VF Spiel 2 - EHC Basel vs EHC Visp
Basel gleicht Playoff-Serie gegen Visp mit 4:1-Sieg aus
Dank starker Defensivarbeit und beeindruckender Effizienz in der Offensive gewinnt der EHC Basel Spiel zwei der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen den EHC Visp mit 4:1 und stellt nach der knappen Startniederlage nach Verlängerung in der Serie wieder auf 1:1. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am Sonntag um 17:45 Uhr folgt Partie drei im Wallis, ehe am Dienstag um 19:45 Uhr Spiel vier in der St. Jakob Arena ausgetragen wird.
Blitzstart und wichtiges Tor vor der ersten Pause
Headcoach Eric Himelfarb konnte neben Ueli Huber auch wieder auf den im ersten Spiel schmerzlich vermissten Jakob Stukel zählen. Dafür fehlte Jens Nater wegen einer nachträglich ausgesprochenen Spielsperre. Basel erwischte einen Start nach Mass. Nach nur acht Sekunden im Powerplay kurvte Stukel ungehindert vors Tor, der Abschluss landete via Schoner von Markkanen bei Ritz, der die Scheibe unglücklich ins eigene Tor ablenkte. In der Folge hatte Basel durch Rossi zwei Chancen, den Vorsprung auszubauen. Auch das zweite Überzahlspiel war vielversprechend. Visps Goalie blieb aber zunächst Sieger. Der Ausgleich der Gäste fiel dann etwas glücklich. Barbei rutschte im Angriffsdrittel weg, Visp schaltete schnell um und Marchand vollendete einen sehenswerten Konter zum 1:1. In einer Phase, in der Visp Oberwasser hatte, verhinderte Henauer mit wichtigen Paraden den Rückstand. Umso wertvoller war der Basler Treffer kurz vor der ersten Pause: Zubler brachte die Scheibe vors Tor, wo Kummer goldrichtig stand und zum 2:1 ablenkte.
Unterzahl als Statement und Effizienz
Ein entscheidender Faktor des Abends war Basels aktives und aggressives Unterzahlspiel: Visp kam kaum zu klaren Abschlüssen, Henauer und seine Vorderleute räumten konsequent auf. Die Zahlen unterstreichen die defensive Stabilität. 28 Paraden von Henauer und am Ende dreimal so viele Blocks wie der Gegner bildeten die Basis des Erfolgs. Offensiv blieb Basel effizient und nutzte Visper Fehler aus. Nach einem Scheibengewinn an der Bande reagierte Supinski blitzschnell und schickte Stukel auf die Reise. Dieser liess Markkanen keine Chance und erhöhte auf 3:1. Nur vier Minuten später folgte bereits das 4:1. Schweri antizipierte stark, lief in einen Pass von Visps Captain Eigenmann und verwertete abgeklärt.
Reifes Schlussdrittel und geschlossene Teamleistung
Mit drei Toren Vorsprung ins Schlussdrittel zu gehen, kann gefährlich sein. Basel blieb jedoch fokussiert und kontrollierte die Partie über weite Strecken. Erst in den Schlussminuten wurde es noch einmal hektisch, als Visp bei einer Strafe gegen Supinski rund fünf Minuten vor Schluss alles riskierte und den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm. Basel verteidigte aber konsequent und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Dass Basels erste zwei Sturmlinien an den Toren beteiligt waren, war wichtig. Ebenso entscheidend war aber die Arbeit der übrigen Linien, die mit viel Laufarbeit, Checks und defensiver Disziplin den Grundstein für diesen Erfolg legten. Am Ende wurde eine starke, geschlossene Mannschaftsleistung mit dem verdienten 4:1 Sieg belohnt.
EHC Basel – EHC Visp 4:1 (2:1, 2:0, 0:0) - Stand 1:1
St. Jakob Arena Basel - 2193 Zuschauende
Schiedsrichter: Peter Gäumann, André Meyer; Marcel Allenspach, Igor Lukac
Strafen: 6 mal zwei Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Visp
Bestplayer Playoff: Supinski (Basel); Heinen (Visp)
Bestplayer Spiel: Schweri (Basel); Marchon (Visp)
Torschüsse: Basel 17 Visp 29 (8:9, 5:8, 4:12)
Tore: 4. Stukel (Brügger, Supinski) 1:0. 14. Marchon (Lurati) 1:1. 19. Kummer (Zubler, Aeschbach) 2:1. 33. Stukel (Supinski) 3:1. 37. Schweri 4:1.
Bemerkungen: Keine
EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Aeschlimann; Aeschbach, Zubler; Bircher, Bachofner; Häfliger; Schweri, Supinski, Stukel, Barbei, Kummer, Rossi; Brügger, Schläpfer, Schaub; Révész, Rexha, Liniger; Huber; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Nater, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.
EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, M. Forrer; Gerber, Gähler; Steiner, Heinen; Meile; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Olsen; Ryser, Wüest, Ritz; Zehnder. HC: Luca Gianinazzi
Weitere Spiele: Olten - Thurgau 5:3 - Stand 2:0. Chur - La Chaux-de-Fonds 1:3 – Stand 0:2. GCK Lions - Sierre 1:4 – Stand 0:2.
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Interview
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Zuschauende
Torschüsse
(8:9, 5:8, 4:12)
Bestplayer
#89 Kay Schweri








