EHC Basel vs EHC Visp
Andri Henauer hext den EHC Basel zum Sieg
Beim 200. Pflichtspiel von EHC-Captain Brett Supinski (83 Tore / 141 Assists / 224 Punkte) gewinnt der EHC Basel gegen einen starken EHC Visp mit 1:0 nach Verlängerung. Mit 27 teils spektakulären Paraden avancierte Goalie Andri Henauer zur unüberwindbaren Festung. Das Game-Winning-Goal erzielte Dario Kummer bei angezeigter Strafe gegen Visp 76 Sekunden vor Ende der Verlängerung.
Beide Teams defensiv kompakt
Dass in der regulären Spielzeit keine Tore fielen, lag in erster Linie an Markkanen und Henauer. Aber auch vor den beiden Torhütern wurde sehr gut gearbeitet, sodass es den Stürmern nicht einfach gemacht wurde, in gute Schusspositionen zu kommen. So entwickelte sich über weite Strecken ein kampfbetontes Spiel. Erst nach Spielmitte wurde das Eis etwas offener, die Angriffe flüssiger und die Chancen bei ausgeglichener Spieleranzahl häufiger.
Verpasste Chancen in Überzahl
Gefährlich wurde es hauptsächlich in den jeweiligen Powerplays, in denen sich beide Goalies besonders auszeichnen konnten und verdientermassen auch als Bestplayer ausgezeichnet wurden. Ende des zweiten und zu Beginn des dritten Drittels agierte Basel während 1:49 Minuten in doppelter Überzahl, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen.
Spannung pur bis zum Schluss
Ein paar Mal musste der EHC Basel auch das Wettkampfglück in Anspruch nehmen, so in der achten Minute, als Gerber den Pfosten traf oder einige Schüsse knapp am Gehäuse vorbeizischten. Aber auch bei Basler Angriffen hatten die Zuschauer das eine oder andere Mal den Torschrei bereits auf der Zunge. So blieb es bis in die Schlusssekunden spannend, als Henauer 1,7 Sekunden vor der Sirene die Scheibe ein letztes Mal unter seinen Schonern begrub. Bei der anschliessenden Rempelei wurden die beiden grössten Spieler auf dem Eis – Thiry und Marco Forrer – auf die Strafbank geschickt.
Coaches-Challenge zum Schluss
In der Verlängerung war praktisch nur Basel in Scheibenbesitz. Barbei und Bisig hatten dabei den Matchpuck auf dem Stock. Danach wurde Henauer umgefahren, worauf gegen Visp eine Strafe angezeigt wurde. Stukel konnte losziehen, passte auf Kummer, der ins Lattenkreuz traf. Als sich beide Mannschaften bereits für die Bestplayer-Ehrung aufstellten, verlangte Visps Headcoach Gianinazzi eine Coaches-Challenge wegen eines möglichen Offsides. Die Unparteiischen konnten dies nach Videokonsultation jedoch nicht bestätigen. So feierte der EHC Basel seinen sechsten Sieg in Folge.
Am Dienstag folgt nun der Spitzenkampf auswärts beim HC Sierre, der noch keine Partie verloren hat. Das nächste Heimspiel findet dann am nächsten Samstag um 18:00 Uhr gegen den EHC Arosa statt.
EHC Basel – EHC Visp 1:0 n.V (0:0, 0:0, 0:0, 1:0)
St. Jakob Arena, Basel – 1501 Zuschauende
Schiedsrichter: Fabrice Fausel, Robin Feuz; Quentin Guélat, Simon Auderset
Bestplayer Saison: Basel: Supinski; Visp: Hazen
Bestplayer Spiel: Basel: Henauer; Visp: Markkanen
Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 5 mal 2 Minuten gegen Visp
Torschüsse: Basel 21 Visp 27 (3:13, 9:5, 7:8, 2:1)
Tore: 64. Kummer (Stukel, Bachofner)
Bemerkungen: 8. Pfostenschuss Gerber
EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Nater, Aeschlimann ; Bisig, Thiry; Flütsch, Bachofner; Guignard, Stukel, Supinski; Hamr; Liniger, Fuss, Barbei; Serkins, Kummer, Schaub; Blaser, Brügger, Huber; HC Eric Himelfarb; AC Patrice Lefebvre. Basel ohne: Landskroner, Montandon (Leihe), Révész, Schläpfer, Zürcher, Bircher (verletzt).
EHC Visp: Markkanen (ET: Birchler); Meile, Eigenmann; Wüest, M. Forrer; Gerber, Gähler; Lovecchio; Patry, Nilsson, Perrenoud; S. Forrer, Lehmann, Hazen; Marchon, Romanenghi, Lurati; Burgener, Ritz, Brüschweiler; Ryser. HC: Luca Gianinazzi.
Weitere Spiele: GCK Lions - Bellinzona 1:3; Olten - La Chaux-de-Fonds 2:6; Thurgau - Sierre 2:7; Chur - Arosa 5:1.
Rangliste: 1. Basel (7 Spiele, 18 Punkte). 2. Sierre 5/14. 3. Bellinzona 5/11. 4. Visp 5/10. 5. La Chaux-de-Fonds 6/9. 6. Chur 6/7. 7. GCK Lions 6/6. 8. Olten 5/3. 9. Thurgau 5/3. 10. Arosa 5/3.
Highlight-Video
Interview
Zuschauende
Torschüsse
(3:13, 9:5, 7:8, 2:1)
Bestplayer
Andri Henauer







