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EHC Basel vs EHC Winterthur

Bild:
Christoph Perren
Autor:
Reto Büchler

EHC Basel gewinnt gegen den EHC Winterthur nach Verlängerung 3:2.

(Bericht: Reto Büchler, Foto: Christoph Perren)

Der EHC Basel tat sich im Nachtragespiel gegen den guten EHC Winterthur sehr schwer, gewinnt dann aber doch noch nach Verlängerung durch den Treffer von Muller mit 3:2. Die Gäste mussten auf Mathew Wilkins verzichten, der wegen eines Crosschecks gegen Oltens Florian Schmuckli vorsorglich für ein Spiel gesperrt wurde. Aber auch ohne seinen «Best Player» zeigten die Winterthurer eine gute Leistung. Der Wermutstropfen für Basel: Nach einer unglücklichen Aktion ist Sablatnig in der 55. Minute verletzt ausgeschieden. Gute und schnelle Genesung!

Viele Fehlzuspiele

Die Basler versuchten zwar zu Beginn ein gepflegtes Spiel aufzuziehen, was jedoch durch die Gäste gut gelesen wurde. So wurden viele Pässe  abgefangen, was auch umgekehrt der Fall war. Ein solcher Scheibengewinn durch die Gäste war Auslöser des ersten Tores durch Staiger in der 5. Minute. Basel reagierte jedoch gut auf den Rückstand und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten. Mit dem ersten Powerplay gelang Supinski nach Rückpass Stukel der verdiente Ausgleich. Basel traf dann mit der Pausensirene nochmals ins Tor. Der Treffer wurde jedoch korrekterweise nicht gegeben, da die Scheibe eine Sekunde zu spät über die Linie rutschte.

Winterthur im Mittelabschnitt besser

In den ersten 15 Minuten des Mitteldrittels brachte Basel nicht mehr so viel auf die Reihe. Winterthur spielte frei auf, kontrollierte das Spiel und hätte durchaus das eine oder andere Tor schiessen müssen. Der Pfosten, Haller und etwas Glück verhinderten dies zunächst. In dieser Phase wirkte der EHC verunsichert.  Erst gegen Ende des Abschnitts konnten die Basler die Handbremse wieder lösen und besser in die Partie finden. Supinski sah sich dabei nach seinem Schuss auf das gegnerische Tor bereits jubeln. Shiyanov verhinderte dies aber mit einer grossen Parade.

Enge, spannende Schlussphase

Auch im Schlussdrittel fand Basel nicht sofort ins Spiel. Zunächst verpasst Coatta ganz knapp, bevor Garessus mit einem nicht unverdienten Kontertor sein Team wieder in Führung brachte. Zwei Minuten später hatte der U20 Nationalspieler dann sogar das 3:1 auf dem Stock, scheiterte aber am Pfosten. Basel schien geschockt. Dann nahm sich Stukel die Scheibe und dribbelte sich bis hinter das gegnerische Tor. Sein Rückpass verwertet abermals Supinski zum Ausgleich. Dieses Tor tat Basel gut und gab dem Heimteam Rückenwind. Besonders in den letzten Minuten der regulären Spielzeit konnte Basel sich im Drittel von Winterthur festsetzen und war dabei nahe am Siegtreffer. Die beste Chance hatte Supinski 13 Sekunden vor Schluss. Sein Schuss ging jedoch an die Latte statt ins Tor.

So musste die Verlängerung entscheiden. Bereits nach wenigen Sekunden muss Hofstetter nach einem Haken gegen Stukel auf die Strafbank. Das vier gegen drei Überzahlspiel zog Basel gekonnt auf. Supinskis Zuspiel konnte Muller zum Siegtreffer ablenken. Der EHC Basel reist nun am Samstag nach Visp, bevor nächsten Dienstag um 19:45 Uhr das Derby gegen den EHC Olten ansteht.

EHC Basel - EHC Winterthur 3:2 n.V (1:1, 0:0, 1:1, 1:0)

St. Jakob Arena, Basel – 1120 Zuschauende

Schiedsrichter: Yann Erard, Didier Massy; Steve Wermeille, Gilles Wermeille

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Winterthur

Bestplayer Spiel: Supinski (Basel); Thévoz (Winterthur)

Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Ramel (Winterthur)

Schüsse aufs Tor: Basel: 32 – Winterthur 20 (8:4, 8:8, 15:8, 1:0)

Tore: 5. Staiger {13} (Jobin {19}, Thévoz {9}) 0:1. 10. Supinski {12} (Stukel {19}, Sablatnig {15}) 1:1. 43. Garessus {1} (Haldimann {10}, Ramel {22}) 1:2. 46. Supinski {13} (Muller {3}, Stukel {20}) 2:2. 62. Muller {5} (Supinski {25}, Zubler {23}) 3:2.

Bemerkungen: 21. Pfostenschuss Lekic. 45. Pfostenschuss Garessus 60. Lattenschuss Supinski. 55. Sablatnig verletzt ausgeschieden. 61. Timeout Basel

EHC Basel: Haller (ET: Henauer); T. Büsser, Molina; Zubler, Nater, Bachofner, Warmbrodt; Wyniger ; Stukel, Supinski, Muller; Berger, Brügger, Sablatnig; Schwarzenbach, Rexha, Näf, Alihodzic, Kiss, Schwab; Dähler. Headcoach: Eric Himelfarb; AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Füllemann, Pozzorini. Ryser, Cavalleri, Schnellmann. Ritzmann

EHC Winterthur: Shiyanov (ET: Bittig); Steiner, Deussen; Tormänen, Thévoz; Bartholet, Rubin; Posch; Jobin, Hofstetter, Staiger; Ramel, Garessus, Haldimann; Barbei, Coatta, Lekic; Ren, Beglieri, Valenza. Headcoach: Teppo Kivelä.

Tabelle: 1. Olten 41 Spiele/ 98 Punkte. 2. La Chaux-de-Fonds 41/95. 3. Thurgau 41/67. 4. Visp 41/66. 5. Langenthal 41/65. 6. GCK Lions 41/64 7. Basel 41/59. 8. Sierre 41/54. 9.  Winterthur 40/26. 10. Ticino Rockets 41/21.

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