VF Spiel 5 - EHC Visp vs EHC Basel
EHC Basel belohnt sich nicht für gute Leistung – jetzt ab in die Arena!
Die Playoff-Viertelfinal-Serie zwischen dem EHC Basel und dem EHC Visp ist die erwartete enge Affiche, indem kleine Details entscheiden. Nachdem die ersten vier Partien von viel Taktik und hohe Disziplin geprägt waren, waren die Fesseln nun etwas gelöster. Basel zeigte über weite Strecken eine starke Leistung, verpasste es aber, sich zu belohnen. Unglückliche Aktionen vor Spielmitte kosteten einen möglichen Auswärtssieg, am Ende hiess es 6:3 für Visp.
Basel kann zwei Führungen nicht verteidigen
Die drei Tage Pause taten den Teams gut. Es entwickelte sich ein intensives, schnelles und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Basels erstes Powerplay nach 42 Sekunden blieb noch harmlos, das zweite – nach einem Beinstellen gegen Stukel – führte jedoch zur Führung: Eine schnelle Passfolge vollendete Brügger. Die Antwort der Walliser folgte postwendend. Nur eine Minute später verwertete Brodecki den Abpraller nach einem Weitschuss von Heinen zum 1:1. Chancen auf die erneute Basler Führung hatten danach Aeschbach und Révész, doch auch Visp blieb gefährlich.
«Game Changer» zur Spielmitte
Basel überstand eine Unterzahl zu Beginn des Mitteldrittel dank Haller, der gegen Marchon zweimal entscheidend parierte. Und es kam noch besser: Kummer wurde vor Markkanen sträflich vergessen und verwertete den Pass von Schweri zur erneuten Führung. Dann aber die Wende. Ein ungenauer Pass auf Zubler landete via Bande bei Nilsson, der Haller zwischen Pfosten und Schoner erwischte. Visp nutzte in der Folge das Momentum und schlug in Überzahl zu. Lurati traf nach nur 16 Sekunden mit einem Weitschuss zur erstmaligen Führung. Das umstrittene 4:2 folgte sogleich. Fuss lenkte den Puck mit dem Fuss ab. Da keine offensichtliche Kickbewegung erkannt wurde, zählte der Treffer. Nur eine Minute später nutzte Visp ein weiteres Powerplay, erneut traf Lurati. Basel reagierte mit einem Goalie Wechsel. Himelfarb brachte Henauer für Haller. In der 37. Minute kochte die Lonza Arena. Nach einem harten, aber ungeahndeten Check von Bircher blieb Marchon auf dem Eis liegen.
Basel versucht die Wende. Visp antwortet erneut sofort
Basel kam entschlossen aus der Kabine und wurde belohnt. Stukel setzte sich durch, Schläpfer verwertete zum Anschlusstreffer. Doch zum dritten Mal an diesem Abend folgte die Visper Antwort rund eine Minute später: Ein starker Konter, abgeschlossen von Lehmann, stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Basel gab sich nicht geschlagen, powerte weiter und kam zu Möglichkeiten. Auch wenn es am Ende nicht reichte, die Leistung macht Hoffnung. Denn es fehlte nicht viel, um als Sieger aus dem Wallis heimzukehren. Bereits am Sonntag um 17:00 Uhr folgt Spiel Nummer sechs in der St. Jakob-Arena. Dabei hofft der EHC Basel auf ein zahlreiches Publikum, das die nötigen Extraprozente Energie liefert, damit ein Entscheidungsspiel in Visp erzwungen werden kann.
EHC Visp – EHC Basel 6:3 (1:1, 4:1, 1:1) - Stand 3:2
Lonza Arena Visp - 3388 Zuschauende
Schiedsrichter: Franco Castelli, Peter Gäumann; Sandro Baumgartner, Gian Muggli
Strafen: 5 mal zwei Minuten gegen Basel; 5 mal zwei Minuten gegen Visp
Bestplayer Playoff: Supinski (Basel); Forrer (Visp)
Bestplayer Spiel: Schläpfer (Basel); Lurati (Visp)
Torschüsse: Basel 28 Visp 30 (7:9, 11:12, 10:9)
Tore: 9. Brügger (Schläpfer, Stukel) 0:1. 10. Brodecky (Heinen) 1:1. 22. Kummer (Schweri) 1:2. 24. Nilsson 2:2. 27. Lurati (Heinen) 3:2. 30. Fuss (Lovecchio) 4:2. Lurati (Brüschweiler, Heinen) 5:2. 41. Schläpfer (Stukel, Zubler) 5:3. 43. Lehmann (Heinen) 6:3.
Bemerkungen: 38. Marchon verletzt ausgeschieden.
EHC Basel: Haller (ET: ab 31. Henauer); Guggenheim, Nater; Zubler, Aeschbach; Bircher, Aeschlimann; Häfliger; Zubler; Schweri, Supinski, Stukel; Liniger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Rexha, Brügger, Huber; Révész; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Bachofner, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.
EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner, Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Schwenninger; Marchon, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecki; Ryser, Wüest, Ritz; Zehnder. HC: Luca Gianinazzi
Weitere Spiele: Thurgau - Olten 1:2 - Stand 1:4. La Chaux-de-Fonds - Chur 6:3 - Stand 3:2. Sierre – GCK Lions 4:3 n.V. Stand 4:1.
Highlight-Video
Das Video wurde noch nicht hinzugefügt.
Interview
Das Interview wurde noch nicht hinzugefügt.
Zuschauende
Torschüsse
(7:9, 11:12, 10:9)
Bestplayer
#28 Elvis Schläpfer








