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VF Spiel 6 - EHC Basel vs EHC Visp

1:2
(0:0, 0:0, 1:2)
Bild:
Marc Mutzner
Autor:
Reto Büchler

Chancen verpasst – Saisonende für den EHC Basel

Zum dritten Mal in Folge muss sich der EHC Basel in den Playoffs dem EHC Visp geschlagen geben. Im Best-of-Five-Modus stand Basel unter Zugzwang. Nur ein Sieg hätte das Saisonende noch abwenden können. Entsprechend setzte Coach Himelfarb neue Impulse und stellte die zweite bis vierte Sturmlinie um – Änderungen, die das Team sichtbar annahm.

Starker Start, aber kein Ertrag

Basel bestimmte die Partie von Beginn weg, trat körperlich präsent auf und hielt das Tempo hoch. Die Gastgeber erspielten sich Chancen, schafften es aber nicht, diese in Tore umzumünzen. Positiver Nebeneffekt. Die Schiedsrichter liessen viel laufen und trugen so zu einem schnellen, unterhaltsamen Spiel bei.

Chancenplus und ein verpufftes Fünfminuten-Powerplay

Auch im Mittelabschnitt blieb das Bild unverändert. Bereits nach wenigen Sekunden kamen Supinski und Schweri zu guten Einschussmöglichkeiten, Visps Goalie Markkanen wurde immer wieder geprüft, stand jedoch sicher. Erst nach der 31. Minute hatte Visp eine stärkere Phase, nachdem Ryser auf die Reise geschickt wurde, aber an Henauer scheiterte. Kurz darauf dann die grosse Möglichkeit für Basel in Führung zu gehen. Ein Crosscheck von Forrer führte zu einer Fünfminuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Doch genau in dieser Überzahl fehlten dem EHC die letzte Präsenz und Konsequenz vor dem Tor. Markkanen zeigte weiterhin eine Top-Partie und hielt sein Team im Spiel – nach 40 Minuten stand es trotz Basler Chancenplus weiterhin 0:0.

Visp mit Wettkampfglück und Effizienz

Während Basel in den ersten 45 Minuten das Abschlussglück fehlte, waren die Gäste im letzten Drittel die effizientere – und auch glücklichere – Mannschaft. Heinen traf vor dem Basler Tor mit seinem Pass seinen Teamkollegen Schwenninger, von dessen Bein der Puck ins Tor abgelenkt wurde. Bereits im letzten Spiel traf Visp einmal mit diesem Körperteil. Basel versuchte zu reagieren und hatte sogar in Unterzahl eine Möglichkeit zum Ausgleich. Doch erneut schlug dann Visp zu. Eigenmann traf mit einem Schuss aus mittlerer Distanz, relativ freistehend. Hoffnung keimte nur 11 Sekunden später auf, als Stukel nach einem Alleingang via Rücken von Markkanen den Anschlusstreffer erzielte. Getragen vom Heimpublikum drückte Basel in der Schlussphase vehement auf den Ausgleich, war sehr nahe dran, doch das 2:2 fiel nicht mehr. Dieser Viertelfinal hätte eine «Belle» verdient gehabt, stattdessen endet die Saison für den EHC Basel bitter.

EHC Basel – EHC Visp 1:2 (0:0, 0:0, 1:2) - Endstand 2:4

St. Jakob Arena Basel - 2670 Zuschauende

Schiedsrichter: Michael Fritschi, Lars Arpagaus; Gilles Wermeille, Rico Dufner

Strafen: 2 mal zwei Minuten gegen Basel; 1 mal fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Forrer wegen Cross-Check) gegen Visp

Bestplayer Playoff: Stukel (Basel); Lurati (Visp)

Bestplayer Spiel: Stukel (Basel); Markkanen (Visp)

Torschüsse: Basel 26 Visp 19 (10:6, 10:4, 6:9)

Tore: 46. Schwenninger (Heinen) 0:1. Eigenmann (Brüschweiler) 0:2. 53. Stukel 1:2.

Bemerkungen: Keine

EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Guggenheim, Nater; Zubler, Aeschbach; Bircher, Aeschlimann; Häfliger; Schweri, Supinski, Stukel, Liniger, Kummer, Huber; Barbei, Schläpfer, Schaub; Schaub; Rexha, Brügger, Rossi; Révész. HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Bachofner, Montandon, Landskroner, Rhyn, Füllemann, Hamr, Moser, Schenk, Serkins.

EHC Visp: Markkanen (ET: Stettler); Eigenmann, Gähler; Gerber, Lovecchio; Steiner, Heinen; Brüschweiler, Lehmann, Ritz; Schwenninger, Fuss, Lurati; S. Forrer, Nilsson, Brodecki; Ryser, Wüest, Zehnder; Jansen. HC: Luca Gianinazzi

Weiteres Spiel: Chur - La Chaux-de-Fonds 1:2 – Endstand 2:4.

Playoff-Halbfinale: Sierre – Olten und Visp – La Chaux-de Fonds

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Zuschauende

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Torschüsse

26:19
(10:6, 10:4, 6:9)

Bestplayer

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