/39. 8. Basel 27/36. 9. Winterthur 28/34 10. Arosa 26/15. 11. Bellinzona 26/14.