Spiel 22: EHC Basel vs EHC Chur

Sieg im Penaltyschiessen zum Jahresabschluss

In einer bis zum Schluss spannende und fairen Partie gewinnt der EHC Basel im Penaltyschiessen mit 4:3. Beide Basler Treffer im «Shootout» erzielte Alban Rexha. Die Partie hätte Basel in der regulären Spielzeit entscheiden müssen. Bei den vielen Torabschlüssen gingen die Schüsse jedoch meistens knapp auf der falschen Seite des Torpfostens vorbei.

Effizientes Chur

Christian Weber schickte die gleichen Linien auf das Eis wie beim Sieg vor drei Tagen gegen Düdingen. Zu Beginn war zu spüren, dass die Mannschaft nicht wieder früh Rückstand geraten wollte. Aber beide Mannschaften agierten zunächst vorsichtig und defensiv diszipliniert. Die wirklich erste gute Torchance resultierte aus der 5. Minute durch Himelfarb. Danach sahen die 1446 Zuschauer, die in die St. Jakob Arena gekommen sind, ein gefälliges Spiel, jedoch ohne gefährliche Aktionen vor den beiden Toren. Dies änderte sich erst in den letzten 6 Minuten des Startdrittels, als Sablatnig und Berger das 1:0 hätten erzielen müssen. So war es dann dem Bündner Fischer vorbehalten, sein Team mit der ersten Chance und einem platzierten Flachschuss in Führung zu bringen.

Schüsse knapp neben statt ins Tor

Basel versuchte nach Wiederbeginn sofort den Gleichstand wieder herzustellen. Der wirblige Berger hatte in der 25. Minute zweimal Abschlusspech. Dann kam auch etwas Glück dazu, als Kiss die Scheibe mit der Hand ins Tor beförderte. Nach kurzer Diskussion der Schiedsrichter wurde das Tor gegeben, da offenbar doch noch der Stock im Spiel war. Basel versuchte darauf mit einer kleinen Druckphase in Fürhung zu geben, mussten dann aber auch Glück in Anspruch nehmen, als bei einem Konter die Churer den Posten trafen. Nach der Spielmitte folgte in diesem harten, aber fairen Spiel die erste Strafe des Spiels. Es traf den Basler Steinmann durch eine Behinderung. Die Zuschauer waren mit diesem Schiedsrichterentscheid nicht zufrieden. Prompt kann der vom HC Thurgau ausgeliehene Bischofsberger die Überzahl für die effizienten Bündner nutzen. Kurz darauf eine Riesenmöglichkeit für Chur zum 1:3. Danach spielte praktisch nur noch Basel, kann jedoch ihre Offensivbemühungen nicht in Tore ummünzen.

Aufwand und Ertrag stimmt (noch) nicht

Auch im Schlussdrittel wurden Chancen um Chancen vergeben, was auch bereits in früheren Spielen augenscheinlich war. So muss des Öfteren für ein Torerfolg sehr viel Aufwand betrieben werden, während die Gegner mit um einiges weniger Offensivbemühungen einfacher zu Toren kommt. Nachdem Sablatnig in der 44. Minute und Alihodzic in der 47. Minute nur den Pfosten trafen, war man in der Halle der Verzweiflung nahe. Dann endlich der überfällige Ausgleich durch Sablatnig, der nach zuvor vielen erarbeiteten Chancen endlich die Lücke fand. Zum Schluss der Partie suchten beide Teams den Siegtreffer. In der 52. Minute war eine Glanzparade von Haller nötig. Aber auch die Basler hatten ein paar Mal den Torschrei auf den Lippen,

Spannung auch in Verlängerung und Penaltyschiessen

Auch die folgende Verlängerung sowie das anschliessende Penaltyschiessen hatten es in sich. In der Verlängerung hatte Berger die erste Möglichkeit. Ein Churer Verteidiger konnte den Puck gerade noch vor der Linie blockieren. Dann muss Molina wegen Beinstellens auf die Strafbank. Das Boxplay funktionierte hervorragend, sodass in den fünf Minuten kein Treffer mehr viel. Im Shootout stand es nach 10 Versuchen 1:1. Rexha und Kellenberger trafen. Im jeweiligen 11. Und 12. Versuch duellierten sich beide Spieler nochmals, wobei nur Rexha ein zweites Mal traf und Basel somit den verdienten zweiten Punkt sicherte.

Weiter geht es für Basel am Samstag, 8. Januar in Arosa. Das nächste Heimspiel folgt dann am Dienstag, 11. Januar mit dem Spitzenkampf zu Hause gegen Dübendorf.

EHC Basel – EHC Chur 3:2 n.P. (0:1, 1:1, 1:0, 1:0)

St. Jakob Arena Basel – 1446 Zuschauer

Schiedsrichter: Thomas Aegerter; Anina Egli, Damian Schiess

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Basel. 2 mal 2 Minuten gegen Chur.

Schüsse aufs Tor: Basel: 35 – Chur 19 (8:4, 12:8, 12:6, 3:1)

Bestplayer Spiel: Basel: Kiss. Chur: Bischofsberger

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Chur: Monstein

Tore: 18. Fischer {3} (Kellenberger {1}, Schnetzer {3}) 0:1. 27. 27. Kiss {4}. 32. Bischofsberger {1} (Infanger {2}) 1:2. 51. Sablatnig {7} (Lanz {9}, Zubler {12} 2:2.

Bemerkungen: 29. Pfostenschuss Chur. 44. Pfostenschuss Sablatnig. 47. Pfostenschuss Alihodzic.  61. Timeout Chur.

EHC Basel: Haller (ET:Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Bachofner;  Büsser, Molina; Steinmann; Lanz, Alihodzic, Sablatnig, Berger, Himelfarb, Terzago; Studer, Rexha, Schwarzenbach; Sahli, Kiss, Schnellmann; Marbot. Head Coach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Nater, Cordiano, Smlth, Cavalleri,

EHC Chur: Kortin {ET: Caduff); Schnetzer, Fischer; Haueter, Winter; John, Liechti; Hermkes; Kellenberger; Monstein, Bischofsberger; Frehner, Bucher, Hasler, Infanger, Demuth, Tosio; Pfennich, Moser, Knuchel; Sieber. Head Coach: Reto Von Arx.

Tabelle: 1. Basel 22 Spiele/ 48 Punkte. 2. Huttwil 21/41. 3. Dübendorf 21/40. 4. Seewen 21/37 5. Lyss 21/32. 6. Arosa 20/31. 7. Thun 21/30. 8. Martigny 20/28. 9. Chur 22/27.  10. Düdingen 21/25. 11. Bülach 21/25. 12. Wiki-Münsingen 21/14.

Spiel 21: EHC Basel vs HC Düdingen Bulls

EHC Basel dreht Spiel nach Drei-Tore-Rückstand

Nach einem klassischen Fehlstart und 0:3 Rückstand nach dem ersten Drittel, zeigte Basel eine Leistungssteigerung und gewinnt das Spiel noch mit 5:3 gegen die Düdingen Bulls. Damit ist der EHC bereits vor der letzten Partie vor Weihnachten (Dienstag 20:15 gegen Chur) sicher «Wintermeister».

Früher als erwartet zurück von seiner Verletzungspause meldete sich Diego Schwarzenbach. Auf der anderen Seite fehlte Jens Nater, der für den EHC Olten in der Swiss League im Einsatz stand.

Basel kalt erwischt

Lange Gesichter auf und neben dem Eis nach nur anderthalb gespielten Minuten. Mit den ersten beiden Möglichkeiten trafen die Bulls ins Tor. Nach 18 gespielten Sekunden traf Braichet nach einem Abpraller von Haller und kurze Zeit später erhöhte Riedi für die Freiburger. Basel erholte sich erst mit dem ersten Powerplay langsam von diesem Kaltstart.  Trotz guten Chancen blieb es aber beim 0:2. Effizienter zeigte sich Düdingen. Riedi traf durch einen abgelenkten Schuss bereits zum zweitem Mal. Mit diesem Vorsprung zogen sich die Freiburger etwas zurück und überliessen Basel das Spielgeschehen. Trotz mehrheitlich im Drittel der Gäste, konnte sich Basel nicht wirklich viele Chancen erarbeiten. Die Beste hatte Büsser in der 19. Minute. Sein Torschuss wehrte Stauffacher jedoch mit Glück und Können ab.

Webers taktischer Schachzug

Wie die Feuerwehr kam Basel aus der Kabine und war nun drückend überlegen. Nach den ersten guten Möglichkeiten bereitete Sablatnig mit einem schönen Lauf über das ganze Feld das 1:3 vor. Lanz konnte sich mit einem Nachschuss als Torschütze feiern lassen. Christan Weber verzichtete ab dem Mitteldrittel auf Studer und Terzago und mischte die Sturmlinien mit den restlichen 10 Stürmern laufend wild durcheinander. Mit diesem «3 L(inien) plus» verbunden mit einer Tempoverschärfung kam Düdingen nicht zurecht. Basel wirbelte, erspielte sich Chance an Chance. Von Düdingen waren nun kaum mehr Offensivaktionen zu sehen. Hochverdient daher der Ausgleich noch vor Ende des zweiten Abschnitts. Himelfarb traf nach ttoller Vorarbeit seiner Passgeber Berger und Lanz und Sahli nach Querpass von Rexha.

Charakter gezeigt

Zunächst gleiches Bild im Schlussdrittel. Basel war unterstützt durch die gute Stimmung bei den 1364 Zuschauern näher am Führungstreffer als die Freiburger. So war es auch nicht überraschend als Schwarzenbach in der 48. Minute erstmals seine Farben in Führung schoss. Der Pass zum Tor kam vom sehr offensiv eingestellten und immer wieder gefährlich von dem gegnerischen Toren auftauchende Verteidiger Büsser. In den letzten Minuten riskierten die Bulls nochmals alles. In der 55. Minute hatte Jolliet die Beste Möglichkeit, jubelte bereits. Doch Haller verhinderte in Extremis das Überqueren der Scheibe über die Torlinie. Danach hatte Basel mehrere Kontermöglichkeiten, den Sack zuzumachen. Erst 27 Sekunden vor Schluss war es soweit als Kiss mit einem «empty netter» den Sieg besiegelte.

EHC Basel - HC Düdingen Bulls 5:3 (0:3, 3:0, 2:0)

St. Jakob Arena Basel – 1364 Zuschauer

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg; Marc Dittli, Igor Lukac

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Basel. 3 mal 2 Minuten gegen Düdingen.

Schüsse aufs Tor: Basel: 35 – Düdingen 22 (6:11, 19:5, 10:6)

Bestplayer Spiel: Basel: Sahli;  Düdingen:  Riedi

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Düdingen: Jolliet

Tore: Braichet {1} (Jolliet {11} 0:1. 2.  Riedi {2} (Vezzoli {3}, Heughebaert {3}) 0:2. 10. Riedi {3} (Abplanalp {10}, Gehrken {4}) 0:3. 27. Lanz {4} (Sablatnig {8}, Wieszinski {2}) 1:3. 37. Himelfarb {6} (Berger {12}, Lanz {8}) 2:3. 39. Sahli {2} (Rexha {18}, Wieszinski {3}) 3:3. 48. Schwarzenbach {9} (Büsser {9}, Rexha {19}) 4:3. 60. Kiss {3} 5:3.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Haller (ET:Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Bachofner;  Büsser, Molina; Steinmann; Lanz, Alihodzic, Sablatnig, Berger, Himelfarb, Terzago; Studer, Rexha, Schwarzenbach; Sahli, Kiss, Schnellmann; Marbot. Head Coach: Christian Weber; AC: Olivier Schäublin. Abwesend: Nater, Cordiano, Smlth, Cavalleri, Plavsic.

HC Düdingen Bulls: Stauffacher (ET: Perrin); Abplanalp, Gehrken; Hayoz, Leva; Curty, Mroczek; Berret; Braichet, Jolliet; Maillard; Chassot, Privet, Tschann; Heughebaert, Vezzoli, Riedi; Pena-Triana, Moser, Schorderet. Head Coach: Manfred Reinhard.

Weitere Spiele: Lyss – Bülach 5:1. Thun – Arosa 3:2. Huttwil – Chur 6:2. Münsingen – Seewen 2:4. Martigny – Dübendorf 4:5.

Tabelle: 1. Basel 21 Spiele/ 46 Punkte. 2. Huttwil 21/41. 3. Dübendorf 21/40. 4. Seewen 21/37 5. Lyss 21/32. 6. Arosa 20/31. 7. Thun 21/30. 8. Martigny 20/28. 9. Chur 21/26.  10. Düdingen 21/25. 11. Bülach 21/25. 12. Wiki-Münsingen 21/14.

Spiel 20: EHC Seewen vs EHC Basel

Der EHC Basel baut Führung mit Sieg in Seewen aus

Der EHC Basel gewann sein Auswärtsspiel den EHC Seewen mit 1:4. Bei drei von vier Toren war Alban Rexha beteiligt. Da die drei weiteren unmittelbaren Verfolger in der Tabelle ihre Partien verloren, baute Basel den Vorsprung auf mindestens fünf Punkte aus. Vor der Weihnachtspause folgen nun zwei Heimspiele. Am Samstag um 19:30 Uhr gegen Düdingen und nächsten Dienstag um 20:15 Uhr gegen Chur.

Seewen mit verdienter Führung

Basel startete entschlossen in die Partie und konnte sich in den ersten Minuten mehrheitlich im Drittel der Gastgeber festsetzen. Sablatnig zweimal und Kiss hatten in dieser frühen Phase des Spiels die ersten guten Möglichkeiten. Nachdem Seewen diese Druckphase überstanden hatte, kamen sie immer besser ins Spiel. Mit ihrem schnellen Umschaltspiel mit genauen Pässen in die Schnittstelle konnten sie des Öfteren Nadelstiche setzen. Der sehr sicher wirkende Haller verhinderte zweimal gegen einen auf ihn alleine zulaufenden Schwyzer ein Gegentor. Das Spiel blieb mit wenigen Unterbrüchen sehr flüssig. Schiedsrichter Arpagaus liess viel laufen bis er das Beinstellen von Blaser in der 15. Minute ahndete. Dieses erste Powerplay des Spiels wurde prompt durch Bestplayer Zurkirchen in ein Tor umgewandelt. Diese Führung nach zwanzig gespielten Minuten war jedoch nicht gestohlen, sondern verdient. Seewen konnte sich die besseren Chancen erarbeiteten.

Präsenter und druckvoller

Nachdem Basel zu Beginn des Mitteldrittels eine Unterzahl Situation überstanden hatte, zeigte man sich nun viel präsenter und übte auf das gegnerische Tor und Torhüter viel mehr Druck aus als zuvor. Es folgten Grosschancen im Halbminutentakt mit teilweise kuriosen Szenen vor Seewens Torhüter Schön. Einmal segelte Alihodzic durch den gegnerischen Torraum, der Puck jedoch nicht ins Tor. Kurz darauf trifft Lanz den Puck nicht richtig. Das Tor wäre leer gestanden. Gleiches Abschlusspech hatten Blaser, Sablatnig, Zubler oder Terzago. Es dauerte schlussendlich bis zur 34. Minute als Studer nach einem Pass von Blaser mit dem ersten Saisontor seine Mannschaft endlich erlöste.  Kurz darauf ein wunderbare Passtaffete, welche ein weiteres Tor verdient hätte. Himelfarb’s Abschluss ging knapp daneben. Kurz vor der Pausensirene kam Berger an die Scheibe. Dieser kurvte im gegnerischen Drittel so lange herum bis er die Lücke zur 2:1 fand. Ein wunderbarer Treffer.

Kampf um jede Scheibe

Mit dem knappen Vorsprung ging es somit gegen das Überraschungsteam Seewen in den Schlussabschnitt, das weiter Spannung garantierte. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich soweit, in dem sehr gut defensiv gearbeitet und um jede Scheibe gekämpft wurde. Torchancen blieben entsprechend Mangelware. In der 49. Minute für einmal Basel mit einem Konter. Sahli wird von Rexha auf der linken Seite lanciert, der passt in die Mitte zu Schnellmann, der prompt zum 1:3 trifft. Die Zentralschweizer gaben sich jedoch nicht geschlagen und versuchten nach einem Timeout vier Minuten vor Schluss mit einem 6. Feldspieler für den Torhüter nochmals heranzukommen. Fast wäre dies geglückt. Haller gelang jedoch ein «Big-Save», in dem er mit seinem Stock den Puck in Extremis vom Lattenkreuz fischte. Sekunden danach kassierten die Seewener eine Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Aus. 11 Sekunden später trifft Alihodzic im Powerplay zur endgültigen Entscheidung.

EHC Seewen – EHC Basel 1:4 (1:0, 0:2, 0:2)

Kunsteisbahn Zingel, Seewen SZ – 410 Zuschauer

Schiedsrichter: Lars Arpagaus; Sven Grübel, Stefan Blatti

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel. 2 mal 2 Minuten gegen Seewen.

Schüsse aufs Tor: Basel: 20 – Seewen: 24 (3:11, 10:6, 7:7)

Bestplayer Spiel: Basel: Rexha; Seewen: Arnold  

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Seewen: Zurkirchen

Tore: 16. Zurkirchen {7} (S. Schnüriger {5}) 1:0. 34. Studer {1} (Blaser {4}, Rexha {15}) 1:1. 40. Berger {5} (Himelfarb {15}, Terzago {6} 1:2. 49. Schnellmann {3} (Sahli {2}, Rexha {16}) 1:3. 59.Alihodzic {7} (Rexha {17}, Molina {4)}1:4.

Bemerkungen: 56. Timeout Seewen

EHC Basel: Haller (ET:Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Nater;  Büsser, Molina; Steinmann; Lanz, Alihodzic, Bachofner; Berger, Himelfarb, Terzago; Studer, Rexha, Sablatnig; Sahli, Kiss, Schnellmann. Marbot. Head Coach: Christian Weber; AC: Olivier Schäublin. Abwesend: Schwarzenbach, Cordiano, Smlth, Cavalleri, Plavsic

EHC Seewen: Schön (ET: Kobler) ; Egger, S. Schnüriger; Reichmuth, Christen; Büeler, Michel; Devaja; D. Schnüriger, Arnold, Zurkirchen; Fries, Bettinaglio, Wellinger; Gisler, Schleiss; Büeler; Noll, Waser, Schryber. Head Coach: Albert Malgin.

Weitere Spiele: Düdingen – Wiki 3:1. Martigny – Lyss 1:2 n.V. Huttwil – Thun 2:4. Dübendorf – Bülach 1:3. Chur – Arosa 2:1.

Tabelle: 1. Basel 20 Spiele/ 43 Punkte. 2. Huttwil 20/38. 3. Dübendorf 20/37. 4. Seewen 20/34 5. Arosa 19/31. 6. Lyss 20/29. 7. Martigny 19/28. 8. Thun 20/27. 9. Chur 2026.  10. Düdingen 20/25. 11. Bülach 20/25. 12. Wiki-Münsingen 20/14.

Spiel 19: EHC Arosa vs EHC Basel

Zweiundfünfzig Torschüsse reichen nicht. Basel verliert in Arosa 2:3.

(Bericht: Reto Büchler)

In Nachholspiel verliert der EHC Basel gegen den EHC Arosa auswärts mit 2:3. Bei den Basler Spielern fehlte es an diesem Abend sowohl in der Defensive wie auch Offensive an der nötigen Konsequenz. Vorne resultierten aus zweiundfünfzig Torschüssen nur zwei Treffer und hinten wurde aus vierzehn Torschüssen drei Treffer kassiert. Entsprechend heftig wurde Arosas Torhüter Kotry von seinen Kollegen nach Spielschluss gefeiert.

« Déja-vu » mit Arosas Torhüter

Wie beim Spiel in der St. Jakob-Arena vor rund einer Woche musste die Mannschaft von Christan Weber früh einem Rückstand hinterherrennen. Diezi konnte sich in der 2. Minute gekonnt gegen die Basler Defensive durchsetzen. Basel setzte sich in der Folge sehr oft im Drittel der Aroser fest, erlebte aber mit Arosas Torhüter Kotry ein «Déja-vu». Basel versuchte es mit Schüssen aus jeder Lage, fand jedoch seinen Meister in Arosas Schlussmann. Doch es brauchte auch Haller auf der anderen Seite, der bei den gefährlichen Konterangriffen der Aroser den zweiten Gegentreffer verhinderte. Augenscheinlich bei diesen Gelegenheiten war wie beim ersten Gegentreffer, dass nicht konsequent genug verteidigt, respektive dem Gegner zu viel Raum gewährt wurde.

Zu viele Strafen im Mitteldrittel

Bereits früh im Mitteldrittel hatte Arosa zweimal die Möglichkeit mit einem Powerplay den Vorsprung zu erhöhen. Prompt gelingt Schommer mit dem Ablauf der ersten Strafe gegen drei Basler Feldspieler das 2:0. Damit musste Basel nochmals zwei Minuten mit einem Mann weniger spielen. Trotzdem hätte der Anschlusstreffer fallen müssen, doch Kotry pariert den Abschluss von Lanz. Auch Terzago und Himelfarb ging es danach bei einer Basler Überzahlsituation gleich. Effizienter machte es Diezi mit seinem zweiten Treffer gegen abermals zu wenig konsequent verteidigende Basler. Wie aus heiterem Himmel bekam auch Basel die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu spielen, leider ohne Erfolg. Zum einen wurden entscheidende Anspiele verloren, zum anderen liess Arosas Torhüter die Basler mit seinen Paraden verzweifeln.

Basler Schlussspurt kommt zu spät

Mit ein Grund für Basels Niederlage war auch das Powerplay. Sechs Möglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Bei ausgeglichenem Spielerbestand lief besser, als Basel die Offensivbemühungen nochmals verstärkte. Es wurden Chance um Chance erarbeitet. Irgendwann war dann auch ein «Hexer» geschlagen. Schnellmann fand die Lücke zum 1:3. Basel kämpfte und drückte weiter. Arosa kam praktisch nicht mehr aus seinem Drittel hinaus. Fünf Minuten vor Schluss war es Berger, der ein schönes Solo mit dem 2:3 abschloss. Die Bündner wankten, aber fielen nicht. Trotz weiteren Möglichkeiten, zum Schluss auch noch mit einem sechsten Feldspieler für Torhüter Haller, gelang Basel der Ausgleich nicht mehr.

In einer Woche, Mittwoch, 15. Dezember um 20:15 Uhr, muss der EHC Basel auswärts gegen das Überraschungsteam Seewen antreten. Um wieder auf die Siegessstrasse zurückzukehren braucht es mehr Entschlossenheit – vor beiden Toren.

EHC Arosa – EHC Basel 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)

Sport- und Kongresszentrum Arosa – 410 Zuschauer

Schiedsrichter: Joshua Blasbalg; Igor Lukac, Stefan Blatti

Strafen: 4 mal 2 Minuten plus 1 mal 10 Minuten (unsportliches Verhalten von Studer) gegen Basel. 5 mal 2 Minuten gegen Arosa.

Schüsse aufs Tor: Basel: 52 – Arosa: 14 (14:4, 15:7, 23:3)

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Arosa: Bandiera

Tore: 2. Diezi {6} (Arnicans {6}) 1:0. 35. Schommer {2} (Amstutz {8}, Bandiera {10} 2:0. 36. Diezi {7} 3:0. 46. Schnellmann {2} (Sahli {1}) 3:1. 56. Berger {4} 3:2.

Bemerkungen:  37. Timeout Basel

EHC Basel: Halloer (ET:Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Steinmann; Büsser, Molina; Bachofner; Lanz, Alihodzic, Marbot; Berger, Himelfarb, Terzago; Studer, Rexha, Sablatnig; Sahli, Kiss, Schnellmann. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Schwarzenbach, Nater, Cordiano, Smlth, Cavalleri.

EHC Arosa: Kotry (ET: Rensch) ; Cerevic, Schöni; Ben Salem, Kunz; Holstein, Salerno; Diezi, Amstutz, Arnicans; Schommer, Tschudi, Krayem; Scheuner,, Rattagi, Bandiera, Dietrich, Schmuckli, Misani; Headcoach: Rolf Schrepfer.

Tabelle: 1. Basel 19 Spiele/40 Punkte. 2. Huttwil 19/38. 3. Dübendorf 19/37. 4. Seewen 19/34 5. Arosa 18/31. 6. Martigny 18/27. 7. Lyss 19/27. 8. Thun 19/24. 9. Chur 19/23.  10. Düdingen 19/22. 11. Bülach 19/22. 12. Wiki-Münsingen 19/14.

Spiel 18: SC Lyss vs EHC Basel

Martin Alihodzic führt den EHC Basel zum Sieg in Lyss

Der EHC Basel gewinnt sein Auswärtsspiel in Lyss verdient mit 1:4. Der Sieg hätte auch aufgrund den drei Treffern an die Torumrandung viel höher ausfallen können. Als Matchwinner feiern durfte sich Martin Alihodzic mit seinen zwei Toren, die dem vierten Sieg hintereinander ebnen.

Headcoach Christan Weber war gegen den SC Lyss zu einigen Umstellungen gezwungen worden. Basels «Bestplayer» Diego Schwarzenbach war im Spiel gegen Arosa mit einer Knieverletzung ausgeschieden. Glücklicherweise ist die Verletzung nicht so schlimm wie befürchtet, sodass in ein paar wenigen Wochen wieder mit seinem Einsatz gerechnet werden darf. Weiterhin fraglich ist der Termin für die Rückkehr von Cordiano, Smlth und Cavalleri.

Alihodzic bringt mit zwei Treffern sein Team auf die Siegesstrasse

Basel ging sehr selbstbewusst in die Partie. Mit grosser Passsicherheit und variablem Spiel setzten Sie die Gastgeber von Beginn weg unter Druck und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten inklusive Lattenschuss von Rexha. Der Führungstreffer resultierte im ersten Powerplay. Alihodzic lenkte Büssers Schuss zum 0:1 ab. Das in den ersten 20 Minuten stark überlegene Basel powerte weiter. Abermals hatte Rexha dabei mit einem Treffer an die Torumrandung Pech. In der 13. Minute lief Alihodzic mit Riesenschritten vom eigenen Drittel praktisch ungehindert in die Defensivzone von Lyss und markierte mit einem schönen Schuss ins Lattenkreuz das 0:2. Nach diesem Treffer war Basel kurz unorganisiert und Haller zu zwei Big-Saves gezwungen. Dies gab den Bernern Mut zu weiteren Offensivaktionen. Aber auch der EHC hatte durchaus auch ihre Möglichkeiten.

Zubler verletzt ausgeschieden

Zubler musste die Partie frühzeitig beenden, nachdem er gegen Ende des Startdrittels den Puck in das Gesicht bekommen hatte und danach stark blutete. Für Zubler verteidigte nun Bachofner und der 13. Stürmer Marbot füllte die Lücke im Sturm, wo die Linien abermals durchmischt wurden. Die Mannschaft brauchte dadurch einige Zeit sich neu zu ordnen. Lyss versuchte davon Profit zu schlagen und agierte mit einer härteren Gangart um einiges offensiver. Die Basler Defensive hielt jedoch dem Sturmlauf stand. Es entwickelte sich in der Folge ein Spiel, wo um jede Scheibe hart gekämpft wurde. Mit der Riesenchance von Marbot in der 29. Minute fand Basel wieder besser in Spiel und hatte sofort Erfolg. In der 32. Minute erzielte Sahli nach einem Zuckerpässchen von Rexha das 0:3. Als man das Gefühl hatte, dass Basel das Spiel im Griff hatte,  konnte sich Prysi bei vier gegen vier Feldspielern gegen einen Basler Verteidiger mit etwas Glück durchsetzen und den Anschlusstreffer erzielen.

Basler Sieg nie in Gefahr

Basel startet mit der richtigen Einstellung in das Schlussdrittel. Agieren statt verwalten. Damit zog man den Bernern früh den Zahn. Haller musste erst in der 44. Minute mit einer ersten Abwehr eingreifen. Danach folgte der dritte Treffer an die Torumrandung. Dieses Mal Berger in Unterzahl. Die letzte Hoffnung von Lyss zerstörte Himelfarb nach Vorarbeit Terzago mit dem vierten Treffer. Basel liess in den restlichen Minuten nichts mehr anbrennen. Da musste der Lysser Siegenthaler seinen Frust loswerden. Für sein übles Foul an Sablatnig wurde er richtigerweise frühzeitig zum Duschen geschickt.  Nach einer weiteren Strafe, dieses Mal gegen den Basler Kiss, zog Lyss-Coach Serge Meyer seinen letzten Trumpf und nimmt den Torhüter raus. Ein Tor gelingt aber beiden Mannschaften nicht mehr.

Nächsten Mittwoch reist der EHC Basel zum Nachholspiel in das verschneite Arosa. Das folgende Wochenende ist dann spielfrei.

SC Lyss - EHC Basel 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)

Seelandhalle Lyss – 502 Zuschauer

Schiedsrichter: Pascal Boujon; Valentin Frutschi, Titouan Gustin

Strafen: 6 mal 2 Minuten gegen Basel. 4 mal 2 Minuten und einmal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Siegenthaler, Behinderung) gegen Lyss.

Schüsse aufs Tor: Basel: 29 – Lyss: 21 (12:8, 10:8, 9:5)

Bestplayer Saison: Basel: Rexha; Lyss: Girardin

Bestplayer Spiel: Basel: Alihodzic ; Lyss: Prysi

Tore: 7. Alihodzic {5} (Büsser {8}, Rexha {13} 0:1. 13. Alihodzic {6} 0:2. 33. Sahli {1} ((Rexha {14}. Sablatnig {7}) 0:3. 37. Prysi {3} (Girardin {12}, Maurer {4} 1:3. 51. Himelfarb {5} (Terzago {5}, Berger {11}) 1:4.

Bemerkungen: 7. Lattenschuss Rexha. 9. Pfostenschuss Rexha. 17. Zubler verletzt ausgeschieden. 45. Pfostenschuss Berger.

EHC Basel: Haller (ET: Guggisberg);  Wieszinsky, Blaser; Zubler, Steinmann; Büsser, Molina;  Lanz, Alihodzic, Terzago; Berger, Himelfarb, Bachofner; Studer, Rexha, Sablatnig; Sahli, Kiss, Schnellmann; Marbot. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Nater, Cordiano, Smlth, Cavalleri, Schwarzenbach.

SC Lyss: Maruccia (ET: Geissbühler) ; Prysi, Aebi; Maurer, Büschi; Furrer, Graf; Wild Fleury; Gerber, Girardin, Liniger; Struchen, Minder, Siegenthaler; Lehner, Glarner, Kunz; Mattioni, Stockie, Kasslatter. Headcoach: Serge Meyer.

Weitere Spiele: Thun – Seewen 3:5. Wiki-Münsingen – Dübendorf 4:3. Arosa – Düdingen 3:2 n.V. Bülach – Huttwil 6:5 n.P. Martigny – Chur 4:2.

Tabelle: 1. Basel 18 Spiele/40 Punkte. 2. Huttwil 19/38. 3. Dübendorf 19/37. 4. Seewen 17/34 5. Arosa 17/28. 6. Martigny 18/27. 7. Lyss 19/27. 8. Thun 19/24. 9. Chur 19/23.  10. Düdingen 19/22. 11. Bülach 19/22. 12. Wiki-Münsingen 19/14.

Spiel 32: EHC Chur vs EHC Basel

Spiel 31: EHC Bülach vs EHC Basel

Spiel 30: EHC Seewen vs EHC Basel

Spiel 29: EHC Dübendorf vs EHC Basel

Spiel 28: EHC Basel vs EHC Arosa