EHC Winterthur VS EHC Basel
Nach dem 3:1 Sieg in Winterthur ist der EHC Basel erstmals unter den ersten Vier
Mit dem neunten Sieg aus den letzten zehn Spielen liegt der EHC Basel erstmals in dieser Saison auf dem vierten Platz. Das würde für die am Fastnachtsdienstag beginnenden Playoffs Heimrecht bedeuten.
Die Basler starteten mit viel Selbstvertrauen in die Partie und bestimmten das Spielgeschehen. Da das Toreschießen bei ausgeglichener Spieleranzahl nicht funktionierte, musste das Powerplay hinhalten, das immer besser klappt. Beim ersten Tor wurde Barbei von Schweri nach einer tollen Kombination wunderbar angespielt, sodass er den Puck nur noch einschieben musste. Beim 1:2 durch den Weitschuss von Aeschbach verdeckten Barbei und Rossi dem Winterthurer Torhüter die Sicht, sodass dieser chancenlos war.
In den fünfzehn Minuten dazwischen gab es jedoch die eine oder andere Szene, die zu Diskussionen Anlass gab. So gab es eine längere Unterbrechung, da hinter dem einen Tor die Lücke zwischen Eis und Bande zu hoch war. Auch schien die grosse Bandentür keinen Check standzuhalten, wie Bircher den Schiedsrichtern vorführte. Die Eismeister konnten das Problem jedoch zeitnah lösen. Danach traf Supinski den Pfosten und Schweri scheiterte allein vor Brodecky. Zu Beginn des Mitteldrittels kassierte Basel dann bereits das fünfte Gegentor bei Überzahl in dieser Saison. Haller ging dabei zu leichtsinnig mit dem Puck um. Diese kam via Bande zu Molin, der Madsen sah, welcher den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte. Kurze Zeit später gab es eine ähnliche Situation. Diesmal hatte Haller Glück, dass sein Fehlpass nicht zu einem zweiten Gegentor führte.
Es ging kurios weiter. So gelang Supinski in letzter Sekunde im Mittelabschnitt nach einem Pass von Stukel zwischen den Beinen von Brodecky hindurch der dritte Treffer für Basel. Anschliessend schaltete Basel in den Verwaltungsmodus, sodass Haller seinen Fauxpas mehr als einmal wieder wettmachen konnte. Drei Minuten vor Schluss kam wieder Spannung auf, als Winterthur in Überzahl zu sechst gegen vier Basler agieren konnte, ohne jedoch gegen das gute Boxplay der Gäste Kapital schlagen zu können.
Bereits am Sonntag geht es für die Basler noch etwas weiter in den Osten. Um 16:00 Uhr treffen sie auswärts in Weinfelden auf den HC Thurgau, der aktuell mit nur noch zwei Punkten Vorsprung auf dem zweiten Rang liegt.
EHC Winterthur – EHC Winterthur 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)
Eishalle Deutweg Winterthur - 521 Zuschauende
Schiedsrichter: Michael Weber, Steven Widmer; Igor Lukac, Quentin Guélat.
Strafen: 3 mal zwei Minuten gegen Basel; 4 mal zwei Minuten gegen Winterthur
Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Molin (Winterthur)
Bestplayer Spiel: Barbei (Basel); Madsen (Winterthur)
Torschüsse: Basel 35 Winterthur 20 (13:5, 13:7, 9:8)
Tore: 12. Barbei (Schweri, Aeschbach) 0:1. 22. Madsen (Molin) 1:1. 27. Aeschbach (Rexha, Schweri) 1:2. 40. Supinski (Stukel) 1:3.
Bemerkungen: 15. Pfostenschuss Supinski. 59. Timeout Winterthur.
EHC Basel: Haller (ET: Keienburg); Guggenheim, Nater; Aeschlimann, Aeschbach; Bircher, Bachofner; Montandon; Stukel, Supinski, Schweri; Brügger, Schläpfer, Schaub; Barbei, Kummer, Rossi; Liniger, Rexha, Hamr; HC: Eric Himelfarb. AC: Yves Sarault. Basel ohne: Henauer, Zubler, Landskroner, Häfliger, Rhyn, Füllemann, Serkins, Huber, Moser, Schenk,
EHC Winterthur: Brodecky (Stettler); Steiner, Ugazzi; Mauchle, Warmbrodt; Deussen, Landolt; Ortenszky; Madsen, Molin, Döpfner; Antenen, Ogi, Staiger; Gull, Furrer, Blaser; Marti, Vicek, Studer. HC: Markus Studer.
Weitere Spiele: Arosa - Sierre 1:8. Olten – Bellinzona 9:2. Thurgau - Visp 3:2. La Chaux-de-Fonds - Chur 2:7.
Rangliste: 1. Sierre (46 Spiele, 97 Punkte). 2. Thurgau 46/88. 3 Chaux-de-Fonds 47/88. 4. Basel 47/86. 5. Visp 46/83. 6. Chur 46/82. 7. Olten 47/72. 8. GCK Lions 46/67. 9. Winterthur 46/50. 10. Bellinzona 46/27. 11. Arosa 47/25.
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Zuschauende
Torschüsse
(13:5, 13:7, 9:8)
Bestplayer
#66 Gianluca Barbei








